Beiträge von larchbolete


    Hallo,
    das KOH muss man ganz unten auf die Stielbasis schmieren, da wo sie schon spitzig ist (feuerorange bei H. eburneus, ockerbraun bei H. discoxanthus, nix bei H. piceae). Außerdem schadet KOH auf der Huthaut auch nicht, z. B. H. discoxanthus wird damit gelbbraun, H. eburneus nur hellgelb, H. piceae wieder ganz ohne. Was genau H. cossus sein soll, darüber habe ich mir schon oft erfolglos den Kopf zerbrochen.
    FG
    Oehrling


    Danke dir Stephan!


    Hallo,
    die Richtung stimmt schon mal, aber unter den Dermocyben gibt es noch welche, die ähnlich aussehen. Vergleiche sie doch einfach mal mit denen in deinem Pilzbuch.
    FG
    Oehrling


    Ich weiß, dass diese Arten schwer anzusprechen sind. Walter Pätzold meinte mal, dass man die nicht mikroskopieren braucht, da jede Art ihr eigenes Farbspiel in den Lamellen hat. Hätte ja sein können, dass man aufgrund dieser doch dunkelroten und nicht ins zimtfarbene gehende Farbe die Arten eingrenzen kann. Aber das ist eine gute Idee Stephan. Ich werde sie jetzt einfach mal "mit meinem Pilzbuch" vergleichen.


    Danke für den guten Tipp,


    Grüße,
    Peter


    Bei Index Fungorum eine anerkannte Art-bei vielen Autoren Synonym zum Zitzenschirmling. Heißt auch Schlankstieliger Zitzenschirmling. Pablo-die Art ist mir so wenn er das sein soll noch nicht untergekommen. Warum kannst du zum Schneckling nichts sagen? Soll ich den mal nach Mannheim mitbringen?
    Gruß
    Peter


    ich glaub's auch. Die Begeisterung kannst du mir trotz allem nicht nehmen!


    hallo Pablo,


    ich weiß die Problematik um die Cortinarienbestimmung. Da hab ich bisher auch einen großen Bogen gemacht.


    Gruß,
    Peter


    sorry Andreas-mein Name ist Peter!
    Mycena galericulata kenne ich kleiner und oft etwas gräulicher. Die Pilze hatten keine Anastomosen und keinen rosa Farbton in den Lamellen.
    Was soll's - alles nur Spekulation. Ich hätt einen für die Mikroskopie mitnehmen sollen.


    Danke
    Peter


    hallo Pablo,
    für einen Bluttäubling gefällt mir der Lamellenansatz nicht.


    Gruß aus Meckesheim,
    Peter


    Hallo. Ich war heute Pilze suchen und habe neben einigen Maronen auch diese Exemplare gefunden. Bis jetzt habe ich immer nur Röhrenpilze gegessen, denn mit denen kenn ich mich aus, ich würde aber gerne auch ein wenig mehr Arten bestimmten können, daher die Frage ob es sich bei den Exemplaren auf dem Bild um essbare Täublinge handelt? Wenn ja welche Art Täublinge sind es denn? Danke für die Antworten!
    LG Lucy


    Hallo,


    Täubling ist schon mal richtig. Täublinge nur nach Bildern zu bestimmen ist meist unmöglich. Da musst du noch ein paar Informationen zuliefern. Wichtig bei der Bestimmung sind hier die Begleitbäume, der Geschmack (da gibt es milde und scharfe), die Sporenpulverfarbe und einiges mehr. Wichtig ist erst mal der Geschmack. Hast du den mal probiert und gerochen? Der könnte schon scharf sein und nach Stachelbeerkompott gerochen haben. Mich erinnert der an den Stachelbeertäubling.

    Liebe Pilzfreunde,


    heute hab ich mir etwas Zeit genommen und bin bei herrlichstem Wetter ne Runde im Buchenwald gelaufen. Ich hab mir auch die Zeit genommen und bin mal wieder bewusst mit den Fingern über einen "fettigen" Butterrübling gefahren, habe ein Stückchen vom Buchen-Speitäubling gekaut, habe an den Schwefelritterlingen gerochen und das Aroma vom Saitenstieligen Knoblauchschwindling inhaliert. Wir haben doch ein herrliches Hobby.
    Der Wald steht im Augenblick bei uns voller Riesenschirmlinge. Zuerst bin ich auf diese Exemplar gestoßen. Hab ihn als M. mastoidea geschlüsselt.
    Elfenbein-Schneckling mit pos. KOH-Reaktion. H. cossus kenn ich nicht-schließe ich aber aus. Und jetzt hab ich PC-Muffel hier Schwierigkeiten Text zwischen die Bilder einzufügen. Muss ich halt einen neuen Thread öffnen.


    zu Nr. 1
    Ich denke das müsste eine Galerina sein - Tubarialamellen sind doch richtig breit am Stiel angwachsen. Vielleicht etwas um G. laevis?
    Nr. 2 erinnert mich an den Stinkschirmling


    Gruß
    Peter


    hallo Pablo,
    den subpruinosus kenne ich nur von Bildern, hab den im Raum Heidelberg noch nie bewusst gefunden. Recht häufig im Odenwald ist der Samtige und der Violettschuppige. Den Blassen findet man auch gelegentlich und dann soll es ja noch einen Rostfleckigen geben. Vielleicht gibt's ja irgendwann noch mal eine Monografie.


    LG,
    Peter


    hallo Stefan,


    bei MushroomExpert.com lese ich:


    Identification of chanterelles and trumpets is generally accomplished using macro-morphological features, with occasional reference to spore size.

    bei 123pilze lese ich zu Cantharellus subruinosus folgendes:

    Eine sichere Unterscheidung der bereiften Arten ist meist nur mikroskopisch –žsicher–œ möglich.


    Ich selbst habe keinen Schlüssel um Pfifferlingsarten aufzuschlüsseln-würde mich aber mal interessieren.

    hallo Vivilin,


    ja das ist ein Pfifferling. Es gibt nicht den richtigen Pfifferling sondern mehrere Pfifferlingsarten, die teilweise nur mikroskopisch getrennt werden können. Allen gemeinsam sind diese dicken "Lamellen" auf der Hutunterseite, die eigentlich keine Lamellen sind, sondern man nennt sie "Leisten". Alle gemeinsam haben sie auch noch ein anderes Merkmal. Wenn du ein Stückchen vom rohen Fleisch längere Zeit im Mund kaust wirst du bemerken, dass sie mehr oder weniger pfeffrig scharf schmecken (Pfifferling-Pfefferling).
    Das hier könnte ein Samtpfifferling sein.


    ganz entscheidend sind hierbei auch die geologischen Verhältnisse. Auf sauren Verwitterungsböden ist viel später mit Pilzwachstum zu rechnen als auf neutralen oder basischen Böden - zumindest was die Mykorrhizapilze anbelangt.