Beiträge von Maria

    Hallo Stefan,


    ich glaube, da warst Du sogar schon - am Altmühlüberleiter. Jedenfalls ist auf der einen Seite des Weges der typische fränkische Kiefern-Steckerles-Wirtschafts-Wald (da wachsen die Krausen Glucken) und auf der anderen Seite des Weges der eher naturbelassene Mischwald (dort fand ich den heute). Eigentlich sind es demnach zwei verschiedene Habitate, wenn auch nur wenige Meter voneinander getrennt.


    Und ja, so richtig gut riechen die jetzt wirklich nicht und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen die zu essen.


    Danke und liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    könnte dies die Breitblättrige Glucke sein? Wäre ein Erstfund für mich.


    Funddaten:
    10.11.2022, Altmühlfranken, an Baumstumpen, absoluter Mischwald (Fichten, Kiefern, Lärchen, Buchen, Espen, Eichen, ... - alles nebeneinander - sucht Euch einen Baum aus ;) ), Boden oberflächenversauert aber noch kalkhaltig
    Farbe des Pilzes ein auffallend helles beige-grau, Geruch nicht wie die Krause Glucke sondern eher nach ... mmmh ... Seife?



    Falls weitere Fotos erforderlich sind, zum Beispiel Schnittbild, kann ich dies noch einstellen.


    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Dort im Habitat wachsen, etwas früher im Jahr, sehr viele Krause Glucken, diese hier war allerdings schon irgendwie auffallend anders.

    Hallo Ihr Lieben,


    letztes Jahr hatte ich eine Wiese entdeckt auf der Anfang November massenhaft unter anderem 4 verschiedene Ellerlinge (Jungfern-, Juchten-, Ockerblaser-, Orange-Ellerling) und diverse Saftlinge, darunter massenhaft Papageien-Saftlinge, wuchsen. Dies war vor einem Jahr unglaublich. Jedenfalls ist ja klar, dass ich diese Wiese nun wieder besuchte. Tja, die ersten zwei Mal wuchsen da weder Ellerlinge noch Saftlinge, gestern versuchte ich es noch einmal - so gut wie nichts! Dennoch, es war ein schöner Spaziergang und ich bin dennoch mit sehr schönen Pilzen fündig geworden über die ich mich sehr gefreut habe, vor allem über die am Ende des Beitrages.


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    Auf dem Weg dorthin komme ich auf halber Höhe des Berges an einer Stelle vorbei an der immer Schmetterlinge und/oder Libellen sind. Dieses Mal erwischte ich zwei Libellen


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    Nach dieser Stelle geht es durch den Wald weiter. Viele Pilze gab es da gestern nicht gerade, eigentlich so gut wie keine. Der Kleine hier, der fiel mir auf da er aus einem Zapfen herauswuchs und Mangels weiterer Pilze ...


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    Irgendwann ist man auf einer anderen Seite des Berges und da wachsen normalerweise immer Pilze, so auch gestern.
    Ich reihe mich einmal ein in den Club der im November Sommersteinpilz-Finder. Da standen etliche knackige Exemplare ...


    ... und noch mehr Methusalems mit erstaunlichen Größen.


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    So richtig viel war aber auch dort nicht los, also sah ich mir halt wieder einmal die "Anderen Pilze" an


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    Oder diese hier - da dachte ich im ersten Moment - Huch, was ist denn das? - aber ....


    ... aber der Blick auf die Unterseite brachte dann Klarheit.


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    Irgendwie immer hübsch anzusehen


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    Gelauscht wurde in alle Richtungen


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    Und dann war da dieser Schleimer der mich ungemein faszinierte


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    Auf halber Höhe des Berges gibt es einen Wiesenstreifen und dort wuchsen dann zwar auf einmal reichlich Pilze, aber nur diese Tintlinge hier.


    So hatte ich die Lamellen bisher auch noch nicht gesehen - leider sind alle Fotos nicht ganz scharf geworden.


