Beiträge von Cortinarius

    Hallo Björn,
    tolle Sporenbilder, Gratulation

    Darf ich fragen mit was du die Sporenbilder bei 2.,3.und 4 jeweils gefärbt hast ?
    Färbst du direkt oder lässt du die Farbe seitlich ins Wasserpräparat einlaufen ?

    Gruss

    Uwe

    Hallo Nobi,

    Vielen Dank für deine Expertise

    Das hat mir sehr geholfen, jetzt weiss ich wie und wo ich genauer suchen muss.

    Ich bin immer in der Sektion Pseudoscutelliniae gelandet

    und dort gab es dann keine passenden Arten mit nicht ornamentierten Sporen

    Beste Grüße

    Uwe

    Hallo Nobi,

    ich hab jetzt nochmal mehrere Fruchtkörper untersucht aber nur wenig neues gefunden


    1. Haarwurzeln - mehrfach wurzelnd


    2. kann man da als ein Sternhaar bzw. einen Ansatz dazu bezeichnen
    Nur einmal zu finden , sonst war nichts zu sehen


    3. Sporen sind wirklich ohne jedes Ornament - hier freie Sporen in Baumwoll Bla


    Was meinst du jetzt dazu ?


    beste Grüße

    Uwe

    Hallo zusammen,

    vor dem grossen Schnee hatte ich noch diesen Frischfund einer Cheilymenia auf Dung vom Schottischen Hochland Rind. Die Rinder werden hier in einem grossen Riedgebiet direkt am See zur Landschaftspflege eingesetzt. Ich hab mal mit Moravec versucht zu schlüsseln komme aber nicht zu einem wirklich schlüssigen Resultat.
    Ist aber auch die erste Cheilymenia die ich bearbeite

    Die Fruchtkörper werden wohl max. 2mm im Durchmesser gross , die abgebildeten waren noch deutlich kleiner ( <1mm )
    Sporen : 17.5 - 20,5 x 9-11 , ein Ornament konnte ich keines entdecken

    Haare: bis 500um lang, septiert und dickwandig, einfach bzw. manchmal zweifach wurzelnd

    Paraphysen mit gelb-braunen Inhalt , am Ende leicht verdickt

    Falls es noch weitere Infos braucht kann ich gerne noch nachliefern bzw. weitere Bilder machen, jetzt wachsen die Teile in Kultur weiter


    Beste Grüße vom Bodensee

    Uwe

    Hallo,

    Ja klar, im Normalfall sind Cortina Reste zu finden.

    Aber es gibt genügend Arten beiden denen die Cortina sehr vergänglich ist

    Der Hut ist deutlich Hygrophan, was auf einen Wasserkopf hindeutet.

    Der Habitus und die entferntstehenden Lamellen passen gut zu einigen Arten in dieser Gruppe

    Gruß

    Uwe

    Hallo zusammen,

    R.ignicolor hat deutlich kleinere Sporen, das passt nicht wirklich.

    Vielleicht kannst du, Harald, was zur Sporenbreite und Form sagen

    Im bergigen Nadelwald unter Fichte ist R.largentii sehr häufig, da passt die Farbe ganz gut dazu.

    Gruß

    Uwe

    Hallo Urs-Peter,

    Vergleich mal mit dem Brennenden Rübling, Gymnopus peronatus

    Die Art ist recht variabel und manchmal schwer zu erkennen.

    In deinem Fall aber recht klar durch die gelben Lamellen und den Mycelfilz an der Stielbasis gekennzeichnet

    Die Geschmacksprobe gibt dann endgültig Klarheit

    Gruss

    Uwe

    Uwe wie meinst Du das mit den Bilddateien, hast Du Deine Bücher abfotografiert?

    ja, gescannt bzw. eingetauscht

    Es gibt unter den App-Nutzern eine gewisse Tauschbörse, so dass man nicht alles selber scannen muss.

    Wenn jemand die Bücher gekauft hat, hat er zumindest in Deutschland das Recht eine digitale Sicherungskopie zu haben.

    Entsprechend kann man jemandem der ein bestimmtes Buch besitzt auch eine digitale Kopie überlassen.

    Mein Bestand sind derzeit ca 19000 Seiten - 11 GB

    Gruss

    Uwe

    (((Vielleicht hast du noch exquisite Infos, wann Band 5 erscheint, Raphael. Tut hier gerade nichts zur Sache, aber an der Info wäre ich auch noch brennend interessiert ;) . Hatte irgendwie eher damit gerechnet. )))

    meine letzte Info vom Oktober direkt von Martin Schmidt , der daran arbeitet, war, dass es noch dauert.
    Die Bilder sind wohl alle vorbereitet und gescannt, das Problem ist der Textband.

