Beiträge von Josef-08


    Hallo Maria,


    Ein MTB deckt ca. 10 km x 10 km ab, ein MTB-Quadrant entsprechend 5 km x 5 km, also 25 qkm. Ich hätte da wenig Bedenken, dass du durch die Kartierung jemanden zum Fundort führst.


    LG, Craterelle


    Hallo, Craterelle,


    Einerseits hast Du Recht, aber ich kann die Bedenken von Maria gut verstehen.
    Ich habe in meinem Heimatgebiet auch schon Pilze gefunden, die kartierungswürdig wären. Aber selbst wenn ich nur das MTB-Blatt angeben würde, könnte sich jeder halbwegs Pilzkundige anhand der Bodenverhältnisse ungefähr ausrechnen, wo das wäre. Und deshalb habe ich mich dann dagegen entschieden.
    Wenn aber im gesamten Quadranten die Verhältnisse in etwa gleich wären, hätte ich keine Bedenken.


    HG, Josef

    Hi,


    Für einen Sandröhrling halte ich das auch nicht, ich würde mich hier auch eher der Netzhexenfraktion anschließen.
    Die Netzhexen scheinen in diesem Jahr sehr variabel zu sein. Mich haben auch schon einige wegen des fehlenden Rots der Röhrenmündungen verunsichert.
    Und hinterher stellte es sich doch heraus, dass es ganz normale witterungsgeschädigte Netzhexen waren.
    Kannst Du noch etwas zum Standort sagen? evtl. Kalk?


    HG, Josef

    Hallo Pablo


    Herzlichen Dank für Deine Bemühungen und diese wirklich sehr schöne und umfassende Zusammenstellung,


    Und herzlichen Dank natürlich vor allem auch an Christoph, ohne dessen ernorme Sachkenntnis das hier ja alles gar nicht zustande gekommen wäre.


    Da sieht man mal wieder, wie sich aus einer einfachen "dummen" Anfrage ein hochinteressantes Thema entwickeln kann.


    Mein Pilzfreund war übrigens auch nicht untätig geblieben und hat seine Exsikkate einem luxemburgischen Porlingsspezialisten, den er von Tagungen her kannte,
    zur Verfügung gestellt, und der zusammen mit einem franz. Kollegen zum gleichen Ergebnis kam.


    Da der Pilz jetzt sogar grenzüberschreitend untersucht wurde und alle zum gleichen Ergebnis kamen, dürften wohl alle Zweifel ausgeräumt sein.


    Liebe Grüße
    Josef

    Hallo Heidi,


    Ein wirklich schöner Pilz! Hab' ich noch nie gesehen, der gleicht auf den ersten Blick tatsächlich dem Mönchskopf;
    ich könnte mir vorstellen, dass Andreas mit seiner Vermutung recht hat.


    Herzliche Grüße


    Josef

    Hallo, alle zusammen,


    Windkraft und erneuerbare Energien zu nutzen halte ich grundsätzlich für eine gute Sache.


    Aber leider wird da oft übers Ziel hinausgeschossen. Ich fürchte, es geht da längst nicht mehr um Umweltschutz, sondern um das große Geschäft, das Abkassieren staatlicher Subventionen und das Auffüllen klammer Gemeindekassen.


    Längst haben gerade die Kommunen scheinbar die Wälder als "unversiegbare" Einnahmequelle entdeckt.


    Viele Gemeinden reissen sich regelrecht darum, Windräder aufzustellen, nicht nur wegen eines umweltfreundlichen Images, sondern auch wegen der Pacht, die von den Windkraftbetreibern dafür gezahlt wird. Natürlich könnte man die Windräder auch auf freien Flächen aufstellen. Da diese aber meist in Privatbesitz sind, müssen halt die gemeindeeigenen Waldflächen herhalten.


    Das gleiche gilt auch für die erneuerbaren Energien.
    Noch nie wurde soviel Holz geschlagen wie in den letzten Jahren und ich habe den Eindruck, dass es immer mehr zunimmt.
    In unserer Gegend ist kein Wald mehr unberührt. Auch aus der letzten Ecke werden noch die Stämme herausgeholt. Zurück bleiben breite Schneisen, halbmetertiefe Fahrspuren, kreuz und quer liegende Baumkronen und zerstörte und mit querliegenden Ästen und Baumkronen versperrte Pfade und Wanderwege. Überall machen sich Brombeersträucher und fremde Pflanzen (z.B. das indische Springkraut) breit. Inzwischen werden in manchen Wälder sogar die Böschungen der Waldwege planiert. Kein Wunder, dass dort keine Pilze mehr wachsen.


