Beiträge von Wutzi

    Hallo Grüni,

    Ich hätte mich kringeln können. Du warst so ahnungslos, obwohl Du Dich ausgiebig mit der kleinen Gnolmoderma beschäftigt hattest. Ich musste mich wirklich seeehr zusammenreißen😂

    Hallo Malone,


    klasse Bilder von den Winzlingen! Damit ist die Frage auch beantwortet, ob es ein Pilzleben nach den Schimmelpilzen gibt. Ich habe schon ein paarmal überlegt, die Köddel wegzutun und durch andere zu ersetzen. Aber gut, dass ich es nicht getan habe. Es wächst und gedeiht, insbesondere auf dem Hirschdung. Ich habe gerade nur nicht genug Zeit, mir alle genau anzusehen.

    Sehr schön Frank,

    Du bekommst den Preis für die besten Fichtenpollen-Bilder!

    Ich habe vor lauter Frust nicht fotografiert, als es so windig war. Bist Du eigentlich mit Taucherbrille oder mit Schwimmbrille unterwegs==Gnolm7?

    Jetzt wo sich ein Teil der Pollen auf dem Boden verteilt hat, sieht es hier aus wie beim Zementwerk in der Ex-DDR :




    Frühling, ja du bist’s...


    Tuppie, hab vielen Dank, dass du uns an Deinem schönen Sonntagsspaziergang teilhaben lässt. "Kaleidoskop des Waldes, damit triffst Du dieses besondere Frühlingslicht in den frischen Blättern haargenau. Ja, es ging dieses Jahr wirklich schneller als sonst, nicht nur gefühlt. Ostern war alles noch im Winterschlaf. Mitte April danach mussten wir einen alten Rhododendron ausgraben, um ihn vor einen Pilz zu retten. Der Boden unter den Wurzeln war immer noch gefroren. Ich kam mir vor wie im Permafrostgebiet. Dann blühte alles auf einmal, kurz und verging in der Wärme sehr rasch. Nach etwas Regen war explosionsartig alles grün. Schade, ich hätte die Zeit gern etwas länger genossen.

    Ohja, das kenn ich auch. :)



    Hallo Frank, oh je, wir können ja mal den Wettbewerb über die schwefelgelbste Region der Republik ausrufen. Du wärst zumindest ein Anwärter, auf ein gelungenes Foto dieser Landplage.


    Hallo Claudia,


    "halbiert" ist gut ==Gnolm13 Nein, ich habe einfach nicht in Wasser mikroskopiert, sondern in Eukitt eingedeckt. Durch den angepassten Brechungsindex verbessert sich der Kontrast. Funktioniert auch mit Pilzsporen, besonders wenn sie hydrophob sind. Und man kann das Präparat für die Ewigkeit aufheben.

    Hallo Verena,

    da kann ich ja lange in Immersionsöl herumpanschen. Von Eukitt habe ich noch nie gehört. Aber das Zeug scheint genial zu sein. Das ist allerdings mehr was für Profis, die wissen, was sie unter dem Mikroskop sehen.

    Hallo Charlotte,

    ich kenne zwar nicht viele Dungpilze, aber bezüglich des Innenlebens stimme ich Dir unbedingt zu. Das letzte Bild zeigt ausgesprochen elegante Strukturen.

    Hallo Norbert,

    ja Thula kann das auch gut. Aber die mussten wir gerade fällen, weil sie die Stützmauern zu zerbröseln drohten. Aber Thula gibt es auch nicht annähernd so viele hier wie Fichten. Letzteren kannst Du nicht entkommen.

    Das waren mal 7 große Thuja==Gnolm6==Gnolm6==Gnolm6. Ein Großteil ist schon verarbeitet.







    Hallo Claudia,


    klar intereesiert uns das, wir sind ja alle mittendrin ==Gnolm9

    Ich hab einen Fingerabdruck von der Fensterbank unters Mikro geschoben und per Smartphone fotografiert. Fichtenpollen sollen ja zwei Luftsäcke zum Fliegen haben, die sieht man. Kann aber auch was anderes sein, da kenn ich mich nicht aus:




    Hallo Verena,

    ich hab mal einen Objektträger vollgepackt mit dem grünen Zeugs. Die Pollen sind Deinem Bild recht ähnlich, aber wie zum Teufel hast du die Pollen halbiert, damit die Luftsäcke zu sehen sind==Gnolm11. Bei mir sind Luftsäcke nicht erkennbar.



