Beiträge von Maria


    Hallo Willy,


    mir schmecken die Totentrompeten auch sehr gut und ich habe da ein paar ganz raffinierte Rezepte die auch mit der Farbe spielen. Wenn ich nur an die Seezunge mit Totentrompeten und dazu selbstgemachte Totentrompeten-Nudeln denke - köstlich :yumyum:


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke an Euch Drei :)


    Liebe Grüße


    Maria


    @Pablo: Es ist gut, dass Du das Foto eingestellt hast - ich hatte nämlich vor meiner Anfrage genau dort nachgelesen und mir die Fotos angesehen.


    Hallo Willy,


    für mich sind dies Reifpilze aber ich bin keine Expertin was Pilze angeht. Warte also besser noch auf Bestätigung durch Experten :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Ist ja interessant! Als ich die heute sah war mein erster Gedanke "Ui - seit wann gibt es denn hier Totentrompeten" Nur das grau-gelbe, also nicht die hellere Farbe an sich, machte mich stutzig. Auch das die Basis weiß ist. Bei der Totentrompete ist sie doch eigentlich nicht weiß - oder doch?


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Heidi,


    können die außen echt so gelb werden? Das kommt auf dem Foto nicht so ganz rüber, aber die sind oben richtig grau-gelb.


    Liebe Grüße


    Maria

    Gestern wurde ich per PN gefragt, ob es voraussichtlich in dieser Gegend am Wochenende noch Pilze geben könnte. Dies weiß ich natürlich auch nicht, aber ich war heute morgen zwischen Kosbach und Dechsendorf unterwegs. Es ist sehr trocken! Und nachdem ich versprochen habe einen kleinen Bericht über meine heutigen Pilzfunde in diesem relativ großem Waldgebiet hier einzustellen, mache ich dies natürlich.


    Los ging es gleich fünf Meter vom Parkplatz entfernt mitten auf dem Weg mit diesem Steinpilz hier.


    Dann aber, dann war erst einmal gar nichts. Also Maronen oder Rotfußröhrlinge gab es schon, nur waren die mir viel zu alt und zu weich. Insbesondere die Rotfußröhrlinge können nicht mehr gesammelt werden, die sehen momentan so aus:


    Ich wollte schon fast wieder umkehren, dann fand ich eine wunderbare mittelgroße Krause Glucke.


    Also doch weiter. Ein paar kleine, und nur dann nehme ich sie mit, Kuhröhrlinge, immer wieder einmal ein/zwei Reizker, noch ein paar Steinpilze (fast alle wurmig), einen Goldröhrling, ein paar Semmelstoppelpilze, ein paar Pfifferlinge, den ersten kleinen Butterpilz, einen Hexenröhrling und den ersten Birkenpilz in diesem Jahr.


    Dazwischen findet man dann ab und an "kleine Nester" mit jungen knackig festen Maronen, dann hat man wieder eine Wegstrecke in der kein einziger Pilz zu sehen ist. Es gibt allerdings viele Täublinge in allen Farbschattierungen und Perlpilze.


    Jedenfalls hat sich der ca. dreistündige Ausflug gelohnt wie ich finde. Wenn es aber heute Nacht oder morgen nicht regnet, befürchte ich, dass es am Wochenende nicht ganz so viele Funde geben wird.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo


    Ich habe heute wieder einmal einen Pilz gefunden denn ich so noch nie gesehen habe. Ich vermute, dass es die Gelbe Herbsttrompete (raterellus cornucopioides var. konradii) sein könnte. Gefunden habe ich die Pilze in einem Mischwald mit überwiegend Nadelbäumen.


    Geruch ist eigentlich keiner vorhanden, also ich kann zumindest keinen feststellen. Die Pilze sind bis zur Basis hohl. Außen, nach oben hin, wird der Pilz gelblich. Für evtl. weitere Fragen habe ich einmal zwei Exemplare mitgenommen.



