Beiträge von Wutzi

    Hallo zusammen,


    viel zu kalt jetzt vorher war's zu trocken. Jaja ich habe immer was zu meckern. Immerhin wachsen ein paar Kräutern und Birken und Lärchen zeigen die ersten Blätter.
    Noch ein paar neue Trockenpilze von Bäumen und ein neuer alter Zinnoberschwamm, wenn ich die Bestimmung vom letzten Fund richtig behalten habe. Er wuchs an einem fast verrotteten alten Laubbaum, vermutlich Eberesche.


    vielleicht ein Zinnoberschwamm?







    jetzt die Schrumpel-Pilze


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    und dann noch eine aparte Raupe aus der, wenn alles gut geht, vielleicht einmal ein Schönbär wird.




    Die Schrumpel-Pilze werden wohl kaum bestimmbar sein aber sie vermitteln einen Eindruck, was pilztechnisch seit Dezember in meiner Region gewachsen ist: nix außer paar Fichtenzapfenrüblingen und einem (Glimmer)tintling, der sofort wieder erfroren ist. :cursing:


    Liebe Grüße Claudia


    Ja, tu das lieber Stefan. Wenn selbst Jan-Arne nichts dagegen hat, ist das sicher kein Fehler.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Beli, schöne Impressionen! Meine Favoriten sind die blaue Iris und das Nachtpfauenauge. Bis vor ein paar Tagen war es hier auch viel zu trocken. Dann kam der Schnee und jetzt ist es immer noch zu kalt für Pilze bei mir zu Hause. Mir bleibt auch nur der Blick auf die wunderbaren Pilzfunde, die hier im Forum aus anderen Regionen gezeigt werden und die Hoffnung auf Frühlingserwachen. Ich drück dir die Daumen für Regen. Bin gespannt auf Deinen Beitrag über den seltenen Pilz.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Josef, Du schreibst: "Das Einzige, was man da selbst tun kann, denke ich, ist auf das Halten von exotischen Tieren und das Anpflanzen exotischer Pflanzen ganz zu verzichten. Das wäre zwar nur ein ganz kleiner Beitrag, aber immerhin ein Anfang."


    Dem ist nichts hinzuzufügen. Genau das wäre eine einfache wirkungsvolle Gegenmaßnahme.


    Liebe Grüße Claudia

    Klar :thumbup: Ich bin Minnie, Chef und eine Couchkartoffel. Ich bin wahrscheinlich so 4 Jahre alt und bringe 4,7 Kilo auf die Wage. Frauchen sagt immer, dass ich ein Tierheimhund sei. Sie hatte früher wohl immer große Gebrauchthunde, die niemand mehr wollte. Mich hat der Amtstierarzt mit zwei Dutzend anderen Hunden, Katzen und anderem Kleinviehzeug in einer kleinen verwahrlosten Stadtwohnung sichergestellt, weil sich die Nachbarn über den Gestank beschwert hatten. Damals wog ich nur gut drei Kilo. Frauchen sagt, ich war nur Haut, Dreck und Knochen.


    Sie staunt immer, dass ich Mini-Hund genau so funktioniere wie ein richtiger Hund. Sie kriegt mich weder am Fahrrad, noch beim Laufen kaputt. Ich halte stundenlang durch. Na gut, wenn ich bei Tiefschnee nach 2-3 km Känguruhsprüngen keine Kraft mehr habe, steckt sie mich beim Skilaufen auch schon mal in den Rucksack. Frauchen ist in Ordnung, aber sie regt sich immer unnötig auf, wenn ich unterwegs mal leckere Sachen aufstöbere und fresse. Sie meint, ich sei traumatisierte und ein Schwein. Blödsinn. Blödsinn, Hunde fressen eben andere Sachen als Menschen. Und dann hat sie immer Angst, dass der Fuchs mich erwischt. Na ja, Menschen eben....



    Minnie grüßt zurück


    Hallo Ihr Lieben!
    Ich weiß ja, dass es im Forum eigentlich unpolitisch zugehen soll, aber ich bin so stolz auf unser Städtchen!


    http://hessenschau.de/panorama…etzlar-blockiert-100.html



    Liebe Tuppie,
    Du hast völlig Recht. Die persönliche Freiheit hört dort auf, wo Menschen diskriminiert und ausgegrenzt werden. Wehret den Anfängen! Es gibt Dinge, die wir nicht akzeptieren müssen und es ist gut, dass die Leute dafür auf die Straße gehen.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Maria und Josef :) ,
    ja wenn Ihr aber auch hintereinander schreibt... :D:D:D


    Ihr habt natürlich Recht. Ein wenig mehr Nachdenken, Risikoabschätzung, Intervention von Spezialisten und Dachverbänden. Bildung kann ja auch nie schaden. Die Verbreitung der Arten wird nicht zu stoppen sein, aber wenn es gelingt, das Tempo zu verringern, hat die Natur auch Zeit, Antworten auf Keime, Pilze oder invasive Arten zu finden. Wir hätten es schon in der Hand. Wenn.....
    Aber im Moment sieht es leider danach aus, als würden wir alles daran setzen, das Gegenteil zu erreichen.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Reiner, Rotfüßchen sagt es bereits. tolle Funde. Wenn ich solche gewöhnliche Verdächtige finden könnte, würde hier der Bär steppen. Tolle Funde, klasse Bilder!


