Beiträge von Cortinarius

    Hallo

    Meiner Ansicht liegst du da schon richtig.

    Ich sehe da auch einen Täubling aus dem R.risigalina Aggregat.

    Ob man den dann risigalina var. acetolens oder direkt R.acetolens nennt, kann ich dir nicht sagen

    Was mich stutzig macht, ist deine Angabe zur Guajak Reaktion. Die sollte bei den Arten eher schwach sein.

    Hast du dein Guajak Mal bei bekannt schwach reagierenden Arten abgeglichen, eventuell musst du es noch mit min. 70%Alkohol verdünnen.

    Einfach die Hälfte des Fläschchen in ein anderes umfüllen und mit Alkohol auffüllen .

    Mit einem beliebigen Schwärztäubling sollte es dann immer noch nach 3-4 Sek blau-schwarz werden

    und z.B. mit dem Gallentäubling dann nur langsam (grösser 10 sec.) und schwach blau-grün verfärben

    Gruß

    Uwe

    Hallo

    Ich sehe da typische braune Ledertäublinge, R.integra

    Bis auf die nicht gefundenen Inkrustationen passt doch alles perfekt.

    Das kann schon mal passieren, das man die nicht sieht bzw. das sie fehlen, da sie bei Integra sowieso nur schwach ausgebildet sind

    Gruß

    Uwe

    Hallo Andreas

    Ja, bei Klumpfüssen gehört der Test an Hut, Knollenrand und Basalmycel und Fleisch zum Standard


    Bei den Schleimköpfen ist es meist nur sinnvoll das Fleisch zu testen


    Dein Fund hört auf den schönen Namen Goldstaub Klumpfuß, C.aureopulverulentus

    Einer der wenigen Klumpfüsse die nicht zwingend Kalk brauchen. Wächst bei Fichte und ist nicht häufig aber z.B im Schwarzwald ab und zu zu finden

    Gruß

    Uwe

    Hi Benjamin

    Viele Telamonien riechen +/- nach Rettich, C.evernius aber nicht. Ob der deutsche Namen durch eine Verwechslung entstanden ist, weiss ich nicht

    Zum 2.

    Bei der Grösse ist C.subporphyropus raus, dann wird es wohl Porphyropus sein

    Beide sind anerkannte, genetisch trennbare Arten


    Gruß

    Uwe

    Hallo Andreas

    Ja mach das mal, mit dem KOH

    Du wirst staunen !!!

    Mach bitte ein Bild und poste es hier

    Du hast C.a. gefunden, die Art hat goldgelbes Velum, was du schön fotografiert hast

    Den vollen Namen nenne ich gerne, wenn gewünscht

    Gruß

    Uwe

    Hallo Benjamin

    Der erste gehört schon zu den Telamonien, aber C.evernius würde ich ausschließen. Der sieht änderst aus und riecht nicht nach Rettich.

    Beim zweiten würde mich die Grösse der Fruchtkörper interessieren.

    Sind die eher klein, so 4cm, oder grösser?

    Wenn klein wäre ich eher bei C.subporphyropus, der passt mir besser zu den Fotos

    Grüße aus Landquart

    Uwe

    Hallo zusammen

    Der von Andreas vorgeschlagene C.pseudovulpinus unter Hainbuche wäre deutlich dunkler, mehr bräunlich im Hut.

    Es gibt aber noch zwei hellere fast weiße Arten die in Frage kommen.

    C.argutus der recht deutlich gilbt und bei Laubbäumen vorkommt und

    C.paracephalixus mit stark ausspitzenden Stielen und gilbend-rötendem Fleisch, wohl ausschliesslich bei Pappel

    und eher mediterran verbreitet aber auch schon in D gefunden

    Beide sind nah verwandt und sehr ähnlich

    Hätte es auch noch Fichten gehabt, wäre mit C.fraudulosus der dritte im Bunde

    Alles nicht so einfach und an einem Einzelfruchtkörper ohne Mikroskopie kaum zu entscheiden


    Gruß

    Uwe

    Hallo Karl

    Abwarten, bei uns im Süden (Bodensee) läuft gerade die beste Pilzsaison seit 10Jahren und das im Zeitraffer

    Dickröhrlinge aller Art, Russulaceen , Ritterlinge, Amaniten und Cortinarien alles wild durcheinander

    Bei uns regnet es seit 3 Wochen immer wieder

    Dazwischen sehr warm und jetzt kalt, das bringt alle Arten gleichzeitig

    Gruß

    Uwe

    Hallo Marco

    Das sind wahrscheinlich giftige Garten Riesenschirmlinge, Chlorophyllum brunneum

    Du müsstest mal eine Seitenansicht mit Stielknolle zeigen, dann wäre das noch klarer

    Gruß

    Uwe

    Hallo Jörg,

    3+4 halte ich für Buckeltäublinge, R.caerulea

    Der Geschmack ist mild aber etwas bitter in der Huthaut das kann man auch mit schärflich verwechseln

    Der Buckel muss nicht immer ausgeprägt sein

    Die Huthaut ist aber frisch immer etwas glänzend und glatt

    Die Farben sind recht variabel aber immer mit einem Violettanteil

    Ich kann mir vorstellen das noch mehr Buckeltäublinge unter deinen Funden sind

    Gruß

    Uwe

    Hi Thiemo

    Das war etwas gemein, ich gebs ja zu

    Wir hatten in Hornberg verschiedene Kollektionen von Amoena, einmal in rot-violett und einmal in blau-violett

    Ich hatte halt nur diese Variante eingepackt.

    Es hätte dann noch komplett Entfärbte gegeben, dann wäre es ganz unmöglich gewesen. Die Variationsbreite von R.amoena ist halt wesentlich größer wie man so denkt und wie sie in der Literatur abgebildet wird. Das Aquarell von Helga Marxmüller auf Seite 137 trifft es aber recht gut, da fehlt nur noch die komplett entfärbte Variante

    Gruß

    Uwe

    Hallo

    ich schliesse R.fellea auch aus. R.fellea hat eher eine ockergelbe Farbe und vor allem ist er im Hut, Lamellen und Stiel quasi gleichfarbig, das ist ziemlich ein Alleinstellungsmerkmal bei den Bunttäublingen.
    Dein Fund hat einen weissen Stiel und kann damit kein Gallentäubling sein.

    Eine Alternative habe ich auch nicht, ausser dass es von eigentlich roten Täublingen immer mal wieder komplett entfärbte Kollektionen gibt, denen das Rotpigment fehlt

    Gruss

    Uwe

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure rege Teilname
    Eigentlich wollte ich nur die bunte Vielfalt zeigen, die gerade zu finden ist
    Mir ist vollständig bewusst, dass Täublingsbestimmung etwas anderst funktioniert
    Ich kann auch nur teilweise Auflösen, schaut einfach mal


    Der Exot ist der kleine viollette Samttäubling , R.amoena in der Mitte, der stammt vom Täublingskurs in Hornberg aus einem sandigen Kiefern/Fichten Wald

    LG
    Uwe


    PS: Ich kann auch nicht wirklich etwas zu euren Lösungsvorschlägen sagen, da ich nicht immer weiss welche Art ihr mit den Kürzeln gemeint habt