Lieber Rudi,
auch von mir Vielen Dank für deine tollen Vortrag
Bei mir am Bodensee gibts ja auch einiges an Dickröhrlingen, so kam mir etliches sehr bekannt vor
beste Grüße
Uwe
Lieber Rudi,
auch von mir Vielen Dank für deine tollen Vortrag
Bei mir am Bodensee gibts ja auch einiges an Dickröhrlingen, so kam mir etliches sehr bekannt vor
beste Grüße
Uwe
Hallo zusammen,
die Interpretation der Gen-Sequenzen war noch recht spannend, da es keinen Match mit veröffentlichten Sequenzen in GenBank und UNITE gab
Erst die Nachfrage bei Balint Dima in Ungarn, der diese Art schon einmal sequenziert hatte, brachte dann ein Ergebnis
Gemäss den Authoren der Art handelt es sich um eine seltene Art aus der Verwandschaft von Cortinarius vibratilis ( Mycacium) die auschliesslich bei Zistrose wächst und mit dieser eine Mykhorizza bildet.
beste Grüsse
Uwe
Hallo zusammen,
beim Zweiten hatte ich auf Grund meines Nick-Names wohl eine kleinen Vorteil ![]()
Noch ein paar Anmerkungen zu Cortinarius violaceus
Violaceus ist ja die Typus Art der Typus Sektion Cortinarius in der Gattung Cortinarius
Bei uns in Europa wurde davon ja noch der etwas umstrittene C. violaceus var. hercynicus, oder C.hercynicus abgetrennt
Genetisch lassen sich beide wohl trennen, entsprechend ist C.hercynicus als gute Art zu sehen, auch wenn sie sich fast nur über das Biotop trennen lassen
Wenn man dann über den Tellerrand ( von Europa) hinausschaut gibt es aber in dieser Sektion aber noch einige Arten mehr
Speziell in Asien, Australien und Neuseeland ist diese Sektion mit mehreren Arten vertreten
z.B. aus Australien/Neuseeland carneipallidus, hallowellensis, kioloensis aus Asien: atroviolaceus und noch etliche mehr ( ca. 10 Arten)
In Australien gibt es auch noch einen recht bekannten Doppelgänger unseres europäischen C.violaceus nämlich C.austroviolaceus , der kaum von unserer europäischen Art zu unterscheiden , genetisch aber deutlich verschieden, und auch nicht in direkter Linie verwandt ist.
Das zeigt, dass sich diese Arten wohl auf der Südhalbkugel parallel zu unseren Arten entwickelt und dabei sehr ähnliche makroskopische Eigenschaften entwickelt haben
So was finde ich extrem spannend. Es wäre mal interessant herauszufinden warum diese Arten violett sind , die Pigment-Farbstoffe dieser Arten sind wohl identisch.
Vielleicht ist die Farbe hier nur ein Nebeneffekt und die Pigmente dienen einem anderen Zweck , wer weiss ?
beste Grüße
Uwe
Hallo zusammen,
von mir 98% Bestätigung für Werners Vorschläge
Einzig bei der Nr. 6 wäre ich mir nicht ganz sicher, weil doch die Farbe sehr braun und wenig gelb rüber kommt
einen besseren Vorschlag habe ich aber auch nicht
Nr.7 kann gut C.hinnuleus ss. stricto sein. Der Geruch wir dann mit deutlich "Erdig" angegeben
Aber dieses Aggregat ist richtig schwierig. Die Franzosen haben nicht umsonst einen kompletten Band mit den "Hinnuloides" gefüllt
Selbst wenn man die Hälfte der Arten igrnoriert, bleibt noch genug übrig
Die Nr. 3 wäre noch interessant zu mikroskopieren , die Riederi -Gruppe lässt sich über die Sporen Grösse bis auf Art-Ebene bestimmen
Aber C. anomalochrascens ist deutlich am häufigsten. Eine Art, die selten erkannt wird obwohl sie wirklich gute Merkmale hat.
