Beiträge von Maria


    Hallo Maria,


    das sollte Lactarius quieticolor sein (Brauner Kiefern-Blutreizker). :)


    l.g.
    Stefan


    Danke Stefan


    Ich habe gerade gelesen, dass der sehr selten sein soll ??? Also nachdem der hier durchaus reichlich wächst habe ich den in den ganzen Jahren schon ziemlich reichlich gegessen :whistling::giggle:


    Nee, jetzt im Ernst, ist der wirklich so selten?


    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    Hallo Jan,


    wenn Du mir jetzt noch erklären könntest was mit Grübchen am Stiel gemeint ist, dann könnte ich ja einmal suchen.


    Auf dem dritten Bild siehst Du die Verfärbung nach ungefähr einer Stunde. Seitdem hat sich nicht wesentlich etwas geändert.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    gestern hatte ich hier ein Foto mit zwei verschiedenen Reizkern eingestellt woraufhin sich die Frage stellte, welcher Reizker der eine sein könnte. Diese Reizker sammle ich seit Jahren, konnte die noch nie so richtig bestimmen, was mir aber ehrlich gesagt auch nicht so wichtig war, denn alle Reizker sind einfach total lecker - egal welcher.


    Nachdem Pablo vorhin die Beschreibung des Spangrüner Kiefernreizker hier eingestellt hatte, wollte ich es nun doch wissen. Also bin ich schnell noch einmal zu dem Weg gefahren und habe noch welche geholt.


    Hier nun drei Fotos ohne Blaustich ;) Grün ist dies auch nicht unbedingt, sondern eher braun-orange-gräulich.



    Unmittelbar nach dem Abschneiden


    Später zuhause


    So - und jetzt bin ich echt neugierig was mir da die ganzen Jahre über so vorzüglich geschmeckt hat:)


    Liebe Grüße


    Maria


    Ach so, diese Reizker finde ich an den verschiedensten Stellen. Der Weg heute führte durch einen Mischwald mit den verschiedensten Nadel- und Laubbäumen und man findet diese Reizker den ganzen Weg entlang. Der Boden ist eher sandig.


    Ich meine irgendsowas gehört oder gelesen zu haben, dass man Stoffe, die man bitter findet, auch nicht verträgt.
    Auch über Rosenkohl scheiden sich ja die Geister, ob der lecker ist oder nicht :)


    Was man aber abkann, entscheidet oft genug die Darmflora. Und da können verschiedene Leute auch verschiedene Bauchbewohner haben.
    Es werden wohl aber auch verschiedene Stoffe unverträglich und deswegen als bitter "markiert" sein, und wenn verschiedene Leute so verschieden auf bitter oder nicht reagieren, sind es vermutlich auch unterschiedliche Stoffe... nur weil sie alle in Pilzen sind, sind sie ja nicht gleich.


    Hallo Marion,


    es gibt tatsächlich eine ganze Reihe unterschiedlicher "Stoffe" die die Bitterkeit hervorrufen. Und wenn ich dies alles richtig verstanden habe, dann bedeutet es nicht, wenn ein Mensch einen Bitterstoff (hervorgerufen durch eine "Ursache") nicht schmeckt, dass er dann alle anderen Bitterstoffe auch nicht schmeckt.


    Bitterstoffe in Pflanzen (vermutlich auch in Pilzen) helfen diesen um Fraß-Feinde abzuschrecken. Es wird davon ausgegangen, dass es ursprünglich auch für uns Menschen eine Art Warnsignal war, also bitter = giftig. Im Laufe der Jahrtausende langen Entwicklung und angepasst an die jeweiligen klimatischen Bedingungen mit dem dann jeweils zur Verfügung stehenden Nahrungsmittelangebot hat sich dies allerdings geändert.
    Wir Menschen benötigen für unsere Gesundheit und eine ausgewogene Ernährung sogar eine gewisse Menge an Bitterstoffen.


