da gilt die alte Regel, unbekannte Pilze sind immer Seifenritterlinge
Beiträge von Cortinarius
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Laut Günter (Saar) soll aber auch Fungi of temperate Europe sehr brauchbar sein.
Aber nur im Laubwald !!!
Die Nadelwald Arten bei Weisstanne fehlen komplett

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Hier ist es das angeblich "braune" Sporenpulver,
Das wird hier rein interpretiert
In der Anfrage heißt es " Stiel auffällig braun bepudert". Von Sporenpulver Farbe ist keine Rede.
Deshalb finde ich die Anfrage nicht so schlecht.
Manchmal verrennt man sich halt und hat eine festgefahrene Gattungsidee, sucht verzweifelt passende Arten. Ist wahrscheinlich jedem schon mal passiert. Da genügt meist ein kleiner Tipp in die richtige Richtung und schon klappt es.
Hier ist die Sache klar, aber den Anfragenden hier zu kritisieren ist wirklich nicht nötig.
LG
Uwe
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Der Butterrübling hat Rosa-Creme Sporenpulver
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Hallo Björn,
das passt. Eine der häufigsten Arten an Waöldrändern, Lichtungen , Wegen bei Fichte.
Die Art ist recht unkritisch bezgl. Boden , eine Oberflächen Versauerung reicht auch im Kalkgebiet für das WachstumLG
Uwe -
Hallo Inge,
bin gerade in Kroatien und selber mit Pilzbestimmung beschäftigt.
bei C.triumphans passt natürlich. Eine der wenigen Arten die ein gutes Jahr haben.
Einer der 5 Phlegmacien, die es auf der Cortinarien Tagung in Hornberg letzte Woche gabLG
Uwe -
Erstaunlich, C.bergeronii mit so weißlichem Stiel Fleisch ohne Blauanteile
Da hilft dann wirklich nur die Sporenmessung.
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Hallo Henrik
Bei einem Fund bei Buche liegt die Wahrscheinlichkeit auf C.elegantissimus schon bei >90%
C.bergeronii ist in unseren Breitengraden deutlich seltener und eher an Eiche gebunden
Darf man Fragen von wo ungefähr der Fund stammt ?
Auf jeden Fall solltest du dir den Wald gut merken, da wirst du noch mehr spannende Cortinarien finden
LG
Uwe
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Alles zwischen 10 und 40% ist OK.
Bei den starken Lösungen gibt es bei Tests im Fleisch gern mal "Löcher" dann hat man so eine ringförmige Gelbverfärbung z.B. bei C.variecolor
Die stark reagierenden Calochroi reagieren auch schon mit 3%iger Lauge heftig.
Starkes KOH in Plastikfläschchen hält länger wie in Glasflaschen, da Glas angegriffen wird.
Wichtig ist auch den Deckel immer wieder gut zu schließen.
Ein einfacher Test ist die Gelbverfärbung im Fleisch bei C.varius, diese häufige Art steht ja oft zur Verfügung.
Getestet werden kann je nach Art-Vernutung
Huthaut
Knollenrand
Basalmycel , weiße Stellen unten an der Knolle
Fleisch in der Hutmitte, Stielfleisch, Knollenfleisch
Je nachdem können die Reaktionen unterschiedlich ausfallen
Die wichtigsten Farbreaktionen
sind rot, magenta, rosa, braunrot, schwarzrot auf dem Hut, Knollenrand, Basalmycel
Gelb, rot, rosa, oliv im Fleisch
Irgendwelche braun, ocker oder dunkel Verfärbungen sind als negativ zu werten.
Andere deutliche Verfärbungen sind Sonderfälle und müssen mit der Literatur abgeglichen werden
Einen mehr oder weniger starken Einfluss hat der Zustand der Fruchtkörper. Je älter und durchwässerter desto schwächer fällt die Reaktion aus
Gruss
Uwe
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Mir fällt da auch nichts anderes wie Leucocortinarius bulbiger ein. Die Knollen-Form passt gut und das Velum ist vergänglich, besonders nach "der Vorgeschichte"
Bulbiger kann mit Fichte wie auch Buche.
LG
Uwe
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Bei mir im Buchenwald in "normalen" Jahren die häufigste Telamonie. Die verdickte Stielbasis kann aber muss nicht vorhanden sein.
LG
Uwe
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Ja das ist er, und auch noch perfekt dokumentiert
Einer der drei Phlegmacien die gerade auf der Cortinarien Tagung in Hornberg zu bewundern sind

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auf den ersten Blick sieht das schon nach C.sodagnitus aus.
Allerdings braucht es ein Bild von der Hutoberfläche, C.sodagnitus hat quasi immer diese typischen "Wasserflecken"
Endgültige Sicherheit bringt der Laugentest, mit der extremstarken Reaktion nach Magenta-Rot.