    Hallo zusammen,

    weil sie mir den schönen sonnigen Ersten Mai verleidet haben, dachte ich, ich schau sie mir mal genauer an, diese Fichtenpollen. Sie werden vom Sturm aus den Baumkronen in gelbgrünen Staubwolken herabgeweht. Dass sich der der Pollenstaub überall niederschlägt, stört mich weniger, aber er ist ausgesprochen unangenehm in den Augen. Er reibt, wie feiner Sand.

    Diese so genannte Fichten-Mast, also das massenhafte Auftreten von Pollen trat früher alle 5 bis 7 Jahre auf. Inzwischen ist das Phänomen alle 2-3 Jahre zu beobachten. Ich habe mal ein paar Fotos von den Übeltätern gemacht und war selbst überrascht, wie viele Staubkörner so eine einzige Samenkapsel produziert.

    Vielleicht interessiert es Euch ja auch.



    Hier ist ein Fichtenzweig mit jungen Zapfen (Weibliche Blüte) und zahlreichen männlichen Blüten, die ihre Pollen zum Teil schon abgegeben haben.



    Das Foto vom Rütteltest hat nicht so funktioniert. Jedenfalls stauben die männlichen Blüten bei Berührung oder Wind. Eigentlich eine perfekte Befruchtungsmethode.




    So sehen die männlichen Blüten aus, wenn sie noch jung sind, fast wie unreife Walderdbeeren.



    links eine unreife männliche Blüte, in der Mitte eine reife, aufgekrümelte männliche Blüte, rechts eine weibliche Blüte - der Baby-Fichtenzapfen



    Es ist enorm, wie viele Pollen eine einzige männliche Blüte abgibt. Aber das erklärt auch die Unmengen Staub, die die Fichten gerade produzieren. Aber in zwei Wochen ist das auch vorbei. Blöd nur, dass in der nächsten Zeit kein Regen prognostiziert ist, der die Pollen wegschwemmt oder mit dem Boden verbindet.

    So ein Beitrag macht richtig Spaß und Freude. Wunderbare Tiere und Pflanzen. Danke für den Beitrag.

    LG.

    Thomas

    Hallo Thomas,

    schön, dass Du das große und kleine Gekrabbel auch so magst. Für mich ist jedes dieser Begegnungen großartig und mir macht es wahrscheinlich genauso viel Spaß so einen Beitrag zu schreiben, wie Dir, ihn zu lesen. Ich kann mich dabei an alles noch einmal erinnern.

    Hallo Claudia!

    Nein, Maikraut ist Waldmeister (Galium odoratum). Wie heißt das bei Euch? Dafür gibt es bestimmt auch viele Namen, wie für manche Pilze oder andere Kräuter.

    Nee, Tuppie, den habe ich hier noch nirgends entdeckt - außer in meinem Garten an einem mitgebrachten Rhododendron aus Berlin.:grofl:Ich habe keine Ahnung, warum er hier nicht vorkommt. Eigentlich ist er unverwüstlich und wuchert fast so stark wie Giersch.

    Hallo Claudia!

    Oh, wie schön, die ganzen Pflanzen! An den drei Gleichen haben wir schon mal eine Vereinsfreizeit gemacht. Merkwürdigerweise gibt es dort überhaupt kein Maikraut. Mag das die Bodenverhältnisse dort nicht?

    Hallo Tuppie, meinst Du Maiglöckchen mit Maikraut? Die habe ich gestern an einer etwas höher gelegenen Stelle am Kaffberg gefunden. Er liegt der Burg Gleichen gegenüber. Hier sind die vom Sturm zerzausten Pflanzen:



    Hallo Claudia,


    das ist ein toller Bericht. Das Wetter hat gepasst und fündig geworden seid ihr auch noch. Blühen noch immer viele Adonis?

    Hallo schwammgieher, leider sind nicht mehr so viele zu sehen. Die meisten haben schon Fruchtstände gebildet. Das Blasse Knabenkraut war auch zumeist schon braun. Mein Tipp: Nächstes Jahr - und dann 2 Wochen früher gucken.