    Liebe Grüße und schon einmal vielen Dank


    Maria

    Ich sehe schon, ich muß denmnächst mal davon naschen. :D:P
    Ich erinnere mich wieder ein wenig. Die eine von den Mädels nimmt zum würzen ihre eigenen Kräutersalze. Darauf kann ich natürlich nicht zurückgreifen, bin aber auch improvisationstüchtig.


    Die schmecken so gut, da tut es ganz normales Salz auch. Im Gegenteil, ich finde, da kommt der Eigengeschmack noch besser zum Vorschein - aber dies ist natürlich wie immer beim Geschmack rein persönliche Ansichtssache :)

    Wovon die Mädels mir allerdings vorschwärmten waren Brennnessel-Chips. Oh Sünde! wären die lecker.
    Inzwischen habe ich leider vergessen wie man die zubereitet. Ziemlich schlicht soll das jedenfalls sein. Muß ich nochmal nachfragen.


    Das sind die Lieblings-Chips meiner Kinder - es gibt verschiedene Zubereitungsmethoden. Ich gebe sie einfach in eine Pfanne mit etwas Öl (man braucht nicht viel), frittiere sie (geht ganz schnell), lege sie auf Küchenpapier und salze sie leicht - fertig. Die schmecken warm und kalt. :yumyum:


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Brennnesselblätter in Tempura-Teig - oh - ein Hochgenuss :yumyum::yumyum::yumyum:

    Hallo abeja,


    dies ist ja Klasse :thumbup: Genau so hatte ich mir dies in diesen Threads gewünscht und vorgestellt :)


    Ich persönlich finde es nur schade, dass Deine Berichte nicht direkt bei den Pflanzen stehen. Vielleicht hätten wir doch für jede Pflanze einen eigenen Thread machen sollen. :/


    Hast Du vielleicht eine Idee wie wir das besser gestalten könnten?


    Ganz kurz noch zu ein paar Punkten - ich kanns halt auch nicht lassen ;)


    Brennnesselsamen: Geschmacklich sind die, egal wie man sie verwendet, nicht die Wucht - sie schmecken einfach relativ neutral. Man isst sie aber auch nicht wegen des Geschmacks sondern wegen der ungeheuren Konzentration der Inhaltsstoffe.


    Das ein Gelee aus Indischem Springkraut nicht der Renner ist, hatte ich schon vermutet. Dank Deiner Experimente werde ich dies nun auch erst einmal nicht weiter verfolgen.


    Wenn man um diese Jahreszeit Huflattichblätter sammelt sind diese meistens schon zu alt - diese Erfahrung hast Du ja auch machen müssen. Im Frühsommer muss man sie nur kurz blanchieren. Ehrlich gesagt schmecken mir die Huflattichblätter als Gemüse aber überhaupt nicht. Mir persönlich schmecken sie nur als gefüllte Röllchen die dann in Flüssigkeit (am besten Sahne) noch rund 30 Minuten (mehr oder weniger) im Ofen gebacken werden. Aber probiere doch im nächsten Jahr einmal die Blüten mit etwas Fett in der Pfanne frittiert - als Zutat zu einem schönen Essen nicht schlecht :yumyum:


    Beim Dost sind die braun-schwarzt gefleckten Blätter ab ungefähr der Hälfte der Pflanze, so glaube ich zumindest, kein Pilz oder ähnliches. Es gehört ab einem bestimmten Zeitpunkt (beginnend während der Blüte) zur Pflanze aber an mehr kann ich mich gerade nicht erinnern. Du kannst, so weit ich gelernt habe, denn oberen Teil mit den grünen Blättern ganz normal ernten.


    Die Wilde Möhre habe ich auch einmal ausgebuddelt - aber nur ein Mal - da verbraucht man mehr Kalorien als man dann durch das Essen wieder zu sich nimmt :D Und der kulinarische Renner war es ehrlich gesagt jetzt auch nicht unbedingt.


