Hallo Dieter,
erstmal besten Dank.
Aber jetzt bin ich "baff"! Auf dem eigenen Server lassen und dann dennoch im Forum sichtbar! Wie geht denn das?
Viele Grüsse.
Thomas
Beiträge von Bergwald
-
-
Hallo Beorn,
woran erkennst du den Rötling. Reine Lernanfrage, wüsste schlichtweg nicht, um was für einen Pilz es sich handelt.
Danke im Voraus.
Thomas -
Hallo Dieter,
ladet ihr die Bilder alle einzeln hier hoch -ein enormerAufwand-, oder gibt es eine mir unbekannte Möglichkeit, mehrere Bilder gleichzeitig hochzuladen?
VG.
Thomas -
Hallo zusammen,
in der Anlage Flyer zum neuen Buch v. Bernd Miggl.
VG.
Thomas
Holzbestimmung mit dem Mikroskop - Flyer (Bernd Miggel 2017-03-03).pdf -
Hallo Maria,
besten Dank für den tollen Beitrag!
VG. Thomas -
Hallo Beli,
tolle Bilder. Melde mich in Kürze nochmal. Muss gleich weg. Danke!!
L.G.
Thomas -
Hallo Belli,
wieder ein toller Bericht von dir. Vielen Dank.
Wachsen bei euch tatsächlich Affenbrotbäume? Oder handelt es sich um etwas anderes?
Dubrovnik ist wieder im alten Glanz. Nicht umsonst ist es Weltkulturerbe. Mein Vater war zweimal in Dubrovnik, leider habe ich es bis jetzt nicht geschafft, aber ist bereits auf meiner Urlaubsliste.
Mit Russula kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Dabei gibt es hierfür gute Literatur und auch tolle Werke mit gemalten Täublingen. Allein wegen der Kaiserlinge muss ich dort in der Gegend baldmöglichst Urlaub machen.
Dir weiterhin viel Freude mit den Pilzen.
Thomas -
Aber ein sehr sehr schöner Tuschkasten. Soll Mutter Natur liebend gerne öfters mal in den "falschen" Tuschkasten greifen.
Klasse Björn. Toller Fund.
VG. Thomas -
Hallo Safran,
Aber es ist schon sehr Interessant, was man in Pilzen so findet . Und ich finde, daß Forschungsgelder da gut angelegt sind.
Die sind extrem gut angelegt. Abgesehen davon, dass es hochinteressant ist, außerdem vielen Menschen -wie im vorliegenden Fall- zugute kommt und darauf auch spätere Forschungen aufbauen können, kommen die Forschungsgelder um ein Vielfaches zurück. Wir hatten das Glück, hier in München zweimal Vorträge von Prof. Spitäler, der auf diesem Forschungsgebiet tätig ist, anhören zu können. Es konnten schon viele Erfolge verbucht werden, die dann auch wirtschaftlich verwertet wurden und dadurch die Einnahmen die Forschungskosten bei weitem überstiegen.
Bei Beschäftigung mit der Geschichte, bin ich rein persönlich diesbezüglich zu der Meinung gekommen, dass die Gesellschaften, die in die Forschung, Naturwissenschaften investierten meist sehr erfolgreich waren.
Bin nun etwas v. den Pilzen abgeschweift, aber die waren der Anlass und hoffe, dass es nicht zu sehr neben dem Forumszweck liegt.
Viele Grüsse.
Thomas -
Hallo zusammen,
falls es jemanden noch nicht bekannt sein sollte.
Aus den Fruchtkörpern von Pseudoplectania nigrella = Glänzender Schwarzborstling wurde von Wissenschaftlern ein wirksames Antibiotikum namens Plectasin isoliert. Soviel mir bekannt ist (Wissensstand ca. 2010), handelt es sich um ein außerordentlich wirksames Antibiotikum, das bis zu 60 Mal stärker wirken soll, als Penicillin. Aber wie gesagt, zu der Zeit als ich dies erfuhr, war man noch im Stadium der weiteren Erforschung.