    Früher hätte ich keinen meiner Pilzplätze verraten, heute brauche ich sie nicht mehr geheimzuhalten, denn im nächsten oder übernächsten Jahr sind die sowieso plattgemacht. Rote Listen, geschützte und seltene Pilze schonen; das gilt scheinbar nur noch für die bösen Pilzsammler, dem Harwester ist das sch...egal.


    Ich überlege immer und immer wieder, ob ich überhaupt noch in den Wald gehen soll. Freude macht mir der Anblick solcher verwüsteten Wälder schon lange nicht mehr.


    So, nun hoffe ich, dass ich hier niemandem auf die Füße getreten habe, aber ich musste das mal loswerden.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo Stuhli,


    Die sehen aber schon arg mitgenommen aus. Könnten schon welche sein, ich möchte mich aber anhand des Bildes nicht 100%ig festlegen.


    HG, Josef

    Hallo Armin,


    Da kann ich mich Irmtraud nur anschließen.
    Auch ich finde es schade, dass Du uns verlassen willst.


    Viel Spaß bei Deinem neuen Hobby!
    Ich würde mich freuen, wenn Du trotzdem mal hin und wieder noch reinschauen würdest.


    Liebe Grüße und herzlichen Dank für Deine bisherigen Beiträge.
    Josef


    - Eine ausgespuckte Geschmacksprobe würde ihn endgültig entlarven
    - Laub- oder Nadelholzstumpf wäre noch interessant. :)



    • zu einer Geschmacksprobe würde ich persönlich nicht raten. Wer das Stockschwämmchen zu Speisezwecken sammelt, sollte es auch schon an den sichtbaren Merkmalen 100%ig erkennen und vom Gifthäubling eindeutig unterscheiden können;


    • Laub- oder Nadelholz spielt keine Rolle. Stockschwämmchen und Gifthäubling kommen an beidem vor.


    Sonst eine schöne Beschreibung (= Lob! ==3)


    Gruß,
    Josef

    Hallo Marco,


    Ich beneide Dich um die grüngefelderten Täublinge.
    Soviel auf einmal würde ich auch mal gerne finden.
    Bei mir sind es immer nur Einzelstücke und Auslaufmodelle (entweder von den Schnecken zerfressen oder vermadet).
    Hoffentlich hast Du sie probiert. Das soll einer der wohlschmeckendsten Täublinge überhaupt sein.


    HG, Josef


    vergleiche mal mit Agrocybe aegerita/cylindracea bzw. Polyporus tuberaster.


    Hallo Oehrling, Herzlichen Dank.


    Dann hätte ich ja mit dem Südlichen Ackerling/Schüppling schon mal richtig gelegen.


    Bei dem Porling haben mich die auffälligen Poren auch gleich in Richtung Sklerotien-Porling denken lassen;
    ich war mir allerdings nicht so ganz sicher, da er ja auf den meisten Bildern in reiferem Zustand abgebildet ist und dann doch etwas anders aussieht.
    Dieser hier scheint noch ziemlich jung zu sein.


    LG, Josef

    Hallo,


    Bei meiner letzten Tour fand ich bei der Rückkehr mitten auf dem Wanderparkplatz dieses prächtige Büschel vor.



    Mein erster Gedanke ging zunächst in Richtung Träuschlinge oder Schüpplinge.
    Ein Pilzfreund, der nur das erste Bild gesehen hatte, tippte auf Ackerling.
    Nachdem der Pilz nun anfing zu sporen, kam ich beim Schlüsseln auf den Südlichen Ackerling.
    Da würden fast alle Merkmale zutreffen, ausser dass er auf dem Boden wuchs, aber es wäre ja nicht auszuschließen, dass sich noch Holz im Boden befindet (der Parklatz war vorher Teil einer Wiese mit Bäumen).
    Die größten Fruchtkörper waren ca. 10 cm im Durchmesser.
    Boden: Kalk mit feinem Schotter bedeckt.
    Sporenpulver: tabakbraun
    Alles andere dürfte aus den Bildern ersichtlich sein.
    Was meint Ihr dazu?