    Irgend etwas habe ich jetzt noch vergessen - ach ja, die Polei-Minze. Die hatte ich damals in den Text vorsichtshalber noch nachträglich eingefügt, denn obwohl sie ganz anders aussieht, man weiß ja nie. Und Du hast Recht, ein Link zu einer Seite mit der Polei-Minze wäre nicht schlecht - mache ich noch :thumbup:


    Liebe Grüße


    Maria

    Brombeere (Rubus fruticosus)

    Von August bis Oktober gibt es in Deutschland weit verbreitet reife Brombeeren. Manch einer wird sich nun denken, also Brombeeren erkennt doch wohl jeder. Nun, von meinen vielen Führungen weiß ich, dass dem nicht so ist. Vielleicht wenn die Beeren, eigentlich sind es Sammelsteinfrüchte, reif sind, nicht aber wenn eben keine Beeren an den Ranken sind. Auch ist das Wissen über die medizinischen Seiten der Brombeere aber auch über viele der kulinarischen Nutzungsmöglichkeiten oft verloren gegangen.


    Botanisch lässt sich die Brombeere nicht eindeutig und klar beschreiben - sie macht was sie will. Zum Beispiel ist die klassische Zahl der Kelchblätter bei Rosengewächsen 5, die Brombeere hält sich da nicht immer daran, sie variiert gerne. Auch ob die Farbe der Blüten nun weiß, zartrosa oder rötlich ist, entscheidet die Pflanze nach Gutdünken selbst. Und ob die Blätter nun behaart, gefiedert oder gezähnt sind ist dann auch wieder ganz nach Willen der Pflanze, bzw. nach Standort.
    Es gibt verschiedene wildwachsende Brombeerarten die sich gerne untereinander kreuzen - ich glaube in Deutschland sind es an die 500 verschiedene Brombeerarten. Eines haben diese wildwachsenden Brombeerarten allerdings gemeinsam - die Haifischdornen. Wobei Dornen sind dies wiederum nicht, sondern Stacheln.


    Brombeeren sind mit ihren Stacheln derart gut bewehrt, dass sie sogar auf der Blattunterseite an der Blattader Stacheln haben. Und genau daran kann jeder die Brombeere erkennen. (Anmerkung: Bei den Kultur-Brombeeren wurden die Stacheln weitestgehend weggezüchtet)



    Die Brombeere ist eine uralte Heilpflanze. Insbesondere wir Frauen sollten uns viel mehr einem Tee aus den Blättern dieser Pflanze zuwenden. Verwendet werden die Blätter aber auch die Früchte, früher auch die Wurzeln. Susanne Fischer-Rizzi schreibt: Heißer Brombeersaft mit Honig ist ein guter Erkältungstrank. Er erwärmt und stärkt die Bronchien. Außerdem wirkt er krampflösend bei Asthma. Für Kinder ist er ein blutbildendes und stärkendes Getränk. (aus ihrem Buch: Blätter von Bäumen) Einige wenige weitere Heilanwendungen und Inhaltsstoffe findet man z. B. hier.


    Brombeerfrüchte sind sehr reich unter anderem an Vitamin C und Mineralstoffen.


    Aus Brombeerblättern kann man einen wunderbar schmeckenden Schwarztee herstellen. Dazu pflückt man junge, zarte Blätter die ein etwas helleres Grün haben, lässt sie zunächst ein paar Stunden liegen damit sie etwas antrocknen. Anschließend legt man sie auf einen Tisch und rollt ein paar Mal mit dem Nudelholz darüber, quetscht damit die Blätter. Mit warmen Wasser besprengen, in ein Tuch einschlagen und drei bis vier Tage an einem warmen Ort aufbewahren. Danach sind die Blätter fermentiert und schwarz. Nun die Blätter noch im Ofen bei 50 Grad oder an der Luft trocknen. Danach wie schwarzer Tee aufbewahren und zubereiten. Der Vorteil ist, dass dieser Tee kein Teein enthält. Diese Methode funktioniert übrigens auch sehr gut mit Himbeerblättern und Erdbeerblättern.



    Zu diesem Foto: Junge Blätter sammelt man im April/Mai oder dann wieder im Herbst. Jetzt im August habe ich leider keine wirklich jungen Blätter gefunden. Die unterschiedliche Farbe kann man aber immer noch erkennen.


