Hallo Chris
Zerzupfen im Karbolfuchsin, damit die PHs freigelegt werden
Ich sauge mit Kaffeefilter Streifen die Flüssigkeiten vorsichtig ab und gebe die nächste zu, das klappt eigentlich ganz gut
Gruß
Uwe
Hallo Chris
Zerzupfen im Karbolfuchsin, damit die PHs freigelegt werden
Ich sauge mit Kaffeefilter Streifen die Flüssigkeiten vorsichtig ab und gebe die nächste zu, das klappt eigentlich ganz gut
Gruß
Uwe
Hallo Chris
Wenn mild, wäre das für mich der Milde Wachstäubling, R.puellaris
Der hätte aber keine inkrustierten Primordialhyphen
Ich habe gelernt die Inkrustierten PH
folgendermaßen zu suchen
1. Huthautstück dünn abziehen, kleines Stück 1-2mm auf dem Objektträger kräftig zerzupfen
2. in Karbolfuchsin 2-5 min anfärben
3. In Wasser auswaschen
4. In 3% Salzsäure für 30-60sec auswaschen
Die Farbe sollte ziemlich komplett verschwinden
5. In Wasser auswaschen + mikroskopieren
Jetzt sollten nur noch die Kristalle gefärbt sein
Am besten mit einem Pilz der diese hat Mal üben zb. R.turci
Gruß
Uwe
Ich denke schon dass das ein Klumpfuß aus der Ecke um den Leuchtend Gelben, C.splendens ist
Auf jeden Fall aus der Gruppe der tödlich giftigen ![]()
Gruß
Uwe
Hallo Chris
Hast du denn das Karbolfuchsin mit Salzsäure ausgewaschen?
Normalerweise geht das Violett dann komplett weg und es bleiben nur die gefärbten Kristalle
Prinzipiell sieht das schon wie Inkrustierungen aus.
War der Täubling deutlich scharf ?
Gruß
Uwe
Die Gattung Hohenbuehelia heisst ja manchmal auch Harpunen-Schwamm auf deutsch
d.h. du solltest entsprechende Zystiden finden , die sind schon sehr eindrucksvoll und nicht zu übersehen
Gruss
Uwe
ja, recht eindeutig Seifenritterlinge, T. saponaceum
Gruss
Uwe
Hallo Gunnar,
Einer aus der variecolores Gruppe ist möglich, der bläuliche, zylindrische Stiel passt dazu
Der eingeknickte Hut und die etwas hygrophane Randzone passt wieder besser zu den Purpurascentes
Ich denke nicht das sich das klären lässt.
Gruss
Uwe
Also dann noch etwas zur Aufklärung
C.melanotus heisst Braunnetzigen Rauhkopf weil er ein braunes Stielvelum besitzt
Im Idealfall zeigt sich dieses unterhalb einem braunen Ring in Form von netzig wirkenden Gürteln
Der Hut ist grün filzig und dunkel-braun geschuppt
(Lupe)
Ein gutes Merkmal ist sein angenehmer Geruch nach frisch geschnittener Petersilie
Gruß
Uwe
Hallo
Den Braunnetzigen Rauhkopf, C.melanotus kann man ausschließen, das ist ein deutlich grünlicher Pilz mit schuppig-filzigem Hut
Weitere Aussagen kann man Anhand der Bild nicht machen
Selbst die Annahme Telamonie (Wasserkopf,Gürtelfuss,Seidenkopf, Dickfuss) würde ich mir nicht zutrauen, dazu muss man den Pilz in der Hand haben
Gruß
Uwe
Mach Mal eine Geschmacksprobe, kleines Stück mit Lamellen testen und wieder danach wieder ausspucken
Ich denke der ist scharf
Wenn dann noch eine Kiefer daneben steht, bin ich beim Bluttäubling, Russula sanguinea
Gruß
Uwe
Hallo Maria
Vergleiche mal mit R.risigallina var. acetolens
Ein kleiner zerbrechlicher aber leuchtend gelber Täubling mit dottergelbem Sporenpulver
Im Laubwald zb. Bei Eiche
Gruß
Uwe
Hallo Frank,
Es ist kein Röten zu sehen, wenn überhaupt ein Gilben
Damit ist der Seifenritterling wohl raus
Bleibt einer aus der Sejunctum Gruppe oder ähnliches
Mal schauen was Zuehli sagt
Gruß
Uwe
Hallo zusammen,
Ja, klar wenn der Geruch fehlt kommen Zweifel auf.
Falls sie Pilze noch da sind sollten sie nach einem Tag deutlich gerötet haben, auch der Geruch sollte jetzt stärker sein
Vielleicht kann Frank das aufklären
Mit den Hutfarben passt mir irgendwie keiner der Grüngelben Gruppe, obwohl der Mehlgeschmack in die Richtung deutet
Mal schauen ob es noch eine Aufklärung gibt
LG
Uwe
Hallo Frank
Ja, das mit dem Geruch
Ehrlich gesagt meine C.torvus Funde riechen auch nie wirklich deutlich
Da wird halt in den Pilzbüchern gerne "abgeschrieben" und im Internet erst Recht
Torvus ist makroskopisch recht gut festgelegt
Bräunlicher Hut, deutlich entferntstehende Lamellen, Fleisch mit +/- blau Anteilen, hygrophan gestreift
Stiel oft keulig verdickt und dann zugespitzt mit deutlicher "Ringzone" gestiefelt darunter gerne gegürtelt
Standort Eiche/Buche , warm neutral bis sauer
Gruß
Uwe
Hallo Frank
Beim ersten, rieche mal an der gedrückten Stielbasis
Ich würde erwarten, das es deutlich süßlich nach Honig riecht
Dann hast C. stillatitius , den Honig Schleimfuss gefunden
Beim zweiten: Teste Mal mit der Zunge ob der Schleim nicht sehr bitter schmeckt
Dann bist du bei C. barbatus / cristallinus oder in der Nähe
Ein bitterer Schleimfuss
Der Dritte passt gut zum wohlriechenden Gürtelfuss, C. torvus
Wächst gern bei Eiche
Gruß
Uwe
Hallo Frank,
Das ist ein Seifenritterling, Tricholoma saponaceum
Gruß
Uwe
Hallo
C. hemitrichus ist normalerweise noch deutlich mehr weißlich geschuppt und spitzgebuckelter
Eventuell etwas ältere Exemplare
Prinzipiell passt der der Habitus aber und das Biotop sowieso
Gruß
Uwe
Den habe ich in größerer Anzahl im Februar auf Madeira im Eucalyptuswald gefunden
Ist wohl nicht auf Nadelbäume spezialisiert
Gruß
Uwe
Hallo Maria
Für die beiden violetten ist C.sodagnitus ein guter Name, bei uns gibt es sonst keinen "Blauen" mit dieser Reaktion
Der Gelbe mit lila Lamellen und nur schwacher rot Reaktion sollte der echte C. calochrous sein
Gruß
Uwe
Hallo Maria
Du kannst das einfach absichern, musst nur eine kleine Geschmacksprobe machen
Die Huthaut wäre deutlich bitter
Schlüsseln kannst du den auch nur wenn du das testest , jeder Schlüssel wird das abfragen
Gruß
Uwe
Hallo Frank,
eher der verfärbende Schneckling, H. discoxanthus
Der hat eine mindestens so starke KOH Reaktion wie H.eburneus
Verfärbt halt auch ohne Lauge, sieht man schon etwas an deinem 5. Bild
Gruss
Uwe
Hallo Adi,
vergleich mal mit dem Bärtigen Ritterling , Tricholoma vaccinum
Gruss
Uwe
Der Seifenritterling ist extrem variabel
Man könnte damit ein ganzes Buch füllen
Der Vorschlag von Fredy passt wirklich gut.
Das Röten kommt nach einem Tag, falls du den Pilz noch hast schau morgen nochmal nach
Gruss
Uwe
