Die Abkehr von der Atomenergie war der größte Fehler, der je gemacht wurde. Statt sie einzustampfen hätte man sehr viel Geld in die Forschung stecken müssen um die Entsorgung oder besser weiterverwendung abgenutzter Brennstäbe in den Griff zu kriegen.
Hallo Ralf,
es gibt zwei Möglichkeiten:
Die Forschung an der Kernkraft weitertreiben, die in den letzten fünfzig Jahren keine Lösung für die Lagerung der Restabfälle der Kernkraft gebracht hat, geschweige denn für die Sicherheit der Anlagen vor Terrorismus. Ich will nicht völlig ausschließen, dass es eine Lösung geben könnte. Das Ganze kann sich aber auch als Irrtum erweisen. Was schlägst Du vor, wo der radioaktive Abfall gelagert werden soll? Die Abklingbehälter müssen, so lange es keine unterirdischen sicheren Lager gibt, oberirdisch gelagert werden. Wo soll das sein, bei mir in der Region bitte jedenfalls nicht. S.hon die Transporte sind kreuzgefährlich
die zweite Möglichkeit:
Die Erforschung der Erneuerbaren vorantreiben und bis dahin die Naturzerstörung, wie sie bei der gegenwärtigen rücksichtslosen Nutzung der erneuerbaren Energien zu beklagen ist, durch mehr Augenmaß zu vermeiden. Außerdem könnte jeder Energie einsparen. Vor fünfzig Jahren wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, durch Wind oder Sonne Strom zu erzeugen. Ich bin optimistisch, dass ein verträglicher Mix aus Erneuerbaren möglich ist. Es braucht nur noch ein wenig Gehirnschmalz und Zeit.
Vor den Schäden von Windrädern, so schmerzlich sie sein mögen, kann sich die Natur in einem für die menschliche Vorstellungskraft überschaubaren Zeitraum erholen. Bei freigesetzter Radioaktivität ist das unmöglich.
Wenn das Planungsrecht so verändert würde, dass Windräder entlang der Autobahnen, Industriegebieten etc. errichtet werden, hätten die Gemeinden keine Chance, solche Anlagen in sensiblen Bereichen aufzustellen. Ich denke auch, dass die Leute sich ihre Kommunalpolitiker zur Brust nehmen sollten, wenn die mit dem Gedanken spielen Windräder im Wald aufzustellen.
Lieben Gruß Claudia