    Ich füge jetzt einfach noch einmal einen Link bei, denn ich finde da ist es sehr schön erklärt. Bitterstoffe in Pflanzen –“ Medizin und Muntermacher, MDR.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Pablo,


    dies kann gut möglich sein. Es waren jedenfalls definitiv keine Fichtenreizker. Feststellen welche Reizkerart dies genau war lässt sich jedenfalls gerade nicht mehr denn :yumyum:;)


    Aber an diesem Weg finde ich diese Reizker seit Jahren - den nächsten Fund stelle ich dann einmal zur genauen Bestimmung ein.


    Liebe Grüße


    Maria

    Der Reizkerweg


    Heute Mittag rief mich eine Bekannte an und fragte ob ich mit ihr in die Pilze gehen würde da sie sich nicht so gut auskennen würde. Also gut, heute noch einmal ab zum Pilze suchen und dieses Mal wieder in den Wald zwischen Kosbach und Dechsendorf.


    Weit gelaufen sind wir heute nicht, vielleicht einen Kilometer hin und einen Kilometer zurück, denn ... der ganze Weg stand voll mit Pilzen. Los ging es mit einer ganzen Reihe von Butterpilzen.


    Und dann wurde der Weg auf der gesamten rechten Seite soweit das Auge reichte auf einmal gelb-orange - ein Fichtenreizker nach dem anderen. Das war so unglaublich, dass ich vor Begeisterung schlicht vergessen habe zu fotografieren. Rechts und links vom Weg fanden wird dann auch noch manch anderen Pilz, so auch echte Reizker, aber wir haben eigentlich nicht mehr weiter nach anderen Pilzen gesucht, ja wir ließen sogar sehr viele der Reizker stehen.


    Zum Schluss teilten wir unsere Funde dann gerecht untereinander auf. Auf dem nachfolgenden Foto seht Ihr also die Hälfte unserer heutigen Funde.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    diese wunderschönen Pilze haben wir heute direkt am Wegrand gefunden. Wir haben entschieden sie nicht anzutasten und dieses Ensemble zu zerstören. Ich kann Euch daher nicht wesentlich mehr sagen als dass die Pilze ca. 3 cm hoch waren und in einem Mischwald mit überwiegend Nadelbäumen stehen. Ich glaube sie wuchsen auf Totholz oder auf einem Baumstumpf bin mir aber nicht hundertprozentig sicher.


    Welche Pilze sind dies?



    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Safran,


    ließ Dir einmal die zwei Artikel durch die ich weiter oben verlinkt habe - dann hast Du vielleicht eine Erklärung :)


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: In einem der Artikel geht aus auch um das Bitterkeitsempfinden bei Auberginen ;)


    Ist eigentlich bekannt wie der Stoff heißt der die Bitterkeit beim Gallenröhrling verursacht?


    Liebe Grüße


    Maria

    Die Reifpilze schießen aus dem Boden


    Heute war ich wieder einmal beim Dechsendorfer Weiher. Im Wald wird es immer trockener und geregnet hat es trotz hoher Regenwahrscheinlichkeit laut Wetterdienst bisher nicht.


    Gefunden habe ich viele Maronen. Die meisten waren allerdings schon zu alt und/oder wurmig. Dennoch kam noch eine erstaunlich große Menge an kleinen festen Maronen zusammen. Gefunden habe ich auch etliche Steinpilze, leider ausnahmslos entweder uralt oder total wurmig. Dann fand ich noch Goldröhrlinge, die meisten ebenfalls schon zu alt, einige Pfifferlinge, einige Reizker und etliche kleine Kuhröhrlinge. Was es in großer Anzahl gab waren die Reifpilze. Stellenweise sah es so aus, wobei man die vielen kleinen im Moos auf dem Foto kaum erkennen kann:



    Liebe Grüße


    Maria

    Ja, das ist echt eklig und für mich unbegreifbar!


    Ich habe jahrelang an einer der Ausfallstraßen für Fußgänger der Erlanger Bergkirchweih gewohnt. (Die Bergkirchweih gilt als das zweitgrößte Volksfest nach der Münchner Wies ´n) Da ist man morgens am liebsten nur noch mit Gummistiefeln und Gummihandschuhen aus dem Haus und vom Geruch will ich einmal gar nicht reden. Und dies, obwohl eigentlich genügend Toiletten anzufinden sind!