    Und dann wäre noch dieser frische junge Porling an Buche mit den auffallend großen länglichen Poren.
    Ich habe da zwar so eine kleine Ahnung, aber möchte erst mal abwarten, ob hier jemand was dazu sagen kann.



    HG, Josef

    Hallo Christoph,


    Ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Wir hatten ja schon mal das Vergnügen beim Thema "Löwengelber Porling bzw. P. tubaeformis".


    Schön, dass Du Dich jetzt hier auch "offiziell" vorgestellt hast.


    Dass man anfangs mit seiner Meinung hier oder da auch mal etwas ´"anecken" kann, diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Aber ich denke, das ist ganz normal. Wie im richtigen Leben gibt es auch in einem Forum die unterschiedlichsten Charaktere und Ansichten, und manchmal prallen die dann auch schon mal aufeinander, vor allem wenn es um mehr oder weniger emotionale Themen geht - und wenn man sich noch nicht so richtig kennt.
    Mit den "alten Hasen" denke ich, wirst Du sehr wahrscheinlich die wenigsten Probleme haben, da die meisten von denen Dich aus Deiner Tätigkeit beim DGfM und Deinen jetzigen Aktivitäten wohl kennen werden. Aber die meisten hier kennen Dich wahrscheinlich noch nicht und da kann es dann schon mal anfangs zu Irritationen oder Fehleinschätzungen kommen.
    Aber das wird schon noch werden.


    Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn Du Deine Erfahrung und Sachkompetenz weiterhin hier einbringen würdest.


    Herzliche Grüße,
    Josef

    Wenig, aber klasse!


    Hab' leider den Termin verpasst. Hätte mit meinem vorgesehenen älteren Foto da wohl eh keine Chance auf einen vorderen Platz gehabt. Seit den Morcheln und Verpeln hatte ich in diesem Jahr fast keinen Pilz mehr vor die Kamera bekommem. Gestern erste Chance eines guten Motivs. Akku leer, Ersatzakku leider auch. Vielleicht im nächsten Monat.


    VG, Josef

    Hallo Matrose,


    Zunächst herzlich willkommen im Forum.


    zu Deinen Fragen:



    ich habe heute ein paar, meiner Meinung nach, Frauentäublinge gefunden. Außerdem habe ich noch einen mir unbekannten Täubling gefunden, der aber angenehm nussig riecht. Bevor ich diese verspeise, möchte ich aber noch euren Rat einholen.


    Hierauf hat Stefan Dir schon geantwortet.



    Kann ich die gefahrlos essen? Ich habe noch nie Täublinge gegessen und bin deshalb sehr aufgeregt


    Das verstehe ich sehr gut. Bei mir war das auch so.
    Es wird Dir aber hier wohl niemand eine Essensfreigabe erteilen.
    Wenn Du Dir ganz sicher bist, dass Du Täublinge vor Dir hast, kannst Du die Täublingsregel anwenden, um essbare von nichtessbaren zu unterscheiden.
    Ich möchte Dich aber keinesfalls dazu animieren, da ich nicht weiß, inwieweit Du Täublinge sicher erkennen kannst.
    Am besten würdest Du Dich an einen Pilzsachverständigen oder Pilzberater vor Ort wenden, der Dir das genau erklärt.



    ps: Ich habe zudem noch einen ollen Steinpilz gefunden. Essen möchte ich den nicht mehr, aber ist es sinnvoll diesen in einem guten Platz im Garten zu stellen, damit er dort aussport und ich so eventuell bald Steinpilze in meinen Garten pflücken kann?


    Ich fürchte, so einfach ist das nicht, sonst hätte wohl jeder von uns Steinpilze im Garten. ;)
    Pilze brauchen ein bestimmtes Habitat. Es gibt nur wenige Pilze, die man züchten kann. Steinpilze gehören nicht dazu.
    Wenn Dein Garten dafür geeignet wäre, denke ich, würden sie von ganz alleine dort wachsen. Aber Du kannst es ja mal versuchen.
    Ansonsten bringst Du Pilzreste und ausgesonderte Pilze am besten wieder zurück in den Wald.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo Christoph, Hallo Pablo,


    Erst mal herzlichen Dank an Christoph für die Bestimmung und herzlichen Dank an Euch beide für Euer Angebot.


