Beiträge von Felli

    Servus,

    es ist einfach so, dass die meisten operculaten und inoperculaten Ascomyceten ihre reife Sporen aktiv ( Osmotischer Druck) ausschleudern wenn diverse Reize wie z.B. Luftbewegung auftreten. ( passiert aber auch ohne diese externen Reize - wenn der Ascus voll unter Druck steht )

    Dadurch werden die Sporen mit dem Wind viel weiter getragen, als wenn die Sporen nur herausfallen würden. Macht ja auch Sinn da die Asci ja exponiert auf der Oberfläche der Fruchtkörper sitzen.

    Die Trüffel machen so etwas nicht, da zerfallen die Asci noch im Fruchtkörper - bringt ja auch nichts wenn der Pilz unter der Erde wächst, da wäre schon ein enormer Druck notwendig um die Sporen in den Wind zu schiessen ^^ .

    Und bei den Blätter-Röhren und Stachelpilzen fallen die reifen Sporen einfach von den Sterigmen ab und rieseln zu Boden.

    Das nur ganz vereinfacht gesagt.

    Grüße

    Felli

    Servus Timm,

    zu der 1.Koralle

    ich denke, da du ja "nur" supergute Foto´s machst :daumen: , aber sonst mit Bestimmungsarbeit anscheinend weniger am Hut hast ;(, wird mein Namensvorschlag nur eine Vermutung sein/ bleiben.

    Ich denke hier an die Grünspitzige Koralle - Ramaria apiculata.

    Die sollte allerdings auf Holz wachsen -was ich auf diesem Bild jetzt nicht erkennen kann.

    Grüße

    Felli

    Servus Bläuling,

    Deinen Schneckling kannst mal mit der Braunscheibigen Schn. vergleichen

    Amanita citrina var. alba. Ich habe mich rückversichtert.

    Bei wem ?


    Die Knolle und der Hut gefällt mir garnicht. Das kommt auf deinen Bildern nicht wie A. citrina rüber! Die sprechen eher für A. virosa, aber ich kann mich natürlich täuschen.


    Grüße

    Felli


    Hab grade festgestellt dass du den Pilz ja im anderen Unterforum schon mal eingestellt hast. Da hat man den am Geruch festgemacht. Wenn aber die Knollenform / Stielbasis nicht passt würde ich diese Bestimmung nicht als gesichert sehen.

    Servus Bernd,

    2 Möglichkeiten zur Geoglossum

    1. Durch den Befall bilden sich extrem unterschiedliche Sporen aus

    2. Es gibt noch eine G. variabilisporum: Sporen mit (0-6)7(8-14) Septen, Paraphysen breit keulig erweitert.

    Kannst ja damit mal vergleichen


    Grüße

    Felli

    Servus Brigitte,

    Ich denke deine Nr 2 ist ein grüner Anistrichterling

    bei Nr. 3 würd ich ganz vorsichtig Cortinarius infractus vermuten

    Bei der Nr. 4 halt ich mich raus

    und die Nr. 5 scheint mir ein würziger Tellerling zu sein

    Grüße

    Felli

    Servus Raphael,

    Bei deinen beiden Pilzen würde eine Sequenzierung Sinn machen.

    Ein wenig Material konnte ich von beiden Funden trocknen, falls du die Möglichkeit zur Sequenzierung hast könnt ich dir den Beleg zukommen lassen.


    Servus Hias

    Ja, deine Kollektion hab ich mir angeschaut

    Meine hatten ein bisserl größere Sporen.

    Das liegt vermutlich daran dass bei meinen Fruchtkörpern 4-sporige Basidien zu finden waren und bei dir nur 2-sporige.


    Die Helmlinge auf der Exkursion waren "nur" Helmlinge hab ich nicht bestimmt.


    Grüße

    Felli

    Servus Markus

    Danke für die Info.

    Da mein Pilzchen gerademal 2 Std nach dem "Ernten" unterm Mikro lag, muss es wohl am Wetter gelegen haben, dass die Dinger so lang wurden,

    Grüße

    Felli

    Servus Bernd,

    Auf Pferdedung kommt sehr häufig Peziza fimeti ss.Donadini, Gamundi vor.

    Die moniliformen Paraphysen sowie die gelben Guttulen in denselben und die Sporengröße/ ohne Ornament würden dafür sprechen.

    Peziza vesiculosa hat ähnliche Mikromerkmale aber größere Sporen.

    Peziza sepiatra wachst im normal Fall nicht auf Dung. Wäre +/- dunkler und hätte eine dunkle granulierte Aussenseite ( soweit ich das gerade im Kopf hab - müßte das nochmals nachlesen ist eine schwere Gruppe)

    Grüße

    Felli

    Servus Frank,

    Ich denke nicht dass das eine Becherkoralle ist.

    So wie es auf deinen Bildern bei mir aussieht ist die Koralle rosalich gefärbt und die Spitzen sind gelblich sowie verzweigt.

    Was es ist kann ich dir nicht sagen, aber an Becherkoralle glaube ich nicht.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Hast du eine Schnittbild? Das ist auf jeden Fall eine Deformierung die bei einigen Pilzarten vorkommen kann. Oftmals beim violetten Lacktrichterling.

    Auch Herkuleskeulen können so verschrumpelt sein.

    So extrem hab ich es aber auch noch nicht gesehen.

    Ist auch nur eine Vermutung

    Grüße

    Felli

    Servus

    innerhalb von 2 Tagen fand ich 2 Arten der Gattung Mycenella.

    Beim Vergleich der Beschreibungen mit den Funden sind natürlich wieder Ungereimtheiten vorhanden.


