danke Jürgen!
Beiträge von larchbolete
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auch die folgenden Kollektionen stammen alle aus einem Buchenmischwald auf Kalk:
hier dachte ich zuerst an X. chrysenteron, da nach dem Schnitt die rote Stielfärbung sofort da war; nach etwa 3 Minuten zeigte sich dann aber auch am Stielrand und in den Poren ein Blauen. Ich vermute nun auch X. cisalpinus?
bei dieser Kollektion gibt es wohl auch keine Zweifel. Auffällig war auch das starke Blauen der Poren auf Druck. Das war viel eher zu sehen als das Blau am Stiel. Wenn das alles cisalpinus sein sollte, dann ist er bei uns wirklich sehr häufig.
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das müsst der Keulenfüßige Safranschirmling sein.
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ich dachte diese rote Zone an der oberen Stieloberfläche wäre typisch für porosporus
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mache mal einen Sporenabwurf!
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keiner eine Idee?
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Okay, ich schau mir mal die Sporen an.
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hier habe ich noch ne schöne Täublingsgruppe gefunden:
- im Fichtenforst auf Kalk
- Geschmack ist mild
- Spp: gelb, IVc oder d
- Sporen isoliert-warzig
- Dermatozystiden in SV grau
- Inkrustierte Primordialhyphen konnte ich keine entdecken
wenn ich mit dem Einhellinger schlüssle, komm ich bei den Integrinae raus und denke das müsste der Braune Ledertäubling sein.
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danke Matthias
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ich versuche natürlich immer zu schlüsseln, aber wenn ich mit z.B. dem Schlüssel von Klofac schlüssle, komme ich an den Punkt wo nach der Streifung der Sporen gefragt wird. Diese Rippung sehe ich aber leider nicht mit meinem Standardlichtmikroskop.
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hallo,
ich war vor ein paar Tagen in meinem Hauswald. Buchenmischwald auf basischem Boden. Aufgrund der langen Trockenheit waren relativ wenige Arten zu finden. Merkwürdigerweise, wie jetzt anscheinend überall aber Steinpilze.
Am Wegrand einige Rüblinge und sehr häufig der Riesenporling.
Was jetzt aber zuhauf draußen stehen, sind riesige Mengen an Rotfüßen. Auffallend war die stark rissige Hutoberfläche und die fast karminroten, warmen Tönen. Nach dem Berühren der Stiele blaute das Stielfleisch sofort. Solche kräftigen Farbreaktionen sind mir bei den Rotfüßen noch nicht aufgefallen und erinnerten mich an das sofortige Blauen des Schwarzblauen Röhrlings. Ich gehe davon aus, das das X. cisalpinus ist. Könnt ihr mir den bestätigen?
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mich hat es gewundert, wie schnell das Pilzwachstum nach dieser wochenlangen Dürre wieder in Gang gekommen ist. Bei mir kommen viele Hexenröhrlinge und andere "Dickröhrlinge" sowie sehr viele Champignons in die Pilzberatung.
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hi Pablo,
wie bist du dir da so sicher?
Die rosa Zone unter der Huthaut ist ja fast nicht vorhanden.
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welche Bäume stehen da am Fundort?
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was hier noch ins Portrait unter Verwechslungen rein sollte: den Mäuseschwanz-Rübling kann man sehr leicht von den anderen abgrenzen, da er zu den Amyloidspor-Rüblingen gehört, also amyloide Sporen hat.
Grüße,
Peter
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Nummer 3 wird tatsächlich einfach ein nicht-striegeliger, nicht riechender Brennender Rübling sein.
Der Brennende Rübling riecht auch nicht sonderlich auffällig aber den solltest du mal probieren. Der müsste verzögert scharf schmecken!
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die Nr. 3 könnte einer der Weiß-Täublinge sein.
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bei uns kam die letzten Wochen überhaupt nichts runter. Im August hat es nur ein mal für ne halbe Stunde leicht getröpfelt-das war alles!
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du solltest einen Längsschnitt durch den kompletten Pilz machen. Dann kann man die Verfärbungen im Stiel- und Hutfleisch schön beurteilen.
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leider in diesem Jahr nicht Claudia!
ich wünsche dir viele Pilze!