    Liebe Grüße Claudia

    Na gut, kommt mir bekannt vor. :D Da muss man sich keine Sorgen machen. Happy dog, selbe Gewichtsklasse wie meine. Aber wie drei Kilo mehr sieht Dorle wirklich nicht aus. In deinen Hund passt nicht mal ein Kilo Futter.
    Also mein Lieber, sag die Wahrheit: wo sind die Schlumpfbeeren wirklich? 8|

    Hallo Maria, das ist wieder eine so komplex Fragestellung. Theoretisch könnte man sofort ein Importverbot für die EU erlassen und würde damit die Ausbreitung von Seuchen und Verstöße gegen den Artenschutz unterbinden. Das geht aber praktisch nicht, weil es ein Verstoß gegen den rechtlich verbrieften freien Handel wäre. Fair trade steht quasi über allem. Ein Importverbot wäre nur unter ganz außergewöhnlichen Voraussetzungen möglich. Die Vogelgrippe hat es ermöglicht, ein Importverbot für Vögel in die EU zu erlassen. Wenn der Salamanderpilz Menschen befallen würde, wäre das z.B. ein Grund.


    Kontrollierbar ist das alles nicht, so wie es heute läuft. Egal wie viele Leute dafür eingesetzt werden, es wird nicht reichen. Der Umfang der Wildtierimporte ist gigantisch und wer sollte die Kompetenz haben geschützte von anderen Arten zu unterscheiden. Dasselbe gilt für die Exotenbörsen. Die paar Amtsvetreinäre sind ohnehin überfordert und Du sprichst es ja selbst an, ihnen fehlt in der Regel die Kompetenz, die Arten zu differenzieren.


    Aber der Handel mit Exoten hat noch eine weitere hässliche Seite. Zwar gibt es eine Anzeigepflicht für die Haltung gefährlicher Arten, aber das interessiert die viele Liebhaber dieser Tiere nicht die Bohne. Für diese Tierhalter gibt's nicht einmal die Verpflichtung, sich mit dem Gegengift für die gehaltenen Arten zu bevorraten. Das bedeutet, dass die Allgemeinheit für eventuelle Tierbisse aufkommen muss. Die Giftnotrufzentrale kümmert sich nicht nur um Pilzvergiftungen sondern auch um die Bisse der tierischen Lieblinge. Richtig blöd wird es, wenn Giftschlangen entfleuchen oder ausgesetzt werden, weil kaum jemand von Polizei und Feuerwehr eine harmlose Kornnatter von einer gefährlichen Giftschlange unterscheiden kann. Das hat alle nur denkbaren Folgen für Giftalarm-Einsätze. Und damit nicht genug: Sollte die Puffotter eines Giftschlangenliebhabers entfleuchen und jemanden beißen, gibt es das Gegenserum nicht in Berlin und auch nicht an irgendeinem anderen Ort bundesweit. Das nächste gibt es in der Schweiz. Bis man da hin- und her geflogen ist, braucht man es nicht mehr.


    Man könnte die Exotenbörsen wieder von Kommerz- zu Tauschbörsen zurückstufen. Das ließe sich sogar weitgehend durchsetzen. Dann hätten wir aber immer noch das Internet. Aber auch da wäre der Handel einschränkbar. Die Österreicher haben das vor ein paar Jahren getan, mit dem Ergebnis dass sich der Handel über die Grenzgebiete nach Deutschland verlagert hat. Im Grunde würde es eines internationalen Zusammenschlusses bedürfen, um den Exotenhandel zu unterbinden. Aber daran dürften die, die mit den Tieren Geld verdienen, nicht interessiert sein.