    Schön, dass Ihr Euch einig seid, wer die Pilze bekommen soll und ich keine Münze zu werfen brauche.
    Die Pilze werde ich also dann an Pablo schicken.
    Leider sind die Pilze nach dem Trocknen nicht mehr so schön wie auf dem Bild, sondern haben eine schmutzig-dunkel-grau-braune Farbe angenommen.
    Also bitte nach dem Auspacken nicht enttäuscht sein. ;)


    @ Pablo:
    Leider ist mir gerade was wichtiges dazwischen gekommen, so dass ich nicht gleich dazu kommen werde.
    Ausserdem möchte ich noch vorher meine Mitfinder kontaktieren, damit die sich nicht übergangen fühlen.
    Ich werde mich aber sobald wie möglich (spätestens bis nächsten Sonntag) per PN bei Dir melden.


    Herzliche Grüße,
    Josef

    Hallo,


    Ich war am Samstag wieder an der Stelle und habe dort noch Pilze gefunden, allerdings nicht mehr in dieser blassen Form.
    Ob es die gleichen Pilze sind, kann ich jetzt natürlich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, nehme es aber stark an.
    Wir hatten damals noch einige davon stehen lassen und andere waren nicht da.
    Ich nehme an, dass sie bei dem ersten Fund noch ganz frisch waren und jetzt mit dem Älterwerden dunkler geworden sind.
    Zwischen dem ersten und zweiten Fund liegen ja inzwischen auch 9 Tage.
    Bei einigen ist auch die von Christoph angesprochene Vertiefung in der Hutmitte jetzt deutlicher sichtbar.
    Ich zeige mal de Bilder von meinem neuen Fund. Vielleicht ist daraus mehr zu erkennen.




    Gruß Josef

    Hallo Christoph,


    Herzlichen Dank.


    Ich habe inzwischen meinem Bekannten nochmals wegen des Mikroskopierens angesprochen.
    Er hat mir mitgeteilt, er habe von den 2 größten Pilzen (da sei die Chance auf Sporen am größten) Präparate gefertigt. Leider habe er keine einzige Spore finden können, somit könne er ihn nicht sicher von P. melanopus trennen, der deutlich kleinere Sporen habe als P. varius. Er habe jedoch Schnallen gefunden, so dass er P. badius ausschließen könne, da dieser keine Schnallen habe.


    Dann müßte ich also, falls ich nochmals zu der Stelle komme, insbesondere auch nach älteren Exemplaren Ausschau halten.


    VG, Josef

    Hallo Christoph, Hallo Pablo,


    Ich war gestern wieder in der Nähe der Fundstelle und wollte auf der Rückfahrt noch dort vorbeifahren, wurde aber vom Regen überrascht.
    Jetzt hat es sich hier richtig eingeregnet und an rausfahren/-gehen ist derzeit nicht zu denken.
    Eigentlich wollte ich mich ja mit dem "Löwengelben?" mit ??? zufriedengeben, da Baumpilze (ausser den essbaren) bisher nicht so interessant für mich waren.
    Aber jetzt habt Ihr mich doch etwas neugierig gemacht. Ich hoffe, dass ich doch noch dort hin komme.
    Ich denke, dass ich gestern an anderer Stelle jetzt doch noch einen "richtigen" Löwengelben gefunden habe.
    Der sieht doch schon etwas anders aus, falls er es überhaupt ist (....ich bin da jetzt ein bisserl unsicher geworden).
    Fotos anbei.


    Herzliche Grüße
    Josef





    Der einzige mir bekannte Fall von konkreter Mengenangabe und Strafe ist der Kreis Lörrach.
    Konkret: 1 KG pro Person und Tag, 100 Euro Strafe für jedes Kilo zuviel.
    Da sind wohl zu viele Schweizer eingefallen. Einer hat mal scherzhaft geschrieben, dass er mit Präzisionswaage in den Wald geht. ;)
    Ob das alles so vernünftig ist, bleibt dahingestellt.


    Au, das ist schon hart.
    Dabei ist längst durch Untersuchungen festgestellt, dass das Sammeln so gut wie keine Auswirkungen auf den Pilzbestand hat.
    Aber vielleicht ist es tatsächlich so, dass durch die Sammelbeschränkungen in der Schweiz zu viele Leute dort unterwegs sind und man die etwas abschrecken will.
    (Oder vielleicht hat man aber auch nur eine neue Einnahmequelle erschlossen? ;) )


