Danke! Französisch ist soweit kein Problem für mich.
Björn
Danke! Französisch ist soweit kein Problem für mich.
Björn
Hallo zusammen,
das war wohl mal Tremella foliacea. Mittlerweile ist die Art aufgespalten und in eine eigene Gattung gestellt worden. Phaeotremella foliacea ist es sicher nicht, der wächst nur an Nadelholz. Siehe auch den Schlüssel hier.
Björn
Hallo Eike,
vielen Dank für deine Rückmeldung zu den Pyrenomyceten. Gibt es für Eutypas einen guten und aktuellen Schlüssel?
Björn
Hallo Pablo,
ich hab jetzt bei der Nr. 2 mal die Sporen genau ausgemessen und komme auf (8.9+-0.6) µm x (5.3+-0.4) µm, Q=1.7+-0.1, womit es sich dann wohl um B. vagum handeln dürfte.
Björn
Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Rückmeldungen zu meinen Funden.
Die Sporengröße von (3.6+-0.2) µm x (2.8+-0.2) µm, Q=1.3+-0.1 bei Nr. 1 sollte gut zu Schizopora flavipora passen. Dabei wollte ich doch eigentlich Schizoporas meiden ![]()
Nr. 2 hat Sporen von (3.9+-0.2) µm x (0.9+-0.1) µm. Außerdem war auf der Rückseite meines Belegs, der teilweise die Grenzfläche von Röhren und Subikulum offenliegen hatte, eine grünliche Verfärbung zu erkennen. Damit sollte C. pannocinctus gut passen.
Björn
Hallo zusammen,
die Sporen bei Nr. 2 sind (7.3+-0.5) µm x (4.0+-0.3) µm, Q=1.8+-0.2 groß. Das scheint etwa klein für C. laeve. Andererseits meine ich auf den Mikrobildern hier und da Elemente zu erkennen, die Zystiden sein können. Von daher würde ich den Fund dann insgesamt doch schon als C. laeve ablegen.
Nr. 5 kommt dann einfach mal als getrockneter Beleg in meine Sammlung - sowas hält sich ja lange.
Björn
Hallo Nobi,
das sind eindeutig Teliosporen eines Rostpilzes aus der Gattung Phragmidium. Die findet man besonders gerne auf Rose und Brombeere (wo es jeweils mehrere Arten gibt und man mikroskopisch reinschauen muß). Das Problem mit deinem Fund: Auf Cytisus scoparius gibt es nur einen Rostpilz, Uromyces sarothamni, der einzellige Teliosporen bildet. Das heißt also, daß deine Sporen da einfach rübergeweht worden sind. Damit wird das mit der Bestimmung sehr schwierig bis unmöglich.
Björn
Hallo John,
du kannst den Pilz offenbar nicht mit 100% Sicherheit bestimmen. Daher ist er für dich nicht eßbar. Verzehfreigaben über das Internet gibt es nämlich nicht.
Björn
Hallo zusammen,
Toll Thorben,
am Niederrhein gibt bisher nur einen Fund in Essen.
LG Karl
Seit wann liegt denn Essen am Rhein?
In Duisburg hatten wir letzten Herbst bei der APR-Exkursion im Landschaftspark aber auch T. brumale.
Björn
Hallo Werner,
bei Junghuhnia nitida sollte es mikroskopisch inkrustierte Zystiden geben, die bei meinem Fund nicht vorhanden sind.
Björn
Hallo Beli,
so auf den ersten Blick sehen unsere Funde schon ähnlich, wobei mein Fund aber an Laubholz wuchs. Mal schauen, was Pablo dazu sagt.
Bei Nr. 6 bin ich mir sicher, daß es D. montana ist. Der vermeintliche Trichter, den du auf dem Bild zu sehen glaubst, ist einfach eine kleine Delle im Hut (die Fruchtkörper waren alle nicht mehr ganz frisch), die durch das Licht dann trichterförmig aussieht. Ansonsten hatten die die typische Hutform. Außerdem paßt das Habitat auch sehr gut: Eine offene Sandfläche stellenweise mit Moosen bewachsen, zwischen denen dann die Fruchtkörper standen.
Björn
Als kurzer Nachtrag noch die Sporen von Nr. 4 mit einer Größe von (8.1+-0.6) µm x (4.0+-0.2) µm, Q=2.0+-0.1. Das scheint also die Gruppe von B. robustius, B. candicans, B. aureum und B. ellisposporum zu sein, die nur über die Anamorphe zu trennen wären.
Interessanterweise waren da auch noch eine größere Anzahl dieser runden Fremdsporen
Björn
Hallo Ulla,
aah, da hab ich die beiden Trichias wohl zu schnell hintereinander verarbeitet und hatte im Kopf noch die kurz ausgezogenen Elateren von T. varia im Kopf. Wenn ich mit lang gestielten Elateren schlüssel, lande ich dann korrekterweise bei T. decipiens.