    Das ist ja wunderbar, Thomas. Du hast zwei Exemplare des schneeweißen Vielsporers gefunden. Und erst das Foto! Das ist tatsächlich irre. Wenn man bedenkt, dass da zwei Pilze drin sind! Und es ist Dir obendrein gelungen Sporen und Zystiden zu untersuchen. Ich bin begeistert. Selbstverständlich schließe ich mich Deinem Umbenennungsvorschlag an - Coprileucospora megaspora var. Boleporus - das ist doch ein grandioser Name. Ich hatte ja von Anfang an so einen Tintlingsverdacht.
    Hoffentlich hast Du Dir keinen Schnupfen gehört. Aber was mir wirklich Sorgen macht, dass Deine Hündin Dorle sage und schreibe 3 kg Schlumpfbeeren vernascht hat. Damit hat sie fast so viel verdrückt, wie mein ganzer Hund wiegt. Arme Dorle, bestimmt ist ihr jetzt schlecht. Außerdem: Schlumpfbeeren wirken in größeren Mengen halluzinogen. Wenn das man gutgeht.


    Liebe Grüße Claudia

    Hach Jan-Arne, hoffentlich machst Du bald wieder einen Ausflug. Danke für die tollen Impressionen. Ich vermute, dass ihr die überwiegende Zeit auf allen Vieren unterwegs wart ;) . Aber es hat sich wirklich gelohnt! solche Beiträge wecken das Interesse an den Winzlingen. Womit hast Du den Bergmolch hypnotisiert :D


    Liebe Grüße Claudia

    Ja Grüni,
    das sind ja nur Lurche und Schlangen und gruselige Krabbeltiere. Die kann man eben einfach so in eine kleine Margarinedose setzen und von Freitag bis Montag dort sitzen lassen bzw. unter Flutlicht zur Schau stellen. Die haben keine Knopfaugen und leider auch keine Lobby. Es gäbe schon Instrumente, hier einzuschreiten. Aber am Wochenende haben die Beamten eben frei und diese Börsen sind nicht einmal genehmigungspflichtig. Sie müssen den Behörden nur angezeigt werde. Das unterbleibt auch oft. So richtig geht es wohl auf der Exotenbörse in Hamm ab. Da strömen tausende hin und entsprechend viele Tiere werden angeboten. In Berlin sah das Interesse in etwa so aus:



    Wenn jeder irgendetwas mitnimmt, kann man eine Menge Geld verdienen.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Ihr Waldmeisterspezialisten,
    ich habe die Stängel nachmittags geerntet und zwei, drei Stunden welken lassen. Dann verströmten sie am intensivsten ihren Geruch. Über Nacht habe ich sie eingelegt und am Morgen war Bowle oder Saft fertig. Jetzt muss ich feststellen, dass es hier im Land keinen gibt und ich beim Umzug versäumt habe, ein Stück auszubuddeln. :cursing: Also nix mit Waldmeistergesöff dieses Jahr. ;(


    Liebe Grüße Claudia


    Hey Ihr...Heute fand ich spontan ne Horde RiMoMus....soo toll fanden meine Gäste und ich die nun nicht....


    Schick die nächsten her, Mentor. Du musst Deine Gäste nicht quälen.


    Lieben Gruß Claudia

    Lieber Peter, dieses Thema treibt mich schon seit fast zwei Jahren um, deshalb habe ich mir im vergangenen Frühjahr eine Exotenbörse in Berlin angetan. Mein Fazit: verantwortungslose Tierquälerei. Ich Greenhorn hätte dort problemlos Tiere kaufen können. Diverse Exoten, wie Skorpione, Amphibien, Riesenschlangen... Auf meine Fragen haben mir die Händler erzählt, alles ganz easy. Ich kann das!
    Von Infektionen wussten Sie nichts, angeblich. Die Börsenbesucher schleppten Minigläser und Kriechtiere davon in ihre Neubauwohnungen. Es ist unglaublich, was da abgeht. Die meisten der Tiere landen dann irgendwann im Klo. Kein Problem, für wenig Geld gibts Neues. Andere werden ausgesetzt. Schnappschildkröten geistern dann durch die Badeseen und wenn Sie zuschnappen durch die Presse. Neozooen haben sich stabile Habitate an Berliner Seen erobert z.B.(Gelbwangenschildkröten). Hier in der Thüringer Pampa haben es die Goldfische in winzige Bergteiche geschafft.
    Was mich wirklich umgehauen hat bei der Exotenbörse war, dass Feuersalemander angeboten wurden. Diese Exotenbörsen tagen immer sonntags. Da kontrolliert weder Tier- noch Artenschutzbehörde.
    Ich habe mich schlau gemacht nach dem Hintergrund dieser Börsen. Eigentlich waren die mal als Tauschbörsen gedacht. Inzwischen sind sie zu 99% Kommerz. Ich finde, das geht gar nicht. Was dabei herauskommt, sieht man bei den Salamandern.
    Traurige Grüße
    Claudia
    [hr]
    X( sowas kommt von sowas






    wütend :haue: