Beiträge von Maria

    Soderle, bevor die Hitze, bei uns hatte es heute zwischen 32 und 33 Grad, alle Pilze verschwinden lässt, habe ich heute von zwei verschiedenen Reizkern Fotos gemacht. Wenn es klappt werde ich morgen sowie so zum Baden an den Dechsendorfer Weiher gehen und da könnte ich versuchen noch andere Reizker zu finden. Ob sich dies aber in Bezug auf die Milch rentiert wage ich nach den heutigen Fotos zu bezweifeln :) Aber bildet Euch selbst eine Meinung dazu.


    Aufgenommen habe ich die Pilze
    von oben vor dem Abschneiden,
    dann den Stiel unmittelbar nach dem Abschneiden und
    einmal durchgeschnitten unmittelbar nach dem Abschneiden,
    dann ein Foto nach ungefähr zwei/drei Minuten,
    dann noch eines etwa 10 Minuten später.
    Das jeweils letzte Foto ist dann ca. 2 bis 2 1/2 Stunden später zuhause.


    Reizker 1






    Reizker 2






    Reizker 3





    Reizker 4





    Ganz bewusst habe ich erst einmal keine Namen dazu geschrieben. Meiner Meinung nach handelt es sich bei Reizker 1 und Reizker 2 um den Braunen Kiefern-Blutreizker und bei Reizker 3 und Reizker 4 um den Fichtenreizker.


    Und jetzt bin ich neugierig auf Eure Kommentare und Meinungen dazu :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Heidi,


    die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) ;) ist eine alte Heilpflanze die aber heute nur noch homöopathisch genutzt wird. Sie ist eher schwach giftig und für eine Vergiftung muss man eine große Menge der außerordentlich schlecht schmeckenden Beeren essen. Vergiftungsfälle sind kaum bekannt, lediglich Übelkeit in wenigen Fällen wenn Kinder die Beeren gegessen haben.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo abeja,


    genau dies hatte ich mich auch im Vorfeld gefragt. Die Fritteuse hatte ich auf 170 Grad eingestellt, die Pilze waren zwischen 9 und 10 Minuten drin, danach waren sie außen schön goldbraun und knusprig und innen durch. Also ich denke alles im grünen Bereich :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo,


    fantastische Bilder wie immer von Dir. Und das Geschmacksranking auch Klasse :thumbup:


    Vielen Dank fürs Zeigen.


    Ja, dies finde ich auch!


    Und endlich einmal jemand der den Fichten-Reizker, der ja meist als minderwertiger dargestellt wird, mindestens ebenso schmackhaft findet wie den Edelreizker. Super und Danke :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Du Ingo - wir machen dies jetzt ganz einfach ....
    Ich schicke Dir gleich meine Adresse, Du setzt Dich mit Deinem Equipment ins Auto und .... :evil:


    Schön ist es, dass man hier im Forum auch scherzen kann :thumbup:
     
    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    Am besten direkt ein Stativ aufgebaut und auch Blende, Verschlusszeit und ISO fix eingestellt. Die beeinflussen neben dem Weißabgleich nämlich auch die Helligkeits- und Farbwirkung. Und das Umgebungslicht sollte natürlich auch die ganze Zeit gleich bleiben. Da hat Ingo schon recht.


    Ha - Jan - und nachdem Du ja um die Ecke wohnst kannst Du Ingo ja auch gleich helfen :D:evil:


    :giggle:
    Hi Stefan,


    hast Recht, Remoulade ist auf Basis von Mayonnaise und mit Kräutern. Normalerweise wird diese Mischung noch bereichert mit Gewürzen, Zwiebeln, Gürkchen, Sardellenfilets oder ähnlichem. Aber weißt Du, heute fehlte mir wegen eines Telefonates ein wenig die Zeit und so mischte ich tatsächlich nur etwas Mayonnaise mit Sauerampfer ;)


    Es schmeckte übrigens wirklich alles sehr gut :yumyum:


    Liebe Grüße


    Maria


    :D
    Ich nehme dann das nächste Mal also folgendes mit in den Wald ;)
    - Zeit
    - bequemen Stuhl
    - Stoppuhr oder Küchenwecker (bin da diesbezüglich flexibel ;) )
    - verschiedene Behälter bzw. Brettchen für die verschiedenen Reizker (Ordnung muss schon sein)
    - Zettel und Stift um die verschiedenen Reizker nicht durcheinanderzubringen (bin ja schließlich kein Pilzexperte ;) )
    - Kaffee (muss ja schließlich über Stunden wach bleiben ;) )
    - belegte Brote (nicht dass ich am Ende noch vom Stänglein kippe)
    - ach ja, fast hätte ich es vergessen - eine Kamera natürlich :D


    Nee - Spaß beiseite - ich werde mein Bestes versuchen! Die Angaben zur Milch sind ja wirklich etwas verwirrend.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    Pilze immer auf die gleiche oder ähnliche Art zuzubereiten wird ja irgendwann einmal langweilig und so habe ich heute mit einem Schwung Reifpilze überlegt, was man damit noch machen könnte außer geschnippelt mit Zwiebeln und vielleicht Sahne anzubraten. Ich habe daher einmal probiert sie im Teig, ähnlich wie Champignons, zu frittieren. Das Ergebnis war gar nicht so schlecht, also mir hat es zumindest gut geschmeckt. Und dies möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten :)


    Das nächste Mal lasse ich beim Teig aber wahrscheinlich das Eigelb weg und verwende nur das Eiweiß mit Mehl und reichlich Salz. Und der Teig muss sehr zähflüssig sein - meiner war heute für die Reifpilze etwas zu dünn geraten.



    Frittierte Reifpilze mit frittiertem Spitzwegerich und Sauerampfer-Mayonnaise


    Liebe Grüße


    Maria


    Genau so mache ich dies auch :) In einem Mischgericht machen sich die kleinen, festen richtig gut :yumyum: und trocknen lässt er sich auch gut.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ingo,


    dies kann ich gerne machen mit den Reizkern die ich finde. Den Spangrüne Kiefernreizker, sofern er dies ist, gibt es nicht so häufig hier und den Edelreizker finde ich auch nicht so häufig. Aber ich werde einmal sehen was sich tun lässt :)


    Vorab bitte ich aber um vielleicht genauer Angaben, z.B. in welchem zeitlichen Abstand ich am Besten die Fotos machen sollte.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Pablo,


    der Spangrüne Kiefernreizker ist es nicht. Den habe ich gestern allerdings auch gesehen - vermutlich :D Und der Echte Reizker ist es auch nicht.


    Von den Reizkern habe ich gestern keine mitgenommen, also auch keine abgeschnitten. Ich bin mir mitlerweile, nachdem ich die Reizker jetzt "Studiert" habe ;) allerdings sicher, dass es sich um den Braunen Kiefern-Blutreizker handelt.


    Naja, und die Kartierungsmeldungen speziell für die Region hier sind ja sowieso etwas dürftig. Also darauf gebe ich mitlerweile nichts mehr! Schade eigentlich.


    Liebe Grüße


    Maria

    Traubenkirschen
    Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus), Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina)

    Beide Traubenkirschen wachsen bei uns sehr häufig, wobei die Spätblühende Traubenkirsche zu den problematischen Neophyten zählt und die Gewöhnliche Traubenkirsche hier heimisch ist und bereits in der Steinzeit als Lebensmittel Verwendung fand.


    Eigentlich wachsen die Traubenkirschen beinahe überall und sind dabei auch sehr gerne Pionierpflanzen, lieben sandigen oder lehmigen Boden und kommen gerne in lichten Wäldern oder an Wasserläufen vor. Als Baum werden sie ca. 15 / 20 Meter hoch, man findet sie aber auch oft als Strauch.


    Die Blätter sind wechselständig angeordnet, länglich-eiförmig und gesägt. Die Blüten im Mai bzw. zwei Wochen später bis Juni bei der Spätblühenden Traubenkirsche sind mit vielen Einzelblüten walzenförmig angeordnet und duften wunderbar.


    Die glänzenden Früchte beider Traubenkirschen sind gleichermaßen verwendbar. Sie sind der Blüte entsprechend Trauben-ähnlich hängend angeordnet. Zuerst sind sie rot, dann dunkel-rot und schließlich, wenn sie reif sind, sind sie schwarz. Sowohl die gesamte Frucht als auch der Kern sind wesentlich kleiner wie Kultur-Kirschen. Reif sind die Traubenkirschen im August und September aber man muss schnell sein, denn die Vögel lieben sie auch.