Viele Grüße.
Thomas -
Hallo Marco,
sehr interessante Sachen. Schöne Bilder.
VG. Thomas -
Heide besten Dank für deine Erklärung.
VG.
Thomas -
Wieder mal so ein toller Thread!
VG.
Thomas -
Hallo zusammen,
was das Futter anbetrifft, ist es bei uns Menschen genauso wie bei den Hasen. Uns ist Essen auch ganz unwichtig, wenn wir länger nichts zu essen haben macht uns das rein gar nichts aus. Wir essen immer nur soviel, wie wir gerade brauchen und einen Streit um Nahrung gibt es nicht. Deshalb können wir Menschen auch gar nicht verstehen, dass Tiere so viel auf Nahrungssuche sind
Hm irgendetwas passt da gerade nicht? Klar ich hab so Hunger! Aus dem Weg, aber schnell, ich muss sofort zum Eisschrank.
VG.
Thomas -
Hallo Günter,
Zitat:
PS: Danke Thomas für Deine ausführliche Beschreibung zur HolzbestimmungGern geschehen. Hier im Forum kommen so viele tolle Beiträge, von denen ich schon eine Menge gelernt habe. Die Autoren machen sich unglaublich viel Arbeit und Mühe. Viele haben ein enormes mykologisches Wissen und arbeiten wissenschaftlich, da kann ich nicht mithalten. Deshalb bin ich ganz froh, mal wenigstens etwas über so ein Thema schreiben zu können.
VG.
Thomas -
Hallo Safran,
falls du nur ein Rezept brauchst, kannst du beim Arzt anrufen und dir das Rezept zuschicken lassen.
Gute Besserung und sicher hilft auch, dass es nun zunehmend wärmer wird.
VG. Thomas -
Hallo Claus,
besten Dank für deine Bewertung.
Du bist aber auch eine Runde weiter! Es ist -wie du sagst- eindeutig Laubholz. Meines Erachtens ziemlich sicher zerstreutporig, aber um es hundertprozentig zu sagen, muss ich noch was nachschauen. Melde mich dann wieder.
Grüsse aus München.
Thomas -
Hallo Beorn,
hast recht, das taucht bei den neuen Beiträgen auf, daran hatte ich gar nicht gedacht.
LG.
ThomasTagedieb: Bin für alles, was mehr zählt

LG.
Thomas -
Hallo Peter,
danke für dein Lob und deinen Vorschlag an Beorn, den Beitrag in ein eigenes Thema zu verschieben.
LG.
Thomas@Hallo Pablo,
wie ist das eigentlich, wenn man ein Thema in einen anderen Thread einbindet. Erfahren dann von dem neuen Beitrag nur diejenigen etwas, die den früheren Thread abonniert hatten? Dann würden einige, die den früheren Thread nicht abonnierten, oder neu im Forum sind, wohl vom Fortgang nichts mitbekommen. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht, außerdem entscheidet ihr die Moderatoren dies. Schon mal besten Dank für deine Überlegungen.
LG.
Thomas -
Oje Tuppie,
das ist echter Mist. Ich hasse
Erkältungen, einerseits sind sie meist nicht gefährlich, aber andererseits ist man doch völlig außer Gefecht gesetzt. So wünsche ich dir, dass du die Erkältung schnell wieder los wirst, denn abkürzen kann man diese nicht. Daher der Spruch: Ohne Arzt dauert es eine Woche, mit Arzt sieben Tage.