Gruss
Uwe
Hallo Sandra,
ein Traum deine Fotos
Danke fürs zeigen
Gruss
Uwe
Hallo zusammen
dann wird das jetzt meine erste Rätsel Teilnahme, was tut man sich nicht alles an im Lockdown
Bin mal gespannt was da so kommt
beste Grüsse
Uwe
The micrometer already have a fixed coverslip I don't see why I have to put another one over it and water.
Ok, that I don´t know
Then this test makes no sense
Some of the cheaper micrometers don´t have a coverslip, then you should use a separate one
Now I also run out of ideas
Regards
Uwe
Hallo Andreas
Klar, die Dicke des Deckglases spielt keine grosse Rolle das ist klar aber es sollte halt auf jeden Fall eines benutzt werden.
Ich kann mir vorstellen das es einen Unterschiedmacht ob man ohne Deckglas direkt auf das Objektmicrometer schaut oder mit Deckglas und Wasser zwischen Objektträger und Objektiv.
Mein Vorschlag wäre es immer gleich zu machen wie man später auch praktisch mikroskopiert.
Also in der Reihenfolge Objektträger , Wasser , Deckglas , Öl ( oder halt im Vergleich ohne Öl )
Eventuell hat er ohne Deckglas das Öl direkt auf das Objekt Mikrometer gemacht.
Gruss
Uwe
the x100 (no oil) x 1.05um per reticule decision (calculated magnification x 960)
the x100 (with oil) x 1.17um per reticule decision (calculated magnification x 850)
How have you done this measurement ?
1: test without oil : have you used a cover glas and water inbetween the measurement slide and the objective ?
2: test with oil: have you used a cover glas and water inbetween the measuement slide and the objective ?
This objectives are calculated for 0,17mm coverglas usage
BR
Uwe
Hi Steve,
I do my sequencing with Alfalab.es , Pablo Alvarado has a lot of experience
You will get the results in about 3 weeks , which is quite OK
The price is about EUR 22,00 per sample.
If you like , you can share the sequence data with me, I can help with the interpretation
With rare species its sometimes tricky to interprete the results.
If you are interested contact my by Private Message
BR
Uwe
Hi Steve,
as Pablo and Andreas already posted this Cortinarius ( Phlegmacium) belongs to the infractus group
This aggregate consist of at least 15 different species where several are known from mediterran habitats
Only chance to determine the species is sequencing and then check and compare with known type sequences.
A determination by macro/micro characteristics is nearly impossible within this group and needs at least a collection of young and fresh fruitbodies
BR
Uwe
Hallo Bernd
das wäre für mich ein typischer C. causticus Fr. sensu Brandrud et al. 1998 , allerdings nur wenn er wirklich bitter ist
Die Abbildung in der Photo Flora Cortinarius D24 passt sehr schön zu deinen Pilzen
Hier wird speziell die Kiefer als Baumpartner angegeben
Für C.mucosus sind die mir zu hell und gelb
Vibratilis ist oft noch gelber , Pluvius hat einen etwas anderen Habitus ( langer Stiel , kleiner Hut )
Ohne genaue Mikrodaten sind das aber nur Vermutungen
Gruss
Uwe
Hallo Claus,
makro- wie mikroskopisch ist das für mich R. vesca , allerdings schon recht alte Exemplare
Gerade bei älteren hatte ich auch schon Abweichungen bei der Sporenpulver Farbe
Siehe auch bei Pilze der Schweiz ( SP-Farbe: ca. 2B ) , wo wohl deutlich alte Exemplare zum Aussporen genommen wurden
Das mit der KOH Reaktion auf den braunen Flecken ( die ja ein Makro Merkmal von Vesca sind ) muss man mal überprüfen, das werde ich nächstes Jahr sicher mal machen .
