Ja genau und in diesem Fall sogar Infractus s.str.
Gruß
Uwe
Ja genau und in diesem Fall sogar Infractus s.str.
Gruß
Uwe
Hallo
Chorknabe liegt mit der Gattung und Sektion schon richtig. Ich denke aber mit nicht auffallend unangenehmen Geruch ist es eher Tricholoma album.
Die weissen Ritterlinge sind nicht so einfach zu unterscheiden
LG
Uwe
Hallo
Moser hatte den Buchen Klumpfuß mal Phlegmacium amoenolens genannt, dann würde er von Henry zu Cortinarius amoenolens umbenannt, so findet man ihn z.B im Bon.
Dann wurde der Name Cortinarius anserinus als gültiges Taxon anerkannt und amoenolens wanderte in die Synonymliste.
Mit der Einführung der neue Gattungen bei Cortinarius (unter anderem Phlegmacium), wurde der alte Moser Name wieder hervorgekramt und es wurde Phlegmacium amoenolens automatisch wieder gültig.
Ich persönlich bleib erst mal bei Cortinarius anserinus, weil ich mich daran gewöhnt habe.
Den neuen Namen hab ich nur mal für die Benutzer des neuen Winkler/Keller Buches genannt, da der Pilz dort so auftaucht.
LG
Uwe
Ja, das würden sogar als Cortinarius infractus s.str. bezeichnen, soweit sowas heutzutage überhaupt noch möglich ist 😜
Hallo Frank
Phlegmacium amoenolens oder Cortinarius anserinus passt gut.
Die schartigen Lamellenschneiden sind eher eine Alterserscheinung wie ein Merkmal
Gruß
Uwe
Hallo auch,
Einen Tipp habe ich nicht, außer das C.turmalis etwas komplett anderes ist, nämlich ein gelblicher Schleimkopf und keine Telamonie wie in diesem Fall.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen
LG
Uwe
Hallo zusammen,
ich muss euch leider enttäuschen, aber C.infractus agg. ist das nicht, da stimmt die Lamellen Farbe nicht. Infractus ( egal welcher) hat immer dunkle oliv bis dunkelgraue Lamellen , die auch durch das Sporenpulver nicht so verändert werden.
Ich sehe hier eine Telamonie und keinen Schleimkopf
Eine Art Bestimmung ist aber leider nicht möglich
Gruss
Uwe
Coryphaeum ist wohl ein Varietät von Sejunctum
Ludwig gibt Coryphaeum als Verwechslungsmöglichkeit zu T.avernense an
Coryphaeum soll am Stiel Schüppchen haben.
Die kann ich auf dem Bild nicht erkennen.
Da T.arvernense auch bei Fichte wachsen kann, bin ich immer noch für diese Variante.
Hattest du den Geschmack getestet , bei arvernense wäre der wohl mehlig.
Gruß
Uwe
Hallo Thomas
Meinst du mit Goldgelber Ritterling, T.arvernense ?
Dann wäre ich dabei.
Kiefern hatte es da nicht zufällig auch ?
Gruß
Uwe
Hallo zusammen
Achtung: KOH oder NaOH in fester Form bitte nur in Kleinstmengen in Wasser auflösen.
Das Zeug wird extrem heiss
Bei diesen stark reagierenden Arten reicht auch schwache Lauge
Gruß
Uwe
Hallo Andy
Verwechselt nicht.
Ich unterscheide die Arten am Braunton, die Schuppengrösse ist stark vom Alter der Pilze abhängig.
Ich sehe beide Arten seit 2017 jährlich bei der VAPKO in Landquart.
Dort hat es einen Wald wo beide durcheinander vorkommen.
Aber du hast recht, wenn man die Kunstlichtaufnahmen anschaut, sehen die wieder ganz anders aus, wie die vom Freiland.
Die dunkle Hutmitte deutet hier wieder Richtung Perlhuhn.
Wahrscheinlich ist das an Hand von Fotos nur schwer zu klären. Mal schauen, vielleicht liefert Alis ja noch Micros.