Björn
Hallo Werner,
vielen Dank für deine Einschätzung. Ich hab mich bis jetzt noch nie intensiver mit Kohlenbeeren und Co beschäftigt, kannte aber die von dir erwähnte substratbasierte Einteilung. Und da kam Birke halt nicht vor (bzw. hat die dann ja mit Jackrogersella multiforme ihre eigene Kohlenbeere, die aber zum Glück ja schon makroskopisch anders aussieht als die beiden Hypoxylonse), deshalb meine Unsicherheit/Nachfrage. Was H. howeanum auf Buche angeht, kann ich mal die Augen offen halten - Buchen haben wir hier im Stadtwald mehr als genug.
Björn
Hallo Carina,
die sind eigentlich schon fertig, da muß sich nichts mehr entwickeln. Wie schnell die jetzt wieder verschwinden, hängt von Witterung und Freßfeinden ab - mit etwas Glück und ohne Starkregen sind die sicher morgen noch da.
Den Test macht man am besten, wenn man mit einer spitzen Pinzette vorsichtig oben an der Fruktifikation zupft. Entweder zupft man dann oben alles in einem Rutsch ab, oder aber nur kleine Teile.
Björn
Hallo zusammen,
erstmal ein froohes neues Jahr in die Runde hier!
Die Nummer 6 habe ich jetzt noch mal genauer angeschaut, u.a. auch in Baumwollblau, wo sich cyanophile Sporen und Basidien zeigten. Das war zwar alles sehr wenig fotogen, deshalb keine Bilder an dieser Stelle, aber ich denke, daß der Fund damit als C. eichleri eingetütet werden kann.
Björn
Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank an Euch alle für Eure Rückmeldungen und Bestimmungen und ein frohes neues Jahr!
Die Bisporella sollte bei +9 Grad draußen eigentlich nicht gefroren gewesen sein...dann war es wohl Holz. Aber gut, dann werde ich da beim nächsten Fund noch mal mein Glück versuchen.
Björn
Hallo zusammen,
hier also der zweite Teil aus dem Duisburger Stadtwald, in dem es um Ascomyceten und Schleimpilze geht.
1. Eine Kohlenbeere, die erstmal wie Hypoxylon fragiforme aussieht und auch die richtige Farbreaktion mit KOH zeigt. Die Sporen sind mit (11-15.5) µm x (6-7) µm auch passend. Einzig das Substrat irritiert mich ein wenig: Betula. Kann H. fragiforme das auch?
2. Auf Ahorn gab es dann diesen Pyrenomyceten. Liege ich da mit Eutypa maura richtig?
3. Noch ein Pyrenomycet, wo ich das Substrat für Alnus halte
4. Polydesmia pruinosa
5. An Laubholz dann noch ein Pyrenomycet.
6. Chaetosphaerella phaeostroma
7. Dictydiaethalium plumbeum, der in rauen Mengen an den Ästen eines umgefallenen Baumes wuchs.
Ist er das hier auch in unreif?
8. Trichia varia, da nur zwei Spiralleisten sichtbar sind
9. Elateren mit mehr als 2 Spiralleisten, die kurz zugespitzt sind und gestielte Sporocarpien und Sporen ohne Netz, womit bei Trichia nur T. erecta und T. subfusca in Frage kommen würden, die aber offenbar beide selten sind. Bin ich irgendwo falsch abgebogen?
Björn
Hallo zusammen,
gestern ging es zur ersten Pilztour des Jahres wieder mal in den Duisburger Stadtwald. Dies mal aber auf die Mülheimer Seite, die ich bis jetzt noch fast gar nicht erkundet habe. Auch hier gibt es natürlich Pilze, die ich im Folgenden vorstellen möchte. Im Teil 1 starten wir mal in erster Linie mit den Basidiomyceten, Teil 2 folgt dann mit Ascomyceten und Schleimpilzen.
1. Ein gelb-orangener Porling auf Buche. Das Hyphensystem würde ich als dimitisch einschätzen, wobei die Skeletthyphen sehr dickwandig sind und die generativen Hyphen Schnallen haben. Hyphenenden sind teilweise mit kleinen Kristallen besetzt, die sich nicht in KOH lösen. Außerdem gibt es vereinzelt kopfige Zystiden. Der Fruchtkörper verfärbt weder mit KOH noch mit Melzer. Sporengröße (3.6+-0.2) µm x (2.8+-0.2) µm, Q=1.3+-0.1
2. Ein weißer Porling an Buche. Das Hyphensystem scheint monomitisch zu sein. Schnallen sind vorhanden. Der Fruchtkörper zeigt keine Verfärbung mit Melzer oder KOH.