    Wie bei beinahe allen Steinobstgewächsen sollte man den Kern nicht essen. Die Kerne enthalten Cyanogene Glycoside, salopp gesagt Blausäure.


    Eine gute Beschreibung und gute Fotos findet man kurz und übersichtlich hier: Gemeine Trauben-Kirsche , Späte Traubenkirsche












    Kulinarisches


    Meistens liest man in einschlägiger Literatur oder im Internet das die rohen Traubenkirschen nicht sonderlich gut schmecken. Nun, mir und meinen Nachbarn schmecken sie ausgezeichnet. Also einfach einmal probieren und sich selbst eine Meinung bilden.


    Ansonsten ist eine Marmelade aus Traubenkirschen für mich die beste Kirschenmarmelade überhaupt. Auch als Likör oder ähnliches schmeckt die Traubenkirsche unheimlich gut! Und in Nachspeisen macht sich die Traubenkirsche hervorragend. Häufig findet man kleine Bäume oder Sträucher die dick mit gut erreichbaren Kirschen behangen sind und man in kurzer Zeit eine große Menge der Kirschen sammeln kann.


    Nachdem man die Früchte nicht gut entkernen kann kocht man die Kirschen einfach mit etwas Wasser weich und passiert sie dann durch die Flotte Lotte oder durch ein Sieb. Anschließend zu Marmelade weiter verarbeiten, wobei der Geschmack so gut ist, dass es außer einem Spritzer Zitrone (optional) und Gelierzucker (oder Ähnliches) nichts weiter braucht.


    Oder für ein traumhaft gutes Dessert nimmt man den durchpassierten und abgekühlten Kirschenbrei, kocht ihn nach Packungsanleitung mit Tortenguss auf und verteilt dies dann auf Dessertschälchen. Dann vermischt man Joghurt mit etwas Honig, hebt geschlagene Sahne darunter und verteilt diese Creme auf der Kirschenmasse. Besonders gut schmeckt es, wenn man vorher über die Kirschenmasse noch etwas Kirschlikör träufelt und das ganze mit Likörkirschen garniert.


    Traubenkirschen-Likör: Eine Flasche zu zwei Drittel mit Traubenkirschen füllen, Zucker zugeben (bei 0,7 L 200 g Zucker) und bis zum Flaschenrand mit Doppelkorn auffüllen. Zwei bis drei Wochen an einem sonnigen Platz stehen lassen und öfter schütteln. Abgießen (den Ansatz aufbewahren), einen Teil der Kirschen zerdrücken, wer den Bittermandel-Geschmack mag kann auch ein paar Kerne zerkleinern, erneut mit Doppelkorn auffüllen, vier bis sechs Wochen stehen lassen und erneut abgießen. Beide Ansätze vermischen und nach Geschmack evtl. noch Zucker zufügen.
    Die alkoholisierten Kirschen schmecken übrigens sehr gut, evtl. gezuckert, zu Eis mit Schlagsahne und ähnlichem wie z.B. dem obigen Dessert.


    Wie verwendet Ihr die Traubenkirschen?


    Liebe Grüße


    Maria


    Es versteht sich von selbst, dass man Pflanzen, genau wie Pilze auch, nur dann sammelt und verwendet, wenn man sich mit der Bestimmung dieser Pflanzen zu hundert Prozent sicher ist!

    Hallo Ihr Lieben,


    ich muss dies nun einfach noch erzählen. Ich war heute in einem anderen Waldgebiet, vielleicht 3 Kilometer entfernt von meinem eigentlichen "Hauswald". Und auch dort findet man häufig diesen Braunen Kiefern-Blutreizker. Also wirklich selten scheint der, zumindest speziell hier, nicht zu sein.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Pablo,


    ich sehe schon, es ist hier genau so wie ich es aus einem anderen Bereich kenne ;):D


    Ich sage nur, nicht aufgeben! Weiter machen und auch ungewöhnliche Wege beschreiten!!! Es kann sehr schnell funktionieren dass sich etwas ganz gewaltig nach vorne bewegt! Wenn Du selbst daran arbeitest, können wir gerne per PN schreiben und ich erzähle Dir was ich die letzten 15 Jahre in zwei verschiedenen Themenbereichen diesbezüglich gemacht habe :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    heute erkundete ich wieder einmal die Gegend beim Dechsendorfer Weiher. Der Wald dort ist übrigens überwiegend erstaunlich feucht.