GrussUwe
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Hallo Michel,
das passt, da gibt es kaum Verwechslungsmöglichkeiten
Dieser Wald bringt sicher noch weitere interessante Cortinarien hervor, da lohnt sich der regelmässige Besuch
LG
Uwe
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C.t. , safrangelbes Fruchtfleisch ist zu erahnen
dann ergänze ich noch
C.t. , C.c., C.t. -
Hallo
Funde von C.terpsichores im Nadelwald sind keine Seltenheit, das kommt wohl immer mal wieder vor ( siehe Pilze BW, Band 5)
Ich kenne die Art bisher nur bei Laubbäumen , Buche, Eiche und Hasel
Für die Sporengrösse wäre eine Messung von min. 30 Sporen mit statistischer Auswertung hilfreich. Das herauspicken von (zu) langen Sporen macht wenig Sinn.
Gruss
Uwe
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Ich gerade keinen Zugriff auf meine Bücher, muss das nächste Woche mal überprüfen. Vielleicht habe ich da was verwechselt.
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Den müsste man dann über bläuliche Lamellen schlüsseln, richtig? Bzw. womit schlüssle ich sowas überhaupt, da die Art weder in der FN, Kibby oder CiS enthalten ist?
Ja das ist generell bei selteneren Arten ein Problem. C.scaurocaninus findet sich z.B. in der Flora Neerlandica 8 - Cortinarius
Ob er sich schlüsseln lässt kann ich gerade nicht prüfen, da ich bis Montag keinen Zugriff auf das Buch habe.
Ich erinnere mich nur dass es bei C.glaucopus ein Schlüsselproblem gab, da dieser nur über "nicht blaue Lamellen" erreichbar ist.
Gruss
Uwe
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Hallo,
ich sehe hier nichts aus der aktuellen Gattung Calonarius (wie C. saporatus) sondern ein Phlegmacium, eventuell Phlegmacium magicum oder etwas nah Verwandtes. Sporen wären hier sehr hilfreich.
Viele Grüße
Das sehe ich auch so. Konkret bin ich da bei C.scaurocaninus der bei Eichen wächst.
Überprüfen lässt sich das über die kleinen ellipsoiden Sporen, die so max. 8 um lang sein sollten
Gruss
Uwe
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Hallo zusammen,
irgendwie passt das alles nicht so ganz zusammen. Die KOH Reaktion und das makroskopische Erscheinungsbild geben kein klares Bild.
Sinnvoll wäre es zumindest mal die Sporen unters "scharfe Glas" zu legen.
Wenn du, Cornelius , keine Möglichkeit hast zu mikroskopieren, kannst du mir ein Stückchen vom Exsikkat ( Stiel mit Cortina und Lamellen) per Post schicken, dann mach ich das
Adresse gibt es per PM , wenn du dich meldest
Gruss
Uwe
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Hallo,
wie meine Vorredner schon festgestellt haben, kann man hier nichts mit Sicherheit sagen, dazu fehlen wichtige Daten.
Bei 1. wäre ich aufgrund des leuchtend gelben Fleisches bei C.splendens , Schöngelber Klumpfuss
Bei 2. handelt es sich um eine der dickeren Telamonien mit rotbraunem Hut. Hier wäre z.B. C.solis-occasus ein möglicher Kandidat
Bei 3. sehe ich einen Schleimfuss. Ein Test mit der Zungenspitze den Hut anlecken , wenn es dann richtig bitter wird, dann wäre das C.vibratilis, Bitterster SchleimfussZu 4. sage ich nichts
Gruss
Uwe -
Hallo Bernd,
der neue lila Cortinarius ist, auf Grund der fein filzig schuppigen Huthaut, C.violaceus.
Der rot-braune sollte auf Grund des Habitus , C.rubellus, der Spitzgebuckelte Rauhkopf sein. Auch wenn die ockergelben Velumgürtel am Stiel hier nicht zu sehen sind. Zu der Telamonie (Nr.3) sage ich nichts, da ist vieles möglich.
Gruss
Uwe
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Hallo Bernd,
den Kleinen am Schluss kannst du mal mit Cortinarius acutus vergleichen.
Gern im feuchten FichtenwaldGruss
Uwe
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Hallo Sabine
C.purpureus ist normalerweise von rotem Velum überzogen ( Stiel und teilweise auch Hut), das Fleisch ist gelblich
In diesem Fall ist der Stiel fast vollständig oberflächlich abgefressen ( Schnecken) oder abgebrochen, das kann man nicht richtig erkennen.
Das Velum sitzt nur oberflächlich drauf , entsprechend sieht man nur das gelbliche Fleisch.
Hier mal Vergleichsbilder
Gruss Uwe -
Hallo Henrik,
viel sieht man ja nicht. Aufgrund des dicken Stieles und dem Baby auf der linken Seite, wird das auf Cortinarius purpureus herauslaufen. Das Biotop passt auch perfekt zur Art.
kannst ja mal vergleichen.
GrussUwe