    Gruß, Josef


    Die Kollektion ist wirklich interessant und gehört dringend mikroskopiert. Wenn Josef einen Beleg gemacht hat, kann ich gerne reinmikroskopieren ( Josef - wenn du ihn verschicken willst - es kann aber natürlich auch jemand anders machen).
    ...................
    Polyporus tubaeformis wird im Alter ähnlich wie Polyporus badius schön dunkelrotbraun


    Hallo Christoph,
    Leider hatte ich selbst kein Exemplar des Pilzes mitgenommen und die Stelle ist etwas weiter weg, so dass nicht einfach so wieder hinkomme.
    Mein Bekannter (PSV, mit entsprechender Literatur), der den Pilz mitgenommen hatte, war sich offenbar so sicher, dass er mikroskopieren nicht für erforderlich hielt und den Pilz inzwischen entsorgt hat. Sollte ich in den nächsten Tagen doch noch zu der Stelle kommen und den Pilz wiederfinden, werde ich mich gerne mit Dir in Verbindung setzen.
    Kann/soll ich die Pilze trocknen?


    Die älteren Fruchtkörper waren zwar schon etwas bräunlicher (siehe 1. Bild, 2. Pilz von links), aber nicht so intensiv rotbraun wie beim P. badius. Den P. badius hatte ich schon mal in der Hand.


    Gruß, Josef

    Hallo zusammen,


    Herzlichen Dank für Eure Anworten und Meinungen.


    Da scheint es dann doch keine konkreten Mengengrenzen zu geben und es im Ermessen der zuständigen Behörden zu liegen.



    "Wer mehr Pilze als für den Eigenbedarf ernten will, bedarf einer besonderen Genehmigung gegen Zahlung einer Gebühr. Das gilt für übermäßiges Pilzsammeln mit oder ohne Gewinnabsicht. Rechtliche Probleme drohen also auch jenen, die Pilze als Geschenk für Freunde sammeln."


    Da hätte ich gewisse Zweifel, ob das nicht doch noch zum Eigenbedarf zählen könnte; ich denke, es kommt auch hier auf die Menge an (übermäßiges Sammeln).


    Problematisch könnte es dann aber vielleicht werden, wenn man z.B. für Pilzausstellungen sammelt.



    von Anfang Oktober bis Mitte November begründet der Fürst zu Hohenlohe das Betreten des Waldes nur auf befestigten Wegen, und explizit das Verbot Pilze zu sammeln mit Paragraph 38 Abs. 1 Landeswaldgesetz Baden Württemberg.


    Möglicherweise könnte das mit der Jagdsaison zusammenhängen. Bei uns sind um diese Zeit auch schon mal kurzfristig Wälder wegen Treibjagden gesperrt.


    HG, Josef

    Hallo,


    Ich habe gerade von meinem Bekannten, der den Pilz mitgenommen hatte, folgende Nachricht erhalten:


    "ich habe mir den kleinen Porling auch noch vorgenommen und verschiedene Literatur zu Rate gezogen.
    Ich bleibe bei meiner Meinung: Löwengelber Porling. Der kann sehr variabel sein.
    Polyporus melanopus kenne ich ebenso wie auch Polyporus badius(ein häufiger Pilz).
    Beide schließe ich aus, das sind überwiegend größere und kompaktere Pilze."


    Gruß, Josef


    @ Christoph:
    Die Vertiefung in der Mitte war nicht so ausgeprägt, wie das vielleicht auf den Bildern erscheint;
    jedenfalls nicht so, dass man sie als besonderes Erkennungsmerkmal heranziehen könnte.


    Hallo Josef,
    du hast mich überzeugt. Das ist er. Danke fürs Nachsehen!
    Es ist immer spannend, wenn man solche Exoten zu Gesicht bekommt und dann zusätzlich sogar noch einen Namen geliefert bekommt. Und man lernt dabei auch etwas über sich selbst: Nämlich, dass man (in diesem Fall ich) versucht, alles in bekannte Schemata einzuordnen. :)
    LG, Jan-Arne


    Hallo Jan-Arne,
    Ob Er es tatsächlich ist, weiß ich nicht. Das war von mir eigentlich nur als Hinweis gedacht, nicht als Bestimmung.
    Ich bin kein Spezialist für nordamerikanische Pilze. Das Buch hatte ich auf einer Reise zufällig in einer Rangerstation im Kenai Nationalpark (Alaska) entdeckt und mitgenommen (gekauft!). Und als ich jetzt "Oregon" las, habe ich einfach mal nachgesehen und ein bißchen rumgegoogelt.


    Gruß, Josef