Beiträge von Cortinarius

    Das / der / die Neue ist eindeutig ein Ei, dann bleiben nur noch wenige Möglichkeiten übrig

    Eier-Wulstling
    Eierbovist
    Eierschwamm
    SchlEiereule

    Squamanita schrEieri


    Oder wie seht ihr das ?


    LG
    Uwe

    Hallo Ralf
    Bei der Nr. 3 bin ich bei Werner und sehe einen Schwefelkopf, am ehesten den grünblättrigen

    Für die 4 habe ich einen anderen Vorschlag, für mich ist das ein etwas angetrockneter Wurzelnder Schleimrübling, Hymenopellis radicata
    Den wurzelnden Stiel bricht man meistens bei herausziehen ab, ein Stück davon ist aber noch gut zu sehen

    Nr.5 halte ich auch für einen Waldfreundrübling

    Gruss

    Uwe

    Hallo zusammen,
    ich denke Björns Vorschlag "Eriophyes exilis" passt.
    Eine Gallmilbe, die behaarte flache Gallen an den Blattadern hervorruft
    Mit dem Namen, konnte ich auch Mikrobilder finden, die meiner Beobachtung ganz gut entsprachen
    Was ich allerdings nicht gefunden habe, waren Vergleichsbilder mit der aussergewöhnlichen Farbe dieser "Gallen", wie bei meinem Fund

    Vielen Dank an Björn und Bernd
    beste Grüsse

    Uwe

    Hallo zusammen,

    so etwas ist überhaupt nicht meine Baustelle, es würde mich aber trotzdem interessieren um was es sich handelt
    Die Violett-Rosa Flecken auf jungen Lindenblättern waren sehr auffällig und an mehreren Jungbäumen zu finden
    Unter dem Mikrokop war nichts wirklich Pilziges zu finden. Keine Sporen oder ähnliches
    Es handelt sich um flache, schlauchartige , unseptierte "Haare" oder ähnliches. Der Farbstoff scheint eingelagert zu sein.
    Die Breite der "Haare" liegt zwischen 20-25um, die Enden sind teilweise abgerundet, teilweise spitz zulaufend
    Sie bilden eine Art filzigen Belag auf der Blattoberseite


    Wer hat einen Tip um was es sich handeln könnte.

    Fundort: Oberes Donautal

    beste Grüße

    Uwe


    Hallo Raphael,

    in der aktuellen Telamonia Übersicht von 2020 taucht die Art dreimal auf, allerdings unkommentiert
    Darunter sind zwei nordamerikanische Funde, unter anderem der Typus, und ein norwegischer Fund

    Gewissheit bringt da erst eine Sequenzierung

    Gruss

    Uwe

    So gings mir auch , erst richtig und dann heute noch auf falsch umgeschwenkt.
    Das zweite Bild hat mich verwirrt , weil da plötzlich ein angedeuteter Stiel zu sehen war.
    So wurde ein Kiefernsteinpilz draus, Pech gehabt

    Lieber Rudi,

    auch von mir Vielen Dank für deine tollen Vortrag
    Bei mir am Bodensee gibts ja auch einiges an Dickröhrlingen, so kam mir etliches sehr bekannt vor
    beste Grüße

    Uwe

    Hallo zusammen,

    die Interpretation der Gen-Sequenzen war noch recht spannend, da es keinen Match mit veröffentlichten Sequenzen in GenBank und UNITE gab
    Erst die Nachfrage bei Balint Dima in Ungarn, der diese Art schon einmal sequenziert hatte, brachte dann ein Ergebnis
    Gemäss den Authoren der Art handelt es sich um eine seltene Art aus der Verwandschaft von Cortinarius vibratilis ( Mycacium) die auschliesslich bei Zistrose wächst und mit dieser eine Mykhorizza bildet.

    beste Grüsse
    Uwe

    Hallo zusammen,

    beim Zweiten hatte ich auf Grund meines Nick-Names wohl eine kleinen Vorteil 8o


    Noch ein paar Anmerkungen zu Cortinarius violaceus
    Violaceus ist ja die Typus Art der Typus Sektion Cortinarius in der Gattung Cortinarius

    Bei uns in Europa wurde davon ja noch der etwas umstrittene C. violaceus var. hercynicus, oder C.hercynicus abgetrennt
    Genetisch lassen sich beide wohl trennen, entsprechend ist C.hercynicus als gute Art zu sehen, auch wenn sie sich fast nur über das Biotop trennen lassen
    Wenn man dann über den Tellerrand ( von Europa) hinausschaut gibt es aber in dieser Sektion aber noch einige Arten mehr

    Speziell in Asien, Australien und Neuseeland ist diese Sektion mit mehreren Arten vertreten
    z.B. aus Australien/Neuseeland carneipallidus, hallowellensis, kioloensis aus Asien: atroviolaceus und noch etliche mehr ( ca. 10 Arten)
    In Australien gibt es auch noch einen recht bekannten Doppelgänger unseres europäischen C.violaceus nämlich C.austroviolaceus , der kaum von unserer europäischen Art zu unterscheiden , genetisch aber deutlich verschieden, und auch nicht in direkter Linie verwandt ist.
    Das zeigt, dass sich diese Arten wohl auf der Südhalbkugel parallel zu unseren Arten entwickelt und dabei sehr ähnliche makroskopische Eigenschaften entwickelt haben
    So was finde ich extrem spannend. Es wäre mal interessant herauszufinden warum diese Arten violett sind , die Pigment-Farbstoffe dieser Arten sind wohl identisch.
    Vielleicht ist die Farbe hier nur ein Nebeneffekt und die Pigmente dienen einem anderen Zweck , wer weiss ?


    beste Grüße

    Uwe

    Hallo zusammen,

    von mir 98% Bestätigung für Werners Vorschläge


    Einzig bei der Nr. 6 wäre ich mir nicht ganz sicher, weil doch die Farbe sehr braun und wenig gelb rüber kommt
    einen besseren Vorschlag habe ich aber auch nicht


    Nr.7 kann gut C.hinnuleus ss. stricto sein. Der Geruch wir dann mit deutlich "Erdig" angegeben
    Aber dieses Aggregat ist richtig schwierig. Die Franzosen haben nicht umsonst einen kompletten Band mit den "Hinnuloides" gefüllt

    Selbst wenn man die Hälfte der Arten igrnoriert, bleibt noch genug übrig


    Die Nr. 3 wäre noch interessant zu mikroskopieren , die Riederi -Gruppe lässt sich über die Sporen Grösse bis auf Art-Ebene bestimmen
    Aber C. anomalochrascens ist deutlich am häufigsten. Eine Art, die selten erkannt wird obwohl sie wirklich gute Merkmale hat.


    Gruss

    Uwe

    Hallo zusammen
    dann wird das jetzt meine erste Rätsel Teilnahme, was tut man sich nicht alles an im Lockdown
    Bin mal gespannt was da so kommt

    beste Grüsse
    Uwe

    Hallo Andreas

    Klar, die Dicke des Deckglases spielt keine grosse Rolle das ist klar aber es sollte halt auf jeden Fall eines benutzt werden.
    Ich kann mir vorstellen das es einen Unterschiedmacht ob man ohne Deckglas direkt auf das Objektmicrometer schaut oder mit Deckglas und Wasser zwischen Objektträger und Objektiv.
    Mein Vorschlag wäre es immer gleich zu machen wie man später auch praktisch mikroskopiert.

    Also in der Reihenfolge Objektträger , Wasser , Deckglas , Öl ( oder halt im Vergleich ohne Öl )

    Eventuell hat er ohne Deckglas das Öl direkt auf das Objekt Mikrometer gemacht.


    Gruss

    Uwe

    the x100 (no oil) x 1.05um per reticule decision (calculated magnification x 960)

    the x100 (with oil) x 1.17um per reticule decision (calculated magnification x 850)

    How have you done this measurement ?

    1: test without oil : have you used a cover glas and water inbetween the measurement slide and the objective ?

    2: test with oil: have you used a cover glas and water inbetween the measuement slide and the objective ?


    This objectives are calculated for 0,17mm coverglas usage

    BR

    Uwe

    Hi Steve,

    I do my sequencing with Alfalab.es , Pablo Alvarado has a lot of experience
    You will get the results in about 3 weeks , which is quite OK

    The price is about EUR 22,00 per sample.

    If you like , you can share the sequence data with me, I can help with the interpretation

    With rare species its sometimes tricky to interprete the results.

    If you are interested contact my by Private Message
    BR
    Uwe

    Hi Steve,

    as Pablo and Andreas already posted this Cortinarius ( Phlegmacium) belongs to the infractus group

    This aggregate consist of at least 15 different species where several are known from mediterran habitats

    Only chance to determine the species is sequencing and then check and compare with known type sequences.
    A determination by macro/micro characteristics is nearly impossible within this group and needs at least a collection of young and fresh fruitbodies

    BR
    Uwe

    Hallo Bernd

    das wäre für mich ein typischer C. causticus Fr. sensu Brandrud et al. 1998 , allerdings nur wenn er wirklich bitter ist

    Die Abbildung in der Photo Flora Cortinarius D24 passt sehr schön zu deinen Pilzen
    Hier wird speziell die Kiefer als Baumpartner angegeben

    Für C.mucosus sind die mir zu hell und gelb
    Vibratilis ist oft noch gelber , Pluvius hat einen etwas anderen Habitus ( langer Stiel , kleiner Hut )

    Ohne genaue Mikrodaten sind das aber nur Vermutungen


    Gruss

    Uwe

    Hallo Claus,

    makro- wie mikroskopisch ist das für mich R. vesca , allerdings schon recht alte Exemplare
    Gerade bei älteren hatte ich auch schon Abweichungen bei der Sporenpulver Farbe

    Siehe auch bei Pilze der Schweiz ( SP-Farbe: ca. 2B ) , wo wohl deutlich alte Exemplare zum Aussporen genommen wurden
    Das mit der KOH Reaktion auf den braunen Flecken ( die ja ein Makro Merkmal von Vesca sind ) muss man mal überprüfen, das werde ich nächstes Jahr sicher mal machen .

    Gruss

    Uwe

    Hallo Jörg,

    auch von mir natürlich gute Besserung , vor allem auch für deine Tochter

    Zu deine zwei Täublingsbildern:

    Hier passen die Hutfarben schon besser , beim ersten älteren Exemplar hätte ich aber immer noch Zweifel, da müsste wirklich die Sporenpulver Farbe zum Wiesel passen

    Also deutlich heller , wie beim schön dottergelben Ledertäubling

    Die Nr. 2 hat die typischen Hutfarben des Wieseltäublings, aber auch hier ist eine sichere Bestimmung nur mit weiteren Merkmalen ( Sporenpulver Farbe 2b , festes + schweres Hutfleisch, gekammerter Stiel ) möglich


    beste Grüße

    Uwe