Hallo Frank,
ich bin da eher bei einer Telamonie, Richtung Cortinarius torvus
Diese angedeutete Ringzone und Gürtel unterhalb.
Etwas Schleierreste sind auch zu sehen
C. torvus wächst bei Eiche auf eher sauren Böden
Gruss
Uwe
Hallo Frank,
ich bin da eher bei einer Telamonie, Richtung Cortinarius torvus
Diese angedeutete Ringzone und Gürtel unterhalb.
Etwas Schleierreste sind auch zu sehen
C. torvus wächst bei Eiche auf eher sauren Böden
Gruss
Uwe
Alles anzeigenN'Abend!
Könnte Nummer 8 nicht auch ein Täubling sein?
Der Stiel macht auf mich so einen Eindruck, als wäre der von der ganz schütteren, zerbrechlichen Fraktion, innen locker wattig und eher unvermilcht?
LG, Pablo.
Hi Pablo,
klar, Täubling wäre auch möglich
Ich kenne diese dicken weislichen Stiele halt von L. albocarneus
Der Pilz müsste dann recht schleimig gewesen sein, ohne nähere Infos ist das nicht zu lösen
Gruss
Uwe
Hallo,
der ockergelbe Schleierling mit den dezent Lila - Lamellen sollte Cortinarius delibutus, Violettblättriger Schleimfuß sein
Der eingerollte Hutrand und keulig verdickter Stiel sind typisch, auch wenn man das schleimige Velum mit den ockergelben Gürteln aufgrund der Überbelichtung nicht sieht
Gruss
Uwe
Hallo Adi,
dan machen wir mal weiter
6. Cortinarius elegantior, Messinggelber Klumpfuß ein typischer Bergnadelwald Pilz und recht häufig in den Alpen
7. Cortinarius venetus , der grüne Rauhkopf , Bemerkung siehe 6.
8. schwierig , das könnte ein Milchling sein z.B. Lactarius albocarneus das ist aber Raterei
9. Mit Schneckling liegst du richtig, das sollte Hygrophorus abieticola ( pudorinus), der Orange- oder Terpentinschneckling sein
10. Ein Schleimkopf vermutlich aus der infractus Gruppe , Bitterer Schleimkopf
11.eventuell ein Lila Lacktricherling
12 . ist richtig
Gruss
Uwe
Hallo Adrian
Die 3. ist der Fleischrötliche Gallerttrichterling, Guepinia helvelloides
Die 4. ein Gürtelfuss aus der Gruppe um Cortinarius flexipes nicht näher bestimmbar
Die 5. Der Blaue Schleimfuss, Cortinarius salor , das schleimige Stielvelum ist noch zu erkennen und es kleben auch Nadeln dran
Ein recht grosses Exemplar für die Art
Die Milchlinge darf jemand anderes benennen
Gruss
Uwe
Hallo Jann,
nah dran, das ist Agaricus moelleri , der Perlhuhn Champignon
Im Vergleich mit dem Rebhuhn hat der die mehr dunkelgraue Hut-Musterung und gilbt meist viel deutlicher an der Stielbasis
beste Grüße
Uwe
Hallo Maria,
auf Calochroi zu Schlüsseln mit dem BW 5 Band ist fast unmöglich und braucht Sporen Mikroskopie, das ist eigentlich unbrauchbar
Die Calochroi sind die grösste Gruppe der Phlegmacien mit über 100 Arten in Mitteleuropa
Typische Calochroi haben
1. deutlich gerandete Knollen
2. meist irgendwie gelbliche (weislich-gelb, ockergelb, braungelb ) Hüte
3. nicht durchgefärbtes Fleisch ( gelb / blau / grünlich)
4. weislich bis violette Lamellen
mittlerweile gehören die Fulvi auch zu den Calochroi , weil genetisch nahestehend, aber das ist ein anderes Thema
Typische Fulvi haben
1. gerandete Knollen ( Ausnahme: Sektion Percomes die mittlerweile eine eigene Gruppe bilden)
2. gelbe, grüngelbe Lamellen
3. teilweise gelb durchgefärbtes Fleisch
Wie immer gibt es jeweils Ausnahmen, die betrachten wir jetzt hier nicht
Gruss
Uwe
Hallo Maria,
das ist er (mit 95% Wahrscheinlichkeit). Du hast ihn also wiedererkannt --> sehr gut, das schaffen viele nicht!
C. splendens ist ein von Hut-, Stiel- und Fleischfarbe komplett anders aussehender Pilz und ist hier mMn abwegig, was sich durch googeln leicht feststellen ließe.
FG
Oehrling
und ich geb noch 5% dazu , dann bist du bei 100%
Gratulation zum Erkennen und zum Fund
beste Grüße
Uwe
Hallo Björn,
für mich wäre R. faginea recht passend.
Das Sporenpulver müsste dann aber noch etwas dunkler sein 3b bis 4a
Hast du genügend gewonnen und zu einem Häufchen zusammengeschoben ?