    Das Pilzvorkommen hat merklich nachgelassen! Röhrlinge stehen noch im Wald, sind aber zu über 90 Prozent "alte Schlappen". Gefunden habe ich sehr wenige junge Maronen, ein paar Goldröhrlinge, einen brauchbaren Steinpilz und Prachtexemplare der Hexenröhrlinge.
    Nach wie vor gibt es viele Reizker, einmal die Fichtenreizker, dann die Echten Reizker und ziemlich oft die Braunen Kiefern-Blutreizker.
    Gefunden habe ich auch noch einmal etliche Reifpilze, wobei das Vorkommen auch hier merklich nachlässt, und einige Pfifferlinge.





    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Pablo,


    die, ich will es einmal so nennen, etwas einseitige ;) Berichterstattung in den Medien ist nicht nur bei den Pilzen so, dies betrifft auch viele andere Bereiche. Dies kann man aber ändern!!! Ändern indem man fesselnde Geschichte die für die Allgemeinheit interessant sind gut zu erzählen weiß. Ändern indem man eng mit allen irgendwie und wenn auch nur am Rande relevanten Institutionen, Verbänden, Vereinen, Universitäten usw. zusammenarbeitet und ein enges aktives Netzwerk aufbaut.


    Und jetzt meine Frage an Dich: Gibt es genau so etwas in Deutschland?


    Liebe Grüße


    Maria


    Sagen wir mal so. Der MDR hat meine Kontaktdaten und ich kenne 1-2 Redakteure persönlich. Ich bin gespannt, wie sie auf meine Mail reagieren.
    l.g.
    Stefan


    Dies ist doch schon einmal prima Stefan!


    Und dann, bitte nimm dies jetzt nicht persönlich, den Anderen, was das fachliche angeht, immer dort abholen wo er steht. Und im Falle des Senders ist dies nicht einmal unbedingt der jeweilige Journalist, sondern es sind die potentiellen Zuschauer des Senders. Gerade wenn man viel Fachwissen hat ist genau dies manchmal sehr schwierig :) und auch da spreche ich aus Erfahrung ;)


    Du wirst dies bestimmt richtig gut machen :thumbup:


    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    Hallo Ingo,


    ja genau, hier im Forum, dies wäre z.B. eine Möglichkeit. Und in anderen Foren zu einem anderen Themenbereich habe ich genau dieses schon erlebt und zwar mehrfach!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Patrick,


    ich kenne das - immer hinter den Zäunen wachsen die tollsten Pilze ;) und meistens gerade so weit entfernt, dass man durch den Zaun hindurch nicht mehr hinlangen kann - manchmal glaube ich die machen das mit Absicht :D


    Glückwunsch übrigens zu Euren Funden!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    auch auf die Gefahr hin dass ich mich jetzt unbeliebt mache, aber nur hier im Forum hin und her schreiben bringt und nützt nichts. Es wird vermutlich auch nicht allzu viel bringen wenn nur EIN PSV den Sender anschreibt. Eigentlich müsste hier ein Verband schreiben und zukünftige Unterstützung anbieten.


    Sender wie der MDR sind in der Regel durchaus darauf bedacht gute und gut recherchierte Beiträge zu bringen. Bei den diversen privaten Sendern und bei diversen freien Produktionsfirmen die ihre Beiträge dann verkaufen, sollte man allerdings sehr, sehr vorsichtig sein. Und Ihr könnt mir glauben, ich weiß durch jahrelange Erfahrung wovon ich da spreche, und dies auch mit sehr sensiblen Themen.


    Niemand hört gerne Kritik, auch ein Journalist nicht. Die meisten Journalisten sind aber dankbar und froh, wenn Ihnen auf konstruktive Art und Weise fachlich kompetente Unterstützung für die Zukunft angeboten wird. Fachlich kompetent heißt jetzt aber nicht unbedingt nur wissenschaftliche Namen - dies ist für den Sender bzw. für das überwiegende Klientel des Senders nicht vordergründig.


