Hallo Jogi,
schneid deinen Fund doch mal durch und beobachte, ob er sich erst rot und dann schwarz verfärbt. Gleiches sollte übrigens auch für Lamellen und Stiel bei Berührung gelten.
Björn
Hallo Jogi,
schneid deinen Fund doch mal durch und beobachte, ob er sich erst rot und dann schwarz verfärbt. Gleiches sollte übrigens auch für Lamellen und Stiel bei Berührung gelten.
Björn
Hallo zusammen,
ich kenne S. lakei nicht, aber in Fungi Europaei Band 2 steht nichts von blauendem Fleisch.
Björn
Hallo zusammen,
ich sehe da am Stiel Ringreste. Das paßt nicht zu Gyroporus, würde aber eher zu Suillus verweisen. Gibt es da so stark blauende Arten?
Björn
Also zahlreich sproßt hier im Ruhrgebiet fast noch gar nichts... wenn ich mal von Russula insignis und diversen Inocyben auf dem Waldfriedhof absehe.
Björn
Hallo Karl,
vielen Dank für die Recherche. Dann hat sich der Fund ja doch gelohnt ![]()
Björn
Hallo zusammen,
jetzt schon Maronen? Sicher, daß das nicht doch eher einer der zahlreichen Rotfußröhrlinge war wie X. pruinatus?
Björn
Hallo Frank,
mache ich sehr gerne. Gibt es da einen Trick, wie man die am besten versendet? Die wuchs auf dem Erdboden und entsprechend ist der Beleg jetzt also trockene Erde mit Pilz drauf - ich kann mir vorstellen, daß das ganz unterwegs leicht zerbröselt.
Björn
Hallo Christoph,
also im Vergleich zum ganzen Rest ist die natürlich schon sehr dicht. Aber ob das für Schattenwurf Richtung Schweif reicht? Da bin ich überfragt...
Björn
Hallo Christoph,
das, was man da so kernförmig sieht, ist sicher nicht der Kometenkern. Der ist ja nur 10 km groß und somit viel zu klein, um ihn von der Erde aus direkt beobachten zu können. Der punktförmige Bereich ist wohl die (innere) Koma, die um einiges größer ist als der Kern. Inwiefern der Erdabstand da was an der Sichtbarkeit ändert, ist eine gute Frage.... so lange die punktförmig erscheint, wäre die Flächenhelligkeit ja egal und man würde an Punkthelligkeit gewinnen. Aber irgendwann macht sich da natürlich auch die endliche Ausdehnung bemerkbar und es wird flächig.
Ist also alles nicht so einfach einzuschätzen, aber im Zweifelsfall ist Sonnenabstand wichtiger als Erdabstand (wobei Sonnennähe natürlich bei der Beobachtung auch ein Problem darstellt).
Björn
Hallo Christoph,
Zitat
Wie hell wäre er, wenn er näher bei uns vorbeiziehen würde
Die Flächenhelligkeit wäre die gleiche
Er wäre dann im Zweifelsfall einfach nur flächenmäßig größer und würde fürs Auge wohl noch diffuser wirken.
Björn
Hallo Tarik,
wie reagiert der Täubling denn mit Eisensulfat?
Björn
Hallo zusammen,
was für T. cinerascens so gar nicht zu passen scheint, ist die Sporenform. Die ist bei T. cinerascens offenbar eher elliptisch, während mein Fund deutlich gelappte Sporen hat. Was Rhizomorphen und Ablösbarkeit angeht, werde ich mir den Fund noch mal genauer anschauen und berichten.
Björn
Hallo zusammen,
von dem Rost an den Heidelbeeren hast du kein Foto gemacht? Das hätte mich ja schon interessiert. Ansonsten gibt es auf Heidel- und Preißelbeeren auch noch spannende Nacktbasidien.
Björn
Hallo zusammen,
am Montag Abend war ich eine kleine Runde im Duisburger Stadtwald unterwegs. Dabei fanden sich neben zahlreichen Kammtäublingen unter anderen diese interessanten Funde hier:
1. Phylloporus pelletieri. Der wuchs vor 3 Jahren schon an exakt der gleichen Stelle und scheint einfach nur immer auf einen feuchten Sommer zu warten, damit er mal Fruchtkörper schieben kann.
Sporen (11.9+-0.7) x (4.4+-0.3), Q=2.7+-0.2
Huthaut
Lamellen
2. Als ich mir an einer Stelle einen Täubling anschaute, sprangen dort auch drei Kinder mit ihren Eltern durch den Wald. Die Kinder waren ganz neugierig, was ich da gefunden habe. Als ich dann erklärte, was einen Täubling so ausmacht, meinten sie, daß sie da vorne auch welche gesehen hätten. Also hin und in der Tat standen dort gaaaanz viele Kammtäublinge. Aber eben auch diese beiden Exemplare, die ich interessant fand. Geruch unangenehm, Geschmack ebenso, dazu auch mit scharfer Komponente.
