ich glaub auch nicht an einen Täubling bei 4. Eher wie Oehrling schreibt ein Erdritterling. Bei den Nadelwaldpilzchen Nr. 5 tipp ich mal auf Pholiota astragalina.
Beiträge von larchbolete
-
-
Alles anzeigen
Hallo Pilzfreunde,nach gefühlt ewiger arbeitsbedingter Pilzabstinenz lasse ich hier mal wieder was von mir hören. Seit einigen Jahren finde ich wiederkehrend den gelben Flockenstieligen Hexenröhrling, der mittlerweise Neoboletus luridiformis var. junquilleus oder wie auch immer heißen sollte.
Beim vorletzten Pilzstammtisch legt plötzlich jemand einen gelben Hexenröhrling mit deutlicher Netzzeichnung auf den Tisch. Tja, und da lag er nun. Gelber Hut, gelber Stiel, gelbes Netz und gelbe Röhrenmündungen. "Junquilleus" dürfte der doch nicht im Namen haben, weil der ja nu mal ein Netz hat. Jetzt kam mir irgendwo ein Boletus luridus var. primulicolor auf den Monitor gehüpft, mit spärlichsten Infos, nur Bilder mit Namen. Hat von Euch vielleicht jemand weitergehende Infos? Das Teil scheint ja noch seltener zu sein als der ohnehin schon spärlich erscheinende gelbe Flockenstielige Hexenröhrling.
ich denke, du liegst richtig. Es gibt Netzhexen mit solchen Pigmentstörungen. Wüsste nicht was das sonst sein sollte. Hast du ein Schnittbild?GRüße,
Peter -
Hallo zusammen,
bei dieser Gattung habe ich ja wenig Hoffnung anhand von - dazu noch mäßigen - Bildern eine Bestimmung zu bekommen, möchte aber die Fotos doch mal einstellen, vielleicht ergibt sich ja was.Gefunden ebenfalls am 28.07.2017 am Otterbach/Südpfalz (buchendominierter naturnaher bachbegleitender Hangwald). Farblich am besten das erste ungeblitzte Foto, die geblitzten sind "zu weiß". Die Pilze wirken auffällig schmächtig und dünnfleichig. Größe lässt sich anhand der Vegetation gut abschätzen - Hut ca. 4-5 cm, Stiel (jetzt trocken) auch 4-5 cm. Trocken ist der Stiel jetzt rillig. Spp. rein weiß.
ich denke das ist Infundibulicybe gibba
-
-
das ist Chlorophyllum rachodes. C. brunneum hat eine abgesetzte, gerandete Knolle. deine Pilze sind "zwiebelfüßig"
Grüße,
Peter -
hallo Pablo,
der Trip hätte dir bestimmt gefallen. Wir haben ein paar schöne Sachen gefunden. Hoffe wir sehen uns noch diesen Herbst!
Grüße,
Peter -
hallo Pilzfreunde,
hier einige Bilder vom gestrigen Ausflug in den Kraichgau. Wir begingen einen Eichen-Hainbuchenwald auf basischem Boden mit einem sehr alten Eichenbestand.Ein wunderschöner Seitenstreifling, Amanita ceciliae
Tricholoma sejunctum
Amanita spec. (evtl. lividopallescens?)
und noch so ein graubrauner Geselle
sieht man bei uns selten-den Riesenrötling
der Wald war voller Täublinge, hier Russula olivaceaGrüße,
Peter -
an den Sonnentäubling glaub ich hier nicht. Der wäre nicht so einheitlich gelb durchgefärbt sondern gegen den Rand hin etwas heller und im Alter oft gerieft. In meinem Hauswald standen letzte Woche Unzählige davon.
Grüße Peter
-
das ist sehr interessant! Kann man die Pilze anstatt zu kochen nicht anbraten? Dann würden sie sehr viel Wasser verlieren und die Gefahr von Schimmelbildung wäre sicherlich nicht so groß.
-
Alles anzeigen
nun, eigentlich stimmt der Titel so nicht ganz. Bislang habe ich lediglich Pfifferlinge und Steinpilze gesammelt. Einerseits kannte ich nur diese wirklich gut und natürlich schmecken sie mir vor allem auch.Da ich nun mein Wissen bezüglich Pilzen vertiefen und auch in der Küche erweitern möchte, ginge ich heute kurz in den Wald neben meinem Haus und habe mir die beiden ersten Pilze geschnappt und sie versucht mit eine Buch zu bestimmen.
Nun, wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir sagen könnten, ob ich dabei richtig liege.
Ist das ein Rübling? Falls ja, könnt ihr den genauer bestimmen oder braucht
es da wissenschaftlichere Methoden?Stockschwämmchen? (Kuehnernomyces mutabilis). Habe gesehen, dass es zu diesem Pilz respektive dem Gifttäubling zahlreiche Beiträge gibt

Das erste Bild zeigt einen Trichterling, die Pilze an Holz sind Stockschwämmchen. Falls du weitere Speisepilzarten kennen lernen möchtest, sind Pilzbücher sehr sinnvoll. Ich würde dir aber raten Kontakt mit Sammlern oder Pilzsachverständigen aufzunehmen.Grüße,
Peter -
hallo,
diesen Täubling habe ich als R. atropurpurea. bestimmt. Er kommt mir aber ziemlich grauviolett daher. Um einen Tipp wäre ich dankbar!
Gruß,
PeterStandort: reiner Buchenbestand, keine Eichen in der Umgebung.