    Hallo Tuppie, das Gekrabbel kenne ich. Da ist nicht nur der Efeu ein heißer Kandidat. Mit dem musste ich mich in Berlin auch immer einmal im Jahr herumschlagen, damit das Haus noch zu erkennen war. Verschiedene Hortensienarten sind auch Kandidaten von- "sofort danach duschen“, husten und ganz viel trinken.


    Ich bin eigentlich nicht allergisch, aber wenn die Luft gelb ist von Blütenstaub der Fichten, die hier zu Tausenden stehen und Dir die Körnchen vom Sturm in die Augen geweht werden, bleibt nur Taucherbrille oder drin bleiben. Jetzt am Nachmittag war es schon etwas weniger windig und ich hab mich ein Stündchen ins Freie wagen können. So extrem habe ich das noch nie erlebt.

    Hallo zusammen,


    gestern sind wir aus dem stürmischen, pollenverwehten Schwarzatal geflohen und haben uns bei der Burg Gleichen (eine der Drei Gleichen, die Burgen sind eines der Thüringer Wahrzeichen) nach frühen Orchideen und späten Morcheln umgesehen.

    Es war ein Traumtag, genau die richtigen Temperaturen, Sonne und die richtigen Wolken, eine bezaubernde Kulisse und schöne Pflanzen. Keuper- und Muschelkalkböden schaffen hier spezielle Lebensräume für eine Pflanzenwelt, die nicht alltäglich ist. Jedenfalls nicht hier bei mir, im sauren Schwarzatal.


    Wir haben nach dem Blassen Knabenkraut gesucht (Orchis pallens) - und es gefunden. Auch das an dem Standort in wenigen Exemplaren heimische Stattliche Knabenkraut (Orchis mascula) haben wir entdeckt. Die gelegentlich aus beiden Arten entstehende und hier anzutreffende Hybride (Orchis X hausknechtii) haben wir nicht gesehen. Am meisten haben mich die Adonisröschen begeistert. Sie bringen die Sonne auf die Erde. Am Ende habe ich ein Büschel Bärlauch mitgenommen, so können wir auch kulinarisch noch eine Weile von der schönen Region zehren.


    Hier ein paar Eindrücke von unserem Ausflug - allerdings war er wieder vollkommen pilzfrei==Gnolm6.


    Hier ging es los. Die Burgruine der Mühlburg ist im Hintergrund zu sehen.






    Nach einigem Suchen hatten wir das Blasse Knabenkraut entdeckt







    Wenig später fanden wir das Stattliche Knabenkraut. Aber trotz engagierten Einsatzes unseres PSH (Pilzspürhundes) gelang es uns nicht, die Hybride zu finden. Nun ja, auf Orchideensuche ist der Hund auch nicht ausgebildet.



    Diese malerischen Eichenmethusalems waren gar nicht selten.



    Dann wechselten wir den Standort und begaben uns zu einer kargen Trockenrasen-Vegetation, die sich den harten Keuperboden erobert hatte. Der Feldsaum war von Schlehen- und Weißdorngebüsch begrenzt.



    Die Schönheit des Weißdorn erschließt sich erst bei genauem Hinsehen.






    Das Adonisröschen kommt mit dem kargen Untergrund bestens zurecht. Leider waren die meisten schon abgeblüht, so dass nur noch wenige Blüten zu sehen waren.






    So sieht der Südhang der Burg Gleichen aus.







    Ganz anders der Nordhang des Berges. Hier wachsen die verschiedensten Kräuter und Pflanzen. Das Grün platzt förmlich aus allen Nähten. Aronstab (oben) und Salomonsiegel sind nur zwei der zahllosen Pflanzen, die den Boden mit ihren Blättern und Blüten bedecken bzw. ihn bedeckt haben. Buschwindröschen, Märzenbecher etc. sind natürlich inzwischen auch verblüht. Für mich steht fest. Das war nicht mein letzter Besuch in dieser Gegend.

    Und ich muss schon deshalb noch einmal da hin, weil der Sturm so sehr an den Pflanzen zerrte, dass sie sich kaum fokussieren ließen und dementsprechend verwackelte Bilder entstanden sind.

    Hallo Wolfgang,

    das ging mir auch schon zwei Mal so, als ich im Thread noch einmal etwas korrigieren wollte. Ich musste die Bilder löschen und noch einmal komplett neu einfügen.