Zur Zeit geht es auch arg um und ich vermeide jeden Arztbesuch, da dort ganz viele mit Erkältungen im Wartezimmer sitzen. Bis jetzt hatte ich Glück und habe seit eineinhalb Jahren keine einzige Erkältung mehr gehabt. Ich lasse mich jedes Jahr gegen Grippe impfen und bilde mir ein, dass ich dadurch auch weniger Erkältungen habe, obwohl der Impfstoff dagegen gar nichts enthält. Ich erkläre es mir damit, dass durch die Grippeimpfung die Abwehr insgesamt besser aktiviert wird. Wie auch immer, jedenfalls ist es bei meiner Frau genauso, die früher weit häufiger als ich erkältet war und es jetzt auch kaum noch ist. Ursprünglich hatte ich Bedenken gegen diese Impfung, aber habe inzwischen gute Erfahrungen gemacht. Klar muss das jeder selbst entscheiden.
Also Toi, Toi, Toi
LG.
Thomas -
Hallo Tuppie,
wer hat dich denn eingesperrt?
VG.
Thomas -
Hallo Heide,
können die Märzenbecher tatsächlich so früh kommen? Ich hatte auch gedacht, dass es Schneeglöckchen sind.
VG.
Thomas -
Hallo Peter,
Hallo an alle anderen Interessierten,
endlich komme ich dazu, hier ein paar Sachen zu schreiben. Im Grunde bin ich, was die mikroskopische Holzbestimmung betrifft, noch Laie. Insoweit kann ich nur ein paar Tipps geben, von denen ich meine, dass sie für den einen oder anderen brauchbar sind.Wer gleich loslegen will, kann sofort zu III. unten gehen.
Unter II. wird versucht, den Unterschied von Nadel- zu Laubholz an Hand von Mikroskopbildern darzulegen.
I. Nach meiner bisherigen Erfahrung, ist es in bestimmten Fällen bereits sehr nützlich, Laubholz von Nadelholz unterscheiden zu können. Nur ein kurzes Beispiel, da dies auch Thema im vorliegenden Thread war. Die nachfolgenden Arten sind wohl allen hinreichend bekannt, so dass diese meist schon mit anderen Merkmalen bestimmt werden können. Es soll eben ein Beispiel sein, denn die Fragen stellen sich auch bei weniger bekannten Pilzen und vor allem dann, wenn die übrigen Merkmale schwierig sind. Aber jetzt beispielhaft zu ein paar Arten, die nach meiner Literatur entweder auf Laubholz oder auf Nadelholz beschränkt sind. So wächst Fomitopsis rosea (Rosasporiger Baumschwamm), Gloeophyllum abietinum (Tannenblättling), Gloeophyllum separium (Zaunblättling) auf Nadelholz, hingegen auf Laubholz z.B. Lenzites betulina (Birkenblättling), Daedaleopsis confragosa (Dreifarbige Tramete) ebenso wie Daedaleopsis confragosa (Rötende Tramete) oder –“ wie in diesem Fall der deutsche Name bereits sagt –“ Daedalea quercina (Eichenwirrling). Aber wie bereits oben geschrieben, gibt es weitere Arten, bei denen diese Unterscheidung nützlich ist.
Erstaunt war ich, wie oft selbst bei ziemlich morschem Holz eine Bestimmung noch möglich ist.
Gerade sehe ich, dass Pluteus salicinus (Graugrüner Dachpilz) wohl ausschließlich an Weide, also Laubholz wächst. Wieder so ein Kandidat für die Holzbestimmung.II. Unterscheidung von Nadel –“ und Laubholz.
Vorwort:
Die nachfolgenden Ausführungen betreffen ausschließlich Querschnitte am Holz, also Schnitte quer zur Wuchsrichtung. Zur genauen Artbestimmung würde man dann noch Radial –“ und Tangentialschnitte benötigen. Auch wäre die Präparation etwas anders durchzuführen. Bei wenigen Ausnahmen, kann man sogar schon anhand des Querschnitts die Baumart bestimmen. Teilweise schon mit einer guten Lupe.