    So ein spezieller Hausanstrich, also der hätte schon etwas :evil:


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    die unterschiedliche Wahrnehmung von Bitterstoffen wird seid langem wissenschaftlich untersucht. Vieles hat man schon herausgefunden aber bei weitem noch nicht alles.


    Im Internet findet man eine ganze Reihe von Studien und Artikeln. Hier einmal zwei gut allgemeinverständliche Artikel:
    Warum manche Bitterstoffe nicht immer bitter schmecken, andere aber schon, LABO-online
    Von Super- und Bitterschmeckern, Spektrum


    Sehr interessant fand ich auch dieses Studie: Receptor Polymorphism and Genomic Structure Interact to Shape Bitter Taste Perception


    Nachdenklich sollte einem aber auch stimmen, dass aus unseren Lebensmittel die Bitterstoffe immer mehr herausgezüchtet werden - bestes Beispiel: Endivien-Salat.


    Ich hoffe, ich konnte für den Einen oder Anderen interessanten Lesestoff beitragen ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Super :thumbup: Danke Frank


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    zum Gallenröhrling kann ich zwar nichts sagen aber zur Wahrnehmung der Bitterstoffe an sich schon ein wenig. Wir nehmen Bitterstoffe mit 25 sogenannten Rezeptoren auf bzw. wahr. Wie und ob wir Bitterstoffe nun wahrnehmen hängt von vielen Komponenten ab. Geboren wird jeder Mensch mit den gleichen Fähigkeiten dieser Rezeptoren.


    Es sind wie schon gesagt viele Komponenten die zu einer unterschiedlichen Wahrnehmung von Bitterstoffen führen. Eine davon ist unsere eigene Ernährung bzw. unser Konsumverhalten. So kann z.B. der häufige Genuss von starkem Kaffee zu einer Veränderung der Wahrnehmung führen, Rauchen, wie Pablo schon anführte, ebenso. (Dies sind nur zwei Beispiele aus einer ganzen Reihe von Möglichkeiten) Auch die ganz alltägliche Ernährung kann zu Unterschieden führen. Was wir z.B. bereits üblicherweise als bitter empfinden (weil wir kaum etwas bitteres essen) wird von den meisten Franzosen, um nur ein Beispiel zu nennen, noch nicht als bitter empfunden (da diese öfter etwas bitteres essen).


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    ich oute mich einmal - ich gehöre auch zu denjenigen die Bitterstoffe anscheinend nicht so gut wahrnehmen (liegt vielleicht am vielen Löwenzahnsalat ;) )


    Reines Lecken an Gallenröhrlingen bringt bei mir gar nichts! Und beim Probieren muss ich meistens sehr lange darauf herumkauen bis ich das Bittere wirklich wahrnehme, manchmal kommt der leicht bittere Geschmack sogar erst ein paar Sekunden nachdem ich alles wieder ausgespuckt habe. Allerdings, wenn ich einmal bei einem Gallenröhrling unsicher bin und probiere, dann handelt es sich um junge Exemplare - vielleicht haben die tatsächlich noch nicht so viele Bitterstoffe entwickelt?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Willy,


    dies Aufzeichnungen musst Du ja auch nicht machen :)


    @Alle:


    Mich interessiert dies wie schon gesagt und so habe ich mir den Thread "2016-Pilze in Berlin-Brandenburg", in dem z.B. Willy ja auch von seinen Funden berichtet, einmal etwas angesehen und mit meinen Funden verglichen - interessant!


    Eine kleine Zusammenfassung der Meldungen aus Berlin-Brandenburg:


    13.06. - 21.06. - Pilzfunde wurden gemeldet
    ab 22.06. - nichts mehr gemeldet (Ausnahme Pfifferlinge am 27.06. und 29.06)
    Juli - eigentlich nur Meldungen dass zu trocken
    04.08. - 18.08. - etliche Meldungen, angefangen von kleinen Funden sich steigernd zu vielen Pilzen,
    Feuchtigkeitsangaben unterschiedlich


    Die Meldungen in dem Thread "2016-Pilze in Berlin-Brandenburg" decken sich bisher, insgesamt gesehen, mit meinen persönlichen Aufzeichnungen!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    ein, wie ich finde, sehr schöner Beitrag :thumbup: Meinen Glückwunsch Björn!