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    Und dann, kaum war ich irgendwann auf "meiner" Wiese, fand ich auch prompt die ersten Papageien - was ich da aber noch nicht wusste, es sollten so gut wie die einzigen bleiben.


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    Ich suchte und suchte - aber ... Pilze an sich gab es allerdings mehr als reichlich - ein paar wenige Beispiele


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    Ich muss gestehen, die narren mich, nur von oben gesehen, ab und an einmal


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    Es gab unendlich viele winzig kleiner Pilzchen und nachdem ich nicht fand was ich suchte sah ich mir eben die an. Ein paar der größeren der kleinen Pilzchen etwas genauer und mit denen "verlustierte" ich mich gestern Abend. Ich habe trotzdem nicht den Schimmer einer Ahnung - von diesem Hübschen mit seinen hellgrauen Lamellen hier zum Beispiel



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    Oder der hier mit seinen rosa überhauchten Lamellen und seinem rosa-violettem Stiel



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    Oder den hier


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    Ganz bezaubernd fand ich ja den hier



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    Da dachte ich ja eigentlich ... aber nö ...



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    Immerhin weiß ich da was es ist - viel habe ich allerdings nicht gefunden und nach Leder oder ähnlichem gerochen haben sie auch nicht


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    Es wurde dunkler und kühler und ich beschloss nach Hause zurück zu laufen. Während ich strammen Schrittes auf dem Weg voranschritt, scannte ich natürlich die Umgebung und mein Blick fiel auf Erdsterne - seht Ihr sie auch?


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    Natürlich nichts wie hin und was für eine Freude - Geastrum elegans / badium


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    Während ich die ganzen Nabel-Erdsterne fotografierte war da dazwischen drin (und zwischen den Hinterlassenschaften der Schafe) auf einmal ein anderer. So, und jetzt wird es kompliziert dachte ich da nur ^^


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    Der sieht doch jetzt eigentlich wieder ganz anders aus, stand aber direkt daneben


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    Ich befürchte, auch die sind allesamt zu jung für eine etwas genauere Bestimmung



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    Ich habe keine Ahnung, ob die in ganz jung so aussehen können. Ich denke, da muss ich in einiger Zeit noch einmal hin um alte Erdsterne zu fotografieren.



    Ein langer kunterbunter Beitrag den ich aber ganz bewusst gemacht habe.


    Ganz egal ob es die Pilze gibt die man begehrt, ganz egal ob es Speisepilze gibt, ganz egal ob es überhaupt Pilze (die mit dem Stiel) gibt, ganz egal ob es "nur" geläufige und häufige Pilze gibt - es gibt immer etwas Fantastisches, Tolles, Schönes für einen selbst zu finden, etwas was einen freut.


    Und für mich persönlich kann ich noch hinzufügen, ganz egal ob man die Pilze bestimmen kann oder nicht, man lernt immer dazu. Aber dennoch, vielleicht weiß ja die Eine oder der Andere etwas ^^


    Liebe Grüße


    Maria

    Tja, dann muss man noch Holzbestimmung machen. ;)

    Sowohl benzoinum als auch resinosum riechen manchmal schön nach Anis, aber nicht immer. Das wurde in Expertenrunde auch schon öfters diskutiert, aber warum der Geruch manchmal da ist und ein andermal nicht, konnte soweit ich weiß bislang nicht geklärt werden.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Harald,


    vielleicht ist der Geruch hier relativ flüchtig? Als ich den Pilz abgebrochen hatte, habe ich sofort daran gerochen und da roch er, zwar nicht intensiv aber dennoch deutlich, nach Anis. Zuhause dann konnte man riechen, dass der eben nach etwas riecht, ein Anisgeruch war aber nicht mehr erkennbar.


    Wie auch immer, ein schöner Pilz wie ich finde.


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Ach so, könnte man die zwei nun aufgrund des Baumes auf dem die wachsen doch unterscheiden?

    Hallo Bovist,


    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum - schön, dass Du da bist.


    Ich selbst bin keine Expertin, kann Dir also leider nicht sagen welchen Pilz genau Du uns da zeigst. Einen Steinpilz sehe ich da jedenfalls auch nicht.


