Beiträge von larchbolete

    das ist ja sehr interessant. Wenn es funktionieren würde, das Pilzextrakt auf die DC-Platte aufzutüpfeln um ca. 1-2cm große Rundchromatogramme herzustellen (Mikrozirkulartechnik), könnte man evtl. auf den Lauf mit dem Fließmittelgemisch verzichten und direkt nach dem Abdampfen und Trocknen entwickeln. Das wäre ja ein tolles Tool für den Amanitin-Nachweis.

    hi,

    ein paar Bilder von meiner Saftlingswiese wollte ich auch noch zeigen. Jetzt ist es ja so trüb und kalt draußen-da tun die bunten Farben gut. Ich hab keinen Boertman und mit den Saftlingen hab ich mich noch nicht so beschäftigt. Vielleicht kann ja jemand was dazu sagen.

    1 hier vermute ich den Kirschroten Saftling

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    hi Frank,

    ich bestimme Pflanzen normalerweise mit Rothmaler und Schmeil Fitschen-ich weiß, meine Vorschläge sind aus der Hüfte geschossen und nicht 100%ig sattelfest. Aber wenn das Blätter von einem gewöhnlichen Mischwald waren und nicht von einem Arboretum wird's wohl ziemlich sicher auf diese Arten hinauslaufen. Was sollten da deiner Meinung für andere Arten in Betracht kommen?

    er ist bei der DGfM auf der Liste der uneinheitlich beurteilten Pilze als Würzpilze gelistet. Was den Geschmack betrifft, gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich kenne Leute, die den in rauen Mengen sammeln und trocknen. Ich selbst benutze lieber den echten Knobi!

    Grüße,

    Peter

    danke Günter, den hatte ich gemeint. Was ich mich frage ist ob es einen Unterschied macht die Pilze zuerst in lauwarmem Wasser einzuweichen und dann mitsamt dem Einweichwasser zum Essen zuzugeben und mitzukochen oder wie es der Koch macht die Pilze gleich 20 Minuten in fast kochendem Wasser auszuziehen.

    ich möchte hier das Thema trocknen nochmal aufgreifen. Irgendwo gabs auch mal ein Thread wo getrocknete Pilze geschmacklich beurteilt wurden. Den hab ich jetzt auf die Schnelle nicht mehr gefunden.


    Meine Frage:

    ich habe bisher noch wenig Erfahrung mit der Verwendung von getrockneten Pilzen, hab aber mal geschaut wie die Sterneköche die Trockenpilze verarbeiten. Schuhbeck nimmt Zwiebel-, Karotten- und Selleriewürfel, dünstet die in Öl an, füllt mit Brühe auf, gibt die getrockneten Pilze dazu und lässt diese Brühe 20 Minuten am Siedepunkt ziehen. Dann wirft er die ausgezogenen Pilze weg und nimmt nur die Flüssigkeit und macht daraus eine Sauce. Die gibt er dann zu frisch gebratenen Pilzen. Von Lafer hab ich auch ein Rezept gefunden. Auch er zieht nur die Aromen aus und verwirft dann die Pilze.


    Wie macht ihr das? Verwendet ihr die extrahierten Pilzstücke mit?


    Grüße,

    Peter