Ich arbeite mit zwei Objektträgern und schiebe das Pulver von beiden Objektträgern zu einem Häufchen zusammen
Die beiden Objekträger aufeinander legen und mit Tesafilm zusammenkleben.
beste Grüße
Uwe
der bei Fichte heisst T. pseudonictitans, wird aber von den Skandinaviern nicht anerkannt, weil angeblich genetisch nicht unterscheidbar
Ich würde gerne unsere T. pseudonictitans mal sequenzieren lassen um das zu überprüfen
Gruss
Uwe
Hallo Chris,
Das sollte T.ustale sein
Fulvum hätte gelbes Fleisch speziell wenn du die Stielrinde ankratzt
Fulvum ssl. wächst bei Birke oder Fichte
Ustale bei Buche
Gruss
Uwe
Noch eine Anmerkung:
Mit den Gross Pilzen BW kannst du den gar nicht schlüsseln, den gibt's da gar nicht (zu selten )
So etwas geht nur mit dem Funga Nordica Schlüssel
Gruß
Uwe
Hallo Maria,
und wieder kommst du mit einer echten Rarität daher.
Ich denke du hat Cortinarius violaceipes den violettstieligen Amethyst Klumpfuß gefunden.
Ludwig schreibt: Bisher nur von wenigen Funden aus Deutschland ( BW + Sachsen Anhalt ) bekannt
Ich hatte die Art letztes Jahr bei mir am Mindelsee
Das ist wieder einer mit pink KOH Reaktion und zwar nur am Basalmycel, das gibt es ganz selten und würde die Bestimmung absichern
Wenn du ihn trocknest und mit dem anderen mitschickst prüfe ich ihn gerne
Beste Grüße
Uwe
PS: der vermeintlich fasrige Hut ist eine streifiges Bräunen, das machen etliche Calochrous Arten gerne
Ein ganz junger C. violaceipes wäre sogar noch leicht violett auf dem Hut dann wird er schnellt ockergelb und bräunt im Alter
Für die Sporenmikroskopie nimmst du etwas vom am Stiel klebenden Haarschleier ab und mikroskopierst in Wasser oder 3%KOH
Damit hast du immer reife Sporen
Mit den gezeigten Sporen ist C.turmalis raus
Gruß
Uwe
Hallo Frank,
Mit dieser Verfärbung wird C.balteatocumatilis sehr wahrscheinlich
Balteatocumatilis wird oft bei Eiche gefunden und gilt als seltene Art
Gruß
Uwe
Das sehe ich wie Öhrling
Die Pilze sind noch sehr jung, entsprechend sind die Merkmale nicht komplett vorhanden
Von der Hutfarbe und dem auf dem zweiten Bild erahnbaren ockergelben Velumgürteln kommt man in die Nähe von Cortinarius anomalus sl., dem braunvioletten Dickfuss
Das ist aber wirklich nur eine Idee
Gruß
Uwe
Hallo Maria,
im Schlüssel warst du genau richtig
Schlüsselpunkt 27 . Sp. 12 -16 x 8-10um , Trama leicht bläulich => C. elgantissimus
Das mit der Trama ( Fleisch) ist nur bei ganz jungen Pilze zu sehen
In den Schlüssel schreibst du dir noch "bei Buche" dann klappt das das nächste mal direkt
Gruss
Uwe
die Farbveränderung hat keine Bedeutung, das ist normal
Oft ist die Farbe nach 1 -2 Stunden weg
Gruss
Uwe
Hallo Frank,
kein C. splendens , dazu ist das Fleisch nicht leuchtend gelb genug
Ich denke du hast Cortinarius alcalinophilus ( syn.fulmineus) gefunden
Das Biotop wundert mich etwas bist du sicher das du keinen Kalk im Boden hast
Eventuell gekalkte Wege oder ähnliches
Alles andere passt perfekt.
Ein strikter Buchenbegeiter und recht selten
Gruss
Uwe
Hallo,
Da hat Stefan recht , eine Artbestimmung ist ohne Mikromerkmale und KOH reaktion nicht möglich
Die Braunen mit weissem Fleisch und rundlicher Knolle sind schwierig.
Gruss
Uwe
Hallo Maria,
du zauberst immer wieder neue Schönheiten aus der Schublade
Der wächst bei mir am Bodensee auch gerade, du scheinst ein fast identische Biotop wie bei mir zu haben
Das ist Cortinarius elegantissimus, der Prächtige Klumpfuß
Der hätte eine starke rotbraune KOH Reaktion auf dem Hut und große zitronenförmige Sporen mit 13-15 um
Eine Art die wärmebegünstig auf besseren Böden wächst
Gruss
Uwe
Hallo Tom,
also das sollte Cortinarius claricolor sein, das kräftige weisse Velum am Stiel ist ein gutes Merkmal
Der von Öhrling noch vorgeschlagene C. turmalis hätt etwas weniger Velum , könnte aber leicht mikroskopisch abgegrenzt werden, denn der hat fast glatte Sporen, ein absolute Ausnahme bei den Phlegmacien.
Gruss
Uwe
Hallo Peter,
da kann ich Öhrling nur zustimmen, C. talus ist sehr wahrscheinlich
Der Honig-Geruch an der gedrückten Stielbasis sollte deutlich zu riechen sein
Gruss
Uwe
Hallo Thomas,
also viel kann ich nicht beitragen.
Auf jeden Fall solltest du die Lamellenfarbe von jungen Pilze fotografieren bzw. genau beschreiben
Ein Schnittbild eines frischen Pilze ist auch hilfreich
Die Nr. 2 würde ich auf C. corrosus, vergrabener Klumpfuß überprüfen
Die Nr.5 hätte ich auch für C. variicolor gehalten , da müsste die KOH Reaktion im Fleisch gelb sein
Der Rest ist schwierig und nicht eindeutig zu benennen
Alles aber sehr spannende Funde
Gruss
Uwe