    Einen Termin kann und wollte er nicht nennen.

    Gruss

    Uwe

    Sorry Sebastian, ich hatte keine Bilder von diesem Fund gemacht nur mikroskopiert

    Aber das was bei "Vesterholt , The genus Hebeloma" als H.collariatum ( und bei Ludwig H. dunense heisst) gezeigt wird, passt ziemlich perfekt auf deinen Fund.
    Gerade die grossen Sporen werden als Abgrenzung zu H.mesophaeum angegeben.
    Vesterholt schreibt auch:

    Bruchet ( 1970) ephasizes the presence of a strongly developed veil forming a persistant collar zone on the stem as being characteristic for the species. This characteristic is, however, extremly variable, and in some collections, the veil was not observable, not even on very young specimens.


    Gruss

    Uwe


    Ich hatte mit "The Genus Hebeloma" H.collariatum geschlüsselt

    Bei Ludwig ein Synonym zu H.dunense

    H.dunense hatte ich auch schon aus einem rekultivierten Steinbruch allerdings im April

    Gruss

    Uwe

    PS: morgen schau ich mal nach Bildern der Kollektion

    Hallo,

    das ist richtig die Merkmalssuche ist auf die kodierten Arten 221 Arten beschränkt

    Die Expert Version ist die eigentliche Stärke der App. Sie stellt eine Namensdatenbank mit derzeit 21045 Namen inkl. Synonyme zur Verfügung . In dieser Datenbank sind die Literaturstellen von über 40 Pilzbüchern codiert d.h man bekommt zu den gesuchten Arten die Literaturstelle mit Seitenzahl/nr genannt.
    Hat man diese Bücher als Bilddateien zur Verfügung kann man diese Bilder mit der App verknüpfen.

    Somit hat man quasi immer über 40 Pilzbücher mit digitalem Inhaltsverzeichnis in der Hosentasche.
    Als Nutzer der ersten Stunde, habe ich auf einer Pilztagung/Kurs oder auch im Wald nur noch mein Smartphone/Tablet dabei und habe direkten Zugriff auf die wichtigsten Bücher. Auch eigene Bilder lassen sich auf diese Weise mit der Namensdatenbank verknüpfen.
    Alles Features die ich nicht mehr missen will

    Vielen Dank an Klaus Bornstedt für diese tolle App.


    Gruss

    Uwe

    Hallo Andreas

    Das fehlende Röten liegt an der fehlenden Milch und die hat sicher etwas mit der Jahreszeit und dem Alter der Fruchtkörper zu tun

    Die fehlende Schärfe ist normal, die Art ist in der französischen Schweiz ein beliebter Speisepilz.

    Wenn die etwas scharf/bitter schmecken geht das wohl spätestens beim Braten weg

    Gruß

    Uwe

    Hallo Urs-Peter,

    der Habitus, die Hutoberfläche und Lamellenhaltung bringen mich zum Mehlräsling, Clitopilus prunulus
    Der sollte dann bald rosa-bräunlich angehauchte Lamellen zeigen und einen deutlichen Mehlgeruch/Geschmack haben.
    Wenn du den Pilz mitgenommen hast kannst du das testen und vor allem mal auf das Sporenpulver schauen.

    Gruss

    Uwe

    Hallo Beli

    Bist du denn sicher, dass es Holz im Boden hatte oder ist das eine Vermutung

    Ich denke hier an ganz junge Cortinarius fraudulosus, Trügerischer Schleimkopf

    Bei nassem Wetter sind die Recht schleimig und haben vor allem ganz viel wolliges Velum am Stiel.

    Der Stiel ist gern mal zugespitzt. bei einem Exemplar sieht es so aus als wäre der Stiel abgebrochen.

    Pholiota lenta wäre extrem schleimig mit einer dicken Schleimschicht


    Gruß

    Uwe

    Hoi Urs-Peter

    Das ist ein ganz typischer Karbol Egerling.

    Wichtig ist die Geschwindigkeit der Gelbverfärbung, diese tritt quasi sofort bzw. spätestens nach 20sec. auf.

    Bei meinen Funden dieses Jahr war die Verfärbung am Hutrand sogar stärker wie an der Stielbasis

    Typisch ist auch die eckig-gerundete Hutform, das haben die Karbolis gerne mal. Den Geruch nehme ich persöhnlich gar nicht war, das ist wohl von Mensch zu Mensch unterschiedlich

    Die Karbolis hatten ein richtig gutes Jahr. In der Pilzkontrolle Kreuzlingen habe wir etliche Kilos aussortiert. Mengenmässig war das dieses Jahr der häufigste Giftpilz

    Gruss

    Uwe