Am besten kann man die Unterscheidung Laub –“ oder Nadelholz an mikroskopischen Aufnahmen darstellen. Als Erstes füge ich von mir angefertigte Zeichnungen bei. Denn nach meiner Erfahrung besteht gerade am Anfang die Schwierigkeit, zu erkennen was man da eigentlich sieht. Bei diesen Darstellungen habe ich bewusst überzeichnet, um den Unterschied deutlich zu zeigen. Allerdings ist zeichnen nun nicht gerade meine Stärke. Anschließend folgen Bilder von Nadelholz. Dann von Laubholz. Falls zu den Bildern oder den Zeichnungen Fragen auftauchen, dann bitte einfach mitteilen.
Soweit jemand die Bilder oder Zeichnungen in irgendeiner Form nutzen oder weitergeben will, ist dies in Ordnung, die Zeichnungen, die Holzschnitte und Fotos sind allesamt von mir.
Die auf meinen Zeichnungen dargestellten Holzschnitte und die dazugehörigen Texte, werden dann anhand der Fotos mit genau diesen Merkmalen und identischen Texten nochmal gezeigt.1. Nadelholz
Die stärkeren Striche die radial abgehen, sind die Markstrahlen. Die ebenfalls stärker gezeichneten Halbringe sind die Jahresringe. Die vielen kleinen Kreise die den Rest ausfüllen sind so genannte Tracheiden, die die den Baum in Wuchsrichtung (durch den Querschnitt schaut man praktisch von oben in diese–œ Gefäße–œ hinein) mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Vereinfacht haben sie dieselbe Aufgabe, wie die Gefäße bei den Laubbäumen. Daher nenne ich diese Tracheiden –“ auch wenn es biologisch falsch ist –“ zur Vereinfachung ebenfalls –œ Gefäße–œ.
Und nun kommt das ganz ganz Entscheidende. Diese Tracheiden (–œGefäße–œ) sind deutlich kleiner als die–œ richtigen–œ Gefäße bei den Laubbäumen (s. unter 2. Laubholz).2. Laubholz (Ringporig)
ich hoffe hier sieht man deutlich, dass weit größere Gefäße vorhanden sind, als die Tracheiden (–œGefäße–œ) beim Nadelholz. Auf genau diese großen Gefäße muss man achten, denn diese hat nur Laubholz! Dies schließt nicht aus, dass kleinere Gefäße vorhanden sind, entscheidend sind aber die großen Gefäße. Nur zur Vervollständigung. Diese Form der Anordnung der großen Gefäße nennt man ringporig, denn sie sind alle an den Jahresringen angeordnet. Genau an diesen Stellen (Jahresringen) beginnt der Baum im Frühjahr aus dem "Winterschlaf" zu erwachen und entwickelt große Gefäße, um möglichst schnell genug Energie zur Ausbildung der Blätter zu bekommen. Danach werden die Gefäße kleiner, denn nach der Blätterbildung braucht es weniger Energie.3. Laubholz (zerstreut porig)
Es gibt eine zweite Art der Ausbildung der Gefäße bei den Laubhölzern. Wichtig ist auch hier, dass diese zwar etwas kleineren Gefäße -als die von ringporigem Laubholz-, immer noch deutlich größer sind, als die Tracheiden (–œGefäße–œ) der Nadelhölzer.
Im Unterschied zu ringporigem Laubholz, sind bei dem zerstreutporigem Laubholz die Gefäße etwas kleiner und relativ gleichmäßig verteilt. Beim Ringporigem sind im Frühjahr die Gefäße, wie oben dargestellt, deutlich größer als die später bis zum Winter hin gebildeten.
Auch hier der Vollständigkeit halber. Es gibt noch eine weitere Art der Ausbildung der Gefäße bei Laubholz, aber auch hier gilt das oben gesagte und es soll nun auch nicht zu komplex werden.1. Nadelholz
Die stärkeren Striche die radial abgehen, sind die Markstrahlen. Die ebenfalls stärker gezeichneten Halbringe sind die Jahresringe. Die vielen kleinen Kreise die den Rest ausfüllen sind so genannte Tracheiden, die die den Baum in Wuchsrichtung (durch den Querschnitt schaut man praktisch von oben in diese–œ Gefäße–œ hinein) mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Vereinfacht haben sie dieselbe Aufgabe, wie die Gefäße bei den Laubbäumen. Daher nenne ich diese Tracheiden –“ auch wenn es biologisch falsch ist –“ zur Vereinfachung ebenfalls –œ Gefäße–œ.