    Eine Essensfreigabe wirst Du hier übrigens generell nicht bekommen können, eine Bestimmung, unter der Voraussetzung guter Fotos und Beschreibungen, in der Regel schon. Hier wird es, so befürchte ich allerdings, wohl etwas schwieriger werden, aber wer weiß ... einen Vorschlag hast Du ja bereits :)


    Liebe Grüße und viel Spaß und Erfolg hier in diesem fantastischem Forum


    Maria

    Ich danke Dir Ulla


    Das mit dem Plasmodiums und der Bestimmbarkeit hatte ich vorhin gelesen aber ich kenne mich da halt überhaupt nicht aus. Was mir zudem nicht klar war und ist, ist, ab der andere, der weiße Pilz, zu dem Schleimer dazu gehört oder etwas ganz anderes ist. Ich vermute ja etwas ganz anderes ...


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Heute fand ich auch wieder diverse Erdsterne die ich gerade versuche zu bestimmen - würdest du da bitte morgen wenn ich die Anfrage mache einen Blick darauf werfen :)

    Hallo Ihr Lieben,


    die ganzen Schleimer sehe ich mir immer gerne an, allerdings ohne das Bedürfnis zu haben wissen zu müssen wie die heißen. Hier würde ich es gerne wissen. Auch ob es sich um ein und den selben Pilz handelt oder um zwei verschiedene.


    Funddaten: 07.11.2022, Altmühltal, Mischwald, wahrscheinlich Buche



    Ich habe natürlich, falls notwendig, noch mehr Fotos.


    Herzlichen Dank schon einmal für Eure Mühe.


    Liebe Grüße


    Maria

    Am Stammtisch kann man ja auch einmal etwas anderes erzählen ...

    In der Winterzeit beschäftige ich mich ja mit Genealogie und Geschichte und da entdecke ich immer wieder unglaubliche Geschichten, so auch heute. Und vielleicht ist diese Geschichte ja einmal eine nette Abwechslung


    Also, einer der Vorfahren einer angeheirateten Nebenlinie ist der Eudo von Aquitanien, gestorben im Jahre 735. und dessen Nachfahren erforsche ich gerade. Einer seiner Nachkommen, viele Generationen später, war der Lope Garcia de Salazar.


    Lope García de Salazar, geboren. ca. 1193, verstorben ca. 1213/1214, studierte und sollte als nachgeborener Sohn Geistlicher werden, so wie damals in den führenden Familien üblich. Zusammen mit seinen beiden Brüdern übernachtete er einmal, um Weihnachten herum, im Hause von Martín Ruiz de la Cerca, dem mächtigsten Mann in ganz Castilla Vieja, da sie einen auf der Falkenjagd verschwundenen Falken suchten und von der Nacht überrascht wurden. An diesem Abend verliebte Lope sich in das einzige legitime Kind ihres Gastgebers Martín Ruiz de la Cerca, dessen Tochter Mayor Martínez, auch María de la Cerca genannt, und sie sich in ihn. Diese Nacht blieb nicht folgenlos und noch in dieser Nacht sollen sie heimlich geheiratet haben. Die beiden unehelichen Stiefbrüder von Mayor töteten daraufhin am nächsten Tag den 19-jährigen Lope Garcia de Salazar und wollten auch ihre Stiefschwester töten. Ihr Vater setzte sich aber für sie ein und veranlasste, dass Mayor nach der Geburt ins Kloster (ins Monasterio de Covarrubias) gehen sollte, was dann auch geschah. Martín Ruiz de la Cerca hatte keinen legitimen Erben und er ergriff die Gelegenheit die sich ihm nun bot, zumal die Familie Garcia de la Salazar eine der angesehensten des Landes war. Seine Tochter gebar dann Zwillinge und dies waren

    • Lope García de Salazar y de La Cerca – führt die Linie fort - und

    • Ruy Martínez de Salazar, der später seinen Namen änderte ...

