Beiträge von Cortinarius
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Hallo Reinhard,
bei mir steht das Buch auch im Schrank, wie bei Stefan nutze ich es als Bilderbuch.
Die Bilder sind grösstenteils gut und ich konnte noch keinen offensichtlichen Fehler finden.Es hat wirklich viele selten abgebildete Arten drin. Im Notfall kann man sich den text auch noch mit "Google" übersetzten lassen.
Im Gegensatz dazu 123 Pilze ( egal welche Version) , hier stosse ich immer wieder auf Bilder die einfach andere Pilze zeigen. Gerade in der Gattung Cortinarius, wo ich mich ein wenig auskenne , kannst du sicher 20-30% der Bilder aussortieren, da sie einfach falsch bestimmt sind. Das verwirrt gerade Leute, die nicht so in der Materie stecken, sehr.
Masse ist da halt nicht immer Klasse.Gruss
Uwe
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Hallo Reinhard,
das war ja nie ein richtiges Buch sondern schon im ein Printout mit Spiralheftung
Die aktuelle Version gibt es glaube ich gar nicht mehr als Printout.
Ich habs mir in einem Copyshop ausdrucken und Spiral-Binden lassen.Den Link zum PDF hast du ja sicher schon ?
GrussUwe
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Hallo zusammen,
wieder mal so ein Fall, wo eine Sequenzierung Sinn machen würde.
Dann wüsste man vielleicht ob F.fennae eine farbvariable Art oder F.velutipes mikroskopisch variabler ist wie beschrieben.
Oder wir haben einen Artenkomplex mit beliebigen Übergängen 😜
Ich hab da keine bessere Idee
Gruß
Uwe
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Hallo Bernd,
ein paar Anmerkungen habe ich.
Das ist ja jetzt ( noch) kein Schlüssel , sondern eine tabellarische Auflistung von Merkmalen
Sehr praktisch um einen Überblick über in Frage kommende Arten zu bekommen.Wie du jetzt einen Schlüssel dazu/daraus machst ist mir noch nicht ganz klar
Die Tabelle hast du ja in mild und scharf unterteilt , das finde ich gut.
Ich würde das noch deutlicher abgrenzen, um dann die beiden Bereiche noch nach Sporen-Pulver Farbe zu sortierenIm Bereich "mild" käme dann z.B. folgende Reihenfolge Zustande lepida, melliolens,palludosa,faginea,xerampelina,curtipes,alutacea,olivacea,integra, romellii
Ich denke das wäre nicht viel Arbeit, das von vornherein zu berücksichtigen. Mit dieser Art der Sortierung arbeitet der Schlüssel von Ruedi Winkler, der sich gerade bei Einsteigern und (noch) nicht "Russulogen" sehr bewährt hat.
Manchmal gibt es ja bei einer Art ein ( oder mehrere) wichtiges Merkmal, das könnte man noch fett drucken, dass es aufällt
Beispiel "xerampelina"R. xerampelina
karminrot,
purpur-, weinrot
glatt, matt, klebrig,
1/2 abziehbar
mild,
Heringslakebrüchig,
blassocker
rot, weiß oder
rot geflammt
Fe grün
mittelocker
IIIc
Frk neigt zum Bräunen,
H-Mitte oft schwarz, NadelbäumeDa ich immer daran denke so etwas dann mal in eine Datenbank zu verwandeln, würde ich jeder Art noch eine eindeutige Nummer vergeben, dann kannst du einfacher Querverweise anbringen usw,
Ich würde mich freuen, wenn du daran weiterarbeiten würdest, wie ich das ganze anwenden bzw. eventuell auch in meinen Kursen verwenden würde, muss ich mir noch überlegen.beste Grüße
Uwe
PS: bei R.intermedia Notiz: bei Birke
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Hallo ,
Nett angefragt verdient eine Antwort,
das hilft wahrscheinlich nicht wirklich
Das was du zeigst ist keiner der erdbewohnenden Stachelinge ( Phellodon,Bankera ..) , Das wären Mykorhizza Pilze , die nicht auf Holz wachsen.
Deine Bilder zeigen einen Porling mit labyrinthisch, geschlitzten Poren , die stachelig wirken.
Einen Artvorschlag habe ich leider nichtGruss
Uwe
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Hi Steve,
looks like T.terreum.
Check the taste ,the flesh should have no specific taste like cucumber or meal
The fruitbody should not get yellow when bruised.
A microscopic check does not make sense
BR
Uwe -
Hallo zusammen,
das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, der KOH Test ist wirklich variabel und öfters mal nicht eindeutig.
Die Ökologie ( Fundort + Begleitbäume) sind meiner Erfahrung nach da entscheidender
Aus der Hornberger Gegend ( auch nach Aussage von Björn Wergen) sind die Funde fast immer R.subfoetens, besonders wenn sie bei Nadelbäumen wachsen.Bei mir am Bodensee finde ich eigentlich nur R.foetens, dann aber unter Buche und Eiche und meist wärme-begünstigt.
Aber generell kommt um die Sporen-Mikroskopie nicht herum, wenn man sicher sein willGruss
Uwe
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na, da gibts nur eins.
Prüfung machen und selber aktiv werden
Ist gar nicht so wild

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Ok, verstehe , typischer Anfängerfehler

melde mich sobald sich was tut
LG
Uwe -
Hallo zusammen,
auf meinem Hinterlassenschaften vom Hochlandrind hat sich nach der Cheilymenia auch noch Ascobolus furfuracea und immersus entwickelt.
Jetzt finde ich gelbliche Becher mit hyalinen Sporen, die ich bei Coprotus einordnen möchte
Apothecien max 0,5mm Durchmesser, gelb-bräunlich mit stark granuliertem Rand, ohne Haare
Asci: uniserikat, zylindrisch 140-160 x 12-14 ( siehe auch Bilder)
Paraphysen: teilweise an der Spitze verdickt, auch mal hakenförmig mit wenig gelb-bräunlich PigmentSporen: 14,5-16 x 7-8,5 , mit schwach sichtbarer DeBary Bubble ?
Irgendwie finde ich in den Schlüsseln kein richtig passende Art - von den Asci und Sporen würde C.uncinatus passen, aber da müssten die Paraphysen ja viel deutlicher hakenförmig sein
LG
Uwe -
Hallo Björn,
tolle Sporenbilder, GratulationDarf ich fragen mit was du die Sporenbilder bei 2.,3.und 4 jeweils gefärbt hast ?
Färbst du direkt oder lässt du die Farbe seitlich ins Wasserpräparat einlaufen ?Gruss
Uwe
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Hallo Nobi,
Vielen Dank für deine Expertise
Das hat mir sehr geholfen, jetzt weiss ich wie und wo ich genauer suchen muss.
Ich bin immer in der Sektion Pseudoscutelliniae gelandet
und dort gab es dann keine passenden Arten mit nicht ornamentierten Sporen
Beste Grüße
Uwe
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Hallo Nobi,
ich hab jetzt nochmal mehrere Fruchtkörper untersucht aber nur wenig neues gefunden
1. Haarwurzeln - mehrfach wurzelnd
2. kann man da als ein Sternhaar bzw. einen Ansatz dazu bezeichnen
Nur einmal zu finden , sonst war nichts zu sehen3. Sporen sind wirklich ohne jedes Ornament - hier freie Sporen in Baumwoll Bla
Was meinst du jetzt dazu ?
beste Grüße
Uwe
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Thanks Steve, I have it
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Hallo zusammen,
vor dem grossen Schnee hatte ich noch diesen Frischfund einer Cheilymenia auf Dung vom Schottischen Hochland Rind. Die Rinder werden hier in einem grossen Riedgebiet direkt am See zur Landschaftspflege eingesetzt. Ich hab mal mit Moravec versucht zu schlüsseln komme aber nicht zu einem wirklich schlüssigen Resultat.
Ist aber auch die erste Cheilymenia die ich bearbeite
Die Fruchtkörper werden wohl max. 2mm im Durchmesser gross , die abgebildeten waren noch deutlich kleiner ( <1mm )
Sporen : 17.5 - 20,5 x 9-11 , ein Ornament konnte ich keines entdeckenHaare: bis 500um lang, septiert und dickwandig, einfach bzw. manchmal zweifach wurzelnd
Paraphysen mit gelb-braunen Inhalt , am Ende leicht verdickt
Falls es noch weitere Infos braucht kann ich gerne noch nachliefern bzw. weitere Bilder machen, jetzt wachsen die Teile in Kultur weiter
Beste Grüße vom Bodensee
Uwe
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Hallo Urs-Peter,
ich denke das sind eher alte Milchlinge, vielleicht einfach Reizger
GrussUwe
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Hallo,
Ja klar, im Normalfall sind Cortina Reste zu finden.
Aber es gibt genügend Arten beiden denen die Cortina sehr vergänglich ist
Der Hut ist deutlich Hygrophan, was auf einen Wasserkopf hindeutet.
Der Habitus und die entferntstehenden Lamellen passen gut zu einigen Arten in dieser Gruppe
Gruß
Uwe
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Hallo,
Da kann ich Harald nur zustimmen.
Beim zweiten Pilz sehe ich eher eine Telamonie, also einen Schleierling.
Aber ohne Mikroskopie wirst du nicht mal auf eine sichere Gattungsdiagnose kommen
Gruß
Uwe
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Hallo zusammen,
R.ignicolor hat deutlich kleinere Sporen, das passt nicht wirklich.
Vielleicht kannst du, Harald, was zur Sporenbreite und Form sagen
Im bergigen Nadelwald unter Fichte ist R.largentii sehr häufig, da passt die Farbe ganz gut dazu.
Gruß
Uwe
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Hallo Urs-Peter,
Vergleich mal mit dem Brennenden Rübling, Gymnopus peronatus
Die Art ist recht variabel und manchmal schwer zu erkennen.
In deinem Fall aber recht klar durch die gelben Lamellen und den Mycelfilz an der Stielbasis gekennzeichnet
Die Geschmacksprobe gibt dann endgültig Klarheit
Gruss
Uwe
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Uwe wie meinst Du das mit den Bilddateien, hast Du Deine Bücher abfotografiert?
ja, gescannt bzw. eingetauscht
Es gibt unter den App-Nutzern eine gewisse Tauschbörse, so dass man nicht alles selber scannen muss.
Wenn jemand die Bücher gekauft hat, hat er zumindest in Deutschland das Recht eine digitale Sicherungskopie zu haben.
Entsprechend kann man jemandem der ein bestimmtes Buch besitzt auch eine digitale Kopie überlassen.
Mein Bestand sind derzeit ca 19000 Seiten - 11 GB
Gruss
Uwe