Geschmack: Stielfleisch mild aber in den Lamellen deutlich scharf
Sporenpulverfarbe: weiß bis höchstens blass creme
HDS mit einer Menge in SV schwarzen Dermatozystiden
Stielfleisch mit Guajak innerhalb von 7 s deutlich blaugrün
-
heute habe ich ihn auch mal wieder gefunden. Er wächst hier in Gesellschaft mit dem Netzstieligen.
GRüße,
Peter -
-
hallo Stefan und Pablo,
danke für eure Antworten. Diese Art hatte ich bisher noch nicht auf dem Radar. Der Pilz in der Hand erinnert vom Stiel entfernt an den spindeligen Rübling oder den Drehstielrübling aber die vielen gedrängten Lamellen passen natürlich nicht.
Mit dem Gröger hätte ich mich bei der Bestimmung diese trockenen Einzelexemplars sicherlich gequält. Die Art scheint wohl noch ziemlich selten in Deutschland.Grüße,
Peter -
Ich bekomme die pilze um 16:00 Uhr.
Dann seh ich mir die Sporen an -
hallo Leute,
soeben hat eine Mutter, deren Kind im Kindergarten einen Pilz gegessen hat bei mir angerufen. Sie schickte mir zwei Bilder der Pilze, die da angeblich in größerer Anzahl herumstanden.
Im Augenblick fällt mir noch nichts dazu ein. -
hallo Christoph,
der Sammler wolle ihn unbedingt mitnehmen!
Grüße,
Peter -
Alles anzeigen
Hallo Peter,
aufgrund des Schnittbildes - kein Blauen der Röhren erkennbar - tendiere ich auch zu subappendiculatus. Fragen:
- Lassen sich die Sporenmaße noch überprüfen? app: Qm ~2,5; subapp: Qm ~3
- Lässt sich noch Genaueres zu Exposition und v.a. Höhenstufe des Fundorts sagen? Der Katzenbuckel (626 m) ist ja vor der Haustür, und so ab 500 m aufwärts sollte man mit der Art an passenden Standorten rechnen dürfen.
Das könnte sogar ein Erstnachweis für den gesamten Odenwald sein...
Grüße, JürgenHallo Jürgen,
schön, dass du hier mitliest!!!die Pilze hab ich nach den Fotos zum Verzehr freigegeben. Der Sammler bestätigte mir jetzt aber, dass die frisch geernteten Fruchtkörper an den Röhrenmündungen deutlich blauten!
Die Höhenlage werde ich noch erfragen!GRuß,
Peter -
danke Leute,
doch Florian, die Poren direkt am Stiel hatten zwei leichte blaue Stellen. Ich bin mir mit subappendiculatus auch nicht sicher. Ich habe mir Schnittbilder beider Arten bei boletales.com angesehen-da sehe ich keinen Unterschied. B appendiculatus soll blauen-dann wären wir bei appendiculatus.
GRüße,
Peter -
hallo,
diese habe ich gestern in die Pilzberatung bekommen. Gewachsen in einem Mischwald im hinteren Odenwald bei Eberbach. Ich habe den mal als Butyriboletus subappendiculatus bestimmt. was meint ihr?
Grüße,
Peter Reiter -
Alles anzeigen
Hallo,dann auf zum nächsten Pilzsachverständigen.
Das ist ein guter Tipp
aber der wird bestimmt verzweifeln da sie schon gegart oder lange gewässert wurden.VG Jörg
ich würde dir empfehlen auf diese Pilzmahlzeit zu verzichten.
-
Hallo,
auch aus meiner Sicht kann das sehr gut der Pfützenmilchling sein. Leider kenne ich nicht so die Mikrodetails, um mit voller Sicherheit sagen zu können: der ist es.
FG
Oehrlinglacunarum hat eher dunklere warme, braune Farben. Unterschiede gibt es im Aufbau der Huthaut. Da hilft nur das Mikro!
-
Hallo,
das KOH muss man ganz unten auf die Stielbasis schmieren, da wo sie schon spitzig ist (feuerorange bei H. eburneus, ockerbraun bei H. discoxanthus, nix bei H. piceae). Außerdem schadet KOH auf der Huthaut auch nicht, z. B. H. discoxanthus wird damit gelbbraun, H. eburneus nur hellgelb, H. piceae wieder ganz ohne. Was genau H. cossus sein soll, darüber habe ich mir schon oft erfolglos den Kopf zerbrochen.
FG
OehrlingDanke dir Stephan!
-
Hallo,
die Richtung stimmt schon mal, aber unter den Dermocyben gibt es noch welche, die ähnlich aussehen. Vergleiche sie doch einfach mal mit denen in deinem Pilzbuch.
FG
OehrlingIch weiß, dass diese Arten schwer anzusprechen sind. Walter Pätzold meinte mal, dass man die nicht mikroskopieren braucht, da jede Art ihr eigenes Farbspiel in den Lamellen hat. Hätte ja sein können, dass man aufgrund dieser doch dunkelroten und nicht ins zimtfarbene gehende Farbe die Arten eingrenzen kann. Aber das ist eine gute Idee Stephan. Ich werde sie jetzt einfach mal "mit meinem Pilzbuch" vergleichen.
Danke für den guten Tipp,
Grüße,
Peter -
hallo,
ich weiß-nur ein unscharfes Bild - aber vielleicht gibt es doch einen Tipp-wäre dankbar. Ich vermute Richtung Blutblättriger Hautkopf?