Gruß
Uwe
Hallo Cornelius
ähnliche habe ich heute morgen auch gefunden
C.anserinus kannst du mit einer Geschmacksprobe der Huthaut ausschließen, die sollte nicht deutlich bitter sein.
Dann bist du mit der breiten Knolle und schön Lila Lamellen in der Calochroi Sektion
Um hier weiter zu kommen braucht es die KOH Reaktion auf dem Hut, Knollenrand und weißem Basalfilz
Sind die Fotos denn Farbecht d.h. ist das gelb so warm Richtung ockerbraun ?
Welche Farbe hat denn der Knollenrand (Velum universale) ?
Am Schluss dann noch Sporenbilder mit Massen
Ansonsten bleibt es bei Sektion.
C.Calochrous selbst hast du ja schon ausgeschlossen, der hätte leuchtenderes gelb im Hut und gelbes Velum und kein violett im Fleisch.
Mit positiver KOH- Reaktion am Basalmycel (negativ am Hut) wäre C.insignibulbus ein Kandidat, der hat einen deutlich lila Stiel aber normalerweise einen etwas blasseren Hut.
Gruß
Uwe
Hallo Martin,
Sehr schön dargestellt und richtig bestimmt.
C.cotoneus. Einer der grünen Rauhköpfe mit deutlichem Rettichgeruch und keulig knolligem Stiel. Ein Buchenbegleiter und recht selten.
Die zweite Kollektion ist wahrscheinlich dasselbe.
Der Gelbe Schleimkopf ist deutlich häufiger und hat auch meist einen keulig verdickten Stiel.
Wichtiger, als BestimmungsMerkmale sind aber die körnig aufgerissene Huthaut und die gelben Velumgürtel am Stiel.
Wer Pilze der Schweiz Band 5 hat findet ihn auf dem Titelbild
Früher C.olidus , dann C.cliduchus aktuell Phlegmacium cliduchum, Körnighütiger Schleimkopf
Gruß
Uwe
Hallo Martin
Schicke Funde, da kommt Neid auf
Falls du etwas zu den Cortinarien wissen willst melde dich.
Ansonsten lass ich dich selber bestimmen
Die Klumpfüsse sind übrigens Rauhköpfe, so als erster Tipp
LG
Uwe
Hallo Martin
Ich denke du hast da einen Scharfen Hasel Milchling, Lactarius pyrogalus in stark eingetrockneten Zustand gefunden
Kannst ja mal einen Geschmackstest machen
Die Sporen sollten in Melzer deutlicher ornamentiert sein
LG
Uwe
Hallo Alis
Das Rebhuhn unterscheidet sich vom Perlhuhn in der Farbe.
Das Rebhuhn sieht aus wie ein Wald Champignon d.h es hat ein etwas rötliches braun.
Das Perlhuhn hat ein schmutziges braun mit deutlichem grau-schwarz Anteil
Die Gelbverfärbung beim Rebhuhn ist deutlich schwächer als beim Perlhuhn
Auf deinem ersten Bild sehe ich Rebhuhn Champignons
LG
Uwe
PS: ich kenne beide Arten von etlichen Funden
Bei Bedarf kann ich auch Bilder liefern
Hallo Adi
Dein Täubling unter Nr. 22 vergleich mal mit R.firmula, Scharfer Glanztäubling
Die Art ist in den Schweizer Bergnadelwäldern häufig und hat sehr gelbes SPP, die Farben passen auch.
Der scharfe Zinnobertäubling ist etwas ganz anderes und wächst im warmen Buchenwald.
Gruss
Uwe
Hallo
Hygrophorus barbatulus wird ja oft nur als Varietät oder Synonym von H.penarius angesehen
Im Pilzkompendium bei E.Ludwig gibt es ein paar Anmerkungen dazu.
Die aufgerissene Mitte des Pilzes ist sicher eine Trockenheits- , Alterserscheinung
Mir persöhnlich wäre das leicht schuppige zu wenig um daraus gleich eine neue Art zu machen.
Spannend wäre es sicher mal Gensequenzen zweier solcher Funde zu vergleichen.
Ob sich da wirklich ein Unterschied finden lässt ???
Gruss
Uwe
Hallo Günter
Ja, unser Fund von vorgestern stammt auch aus Flözlingen.
Allgemein sieht es extrem bescheiden aus
Wir hatten in 4 Tagen gerade mal die Hälfte der Arten vom letzten Jahr und fast nur Einzelfunde.
Bei mir am See ähnlich, mit C.lilacinovelatus allerdings auch einen Erstfund für hier und mich.
Dann bis Sonntag in Italien, oder ???
Gruß
Uwe
Hallo zusammen
Den dünnen gelben Velumstreifen hab ich glatt übersehen 🫣 und die weissen Flecken auf dem Hut als Universalvelum interpretiert.
Mit dem gelben Velumstreifen wird die Sache deutlich und ich hätte eigentlich sofort schalten müssen, da wir die Art vorgestern beim Cortinarienkurs in Hornberg auf dem Tisch hatten.
C.rhizophorus ist ja nach den weissen, deutlichen Rhizomorphen an der Stielknolle benannt, die auf den Bildern gut zu sehen sind
Erstaunlicherweise finden wir die Art in den Kalkgebieten bei Schramberg regelmässig im Nadelwald unter Weisstanne, obwohl sie in der Literatur als Buchenbegleiter
beschrieben ist.
Da ersetzt die Weisstanne die Buche als Mykhorriza Partner, was des öfteren mal vorkommt.
Informationen zu C.rhizophorus finden sich in Ludwigs Pilzkompendium Band 4
Beste Grüße
Uwe
Ne, über den Spatel geht das nicht.
Interessant gewesen wäre die weissen Velumreste auf dem Hut zu testen, die sollten dann ja auch reagieren, da es ja das selbe Universalvelum ist
Gruß
Uwe
Hallo Sebastian
Tolle Funde, da können wir ganz im Süden nur davon träumen
Zu deiner Nr. 13
Leider fehlt eine wichtige Info und zwar die Sporen, Grösse und Form
Ich sehe:
Eine gerundete , nur angedeutet gerandete aber doch breite Knolle
Gelbbrauner Hut, Mitte dunkler
Weiße Velum Fetzen, eher fädig wie häutig
Weißes Fleisch
Lamellen tonfarben, schartig, eher entfernt stehend
Mit Sporen bis 12um und mandelförmig wäre ich bei C.saporatus oder ähnlichen
Mit Sporen unter 10um, ellipsoid in der Sektion
Multiformes. Da gibt es einige Laubwaldarten die man dann detailliert vergleichen müsste
Alle diese Arten sind KOH negativ , überall.
Was überhaupt nicht passt ist diese isolierte Knollenreaktion 🤔
Wäre es möglich, das es sich um eine Kontamination handelt.
Das Velumreste von c.nymphicolor auf diesen Pilz übertragen wurden.
z.B. beim Transport, Messer, Pinsel ...
Bei stark reagierenden Arten reicht da ganz wenig Material oder auch nur eine Berührung.
Falls das nicht denkbar ist, fällt mir nichts dazu ein. Was aber nicht unbedingt was heißen muss
Vielleicht meldet sich Günter noch
Ein Sequenzierung und genauere Untersuchung mikroskopisch wäre aber sicher sinnvoll
LG
Uwe
Hallo Buntspecht, Hallo Werner,
Sorry, aber ich sehe hier immer noch C.alboviolaceus.
Nichts wirklich schleimiges an Stiel und Hut zu erkennen, Lamellen mit hellerer Schneide. Auf dem letzten Bild: weißlicher Velum Gürtel.
Biotop sauer und Betula passt perfekt.
C.emunctus ist kalkliebend und mir nur aus dem Nadelwald bei Weisstanne bekannt.
Die Farben dieser Art wirken auch immer trüber und mit noch deutlicherem Grauton im Blau.
Gruß
Uwe
Hallo Lukas,
Ich sehe nichts was dagegen spricht.
Gerade der weißliche Hutrand und die starke Tränenbildung sind typisch für dieses Aggregat.
Gruß
Uwe
Da bin ich mal gespannt. Ich bleib bei meiner Idee mit dem"Süssriechenden"
LG
Uwe