    Die Idee mit dem Quiz finde ich gar nicht so schlecht, man könnte es aber sicher für die Zukunft noch optimieren. Vielleicht findet sich ja noch jemand, oder sogar Mehrere, um die Medien (für die Zukunft) beratend etwas zu unterstützen ;) Was meint Ihr - gäbe es da bei dem Einen oder der Anderen eine Möglichkeit?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    nachdem Reizker zu meinen Lieblingspilzen gehören, habe ich da auch schon ein wenig herumexperimentiert, auch was die Aufbewahrung bzw. Konservierung angeht.


    Reizkerhüte (ohne Stiel und durchaus die größeren!) paniert wie Schnitzel - schmeckt super lecker.
    Diese panierten Reizker kann man auch kalt essen oder am nächsten Tag noch einmal kurz in die Pfanne geben.
    Was ebenfalls sehr lecker schmeckt ist, die panierten Reizker zu marinieren, ähnlich wie Bratheringe.


    Kleinere Reizker oder geschnittene Reizker mit Zwiebeln und evtl. Knoblauch sowie evtl. Kräuter in Olivenöl scharf anbraten.
    Scharf angebratene Reizker schmecken auch gut mit Ei.


    Kleine Reizker im Ganzen in Öl einlegen: Zuerst die Reizker in einem Weißwein-Kräuter-Sud zwei bis drei Mal kurz aufkochen lassen, abseihen und abkühlen lassen. Gutes Öl mit Kräutern mischen. Pilze in Schraubgläser geben und das Öl darüber geben (Luftbläschen entfernen!) Im Kühlschrank aufbewahren.


    Kleine Reizker im Ganzen in Essig einlegen: Reizker im Weißweinessig-Kräuter-Gewürz-Zwiebel-Sud ca. 5 Minuten köcheln lassen, Sud durch ein Sieb abgießen und erneut mit frischen Kräutern mischen. Pilze, Zwiebeln und Essig-Kräutersud heiß in Schraubgläser eben. Hält lange und schmeckt trotz des Essigs gut.


    Solltet Ihr genauere Rezeptangaben brauchen kann ich die gerne raussuchen - meldet Euch einfach.


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Frisch gesammelte Reizker kann man problemlos gekühlt auch so einen Tag aufbewahren.

    Hallo,


    das Reizker-Rätsel wurde gelöst. Und nachdem sicher nicht alle im Bestimmungsthread immer alles lesen (und es dort auch bei Bedarf wiederfinden) hier noch den Link dazu.


    Es handelt sich um den als sehr selten eingestuften "Braunen Kiefern-Blutreizker" (Lactarius quieticolor).


    Auch wenn dieser Reizker in den Wäldern rund um Kosbach/Dechsendorf durchaus öfter anzutreffen ist (und ich ihn auch aus Unwissenheit immer fleißig gesammelt habe), denke ich, dass es überall im Überfluss die Fichtenreizker gibt die ebenfalls sehr, sehr gut schmecken. Also vielleicht besser stehen lassen und wenn sammeln, dann nur dann, wenn es eine Stelle mit sehr vielen Exemplaren ist.


    Liebe Grüße


    Maria


    Danke Nobi


    Die Beschreibungen, die ich übrigens sehr gut finde, habe ich mir heute morgen bereits durchgelesen. Da wurde meine Neugier dann erst so richtig geweckt :)


    Alle genannten Bäume wachsen in unmittelbarer Umgebung der Pilze, mit unterschiedlicher Gewichtung.



    Für mich stellt sich jetzt eigentlich eine ganz andere Frage und dies nicht nur bei diesem Reizker. Wie sieht dies mit dem Sammeln aus, wenn der Pilz als selten gilt, im eigenen Sammelgebiet aber durchaus häufiger anzutreffen ist. Ich meine, diesen Reizker sammle ich aus Unwissenheit heraus seit vielen Jahren - was aber mache ich jetzt?



    Liebe Grüße


    Maria


    Diese Reizker wachsen bei uns in der ganzen Gegend, also nicht nur in einem Waldstück. Sicher sind z.B. die Fichtenreizker entschieden häufiger, aber die hier sind gar nicht so selten.


    Leider bekomme ich gerade kein besseres Foto hin - falls dies nicht reicht kann ich morgen bei Tageslicht noch ein Foto machen. (Die roten Streifen sind von meinen Fingernägeln hervorgerufen worden)



    Liebe Grüße


    Maria