Beiträge von Radelfungus

    Schick, Radelfungus. Wenn Du Pilze magst, kannst du Dich freuen, wenn du Liebhaber von intakten Eichenfässern bist, eher nicht. So kommen Zaunblättlinge aus dem Holz, die sind ganz hübsch, aber wahrscheinlich kommen auch viele andere Pilze infrage. Die Saprobionten machen nur ihre Arbeit. Sie zersetzen das Holz -Stück für Stück, bis dann noch Andere Helfer kommen und es in die Urbestandteile zerfallen ist. Dann kann eine neue Eiche für ein neues Fass wachsen...


    Hast du eine Folie im Fass und steht es auf einer etwas erhöhten Unterlage, oder direkt auf den Steinen? Mit weniger Feuchtigkeit ließen sich das Pilzwachstum und der Zersetzungsprozess verlangsamen.

    Keine Folie, unteres Drittel feiner Schotter, dann grober Sand (wird nicht mehr viel da sein), obere Hälfte Erde. Das Fass steht nicht direkt auf dem Boden, hat ca 1,5cm Abstandshalter.


    Eine Nahaufnahme der Oberseite wäre schön!

    Ich habe da leider nur dieses olle Handy :(

    Guten Morgen,


    Vorsicht vor Säuleneichen. Die wachsen wie der Teufel.Und machen dicht, bis ins Frühjahr.


    Ich hatte 2000 drei Stück gesetzt, 50 cm hoch, und 2015 abgesäbelt. Bis dahin waren sie ca 14m hoch gewachsen und haben zu viel Schatten gebracht.

    Selbst den ultraheißen 2003-er-Sommer haben sie ohne zusätzliche Bewässerung überstanden.


    Pilze sehe ich erst im Nachgang an den Stümpfen:



    Guten Abend,


    1 - 4 ? Müsste an einer Fichte gewesen sein.




    5.




    6. Ziemlich schlunzig.




    7 -8 : Fichtenzapfenrübling? Oder Mäuseschwanz?




    Dieses olle Handy macht halt keine besseren Bilder. Die Aufnahmen sind von gestern.


    Vielen Dank und einen guten Rutsch.

    Buena sera, Tuppie,


    ich schreibe es nicht gerne, aber im Raum Wetzlar ist doch der Eichenprozessionsspinner auch schon ein Thema ?


    Wenn Du nicht selbst die technischen Möglichkeiten hast, einen etwaigen Befall selbst zu händeln würde ich keine Eiche mehr im Garten pflanzen, so sehr ich auch Eichen mag.

    Guten Abend allerseits,


    hier gab es ja schon verschiedentlich Beiträge zum Thema Haar- oder auch Wolleis. Trotzdem gebe ich jetzt auch noch einen solchen dazu:


    Heute morgen auf dem Marsch durch den Wald zur Weihnachtsgans auf den anderen Berg haben wir gehäuft Haareis auf Totholz gesehen. Nachts hatte es ca -1,5°C, beim Fotografieren gegen 11.00 Uhr ca 0 - 1°C.


    Die rosagetönte Gallertkruste (Exediopsis effusa) und ein von ihr gebildetes Protein soll bei der Entstehung des Haareises aus dem Holz heraus ihre Finger im Spiel haben:



    Rätsel um Haareis-Bildung auf totem Holz gelöst


    BG - Evidence for biological shaping of hair ice




    Wir hatten das schon oft gesehen, aber heute bin ich zum ersten Mal mit dem Knipserich näher ran.


    Ich hatte aus der Entfernung eher an so etwas wie einen Schimmelpilz gedacht, und dann kurz danach wohl ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut, als sich die Struktur beim Beatmen in Wasser verwandelte.


    Besinnliche Tage noch.

    Danke.


    1.) Weil ich da vor zwei Jahren mit der Säge durch bin und dort nur Weiden standen.

    Guten Morgen,


    gestern des Nachmittags diese lustigen Gesellen auf einem Ästchen Weidenholz entdeckt:



    Und etwas daneben die hier:




    Wenn es Steinpilze oder Pfifferlinge wären hätte ich jetzt kein Problem bei der Identifizierung, aber hier wäre dankbar für eine Hilfe.

    Servus, Radelfungus!


    Aye, die hatte ich gar nicht bemerkt.
    Das ist Coryne dubia, die Nebenfruchtform vom Fleischroten Gallertbecher (Ascocoryne sarcoides).


    LG; Pablo.

    Guten Abend,


    oh, da bin ich aber mal gespannt, wie sich das weiterhin entwickelt. Da werde ich hin und wieder zu diesem Weidenholz abbiegen und nachsehen.

    Guten Abend.


    Das Weidenstammholz wurde im April 2017 geschnitten. Im Herbst 2017 wuchsen diese nun erst seit wenigen Tagen farbigen Gebilde, welche anfangs schneeweiß, dann schmutzigweiß waren.


    Welcher Pilz ist das, und warum macht der so was? Frost hatte er ja schon im Winter 2017/2018, ohne "bunt" zu werden.



    Gute Beobachtung :daumen:ich habe es nicht gemerkt . Porling hat tatsächlich Ast gebrochen . Fichtenast ist hart und schwer zu brechen . Komisch wie Pilz hart und stark sein


    Naja, wenn man bedenkt, dass der Porling ja von dem Holz lebt, dürfte der Ast wohl ziemlich ausgelutscht und damit morsch gewesen sein.

    Hm, diese Äste bleiben eigentlich auch im abgestorbenen Zustand eine halbe Ewigkeit stabil, zuerst wird der Stamm seiner Festigkeit beraubt.


    Jetzt fehlt nur noch, dass so ein Porling eine Mauer umwirft.

    Ahoi,


    so, jetzt habe ich mal einen Versuch gestartet und an zwei Porlingen ein dünnes Ästchen in den Boden gesteckt, so dass es drucklos an den Porlingen anliegt. Ich hoffe, dass es niemand wegnimmt oder dass es nicht von einem Tier umgestoßen wird.

    Ich werde da in unregelmäßigen Abständen vorbeischauen und beobachten, was sich da so tut.


    Meint ihr, die Pilze wachsen noch? Oder sind die schon am Ende? Die helle Zone am Rand ist ja ziemlich dünn.