Beiträge von Aretah

    Hallo Hannes!


    komm doch mal auf unseren Stammtisch, Montags, ab 18 Uhr im Gasthof Pilz in Steinsberg.

    Wir bringen immer Frischpilze mit und das Essen ist gut.

    Diesen Sonntag veranstalten wir vermutlich auch eine Kartierungsexkursion.


    lg
    Elisabeth - Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Ostbayern

    Ich hatte mich schon gewundert, dass ich so lange nichts von Dir gelesen hatte, Russula-Kurs. Habt Ihr gute Funde gehabt, um daran zu üben?

    Semesterende, Klausurenphase. Quasi aus der letzten Klausur in den Kurs. Der Kurs war spitze, hatten über 50 Arten da.


    herzlichen Glückwunsch von so außergewöhnlichen Funden. Ich hatte leider an Brandstellen noch nie Glück,

    werde es aber wieder versuchen. Spitzen Mikrobilder übrigens :thumbup:

    Ich habe jetzt 6 Jahre gebraucht, eine produzierende Brandstelle zu finden. Nicht aufgeben! Es lohnt sich, die Nachrichten nach Waldbränden zu durchforsten. Danke für die Blumen!


    lg Elisabeth

    Hallo, klasse Funde. Und eine Erinnerung, dass es ein guter Zeitpunkt wäre, die einschlägigen Feuerstellen der Angler zu besichtigen.


    Was ist denn das für eine Trift mit Torfmoos? Gerade so feuchte Stellen, wo Toorfmoos wachsen kann, verbuschen doch normalerweise sehr schnell, sobald aus der Trift eine ehemalige Trift wird.


    LG, Bernd

    Hallo Bernd!


    Es handelt sich hierbei um einen Bach im Nationalpark. Da wird geschaut, dass das nicht verbuscht.

    Vergangene Woche besuchte ich den Russula-Kurs von Felix Hampe im bayrischen Wald.

    Ich nutzte noch den letzten Tag, um mich ein wenig umzusehen. Hier bei mir gibt es wenig naturnahe Bäche mit Bachkanten, also musste es unbedingt an einen Bach!



    Zunächst war ich ein wenig enttäuscht, weil ich eigentlich auf Octospora/Lamprospora scharf war. Aber das war schnell wieder vergessen...



    Denn am gesamten Bachrand tauchten diese wunderschönen Craterellus lutescens auf, zusammen in Gesellschaft mit



    Craterellus sinuosus.



    Weiter geht es am Bachrand mit dieser schönen Inocybe calamistrata, det. Felix Hampe.

    Schließlich habe ich doch im aufgeschwemmten Sand des Baches etwas gefunden, nachdem ich gesucht hatte:





    Eine rundsporige Scutellinia! Schnell war durch die abgeflachten Stacheln klar, dass es sich um S. trechispora handeln muss.


    Am Ende des Baches angekommen, begegneten mir diese Stachelinge. Daneben gab es noch einen weiteren, zu jungen blau-schwarzen Phellodon und Phellodon concrescens in Unmengen.



    Kleine Phellodon.




    Wie mir Felix erklärte, handelte es sich hierbei um Bankera violascens.



    Das Habitat war teils sehr felsig und steil, aber die nächsten Funde machten die Anstrengung wieder wett.



    Tricholoma fucatum



    Eine Ramaria aus der botrytis-Verwandschaft (nicht mikroskopiert)



    Und schließlich noch blutjunge Glimmerschüpplinge.

    Auf dem Rückweg zum Auto dann der Hammer:



    Meine erste produzierende Brandstelle! Natürlich gleich das Sammelkistchen vollgemacht. Blauäugig wie ich war, hatte ich aber natürlich keine Ahnung von Brandstellenascos.

    Gerade bei dem schönsten Fund half mir daher Dirk Wieschollek bei der Bestimmung:




    Haare



    Anthracobia tristis!


    Es geht weiter mit diesen auffälligen gestielten Pokalen.




    Geopyxis carbonaria


    Sehr auffällig diese violetten Becherlinge:





    Peziza tenacella


    Ein Stück weiter auf mit Moos bewachsener Kohle:







    Leucoscypha (Sepultariella) semi-immersa. In den FK war mikroskopisch stets Moos hineingewachsen, eine Bryophilie halte ich für sehr wahrscheinlich.


    Achja - die zwei gab es auch!



    Pholiota highlandensis


    und



    Rhizina undulata


    Den schönsten Fund des Tages möchte ich aber euch trotzdem nicht vorenthalten, auch wenn er nicht aus dem gleichen Wald stammt. Peter Karasch wies mich darauf hin, dass ich doch mal in dem Gebiet suchen sollte - das Habitat wäre perfekt und die Chancen stünden gut.



    Alloclavaria purpurea - eine Seltenheit, die alte Triften bevorzugt und im Sphagnum-Moos dichte Polster bildet.


    lg

    Elisabeth

    Bei den Büscheligen Raslingen (Lyophyllum decastes und Verwandte) wird eine mehlige Geruchskomponente beschrieben.

    Meiner Meinung nach ist es aber exakt der Geruch nach frisch aufgeschnittenen Bohnen (Brech, Gelbe Bohnen, Buschbohnen).

    Mal darauf achten.


    lg
    Elisabeth

    Hallo liebe Forianer,


    heute möchte ich euch diesen besonderen Fund vorstellen, der mir gestern gelang.

    Nicht größer als ein Streichholz lugten die Fruchtkörper aus der Erde.




    Im Studiofoto ist auch die rosa Tönung eindeutig zu erkennen.






    Hilfe bei der Bestimmung bekam ich von Björn Wergen.


    lg Elisabeth

    heute unter dem Mikro als Frischmaterial:


    Perlpilz

    Stadtchampignon

    Grüner Schwefelkopf

    Maipilz

    Coprinopsis romagnesiana

    Und nach Bedarf Dungpilze.


    Bis später!

    Oh, sehr schön!

    Ich habe am Sonntag wieder mal verzweifelte Versuche in der Mikroskopie unternommen. Ich lerne bestimmt wieder was!

    Wir könnten auch mal die Basics durchgehen, wenn du magst :) Sag mir einfach, worans hakt und das besprechen wir dann.


    lg
    Elisabeth

    Für alle Interessierten kann ich Morgen wieder Livemikroskopie anbieten - wie immer - freies Quatschen nach belieben.

    Freue mich schon, bis Morgen!


    Morgen auf jedenfall dabei ist der Kronenbecherling.


    lg
    Elisabeth

    es hat mir sehr Spaß gemacht und es freut mich, dass für einige lehrreich war.

    Ich habe hier für euch noch die "Katzenohrenbasidie" der Conocybe.



    lg
    Elisabeth