Beiträge von Bibliothekar

    Lieber Christoph,


    selbstverständlich ist der deutschlandweit aktive Verein, Du darfst gern die DGfM beim Namen nennen unterstützend mit beteiligt. Hier die Ergebnisse einer Untersuchung von Andreas Gminder.


    Schuderbachwiese_Rote-Liste-Arten.pdf


    In meinem Bericht über einen Pilzkurs, dort vor Ort, wird in den nächsten DGfM-Mitteilungen ebenfalls auf diese Problematik hingewiesen.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Oehrling,


    ich denke, wir sind uns da einig. Wer schläft sündigt nicht! Lassen wir also unser sündiges Waldtreiben wenigstens in der Nacht ruhen und legen wir uns artig in die (Pilz)Körbchen. Bei Tageslicht kann man unsere Waldplündereien auch viel besser beobachten und mit der Bußgeldverordnung vergleichen. Also, bleibt auf dem rechten Weg!


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Oehrling,


    hast Du denn eine Quelle für dein Nachtbetretungsverbot? Ich habe nur finden können, dass unter bestimmten Umständen solche Ausnahmen möglich sind und das man Nachts nicht die Wege verlassen sollte um das Wild nicht zu beunruhigen. Wichtig ist zu beachten, dass man zu solcher dunklen Zeit und auch bei sehr schlechter allgemeiner Sicht (Nebel etc.) nicht den Waldbesitzer für einen Schaden verantwortlich machen kann. Alle 16 Bundesländer habe ich jetzt aber nicht abgeklappert. Solche Dinge wären Ländersache.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Danke Tuppie!


    Genau da würde ich in diesem Moment sein wollen. Schon allein die Bilder sind eine Wohltat fürs Gemüt.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Thorben,


    irgendwie kommt mir beim Betrachten der Weiße Büschelrasling Lyophyllum connatum nicht aus dem Sinn. Die Mikros könnten doch auch passen, wenn ich mit PdS 3 vergleiche. Der Fund an Holz macht mir aber am Ende doch Probleme.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Nemrod,


    es könnte auch sein, dass der Pilz sich einfach den Wachstumsvorschriften verweigert hat oder am Ende reichte das Geld nicht bis zum Stiel. Schön wäre es, wenn Du eine Kollektion mehrerer Exemplare hättest zeigen können, um den Lamellenansatz zu prüfen.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Nemrod,


    was sollte denn gegen den Weißen Ackerling Agrocybe dura sprechen. Die Lamellen sind normal etwas ausgebuchtet angewachsen. So richtig frei werden sie wohl auch bei deinem Fund nicht gewesen sein. Vermutlich sind sie etwas abgerissen. Das kann man auf den Bildern nicht so deutlich sehen. Die Mikros passen gut.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Claudia,


    wenn ich mir so die rostigen Lamellen auf dem ersten Foto ansehe, wäre ein Vergleich mit dem Brandigen Ritterling Tricholoma ustale eventuell auch anzuraten. Den hatte ich aber bisher nur einmal in der Hand.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Peanut,


    zunächst Entwarnung, es gibt nahezu keine kontaktgiftigen Pilze. In unseren Breiten kannst Du jeden Pilz gefahrlos betrachten und in die Hand nehmen. Selbst bei Giftpilzen wäre die Giftmenge an den Händen viel zu gering.


    Vom Habitus her ist der vorgestellte Pilz vermutlich ein Wulstling (Knollenblätterpilz). Leider bleibt uns das wichtigste Merkmal verborgen, die durch Madenbefall abgebrochene Stielbasis. Von der Optik her könnte der Graue Wulstling passen, aber ohne Stielbasis kann man das leider nicht genauer feststellen.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Schupfnudel,


    ich kann dir nur empfehlen, halt dir in Leipzig den Jesko als Ansprechpartner mit höchster Expertise warm und grüß ihn von mir.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Thomas,


    wenn man recherchiert ergibt sich ein klares Bild. B. adusta verursacht Weißfäule. Im Innenbereich tritt der Pilz als Schadverursacher sehr selten auf, da er auf permanenten Feuchtigkeitskontakt angewiesen ist. Er ist an Bauholz eher mal ein Schädling im Außenbereich. Eine entsprechende Vermeidung des Erdkontaktes dürfte hier für Abhilfe sorgen. Er verursacht eine schwache bis normalschnelle Fäule und kann leicht durch Trockenmaßnahmen ruhig gestellt werden. Strangbildende Weißfäuleerreger an Bauholz im Innenbereich sind sehr selten. B. adusta bildet keine Stränge zur Wasserversorgung aus entfernteren Bereichen.


    Die Gefahr für lebende Bäume müsste man mal extra recherchieren.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Manuel,


    das Problem ist, dass der 1. Pilz nicht vollständig entnommen wurde. Es fehlen also wichtige, bestimmungsrelevante Merkmale. Hüllreste am Stielende sind aber zu erkennen. Der Habitus würde sowohl zu einem Knollenblätterpilz, womöglich der gefährliche Grüne, aber auch zu einem Scheidenstreifling passen. Ein Ring am Stiel ist in der Regel ein flüchtiges Merkmal. Ohne das Stielende wird eine genauere Bestimmung als Amanita sp. nicht möglich sein. Solche Pilze künftig mit größter Vorsicht aus dem Boden aushebeln, um eine Beschädigung des Stielendes zu vermeiden. Die Scheide bei den Scheidenstreiflingen ist sehr labil.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Peter,


    das klappt so nicht bei den schnellen Medien. Maximal bekommst Du, wenn überhaupt, den Text von deinem Interview parallel zur Veröffentlichung. Da kann man sich dann hinterher mokieren, wenns nicht passt. Bei Funk und Fernsehen läuft das vormittags so: "Hallo, wir würden uns gern in 2 Stunden mit Ihnen im Wald [wo es gar keine Steinpilze gibt!] treffen und einen Beitrag über die großen Steinpilze machen. Oh, das ist schade, können Sie mir eine andere Person benennen? ...".


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo,


    ich empfehle aber auch immer Ibsens Spruch mit dazu.


    "Man schlinge Wissen nicht wie Grütze,

    Man nehme nur was einen nütze."
    Quelle: Ibsen, Peer Gynt, 1867


    Man wird aber ohnehin niemals für jede Frage das richtige Buch im Regal haben können. Wichtig ist auch, nach Wissen richtig zu suchen.


    Beste Grüße

    Stefan