Beiträge von Aretah

    Liebe Claudia,


    G. laeta fehlt mir immer noch.. Mist!
    Und alle finden H. spadicea momentan! Zum Schwarzärgern.


    Zu der Dermoloma:

    Die Gattung ist momentan nicht bestimmbar. Adamcik arbeitet gerade intensiv daran - aus den bisher 3-5 werden 12.

    Also Geduld...


    LG

    Liebe Foris,


    vor kurzem habe ich angefangen, besondere Pilze, die mich interessieren, zu illustrieren. Es sind auch Pflanzen und Landschaftsbilder dabei.

    So konnte ich z.B. Leerlauf auf Tagungen überbrücken wenn man sich nichts mitgenommen hat und schon viel eher fertig ist :haue:
    Die würde ich euch gerne zeigen!













    LG Elisabeth

    Eine Frage zu (12): Kann das nicht auch ein Bronzino (Boletus aereus) sein? Der Stiel sieht zwar arg mitgenommen aus, wirkt aber mehr wie ein eingeschrumpeltes Netz als wie Schuppen. Aber das kann ja auch täuschen.

    Im ersten Blick dachte ich das auch. Als ich den allerdings angefasst hatte, wurden die Röhren rötlich. Auch im Schnitt zeigten sich leichte Verfärbungen.
    Aber immer schwierig bei so einem Gammelding das zu beurteilen.
    Für B. aereus war ich wohl ein wenig zu weit im Landesinneren, und zu hoch.



    Und die zwote Frage zu 19: Vielleicht doch eher Tricholoma batschii?

    Ist auch denkbar. Dort gab es die wildesten Mischungen zwischen den roten Ritterlingen - nach Habitat kann man hier auch nicht wirklich gehen, da die Pilze sich nicht an ihre Mykorrhizapartner wie in D halten.


    LG

    Liebe Foris,


    gestern habe ich mit einem lieben Pilzfreund neue Saftlingswiesen im Bayr. Wald erkundet.

    Der Untergrund ist daher sauer. Wirkliche Trockenrasen sind hier schwer zu finden - eher ungedüngte Mähwiesen.

    Erst waren wir in Tschechien - dort ist die Güllerei aber noch schlimmer als hier! Auf den wenigen ungedüngten Wiesen weiden Kühe.

    Wieder in zurück in D folgte dann die Offenbarung:



    (1) Hygrocybe coccinea



    (2) Cuphophyllus flavipes - weiterhin hatten wir auch C. virgineum und pratensis



    (3) Cuphophyllus berkeleyi - Monsterteile! Auch im hohen Gras gut zu erkennen



    (4) Hygrocybe fornicata



    (5) Geoglossum fallax



    (6) Pseudolaccaria pachyphylla det. B. Wergen



    (7) Gliophorus psittacinus



    (8) Clathrus archeri



    (9) Hygrocybe ceracea - auch gefunden: Hygrocybe chlorophana



    (10) Der Hammer und ein Erstfund für uns: Neohygrocybe ovina



    (11) Und schließlich, wenige Zentimeter von der ovina entfernt: Hygrocybe punicea in all ihrer Pracht.


    LG
    Elisabeth

    Liebe Foris,


    vergangene Woche war ich bei Annemarie und Peter Karasch in Ligurien zu Gast...

    Glücklicherweise gab es Regen - dennoch war das Pilzaufkommen nicht allzu erschlagend.

    Hier also erst einmal ein paar landschaftliche, pflanzliche und tierische Eindrücke der Woche:






    Die Wälder bestehen hauptsächlich aus Esskastanien, Stein-Eichen, Flaum- und Zerreiche sowie Hopfen-Buchen. Weiter oben ab 1000m kommen dann echte Buchen dazu.

    Daneben gibt es diverse Kiefern und Tannen. Der Boden ist sehr heterogen, innerhalb weniger Kilometer können sich die Bodenverhältnisse von Kalk (Bachbetten) zu Sauren Böden (Schiefer) drastisch änderen. Dementsprechend reichhaltig ist die Flora, Fauna und Funga.



    An meinem ersten Abend auf dem Weg zur Toilette begegnete mir dieser Kerl...



    Und eine Schwarzbäuchige Tarantel. Nachts konnte man Stachelschweine Quieken hören. Ein neugieriger Fuchs ("Eydu") kam auf 2m an einen heran.



    Nun aber zu den Pilzen!




    (1) Helvella ephippium



    (2) Omphalotus



    (3) Dermoloma unter Steineiche



    (4) Russula aurea



    (5) Amanita franchetii



    (6) Lycoperdon mammiforme



    (7) Hydnellum concrescens



    (8) Marasmius hudsonii und Trochila ilicina auf Stechpalmenblatt (Ilex)



    (9) Bolbitius sp. ?



    (10) Cortinarius eucaeruleus



    (11) Helvella lacunosa



    (12) Leccinellum lepidum



    (13) Ständig stolperte man über diese Entolomen... Riesenrötlinge! (E. sinuatum). Für mich ein Erstfund.



    (14) Craterellus cinereus. Auch zu finden im gleichen Habitat: C. sinuosus



    (15) Cortinarius rufo-olivaceus



    (16) Lanzia echinophila auf Esskastanien-Schalen



    (17) Ramaria formosa



    (18) Angesichts der vielen roten Ramarien haben wir auch einige zum probieren gegessen. War geschmacklich ganz ok!



    (19) Tricholoma cf. aurantium



    (20) Tricholoma acerbum



    (21) Cortinarius magicus



    (22) Hexagonia



    (23) Befallene Keulchen



    (24) Clathrus ruber



    (25) Amanita caesarea



    (26) auf dem Rückweg nach Hause am Passo Cento Croci: Tricholoma bresadolanum und A. c.


    LG
    Elisabeth

    Also die schwarzen Schuppen gehören definitiv zum Pilz und sind mit ihm verwachsen. Ich habe gerade nochmal geschaut, bisher hat sich weder am Stiel noch sonstwo irgendwas verfärbt. Den Fund finde ich am irritierendsten neben dem roten Etwas.

    Hi Schupfi,


    bitte ärger die Tricholomas ein bisschen und lass sie liegen. Wie ist der Geruch? mehlig? Das ist sehr wichtig.


    LG

    ich gehe mal davon aus, dass dein Phlegmacium auch jung in den Lamellen keinerlei Blautöne gehabt haben.
    Man erkennt ein helles creme-grau. Die Lamellen sollten leicht schartig sein.
    Der Hut zeigt ein helles braun bis Milchkaffee-farben.
    Kurze Stiele, die breite Knolle und der viele Dreck auf dem Hut führt mich zu C.corrosus, vergrabener Klumpfuss
    Im Kalknadelwald ab und zu zu finden.

    Hallo Uwe,


    da scheinst du recht zu haben. Die schartigen Lamellen waren auffällig.

    Ich werde noch einmal die Schlüsselschritte durchgehen, um zu sehen, wo ich falsch abgebogen bin.

    Vielen Dank! Scheint nicht so häufig zu sein.


    LG

    Elisabeth

    Hallo Liebe Foris,


    bevor ich nächste Woche am Sonntag in der Versenkung nach Ligurien verschwinde, hier die Funde der letzten Tage:





    (1) Ein Kartierungsauftrag führt mich noch einmal im Oktober in das Stüblhäuser Moor, Nördlich von Passau. Dort fand ich schon am Freitag als Neufund für mich Scutellinia cejpii an einem Bachrand.



    (2) Ein Teil des Auftrages sieht die Auflistung aller an mit Nummern markiertem Totholz vor. An einer Freifläche stand ein solches Objekt - unter der Borke befand sich dieser resupinater Porling, der bei geringer Verletzung sofort rot anläuft (Physisporinus sanguinolentus). Bisher habe ich mich geweigert "Baumpilze" mir näher anzusehen, auch die Häufigen. Aber sowas ist schon interessant!



    Besagte Autorin kratzt den o.g. Fund vom Stumpf.

    Zurück in die Heimat, zunächst in meinem Hauswald:



    (3) Ein Erstfund für mich von Ramaria apiculata, der Grünspitzigen Koralle, die ich entdeckte, als ich mich für eine Pause auf einem Baumstumpf niederließ.


    Im Kalknadelwald gab es diese Funde:



    (4) Diese zwei Kollegen finde ich immer gerne nah beieinander (Stachelings-Korallen-Lebensgemeinschaft): Hydnellum peckii und Sarcodon imbricatus. Daneben diese Koralle:



    (5) Ramaria cf. lutea mit gelatinösem Strunkfleisch.



    (6) Hygrophorus persicolor



    (7) Limacella glioderma. Der Unterschied von glioderma zu delicata ist mir schleierhaft. Gminder schreibt, er könne keinerlei mikroskopische Unterschiede feststellen. Also reine Willkür? Gibt es dazu schon Sequenzuntersuchungen?



    (8) Dieser Phlegmacium bereitete mir Probleme. Auf Kalk, nur Fichte. KOH an allen FK Stellen negativ. Geruch nil bis leicht fruchtig. Mit dem neuen Kibby komme ich zu keinem Ergebnis. Im Anhang noch ein Sporenbild:



    LG

    Elisabeth

    weiter geht es mit einem "Saftlings-Dorf".

    Rund um ein eingeschlossenes Dorf im Wald befinden sich eine Reihe wunderschöner magerer Mähwiesen.



    (1) Hygrocybe conica s.l.



    (2) Cuphophyllus virgineus



    (3) Clavaria fragilis



    (4) Hygrocybe cantharellus



    (5) Hygrocybe chlorophana



    (6) Gliophorus psittacinus



    (7) Im Feld dachte ich hier an helobia - es wurde mikroskopisch allerdings eine Hygrocybe miniata.



    (8) An der Straße: Gliophorus europerplexus.



    (9) Hygrocybe glutinipes



    (10) Wie Karl Wehr bereits anmerkte, ist das hier vermutlich eine Mischkollektion innerhalb weniger Zentimeter. Andere Teilnehmer fanden u.a. Entoloma chalybaeum.



    (11) Entoloma prunuloides



    (12) Hygrocybe fornicata mit deutlichem Geruch nach Tricholoma album



    (13) Hygrocybe coccinea



    (14) Clavulinopsis corniculata



    (15) Cuphophyllus berkeleyi



    (16) Über diesen Erstfund habe ich mich besonders gefreut: Hygrocybe intermedia.


    Außerdem fanden wir noch zahlreiche Dermoloma-Kollektionen, die durch die anstehende Arbeit von Adamcik noch nicht bestimmbar sind.

    Es gab zudem noch einige Entolomen und andere Wiesenpilze.


    LG

    Elisabeth