Und nun kommt das ganz ganz Entscheidende. Diese Tracheiden (–œ Gefäße–œ) sind deutlich kleiner als die–œ richtigen–œ Gefäße bei den Laubbäumen (s. unter 2. Laubbäume).Und gleich beim ersten Bild der Kiefer tritt eine–œ Schwierigkeit–œ auf. Man sieht zwar auch die kleinen Tracheiden (–œGefäße–œ) wie an einer Perlenschnur aufgereiht, aber da scheinen plötzlich auch große Gefäße vorhanden zu sein. Dies sind jedoch Harzkanäle. Man kann sie immer sehr gut an dem sie umgebenden Gewebe erkennen (einfach mal mit den Laubholz Mikrobildern vergleichen). Außerdem sind die, wie Perlenketten aneinandergereihten Tracheiden (–œGefäße–œ), so typisch, dass man nach kürzester Zeit sofort auch diese Nadelhölzer erkennt. Übrigens haben nicht alle Nadelhölzer auch Harzkanäle.
2. Laubholz (Ringporig)
ich hoffe hier sieht man deutlich, dass weit größere Gefäße vorhanden sind, als die Tracheiden (–œ Gefäße–œ) beim Nadelholz. Auf genau diese großen Gefäße muss man achten, denn diese hat nur Laubholz! Dies schließt nicht aus, dass kleinere Gefäße vorhanden sind, entscheidend sind aber die großen Gefäße. Nur zur Vervollständigung. Diese Form der Anordnung der großen Gefäße nennt man ringporig, denn sie sind alle an den Jahresringen angeordnet. Genau an diesen Stellen beginnt der Baum im Frühjahr aus dem Winterschlaf zu erwachen und entwickelt große Gefäße um möglichst schnell genug Energie zur Ausbildung der Blätter zu bekommen. Danach werden die Gefäße kleiner, denn nach der Blätterbildung braucht es weniger Energie.Die nächsten drei Bilder zeigen Eiche
3. Laubholz (zerstreut porig)
Es gibt eine zweite Art der Ausbildung der Gefäße bei den Laubhölzern. Wichtig ist auch hier, dass die zwar etwas kleineren Gefäße -als die von ringporigem Laubholz-, immer noch deutlich größer sind, als die Tracheiden (–œ Gefäße–œ) der Nadelhölzer.
Im Unterschied zu ringporigem Laubholz sind bei dem zerstreutporigem Laubholz die Gefäße etwas kleiner und relativ gleichmäßig verteilt. Beim Ringporigem sind im Frühjahr die Gefäße, wie oben dargestellt, deutlich größer als die später bis zum Winter hin gebildeten.
Auch hier der Vollständigkeit halber. Es gibt noch eine weitere Art der Ausbildung der Gefäße bei Laubholz, aber auch hier gilt das oben gesagte und es soll nun auch nicht zu komplex werden.Dies ist das Bild aus dem vorliegenden Thread, wo bei der Bestimmung des darauf sitzenden Pilzes Daedaleopsis tricolor rauskam.
Um welche Baumart es sich bei dem nächsten Bild handelt, weiß ich selbst nicht. Was man meiner Meinung nach aber sofort sieht, ob es sich um Nadel –“ oder Laubholz handelt. Wer will, kann schreiben, für welche Holzart sie/er es hält.
III. Wie kommt man nun aber zu diesen Holzschnitten.
Wichtig ist, dass die Schnittstelle feucht ist. Bei trockenem Holz kann man versuchen dieses mehrfach zu befeuchten, die Rasierklinge ebenfalls befeuchten und dann den Schnitt machen. Gelingt es nicht, sollte man das Holz über Nacht in Wasser einweichen. Um zum Beispiel einen Ast zu fixieren, hat sich ein kleiner Schraubstock (bekommt man für ein paar Euro in jedem Baumarkt) sehr bewährt. Es geht selbst verständlich auch ohne. Weiter wichtig ist es, die Rasierklinge leicht zu sich herzubiegen (siehe Foto unten), denn anders als bei Pilzen ist das Holz hierfür meist hart genug.Dieses Foto soll nur die Biegung (etwas übertrieben) der Klinge zeigen.
Hier muss man etwas genauer schauen, dann erkennt man die Biegung (zur Verdeutlichung etwas übertrieben) der Klinge während des Holzschnitts.
IV. Was macht man nun mit diesem Präparat?
Wenn man Dauerpräparate herstellen will, ist dies im Gegensatz zur reinen Bestimmung recht aufwändig, aber im Prinzip auch gar nicht nötig. Meist will man nur wissen ob Laub oder Nadelholz und soweit man sich noch näher damit beschäftigen will, um welche Art es sich handelt. Man kann die Schnitte unter dem Mikroskop in 40facher (ist fast immer ausreichend) dann 100facher Vergrößerung einfach in Wasser betrachten, wenn man die Original Farbe sehen möchte. Für eine Bestimmung sollte das Präparat aber eingefärbt werden.V. Zur reinen Bestimmung benötigt man ausschließlich Etzold blau, das man im Internet bestellen kann.
So geht man nun für die Einfärbung im Einzelnen vor:
1. Man legt das Holzschnittpräparat 5 Minuten (bei Querschnitten) in Etzold ein–“ Petrischale oder Uhrenglas –“ und saugt dieses danach ab.
2. Dann wird das Präparat eine halbe Minute in Wasser gespült, danach das Wasser abgesaugt.
3. Ob der folgende Schritt notwendig ist, wenn es nur um die Bestimmung geht, kann ich noch nicht sicher entscheiden, meine aber dass er nicht notwendig ist. Soweit dieser Schritt nicht notwendig ist, gleich zu 4 gehen.
Ansonsten: Mit Isopropanol (in der Apotheke erhältlich) entwässern: Erst 30 Sekunden, dann 2 Minuten, dann 5 Minuten mit jeweiligem Absaugen.
4. Nun das Präparat mit Deckgläschen unter das Mikroskop legen.Eine Stereolupe die bis zu einer vierzigfachen Vergrößerung geht, reicht im Übrigen ebenfalls aus. Sehr gut sieht man die Unterschiede bei Durchlicht, so weit vorhanden.
Wie gesagt, soweit Fragen bestehen, werde ich gerne versuchen diese zu beantworten.
L. G.
Thomas -
Hallo Beli,
habe dir eine PN geschickt.
LG.
Thomas -
Hallo Beli,
gerne kannst du mir weitere Bilder schicken. Ich gehe zwar davon aus, dass Herr Garnweidner ohne die Möglichkeit einer Mikroskopie hier auch nichts sagen wird. Ich möchte ihn daher möglichst persönlich fragen, damit überhaupt eine Chance besteht. Ich treffe ihn bis spätestens Ende Februar, da ich dann gemeinsam mit ihm eine Prüfung durchführe. Ich kann aber selbstverständlich nicht garantieren, dass er etwas dazu sagen wird, denn zum einen ist er sehr beschäftigt, aber vor allem wird er sich als hochspezialisierter Profi nicht ohne Mikroskopie auf eine Art festlegen. Aber vielleicht kann er zumindest eine Tendenz angeben. Also, wenn du unter diesen Bedingungen mir noch Fotos schicken willst, gerne.
LG
Thomas
[hr]
Hallo Beli,
noch kurz: Es ist natürlich deine Sache, aber vielleicht machst du doch mal hin und wieder Exsikkate, gerade wenn die Möglichkeit besteht, dass es sich um eine besondere/seltene Art handelt.
LG.
Thomas