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S. Es ist übrigens ganz normal, dass von oft stundenlangen Filmaufnahmen nur wenige Minuten übrig bleiben, dass eben viele Aufnahmen, Aussagen beim Schnitt dann wegfallen und nicht gesendet werden.

    Hallo Markus,


    das ist ganz lieb von Dir :)


    Und ich liebe ebenfalls Speisepilze. Dies schließt aber ja nicht aus, dass man auch den vielen anderen wunderbaren Pilzen Beachtung schenkt. Zur Zeit bin ich ganz begeistert von der Farbenpracht der ? - ich glaube die gehören alle zu den Trameten - naja mit der Zeit werde ich hier im Forum schon noch die ganzen Namen kennen lernen. :):D


    Viele liebe Grüße


    Maria


    Hallo Janina,


    ich hatte Dir die Enzyklopädie nicht empfohlen - es ist lediglich das umfangreichste Werk in deutscher Sprache über essbare Wildpflanzen - wenn Du so willst DAS Standardwerk. Ob es aber für die praktische Umsetzung zu empfehlen ist, das muss jeder für sich selbst individuell beurteilen :) Ich selbst benutze es so gut wie nie.


    Zum reinen Bestimmen, über den Hausgebrauch hinausgehend, reicht im Normalfall, so wie abeja schon geschrieben hat, ein Pflanzenführer wie "Was blüht den da" erste einmal sehr lange Zeit vollkommen aus! Den Rest kann man dann relativ problemlos über das Internet machen. Und was die essbaren Wildpflanzen angeht, und danach hattest Du ja gefragt - so etwas wächst mit der Zeit. Fange doch erst einmal mit den unendlichen vielen, auch ohne mühsame Bestimmung, bekannten Pflanzen an wie Brennnessel, Melde/Gänsefüß, Holunder, Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Traubenkirsche, Franzosenkraut, Klettenlabkraut, Gänseblümchen, Klee, Mädesüß, Sauerampfer, Knoblauchsrauke, Schlehe, Wegerich, .... soll ich weiter aufzählen? Ich glaube, mit diesen leicht zu bestimmenden und sicheren Pflanzen bist Du erst einmal kulinarisch vollauf beschäftigt.


    Weiß Du, bei meinen Fortbildungslehrgängen, Führungen, Kurse usw. habe ich mich ab und an gefragt warum gerade viele junge Frauen unbedingt so schnell wie möglich möglichst viele Wildpflanzen kennen lernen wollen und eigentlich über diesen Weg keine einzige Pflanze wirklich kennen lernen, nichts verstehen! Hast Du dich schon einmal selbst gefragt was Deine Intention ist?


    Was ich Dir empfehlen kann sind die Bücher von Wolf-Dieter Storl, als Einstieg dieses hier (es enthält auch Kulinarisches). Wolf-Dieter Storl ist Ethno-Botaniker und ich könnte mir gut vorstellen, dass er als Wissenschaftler Dir durchaus etwas zu sagen hat :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    ich krame dieses Thema einmal wieder hervor weil es mich wirklich interessiert. Gestern war Vollmond, nun nimmt der Mond wieder ab. Wenn man der These folgen will, so müssten, beginnend vor zwei Wochen, die Pilze gewachsen sein sofern in den einzelnen Regionen das Wetter mitgespielt hat. Nun wiederum, bei abnehmenden Mond, müsste es in den nächsten zwei Wochen zunehmend weniger neue, junge Pilze geben.


    Nicht ohne Grund schreibe ich seit Juli fast alle zwei Tage über meine Pilzfunde hier im Forum, denn ganz ehrlich, ich kann das rückwirkend nicht mehr nachvollziehen wann welche Pilze in welcher Menge gewachsen sind, welches Wetter war usw. Aber auch dieser Thread, so habe ich für mich festgestellt, bietet keinen so guten allgemeinen Überblick. Deswegen habe ich meine Funde nun in einer Tabelle kurz und eher oberflächlich zusammengefasst.


    Vielleicht können diejenigen die sich für dieses Thema interessieren ja auch ein paar kurze Notizen machen. Es geht hier meiner Meinung nach erst einmal nicht um wirklich konkrete, wissenschaftliche verwertbare Daten, sondern einfach nur für uns um einen ersten Eindruck zu dem Thema, von einigen verschiedenen Personen aus verschiedenen Regionen Deutschlands die regelmäßig zum Pilze suchen gehen.


    Hier einmal meine total simple Tabelle. Begonnen habe ich mir Notizen zu machen Anfang Juli. Den Juni kann ich nur durch zwei Mails mit einem Foto an einen bekannten Pilz-Blog nachvollziehen.
    Pilzwachstum und Mondstand.pdf


    Was meint Ihr? Könntet Ihr Euch so einfache und sehr schnell zu handhabende Aufzeichnungen auch vorstellen?


    Und was müsste vielleicht für einen ersten oberflächlichen Eindruck ob etwas am Einfluss des Mondes am Pilzwachstum dran ist noch unbedingt mit aufgenommen werden?


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Maria,
    2014 hatten mich auch mal so helle (und schuppige) Exemplare verwirrt (wahrscheinlich nur ausgetrocknet).


    Zum Vergleichen:
    Verwirrend hell und schuppig -->Craterellus cornucopioides (trocken)+u.a. Zustände


    Hallo abeja,


    es tut gut zu lesen, dass es anderen schon einmal ähnlich ergangen ist wie mir gestern :)


    Es ist übrigens faszinierend zu beobachten wie die zwei Pilze die ich mitgenommen hatte immer schwärzer werden je mehr sie trocknen, auch das Gelb wird zunehmend immer mehr dunkelgrau.


    Liebe Grüße


    Maria


    ,

    ... und natürlich würde ich gerne auch geschmackliches von anderen zu diesem Pilz hören
    LG Willy


    Hallo Willy,


    ich sammle und esse den Reifpilz sehr gerne - es gibt ihn hier in der Gegend häufig. Ich persönlich finde, dass er ein äußerst wohlschmeckender Pilz ist, alleine oder im Mischgericht, und er eignet sich auch sehr gut zum Trocknen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Markus,


    ja, vor Jahren habe ich die in einer anderen Gegend immer wieder einmal gefunden, allerdings noch nie hier bei Erlangen, noch nie um diese Jahreszeit, noch nie an einer Stelle wie dieser (ein von Nadelbäumen geprägter Mischwald) und noch nie mit diesen Farben - insofern also schon ein Erst-Fund ;) .


    Und was die Verzehrtauglichkeit der obigen Pilze angeht - keine Sorge, ich habe nur zwei zur Bestimmung mitgenommen - die waren wie ich finde nicht mehr so ganz im optimalen verzehrtauglichen Zustand. :)


    Auf die Idee sie unters Wasser zu halten bin ich nicht gekommen, ich habe nur ein wenig daran gerubbelt - dieser Filz ging nicht wirklich ab, aber vielleicht hätte ich intensiver rubbeln müssen oder eben, wie ich jetzt durch Dich erfahren habe, unter Wasser.


    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    ja das verwundert mich jetzt auch Maria
    ich schreibe Dich aber morgen PN mal Morgen an wegen der Rezepte an
    Gute Nacht
    Willy


    Hallo Willy,


    was verwundert Dich?


    Das mit dem "Rezept" kann ich auch gleich hier schreiben, das ist so einfach und schmeckt wirklich gut.
    Für die Nudeln einfach einen Nudelteig herstellen und Totentrompetenpulver zugeben (bei 350 - 400 g Mehl ca. 40 - 50 g Pulver).
    Für die Seezungenfilets einfach gehackte Totentrompeten in etwas heißen Fischfond (etwas Weißwein im Fond macht sich gut) geben, aufkochen lassen und dann auf dem Teller über die mit Zwiebeln und Weißwein gegarten Seezungenfilets geben.


    Gerichte mit Totentrompeten würde ich gerne einmal wieder essen aber leider habe ich hier in der Gegend bisher eben keine gefunden.


    Liebe Grüße


    Maria