Beiträge von Suillus B.

    Kann sie als Speisepilze nur empfehlen. Hatte sie auch in diesem Jahr zum ersten Mal (und zweiten und dritten Mal) in der Pfanne (vermutl. Dunkle Hallimasch). Allerdings nur die jungen, noch geschlossenen Kappen dicht unter der Kappe abgeschnitten. Ältere Exemplare habe ich testweise probiert, lasse sie seitdem aber an Ort und Stelle.


    Ich koche sie lieber nicht zu lange ab (höchstens 10 min), da der Speisewert auch darunter deutlich leidet. Aber nach 10 min im Kochtopf, dann in die heiße Pfanne, gehören sie mit zu meinen Favoriten.


    Grüße

    Hallo erstmal!


    Auf Grundlage dieses einen Bildes wird sich hier niemand zu einer Bestimmung äußern können. Bitte mehr Bilder, insbesondere auch von unten!


    Wie ist denn der Standort? Ich kann nichtmal das auf dem Bild einordnen. Totholz am Boden? Einfach so auf dem Boden? An einem Stamm? Wenn ja, welches Holz?


    Grüße

    Salü!


    Habe gestern "Parasole" gefunden, die leider heute schon nicht mehr so frisch ausschauen, wie gestern :/


    Trotzdem möchte ich mich nochmal vergewissern, auch wenn ich die so nicht mehr essen möchte (der große hat sogar Schimmel angesetzt), da ich zum ersten Mal überhaupt mit der Absicht sie zu verspeisen, Parasolpilze gesammelt habe.


    Gefunden im Mischwald, Fleisch weiss, Röten nicht erkennbar, Ring verschiebbar, Stiel genattert. Der Stiel des großen Exemplars ist allerdings mittlerweile einheitlich braun.



    Grüße aus Mittelhessen

    Vielen Dank für die Antwort!


    Also diese jedenfalls habe ich sehr gut vertragen und mehr noch: sie haben mir sogar nach Abkochen noch sehr gut geschmeckt!


    Diese "Dunklen" Hallimasch würde ich gerne wieder essen...


    Grüße aus Mittelhessen

    Salü!


    Meine heutige kurze und vermutlich letzten Steinpilztour für dieses Jahr war nicht besonders ergiebig. Seit dem letzten Besuch meines Steiniwaldes vor ca 3 Wochen ist leider nicht viel nach gekommen. Ergo konnte ich heute leider nur noch recht alte Exemplare finden. Auch einige Birkenpilze waren nicht besonders frisch. Mitgenommen habe ich an Röhrlingen fast nichts. Vor drei Wochen war noch kaum von Suche zu sprechen. Man hätte es "Steinis aus dem Wald holen" nennen können.


    Gefunden habe ich allerdings Hallimasch massenhaft. Da ich sie noch nie bewusst probiert habe und auch gar nicht weiß, ob ich sie vertragen würde, habe ich nicht sehr viele mitgenommen.


    Außerdem bin ich mir bzgl der genauen Art nicht ganz sicher, würde sie aber mit dem Dunklen Hallimasch vergleichen.


    Standort Mischwald direkt an einer Kiefer und an darum liegendem Totholz. Makroskopisch wie beschrieben. Die Schüppchen am Hut sind jedoch nicht "leicht" abwischbar. Sind die Hallimasche denn makroskopisch eindeutig voneinander zu unterscheiden? Worauf kann ich noch besonders achten?

    Wer hätte gedacht, dass die Flüchtlingskrise auch die Mykologen beschäftigt...


    Aber mittlerweile haben sich über 50 Flüchtlinge aus dem Nahen Osten in Deutschland am Knollenblätterpilz vergiftet, ein 16-Jähriger ist verstorben und ein 17-Jähriger wartet noch mit dem Tod ringend auf eine Spenderleber. Aus Ermangelung anderer Erklärungen für die Häufung von Pilzvergiftungen bei Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, vermutet man eine Verwechslung mit einem genussfähigen Pilz aus der Region.


    Hat jemand hier eine Ahnung, welcher Pilz im Nahen Osten gegessen wird, der mit dem Knollenblätterpilz verwechselt werden könnte?


    Es wird behördlicherseits in einigen Flüchtlingsunterkünften bereits vor einer tödlichen Pilzvergiftung durch den Knollenblätterpilz gewarnt. Bislang erreicht die Warnung aber nur einen Bruchteil der Flüchtlinge. Vllt wäre das sogar ein Aktionsfeld für einige Pilzfreunde. Ich habe selbst bereits in zwei Unterkünften Warnungen vor dem Pilz ausgehängt. Vllt lassen sich so Leben retten...
    [hr]
    http://www.sueddeutsche.de/pan…-pilzvergiftung-1.2658071

    Salü!


    Freut mich, dieses Forum mit seinen superkompetenten Mitgliedern gefunden zu haben! Denn ich sammle uva. bestimme leidenschaftlich gerne Pilze auf meinen Touren. Mein Vater brachte mir vor 20 Jahren bei, seine Favoriten zu bestimmen - natürlich nicht ohne ein wachsames Auge darauf zu behalten, was sein Sohn da in den Pilzkorb legt. Gerne bin ich dann gemeinsam mit ihm bestimmen gegangen - gesammelt hat man das Übliche: Steinpilze (die mein Vater damals schon für überbewertet hielt), Krause Glucke, Ziegenlippe, Birkenpilz, allerlei Pfifferlinge und auch mal Champignons. Nachdem ich Jahrelang wenig dazu gekommen bin "in die Pilze" zu gehen (1-2 Pilztouren habe ich auch in diesen Jahren gemacht), flammt seit letztem Jahr eine Leidenschaft wieder auf. Doch trotz einiger Erfahrung im Bestimmen meiner Lieblingspilze, traue ich mich gelegentlich nicht, mein Spektrum an Speisepilzen zu erweitern, etwas neues zu versuchen. Eines habe ich gelernt: 99% Sicherheit sind beim Pilze Essen nicht genug. Ich hoffe, hier das letzte eine Prozent Sicherheit im Bestimmen auch solcher Pilze zu erreichen, das mich momentan noch davon abhält, mehr als meine 20 Arten, von denen mir 10 nicht schmecken, 100% sicher zu bestimmen.


    Beste Grüße aus dem Rhein-Main-Gebiet!

    Großartige Gegenüberstellung!


    Was mich interessieren würde: Sammelt ihr die eigentlich? Ich muss nämlich gestehen, dass ich beide (wobei mir der Kuhröhrling häufiger über den Weg läuft) gerne sammle. Häufig wird er nicht als Speisepilz empfohlen. Da wird dann auch gerne auf die Namensgebung verwiesen.... Der Geschmack ist zugegebenermaßen auch eher fahl. Da können Maronen, die man massenhaft findet schon mehr. Doch macht er sich in einer Mischpilzpfanne als rel. junger Pilz gerade aufgrund seiner exzellenten bissfesten Konsistenz wirklich gut. Auch der Farbtupfer gefällt mir, wenn er einmal erwärmt ist.


    Wie geht ihr damit um?


    Grüße!