    Lope García de Salazar y de La Cerca, wurde ca. 1214 geboren und im Alter von 25 Jahren von seinem Großvater mütterlicherseits zum Ritter geschlagen. Er wuchs bei seinem Großvater mütterlicherseits auf und war sein Erbe und Nachfolger. Er war aber auch der Erbe und Nachfolger seines Vaters, bzw. der Familie Garcia de Salazar da seine Onkel ohne Nachkommen waren. .....

    Über diesen Vorfahren gibt es nun wiederum unglaubliche Geschichten die ich aber erst noch in den Archiven und bei den Historikern überprüfen muss. Und dies erfolgt beim nächsten Regentag oder wie heute, wenn der Nebel den ganzen Tag auch im Tal nicht weichen will und es einfach nicht hell werden will.


    Ich hoffe, ich habe Euch nicht gelangweilt aber ich finde solche Geschichten doch ziemlich spannend, sie machen mich oft nachdenklich, sie lassen frühere Epochen irgendwie lebendiger werden.


    So, und jetzt wisst Ihr wieder etwas mehr über mich und meine Interessen über die Pilze hinaus. Ich für meinen Teil genieße nun ein Glas Weißwein, proste Euch zu und schaue einmal was es heute so neues in Sachen Pilzen gibt.

    Liebe Grüße und zum Wohl


    Maria

    Hallo Pablo,


    ich freue mich unheimlich wenn zum Beispiel Du mich wieder einmal besuchst aber für eine ganze Gruppe habe ich echt momentan nicht die Zeit. Denn mit Aufwand ist so ein Treffen auf jeden Fall verbunden wie zum Beispiel:

    Vorher eruieren auf welchem Hang wachsen denn gerade welche Pilze, wachsen da überhaupt welche, usw. Hier gibt es halt nicht nur einen Hang, ein Habitat, da gibt es eben ganz, ganz viele. Also die Frage wohin geht man, wie kommt man dort hin usw.

    Restaurant-Reservierung

    Treffpunkt und Uhrzeit bekannt geben, sinnvollerweise von allen die Mobil-Nummern notieren

    Und wenn dann noch gewünscht wird, so wie beim letzten Mal, dass ein abschließbarer Raum zum Mikroskopieren zur Verfügung steht und wenn möglich noch für Vorträge, und wenn möglich kostenlos, ja dann wird es so richtig kompliziert.


    Und deshalb, ich freue mich sehr über private Besuche von Freunden mit denen man einfach in der Gegend herumspaziert und es egal ist, ob an dem Hang nun gerade Saftlinge und weitere interessante Wiesenpilze stehen oder eben nicht. Alles andere muss ich gerade echt hinten an stellen - sorry.


    Liebe Grüße


    Maria

    Fühle mich gerade etwas überheblich in eine Ecke gedrängt … eigentlich auch herzliche Grüße

    Hallo Waldgnom,


    dies wollte ich nicht und dies war auch ganz bestimmt nicht meine Absicht. Ich konnte Dich nur wirklich nicht wirklich einordnen, war etwas verwirrt

    Übrigens ich bin über meinen Opa zu den Pilzen gekommen, dies war nur eine Handvoll der herkömmlichen Speisepilze die meine Oma aber vorzüglich zuzubereiten wusste - Kindheitserinnerungen :) Und dann bin ich ja eigentlich beruflich eine "Kräuterhexe" und wenn man botanisch unterwegs ist trifft man automatisch auf Pilze. Die Frage ist dann halt nur meist welche Pilze dies denn nun sind. Und so bin ich vor vielen Jahren auf dieses fantastische Pilzforum gestoßen. Die Faszination Pilze hat mich seitdem nicht mehr losgelassen'!


    Liebe Grüße und ich freue mich auf Deine weiteren Anfragen und Texte


    Maria

    Hallo Waldgnom,


    würde mich jetzt einfach einmal interessieren, bitte entschuldige. Aber ich kann Dich und Deine Anfrage gerade nicht wirklich einordnen.