    1. Hier denke ich an

    Mycenella cf. trachyspora oder M. rubropunctata

    Fruchtkörper einzeln bis büschelig, Stiele bereift, Hutbereifung nicht deutlich(für mich).

    Lamellen vereinzelt mit leicht orange-braunen Flecken an den Flächen.

    Unter Birke + Weide über Kiesboden

    nicht wurzelnd ?

    Hutdetaile

    Stiel

    Lamellen



    Die Basidien 4-sporig

    Zystiden- 80µ lang und mucronat

    Zystiden anfangs verklebt

    Deutlich die 4-sporigen Basidien+ mucronate Zystiden

    Lamellenschneide in Melzer´s

    Sporen 5-5,5µ mit deutlichen Noppen



    Um das CF zu entfernen:

    Darf M. trachyspora doch mucronate Zystiden haben? ( bei Ludwig( Pilzkompendium) steht M. trachyspora

    nie mit mucronate Zystiden

    ist nun M.trachyspora syn. zu M.rubropunctata?

    Das würde einiges erleichtern :)


    Zur Nr. 2:

    Hier bleibt eigentlich auf Grund der 2-sporigen Basidien und der glatten 5,5-6,5 µ großen Sporen nur

    Mycenella salicina f. bispora in Frage.

    Gefunden am Grunde eines Rosenstrauchs.

    Bilder sind nicht am Fundort!


    Lamellenansatz

    Was hier schon auffällt sind sehr lange Sterigmen

    x400





    Basidien in Kongorot



    Basidien in Kresylblau

    Hier sieht man 1 Spore noch an der langen Sterigma


    Hat jemand schon solche lange Sterigmen bei dieser Art gesehen ?


    Grüße

    Felli

    Servus

    Ich hab hier einen Problemfall: Seit mehreren Jahren finde ich unter einer einzelstehenden Buche auf Muschelkalk einen hellbräunlichen Cortinarius der sich meinen Bestimmungsversuchen entzieht. Vieleicht kann mir ja einer von Euch auf die Sprünge helfen.

    Beschreibung:

    Frkp : Einzeln bis büschelig, in Buchenlaubstreu.

    Hut: 10- 20 cm Durchmesser, feucht stark schleimig, eingewachsen faserig, ockerbräunlich, Rand heller - weißbraun.

    Cortina weiß.

    Lamellen bei jungen Frkp fälblingsfarben mit leichtem Violetthauch, später zweifarbig; Rand beständig deutlich violettlich- der Rest bräunlich. Auch bei alten Fruchtkörpern noch erkennbar!

    Fleisch weißlich-creme, fest,

    Stiel mit Tendenz auszuhöhlen 6-10 cm hoch, 2 - 3,5 cm dick, zylindrisch - leicht keulig mit zugespitzter ( leicht wurzelnder ?) Basis. Basisfleisch auch leicht violett gefärbt

    Geruch leicht süßlich parfümiert.

    Chemie: KOH 20% auf Huthaut bräunlich(leicht rotbraun)

    KOH 20% auf Hutfleisch +/- negativ aber mit deutlich gelber Randzone,

    KOH 20% auf Stielbasisfleisch ganz leicht gelblich.

    Sporen: 10-12 x 4-6µ, Q=1,65-2,1 Qm 1,75-1,8 N25.

    Deutlich warzig, in Melzer´s leicht dextrinoid.

    Huthauthyphen teils deutlich inkrustriert, einzelne Hyphen mit gelbbräunlichem Inhalt.

    Schnallen vorhanden.

    Begleitpilze: Helvella lacunosa, Otidea alutacea agg.

    büscheliges Wachstum













    Bin auf eure Meinungen gespannt


    Grüße

    Felli

    Servus Sando,

    Ein wenig mehr Hintergrundwissen wäre von Vorteil bei solchen anfragen.

    Zumindest welche Bäume oder Bodenverhältnisse.

    Abgesehen davon

    glaube ich dass du Boletus edulis var clavipes gefunden hast,

    Aber glauben heißt nicht wissen, die Merkmale musst du dir deshalb selbst anschauen.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Auf der Unterseite eines Blattes(Weißdorn) fand ich eine +/- alte Fliegenhülle die durch Pilzhyphen fest am Blatt verankert war/ist.

    Bei der Mikroskopie fand ich dann das hier:

    Die verm. Primärkonidien liegen so um 25 x15µ mit öligem Inhalt.


    Kongorot


    Nach dem ich mir die letzten Fundberichte hier angeschaut habe bin ich der Meinung, dass es sich hier um Erynia ovispora handeln könnte.

    Nur die großen Zystiden sind mir nicht aufgefallen.


    Grüße

    Felli

    Servus Christopher,

    Dein Eichenmilchling sieht eigentlich nicht so aus als würde er es sein!

    Das müsste man genauer überprüfen - vielleicht ein L. zonarius.


    Der andere Milchling hast du den mal geschmacklich konsultiert ? Scharf bitter oder mild ?

    Und welchen rotbraunen Milchling meist du ? L. badiosanguineus - L.hepaticus - L rubrocinctus....


    Schöne Bilder sind es dennoch :) :daumen:


    Grüße

    Felli

    Servus,

    sieht mir irgendwie ein wenig nach Serpula himantioides aus. Weiß jetzt nur nicht ob die Mikromerkmale so passen und ob der so dicke Fruchtkörper mit abstehenden Hutkanten bilden kann. Ach , das war ja an Eiche der falsche Hausschwamm sollte ja an Nadelholz sein. sorry

    Grüße

    Felli