Gruss
Uwe
Hallo Jörg,
auch von mir natürlich gute Besserung , vor allem auch für deine Tochter
Zu deine zwei Täublingsbildern:
Hier passen die Hutfarben schon besser , beim ersten älteren Exemplar hätte ich aber immer noch Zweifel, da müsste wirklich die Sporenpulver Farbe zum Wiesel passen
Also deutlich heller , wie beim schön dottergelben Ledertäubling
Die Nr. 2 hat die typischen Hutfarben des Wieseltäublings, aber auch hier ist eine sichere Bestimmung nur mit weiteren Merkmalen ( Sporenpulver Farbe 2b , festes + schweres Hutfleisch, gekammerter Stiel ) möglich
beste Grüße
Uwe
Hallo Jörg,
schöne Bilder von tollen Funden.
Zwei Anmerkungen
Bei deinem Täubling R.mustelina habe ich so meine Zweifel.
Die Farbe passt nicht wirklich zum Wieseltäubling, den hätte ich auf R.integra überprüft
Kaum ein Täubling hat so einen so konstanten Farbton wie der Wieseltäubling, immer ein mittleres braun ohne Rotanteile
In der Schweiz und im Schwarzwald finde ich die Art öfter und kann das ganz gut beurteilen
Die Schleierlinge würde ich mit Cortinarius anomalus agg. vergleichen, die ockergelben Velumgürtel , Hutfarbe und Habitus passen da sehr gut.
Gruss
Uwe
Hallo Nosozia,
Wie Pablo sehe ich bei
Nr. 1 C. anomalus s.l. , Braun-violetter Dickfuss frisch mit ockergelben Velumgürteln am Stiel und eher geruchlos
Wie Werner sehe ich bei
Nr. 2 C. hemitrichus , Weissflockiger Gürtelfuß ein strenger Birkenbegleiter
Nr. 3 C. saturninus , Klebriger Gürtelfuß , ein Weidenbegleiter mit den typischen kreisförmigen ( Saturn-Ringe) Velumresten auf dem Hut
Nr.4 eine so nicht bestimmbare Telamonie
Gruss
Uwe
Hallo Beli
für mich klar A.moelleri, der Perlhuhn Champi
Die mehr graubraune Farbe ist neben der schnellen und deutlichen chromgelb Verfärbung der Knolle und des Ringes die Merkmal für das Perlhuhn
Das Rebhuhn ist mehr rotbraun und sieht fast wie ein Waldchampignon aus
Gruss
Uwe
Hallo Pablo,
ja das passt gut.
Für eine ähnliche Anfrage hier im Forum, hatte ich dann letzthin auch C.xanthoochraceus vorgeschlagen
Das deutliche weisse Velum auf dem Hut und die recht kleinen ellipsoiden Sporen passen gut zu dieser Art.
Solche Funde wurden bisher auch gerne als C.langei abgebildet ( z.b. BW Band 5)
Anbei noch eine Seite aus dem JEC Heft 2011
Gruss
Uwe
Hallo
alle irgendwie bitter, scharf oder unangenehm schmeckende Täublinge sind keine Speisepilze
Sehr scharfe Täublinge sind teilweise magendarm giftig
Gruss
Uwe
Hallo,
da ja keine Milch auf den diversen Schnitten/ Brüchen zu sehen , sollte das einer der Weiss-Täublinge sein
Ich würde da mal mit Russula delica s.l., Gemeiner Weisstäubling vergleichen
Gruss
Uwe
Hallo Blake
Mit Scutellinia liegst du richtig
Für die weitere Bestimmung muss das Mikroskop ran
Es braucht die Sporengröße und Ornamentation, sowie die Länge und Art der Wurzel der Randhaare.
Damit gibt es eine Chance auf Bestimmung
Gruss
Uwe
Hallo Peter,
Dein Fund ist schon eindeutig der echte Tiger, T.pardinum
Der deutlich Kontrast der Hutschuppung ist neben dem etwas unterschiedlichen Biotop der größte Unterschied zu T.filamentosum
In den Kalkgebieten bei Schramberg ist pardinum ja regelmäßig zu finden
z.B. am Beschenhof
Bei mir am See finde ich dagegen ausschließlich T.filamentosum im Laubwald
Am Wochende hatte ich auch gerade noch ein Fund, der ist deutlich grauer und einfarbiger wie dein Fund
Nächstes Jahr zum AK bringe ich mal welche mit
Gruß
Uwe
Hallo
Wie Pablo schon geschrieben hat , können die ersten gut alte Buchen Klumpfüsse, C.anserinus sein
Mit Geschmacksprobe der Huthaut könnte das abgesichert werden
Die Telamonien riechen nicht zufällig nach frisch geschnittener Petersilie oder Rhabarber ?
