Beiträge von larchbolete


    ich denke, du liegst richtig. Es gibt Netzhexen mit solchen Pigmentstörungen. Wüsste nicht was das sonst sein sollte. Hast du ein Schnittbild?


    GRüße,
    Peter


    Hallo zusammen,
    bei dieser Gattung habe ich ja wenig Hoffnung anhand von - dazu noch mäßigen - Bildern eine Bestimmung zu bekommen, möchte aber die Fotos doch mal einstellen, vielleicht ergibt sich ja was.


    Gefunden ebenfalls am 28.07.2017 am Otterbach/Südpfalz (buchendominierter naturnaher bachbegleitender Hangwald). Farblich am besten das erste ungeblitzte Foto, die geblitzten sind "zu weiß". Die Pilze wirken auffällig schmächtig und dünnfleichig. Größe lässt sich anhand der Vegetation gut abschätzen - Hut ca. 4-5 cm, Stiel (jetzt trocken) auch 4-5 cm. Trocken ist der Stiel jetzt rillig. Spp. rein weiß.


    ich denke das ist Infundibulicybe gibba

    hallo Pilzfreunde,
    hier einige Bilder vom gestrigen Ausflug in den Kraichgau. Wir begingen einen Eichen-Hainbuchenwald auf basischem Boden mit einem sehr alten Eichenbestand.


    Ein wunderschöner Seitenstreifling, Amanita ceciliae

    Tricholoma sejunctum

    Amanita spec. (evtl. lividopallescens?)


    und noch so ein graubrauner Geselle

    sieht man bei uns selten-den Riesenrötling

    der Wald war voller Täublinge, hier Russula olivacea


    Grüße,
    Peter

    an den Sonnentäubling glaub ich hier nicht. Der wäre nicht so einheitlich gelb durchgefärbt sondern gegen den Rand hin etwas heller und im Alter oft gerieft. In meinem Hauswald standen letzte Woche Unzählige davon.


    Grüße Peter

    Bilder

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    Das erste Bild zeigt einen Trichterling, die Pilze an Holz sind Stockschwämmchen. Falls du weitere Speisepilzarten kennen lernen möchtest, sind Pilzbücher sehr sinnvoll. Ich würde dir aber raten Kontakt mit Sammlern oder Pilzsachverständigen aufzunehmen.


    Grüße,
    Peter

    hallo,


    diesen Täubling habe ich als R. atropurpurea. bestimmt. Er kommt mir aber ziemlich grauviolett daher. Um einen Tipp wäre ich dankbar!


    Gruß,
    Peter


    Standort: reiner Buchenbestand, keine Eichen in der Umgebung.


    Geschmack: Stielfleisch mild aber in den Lamellen deutlich scharf


    Sporenpulverfarbe: weiß bis höchstens blass creme


    HDS mit einer Menge in SV schwarzen Dermatozystiden


    Stielfleisch mit Guajak innerhalb von 7 s deutlich blaugrün

    Bilder

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    • IMG_2628.JPG
    • IMG_2631.JPG

    hallo Stefan und Pablo,


    danke für eure Antworten. Diese Art hatte ich bisher noch nicht auf dem Radar. Der Pilz in der Hand erinnert vom Stiel entfernt an den spindeligen Rübling oder den Drehstielrübling aber die vielen gedrängten Lamellen passen natürlich nicht.
    Mit dem Gröger hätte ich mich bei der Bestimmung diese trockenen Einzelexemplars sicherlich gequält. Die Art scheint wohl noch ziemlich selten in Deutschland.


    Grüße,
    Peter



    Hallo Jürgen,
    schön, dass du hier mitliest!!!


    die Pilze hab ich nach den Fotos zum Verzehr freigegeben. Der Sammler bestätigte mir jetzt aber, dass die frisch geernteten Fruchtkörper an den Röhrenmündungen deutlich blauten!
    Die Höhenlage werde ich noch erfragen!


    GRuß,
    Peter

    danke Leute,


    doch Florian, die Poren direkt am Stiel hatten zwei leichte blaue Stellen. Ich bin mir mit subappendiculatus auch nicht sicher. Ich habe mir Schnittbilder beider Arten bei boletales.com angesehen-da sehe ich keinen Unterschied. B appendiculatus soll blauen-dann wären wir bei appendiculatus.


    GRüße,
    Peter


    Hallo,
    auch aus meiner Sicht kann das sehr gut der Pfützenmilchling sein. Leider kenne ich nicht so die Mikrodetails, um mit voller Sicherheit sagen zu können: der ist es.
    FG
    Oehrling


    lacunarum hat eher dunklere warme, braune Farben. Unterschiede gibt es im Aufbau der Huthaut. Da hilft nur das Mikro!


    Hallo,
    das KOH muss man ganz unten auf die Stielbasis schmieren, da wo sie schon spitzig ist (feuerorange bei H. eburneus, ockerbraun bei H. discoxanthus, nix bei H. piceae). Außerdem schadet KOH auf der Huthaut auch nicht, z. B. H. discoxanthus wird damit gelbbraun, H. eburneus nur hellgelb, H. piceae wieder ganz ohne. Was genau H. cossus sein soll, darüber habe ich mir schon oft erfolglos den Kopf zerbrochen.
    FG
    Oehrling


    Danke dir Stephan!


    Hallo,
    die Richtung stimmt schon mal, aber unter den Dermocyben gibt es noch welche, die ähnlich aussehen. Vergleiche sie doch einfach mal mit denen in deinem Pilzbuch.
    FG
    Oehrling


    Ich weiß, dass diese Arten schwer anzusprechen sind. Walter Pätzold meinte mal, dass man die nicht mikroskopieren braucht, da jede Art ihr eigenes Farbspiel in den Lamellen hat. Hätte ja sein können, dass man aufgrund dieser doch dunkelroten und nicht ins zimtfarbene gehende Farbe die Arten eingrenzen kann. Aber das ist eine gute Idee Stephan. Ich werde sie jetzt einfach mal "mit meinem Pilzbuch" vergleichen.


    Danke für den guten Tipp,


    Grüße,
    Peter

    hallo,


    ich weiß-nur ein unscharfes Bild - aber vielleicht gibt es doch einen Tipp-wäre dankbar. Ich vermute Richtung Blutblättriger Hautkopf?

    Bilder

    • IMG_2232.JPG