3. Die Speisepilzsaison fängt dieses Jahr sehr früh an ![]()
4. Eine Anamorphe, die mich im Mikroskop an Illosporiopsis christiansenii erinnert hat. Um was es sich hier handelt, weiß ich leider nicht, aber vielleicht kennen unsere Anamorphen-Spezialisten den Kerl ja.
5. Kurz vor Ende der Exkursion dann noch mal ein Tomentella-Alarm! Mikroskopisch tendiere ich dann aber zu Thelephora terrestris f. resupinata, auch wenn die Sporen mit (6.8+-0.4) µm etwas klein dafür sind. Tomentella, was meinst du?
6. Deconica montana
7. Botryobasidium aureum
Björn
Hallo zusammen,
auf jeden Fall ein Schleimpilz. Ich wäre aber eher bei der Gattung Arcyria gelandet. Da kann man jetzt im nächsten Schritt prüfen, ob sich das Capillitium leicht vom Becher trennen läßt oder nicht. Danach muß man dann das Mikroskop bemühen.
Björn
Hallo Claudia,
das war auch der erste Stieglitz, den ich hier jemals gesehen habe.
Björn
Hallo zusammen,
Claudia, ich hab vor dem Rindengedöns noch nicht kapituliert, ich warte nur auf Pablos Inspiration ![]()
Witten ist ja in der Tat nicht allzuweit weg, da komme ich gerne mal vorbei. Vor allem, weil das ganze Konidiengedöns in Witten ja schon Namen hat
Der APR ist übrigens am 8.3.2020 im Muttental unterwegs.
Björn
Hallo zusammen,
@ Claudia
Ja,ich kartiere meine Funde. Habe die Tage gerade meine Liste von 2019 mit circa 1000 Fundmeldungen an Karl geschickt. Wie viele verschiedene Arten ich im Stadtwald bisher gefunden habe, kann ich aber nicht sagen, da ich keine separate Liste nur mit den Arten habe und mir nicht klar ist, wie ich die Artenzahl aus meiner Fundtabelle ermitteln kann, wo dann ja zigmal Phragmidium violaceum etc. auftaucht.
@ Pablo
Das sieht in der Tat sehr gut aus! Da werde ich noch mal genauer reinschauen ![]()
Björn
Hallo zusammen,
zum Abschluß des alten Jahres ging es am Montag bei strahlendem Sonnenschein in die Hildener Heide. Insgeheim hatte ich ja auch Brandstellenpilze gehofft, da es dort zu Ostern einen größeren Waldbrand gab, aber leider fand sich da nichts entsprechendes. Aber dafür gab es andere tolle Pilze:
1. Im Winter muß man sich auch mal um Pyrenomyceten kümmern. Liege ich hier mit Eutypella quaternata richtig? Sporenmaße (18.6+-1.2) µm x (3.4+-0.2) µm
2. Ein Rindenpilz auf verkohltem Holz. Könnte das Richtung Athelia gehen?
3. Hier hatte ich wegen der septierten Zystiden auf Hyphodontia getippt, aber Mario hat mich dann bei FB auf Amphinema byssoides gestoßen, was hervorragend paßt - inklusive der kleinen Krater im Fruchtkörper.
4. Ein Botryobasidium. Leider hatte ich beim ersten Sporenabwurf den Pilz verkehrt auf den Objektträger gelegt... ein zweiter Sporenabwurf ist aber in Arbeit.
5. Arachnopeziza aurata
6. Exidia pithya
7. Das sieht nach einer Badhamia aus...leider ohne lange Fäden. Die Sporen bilden kleine Ballen (deutlich weniger als 60 Sporen), die sich aber nicht gescheit fotografieren ließen.
8. Kleine weiße Becherchen zusammen mit knallig gelbem anamorphen Gedöns. Leider waren die Becher noch unreif.
Zunächst die Becherchen im Mikro: Paraphysen mit zahlreichen runden Tröpfchen, die sich in Lugol orange färben. Asci mit blauer Reaktion.
Und hier das Konidiengedöns
9. Biscogniauxia nummularia
10. Bisporella subpallida. Endlich hab ich den auch mal gefunden! Mikrobilder gibt es keine, da ich mir da ein Deckgläschen zerlegt habe und kein gescheites Präparat möglich war, so hart wie die Dinger sind.
11. Hier würde ich zu Trichia contorta tendieren
12. Lycogala epidendrum agg.
13. Calloria neglecta
Björn
Hallo Karl,
wenn es sich wie Arbeit anfühlen würde, wäre das Pensum sicher viel niedriger ![]()
Björn