Gruß
Uwe
Hallo Phillip,
falls du nach Hornberg kommen willst gebe ich dir gerne ein paar Infos.
Ich war schon bei vielen, verschiedenen F-Kursen als Teilnehmer, Dozent und Codozent dabei, ausserdem habe ich schon etliche Prüfungen als Prüfungsbeisitzer abgenommen.
Die F1 Kurse beinhalten die grundlegende Theorie zu den Lamellen Pilzen , wobei hauptsächlich die großen und wichtigen Gattungen der hellsporigen Pilze besprochen werden.
Hier lernt man die Grundlagen der Pilzbestimmung , die Morphologie der Pilze und das Arbeiten mit Schlüsseln, usw.
Das ganze ist deutlich lockerer wie ein F2 Kurs, da ja die Prüfung noch nicht im Vordergrund steht
Der F2 Kurs baut dann schon darauf auf und bringt zusätzlich die dunkelsporigen Pilze. Dieser Kurs ist ganz klar der Vorbereitungskurs auf die Prüfung d.h. er beinhaltet die Theorie
zur Toxikologie, Waldrecht, Naturschutz usw.
Logischerweise kann das etwas stressiger sein, da doch meist etliche Teilnehmer die Prüfung absolvieren wollen
Es kann also durchaus Sinn machen beide Kurse nacheinander zu absolvieren.
Du hast dann den Überblick welche Pilze gerade wachsen und eine gute Chance, dass du die Prüfungspilze auch schon mal in der Hand hattest.
Was ich nicht machen würde, wäre beide Kurse im August zu machen, da mit unseren trockenen und heissen Sommern die Pilzvielfalt im August oft noch fehlt
Das wäre doch ein grosses Risiko.
Mitte September dagegen kannst du von der Vielfalt oft erschlagen werden, da helfen dann die 2 Wochen um den Überblick zu bekommen und zu behalten
Als Beispiel : bei meinem ersten F1 Kurs im September 2004 noch bei Walter Pätzold hatten wir in einer Woche über 400 Arten gefunden
Das war überwältigend aber einfach zu viel. Ich hab das dann im nächsten Jahr wiederholt und hatte dann beim zweiten mal mit weniger als der Hälfte der Arten deutlich mehr davon.
Als Gegenbeispiel: Es gab auch schon Augustkurse mit 30 Arten, davon 20 Rindenpilzen und 5 Porlingen , das kann ganz schön frustrierend sein
Ich hoffe diese Info hilft dir etwas bei der Entscheidung
beste Grüße aus dem Süden
Uwe
Hallo zusammen,
Also mir ist der letzte immer noch unklar
Ich kann die Farben nicht wirklich zu Arten mit solch einer KOH Reaktion zuordnen
C.OLEAROIDES würde ich ausschließen, diese Art durfte ich letztes Jahr bei der BMG Tagung das erste mal finden
Der hat wirklich ein orange-gelb in den Hut und Stielfarben , das seh ich hier auf keinem der Bilder
Was man recht sicher sagen kann , der Fund gehört in die grosse Sektion Calochroi und dort wohl zu dem was man bisher unter der Sektion Fulvi verstanden hat
Auch citriformen bis amygdaloiden Sporen passen gut dazu
Die Art Zuordnung wird bei nur einem Exemplar und in diesem Zustand schwierig
Wenn es mein Fund wäre , wäre das für mich ein Sequenzierungskandidat und zwar aus purer Neugier
Beste Grüße
Uwe