    Neben weiteren kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten schmeckt mir der Brombeerlikör sehr gut. Auf ca. 500 g Brombeeren benötigt man 1 L Korn, 300 g Zucker oder Honig und eine Vanillestange. Die Herstellung ist ganz einfach: Brombeeren in ein Glas mit großer Öffnung geben, den Zucker oder Honig darüber geben, umrühren und ca. 1 Stunde ziehen lassen. Mit dem Korn auffüllen, die Zimtstange zugeben, gut verschließen und sechs Wochen an einem sonnigen Platz ziehen lassen. Danach filtern, in Flaschen umfüllen und noch einmal mindestens drei Wochen ruhen lassen. Und geniessen :yumyum:


    Wie verwendet Ihr die Brombeere?


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo,


    Beifuß kommt bei uns immer in die Weihnachtsgans. Ist echt ne feine Sache. :thumbup:


    l.g.
    Stefan


    Gib mal frische Blätter zu den Pilzen (kurz mit kochen) - richtig lecker :yumyum:
    [hr]


    :D
    Finde ich Klasse :thumbup:


    Ich hoffe, Du hast den Beifuß fest gebunden. Wenn nicht gibt es entweder ein wenig Sauerei (es muss ständig ein wenig Sauerstoffzufuhr sein, sonst geht die Glut aus, und das wirbelt die verbrannten Rückstände auf) oder Du musst Räucherkohle verwenden.


    Auf jeden Fall berichte dann wenn es so weit ist :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hey, also ich suche eigentlich ein umfangreiches Kräuter/Pflazenbuch, mitdem ich nicht nur die Arten bestimmen kann, sondern auch, wie ich sie in der Küche verwenden kann. Ich habe wie gesagt nur mein kleines Kräuterbuch, was für den Einstieg echt super war, aber mitleirweile reicht mir das nicht mehr :)


    Hallo Janina,


    das umfangreichste Buch dürfte zur Zeit dieses sein.


    Ich empfehle Dir allerdings noch einmal an Wildpflanzenführungen oder Wildpflanzenseminaren teilzunehmen um die wichtigsten Wildpflanzen eindeutig und sicher bestimmen zu können. Wie Du selbst am Beispiel des Kümmel feststellen konntest, den man zum jetzigen Wachstumsstand eigentlich relativ einfach bestimmen kann, ist dies dann doch nicht ganz so einfach und kann unter Umständen auch durchaus einmal gefährlich werden.


    Und ich gebe Dir noch einen Rat - als Anfängerin lasse vielleicht erst einmal die Finger von den weißen Doldenblüten. Es gibt so unendlich viele äußerst wohlschmeckende und auch für Anfänger sicher zu bestimmende Pflanzen zu beinahe allen Jahreszeiten. Ich selbst werde hier im Forum im ständig wachsenden Thread Wildkräuter diese von mir aus jedenfalls nicht aufnehmen - die Verwechslungsgefahr für Menschen die sich nicht ganz so gut auskennen ist mir dabei zu groß.


    Ich hoffe sehr, dass Du mir jetzt nicht böse bist, wenn ich Dir dies so schreibe :) - es ist nur lieb und unterstützend gemeint :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Willy,


    bei uns geht zurzeit natürlich auch nicht überall bzw. in jedem Wald etwas, was heißt, dass ich schon etwas gezielt losgehe. Aber, grundsätzlich ist diese Region immer sehr Pilzreich.


    Es gibt bei Erlangen die unterschiedlichsten Wälder bzw. Waldabschnitte, meist in einem Waldgebiet durcheinander gemischt, also rein Kiefer, rein Fichte, Nadelwald gemischt, rein Eiche, rein Buche, rein Hainbuche, Mischwald usw., dann auch noch zahlreiche Bachläufe und Weiher und, um das alles noch abzurunden, wechselt der Boden zwischen sandig und leicht lehmig.
    Teilweise ist es auch hier mitlerweile wieder ziemlich trocken, teilweise aber auch immer noch gut feucht, je nachdem wie das Gelände ist.


    Naja, wie auch immer, mit Pilzen sind wir eigentlich jedes Jahr reichlich gesegnet - ist schon eine tolle Gegend hier :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Das auf dem Foto ist doch kein Hexenröhrling, Maria....


    Das stimmt Jan, eine Hexenröhrling ist das nicht. Das ist ein, auch so genannter, Herrenpilz ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Nachtrag: Jetzt erst habe ich gesehen, dass da unterm Foto ja Hexenröhrling steht 8| Keine Ahnung wie dies dort hingekommen ist - jedenfalls habe ich es gerade korrigiert. Danke für den Hinweis Jan :thumbup:


    [hr]


    toooollllll! bei mir gewittert es jetzt auch =)


    Hallo Grunjah,


    bei mir war heute eitel Sonnenschein ;)


    Hier in der Region soll es auch bald regnen - rate einmal wann - na klar, am Wochenende :rolleyes: Den Pilzen bzw. dem Boden wird es aber gut tun denn stellenweise ist es schon wieder recht trocken.


    Liebe Grüße


    Maria


    Mein heutiger bescheidener Fund in Südbayern, nicht weit vom Gmund am Teggernsee
    :)


    lecker waren sie, das könnt ihr mir glauben! ;)


    Oh, mir läuft das Wasser im Mund zusammen :yumyum: ich liebe Reizker!


    Wie bereitet Ihr die denn in diesem Wachstumszustand zu?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hi Ihr :)


    Heute hatte ich eine Begegnung der eher "seltsamen" Art im Wald und das muss ich jetzt einfach jemandem erzählen ;)


    Auf einem schmalen Waldweg kam mir ein Mann, so um die 60 Jahre alt, entgegen, sein Fahrrad schiebend an dem ein leicht ausgebeulter Stoffbeutel baumelte. Wie üblich grüßten wir uns und ich fragt "Na, Pfiffer gefunden?" (Pfiffer ist die fränkische Bezeichnung für Pilze allgemein, Pfifferlinge hingegen heißen auf Fränkisch Gelberler) Er :"Ja, ganz schön - gibt viel heuer!" Dann sieht er in meinen Korb und meinte nur: "Oh! Wo hamsn die alle gfunden?" Ich sah derweilen in seinen Beutel mit eher magerem Inhalt und dachte mich trifft der Schlag - etwa die Hälfte Maronen und die andere Hälfte Gallenröhrlinge. Vorsichtig sagte ich ihm, dass er da wohl auch Gallenröhrlinge gesammelt hätte und ob er die kenne. Seine Antwort war: "Ja freilich kenne ich die, ich kenne alle Pilze! Und wenn ich einen Pilz sehe, egal welchen, dann sacke ich den ein, nehme ihn mit nach Hause und schaue ihn mir dort noch einmal in Ruhe an" 8|
    Wir unterhielten uns weiter und ich erzählte ihm auch welche Pilze ich in letzter Zeit in diesen Wäldern gefunden hätte, so z.B. dass ich bereits einige Reifpilze/Zigeuner ganz in der Nähe gefunden hätte. Er: "Also die nehme ich nicht mit, die schmecken ja widerlich" 8| Auch erzählte ich, dass ich die Hainbuchenröhrlinge relativ zahlreich gefunden hatte. Er zu den Hainbuchenröhrlingen: "Ach wissens, die mit den roten Polstern die nehme ich nicht" 8|


    Wir verabschiedeten uns dann und er meinte noch, dass ich eigentlich rechts des Weges bis zur nächsten Wegkreuzung (dies waren nur noch ein paar Meter) gar nicht mehr suchen müsste, da er da schon alles abgesammelt hätte. Ich fand dann genau da, rechts natürlich ;) noch ca. 10 wunderbare Maronen und zwei Steinpilze direkt am Weg :D


    Ich fasse es einfach nicht :D


    Liebe Grüße


    Maria


    Richtig wild in der Natur wuchs die nicht, eine Ödlandfläche, wo vorher mal Gärten waren, aber leider ist dort nun alles abgesperrt, da Baustelle. Also sie war eher verwildert


    Ja, die Giftbeere ist mitlerweile ein Neophyt - spannend die Ausbreitung zu beobachten :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Wow, danke für die ausführliche Beschreibung! Es sieht tatsächlich aus, wie die Wiesensilge auf den Bildern! Schade, aber ich bin auch ein bisschen enttäuscht, dass ich nach all meinen Recherchen und in meinem Buch "unsere essbaren Wildpflanzen" (Beiser) nichts von dieser sehr ähnlichen Art steht. Ich meine, wenn in dem Buch Verwechslungsarten : steht und dann nur Hundspetersilie und Schierling. Dann ist das für einen Wildpflanzenänfanger doch sehr irreführend. Da komm ich gleich zu einer neuen Frage: Habt ihr Tipps für gute Pflanzenführer?


    LG, Janina


    mmmh - Janina, was genau ist denn Dein Schwerpunkt, also wo willst Du hin?


    Es gibt sehr viele mehr oder weniger gute Pflanzenführer, diese können aber, gerade am Anfang, nicht ein persönliches Kennenlernen der Pflanzen ersetzen. Gibt es bei Dir in der Nähe keine Wildpflanzen-Führungen oder Vorträge?


    Erzähle bitte kurz etwas zu Deinem Wissensstand und Deiner Intention in Bezug auf Wildpflanzen, vielleicht können wir Dir dann weiter helfen :) .


    Liebe Grüße


    Maria

    Heute war die Freude groß als ich diesen Pilz entdeckt, denn ... Heute wusste ich was ich da entdeckt habe ;):D


    Schaut einmal, in einem ganz anderen Wald, wieder der Elfenbein-Röhrling



    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Sorry wegen des schlechten Bildes - heute hatte ich den Mückenschutz vergessen und mit diesen "Mistviechern" bekommt man einfach kein ruhiges Foto hin.

    Der Wald steht voller Pilze - unglaublich!

    Heute war ich beim Dechsendorfer Weiher. Die Wälder stehen voll, vor allem mit Maronen und Täublingen. Ich musste frühzeitig meine Runde abbrechen, da der Korb voll und ziemlich schwer war. Gefunden habe ich auch noch ein paar Hexenröhrlinge, einige wunderschöne Steinpilze und noch mehr Uralt-Steinpilze.


    Den hätte ich fast übersehen, so gut hatte er sich versteckt

    Hexenröhrling Keine Ahnung wie sich das Wort "Hexenröhrling" in den ursprünglichen Text geschlichen hatte. Es ist natürlich ein Steinpilz.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Janina,


    den Wiesensilau bzw. die Wiesensilge kenne ich auch nicht. Und nachdem mich unbekannte Pflanzen immer interessieren habe ich in meinen schlauen Büchern gleich einmal etwas nachgelesen und dieses kleine Detail wollte ich Dir nicht vorenthalten, vielleicht tröstet es Dich ein ganz klein wenig: Früher hieß der Wiesensilau im Volksmund unter anderem wohl auch Rosskümmel ;)


    (Vorsichtshalber: die Früchte sind anscheinend weder kulinarisch noch medizinische weiter zu verwenden, nur die jungen Blätter im Frühjahr, die säuerlich schmecken sollen, können anscheinend kulinarisch verwendet werden.)


    Den Wiesenkümmel an sich, er wächst auch gerne an Wegrändern!, kannst Du unter anderem auch an seinem aromatischen Duft erkennen. So riechen z.B. bereits die unreifen Früchte, etwas zwischen den Fingern zerrieben, typisch nach Kümmel. Ein charakteristisches Merkmal ist auch, das sich in den Blattscheiden direkt, etwas entfernt von den anderen Blättern, normalerweise Fiederchen befinden.


    Du wirst den Kümmel schon noch finden. Es ist oft so, wenn man etwas finden will, findet man es nicht. Wenn man es aber braucht (medizinisch z. B.), dann kommt die Pflanze von selbst zu einem, dann findet man sie auf einmal :) .



    abeja: Ich bin schon ganz gespannt auf Deine Berichte :)


    Liebe Grüße


    Maria