Mit Guajak gefühlt schon blau werdend, bevor der Tropfen den Stiel überhaupt berührt hat. Mit Eisensulfat rosa-orange, mit KOH deutlich gelb. Stielfleisch beim ankratzen an der Luft hellgelb färbend
Pileozystiden färben in SV dunkel
Huthaut mit leicht welligen Haaren
Sporen mit flachem Ornament, warzig und teilweise schwach verbunden
Damit bin ich dann beim Schlüsseln bei Russula subfoetens angelangt. Nur dummerweise mußte ich gerade in Karls Täublingsbeitrag lesen, daß die Trennung von R. foetens und R. subfoetens wohl gar nicht so klar ist. Also wohl nur eine Russula cf. subfoetens.
3. Auf dem alten Friedhof dann noch Champignons, Agaricus cf. xanthoderma. Die habe ich mir aber nicht genauer angeschaut.
Björn
Hallo Wolfgang,
im Reichswald scheinen regelmäßig die Pilz- und Naturfreunde Grenzland unterwegs zu sein. Vielleicht kannst du dich da ja anschließen.
Björn
Hallo Karl,
ich hatte die Fotos ja schon bei Facebook gesehen, bin aber auch hier in der Gesamtschau immer noch überwältigt von der Täublingsschwemme! Wobei ich ja fast sagen muß, daß ich froh bin, nicht solche Täublingsmengen gefunden zu haben.... da würde ich ja den ganzen Rest des Monats dran mikroskopieren müssen ![]()
Björn
Hallo zusammen,
hattest du bei der Lupine die Fußzelle der Kondidienträger betrachtet? Es gibt nämlich neben E. intermedia auch noch E. pisi var. pisi auf Lupine, da ist die Fußzelle dann zylindrisch statt mehr oder weniger gebogen bis gewunden. Am einfachsten läßt sich das untersuchen, wenn man einen Streifen Tesa auf das Blatt klebt und denn dann auf den Objektträger übertragt.
Björn
Hallo Karl,
vielen Dank für den Artikel. Damit lande ich dann bei Simcybe centunculus.
Björn
Hallo Stefan,
das Mikrofoto ist in der Tat nicht das beste.... da war leider viel Sand und wenig Pilz auf dem Blatt. Man kann an einer Stelle aber schon noch die rechtwinklig-verzweigte Hyphenstruktur erkennen. Bilden die anderen Rhizoctonias/Thanatephorusse auch Pilzrasen an bodennahen Blättern aus? Ich kenne das nur von T. cucumeris, den Jule mir mal auf einem Phytokurs gezeigt hat.
Björn
Hallo Pablo,
es gibt Ergebnisse der Sporenmessung:
(7.2+-0.6) µm x (6.0+-0.7) µm, Q=1.2+-0.2 bzw. (6.3-8.0) µm x (4.7-7.1) µm, Q=1.0-1.7
Das scheint für Thelephora terrestris etwas zu klein zu sein. Außerdem konnte ich keine blasigen Hyphen sehen. Mikroskopiert ist schon alles direkt in 3% KOH.
Mal schauen, ob Frank Tomentella sich meldet...
Björn
Ich versuche mal mein Glück: Ditte
Hallo zusammen,
am Samstag habe ich mich auf den Weg nach Hagen gemacht, weil es dort relativ großflächig Kalk gibt und man dort ja Arten erwarten kann, die es sonst bei uns eher nicht gibt. Typische Kalkarten gab es dann zwar eher nicht, aber ein paar nette Funde konnte ich trotzdem machen
1. Simocybe sp. Leider unterwegs vertrocknet, so daß da im Mikroskop nicht mehr viel zu holen war. Außerdem stellt sich die Frage, womit schlüsseln. Gröger hat Simocybe nicht drin und verweist auf den Ludwig. Funga Nordica hat auf Holz nur 2 Arten...
Elemente der Huthaut
Cheilzystiden
Nochmal etwas Huthaut
2. Ramularia lapsanae ex Lapsana communis
3. Botrytis cinerea ex Rubus idaeus
4. Puccinia annularis ex Teucrium scorodonia
5. Uromyces dactylidis ex Dactylis glomerata
6. Cantharellus cibarius
7. Pseudopeziza medicaginis ex Medicago lupulina
8. Coleosporium tussilaginis ex Tussilago farfara
9. Phragmidium tuberculatum ex Rosa sp.
10. Puccinia centaureae ex Centaurea scabiosa
11. Golovinomyces montagnei an unbekannter Distel
12. Coleosporium campanulae ex Campanula trachelium
13. Epichloe sylvatica ex Brachypodium sylvaticum
14. Russula violeipes
15. Xerula radicata
16. Claviceps purpurea ex Dactylis glomerata
17. Puccinia asperulae-odoratae ex Galium odoratum
18. Septoria aegopodii ex Aegopodium podagraria
Gleich kommt noch etwas Nachschlag, der paßt hier aber nicht mehr rein...