    Geht es Dir hier in erster Linie darum zu erfahren ob man einen Pilz essen kann? Oder möchtest Du auch und zusätzlich grundsätzlich etwas über Pilze lernen, unabhängig davon ob man die "in die Pfanne hauen" kann?


    Ich persönlich habe erst vor Kurzem den Lilastieligen Rötelritterling zum ersten Mal bewusst war genommen, mir genauer angesehen, in der Fachliteratur recherchiert, ... mir wäre nicht im Traum eingefallen dabei nachzusehen ob man den überhaupt essen kann. Dank Deiner Anfrage hier habe ich nun diesbezüglich einmal recherchiert: ja, er scheint wohl essbar zu sein ABER, obwohl in Deutschland wohl häufig ist er nicht weit verbreitet! Er fällt unter RL3, ist als in Deutschland gefährdet. Kann man sich da nicht einfach auch nur einmal freuen solch einen Pilz gefunden zu haben? Vielleicht an einer Stelle sogar massenhaft? Für die Pfanne gibt es doch wahrlich genügend andere Pilze die zudem von jedem intelligentem Menschen und, dies unterstelle ich jetzt einfach einmal - Anfänger, einfach und sofort bestimmt bzw. erkannt werden können?


    Sorry, aber dies musste ich jetzt einfach schreiben.


    Trotzdem von Herzen liebe Grüße und hoffentlich viel Spaß und Erfolg bei der Pilzbestimmung, ganz egal ob man die Essen kann oder eben nicht!


    Maria

    Hallo Pablo,


    ja, die Fruchtkörper waren recht groß und irgendwie massiv, allerdings hatte ich mir ja die Stunden vorher fast ausschließlich Kleinzeugs angesehen und da kommen einem "normale" Pilze dann vielleicht erst einmal groß vor. Keine Ahnung welches Blatt dies ist - ein ganzes Stück entfernt gab es auch zwei oder drei Laubbäume und ich vermute, das Blatt wurde dorthin verweht. Ansonsten und in der näheren Umgebung der Pilze waren da nur Kiefern. Tja und das Gras ist halt ein ganz normales Gras auf einer Halbtrockenwiese die ab und an durch Schafe und Ziegen beweidet wird.

    Ich hätte ja jetzt wirklich richtig große Lust da noch einmal hin zu laufen und mir dies noch einmal anzusehen (sofern noch Fruchtkörper da sind) aber leider regnet es die ganze Zeit, ist auch tagsüber richtig dunkel und ist zudem echt kalt. Da macht mir Pilze suchen nicht so wirklich Spaß. Aber an dem Thema an sich bleibe ich einmal dran.


    Liebe Grüße und meinen herzlichen Dank an Euch alle


    Maria

    Danke Sandra


    Ja, das Altmühltal ist wirklich überall wunderschön, nicht umsonst ist es eine sehr beliebte Urlaubsregion. Der Wehmutstropfen ist nur, dass die Hänge schon ganz schön steil sind, dies kommt auf Fotos nur immer nicht so rüber, und ich mir öfter überlege, ob es nun dieser Pilz oder diese Pflanze wohl wert sein könnte den Wanderweg einmal kurz zu verlassen und da hinauf oder hinunter zu kraxeln. In der Regel sind meine Funde und Fotos daher direkt neben den Wanderwegen entstanden, in den Naturschutzgebieten sowieso. Mach doch einmal Urlaub hier - es lohnt sich, egal ob mit oder ohne Pilze.

    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Ingo


    Gerade mit solchen Anfragen lerne ich bei für mich neuen Gattungen, also bei denen ich gerade anfange mir die einmal etwas näher zu betrachten, dazu. Also die Beschäftigung mit Schlüsseln, auf was kommt es an, auf was muss man achten, usw. Den hier habe ich schlicht unter "Ritterling" abgelegt, denn ich habe eben so gut wie keine Angaben dazu, habe mir den vor Ort auch ehrlich gesagt nicht wirklich angesehen. Ich war nur verwirrt durch die Äußerung an andere Stelle im Forum, dass es sich auch evtl. um einen Weichritterling handeln könnte.


    Liebe Grüße


    Maria