Beiträge von Wolfgang P.

    Hallo Merkmann228,


    leider sehe ich kein Bild, aber "prominens" ist ein schwieriger Name, weil er von verschiedenen Autoren auf unterschiedliche Arten angewendet wurde. Der Typus ist eine südeuropäische Art.

    Nach welcher Informationsquelle hast Du denn diesen Namen ermittelt?


    Ich empfehle Dir den Tintlings-Artikel oben als Lektüre, dann hast Du einen guten Eindruck des Verwirr-Spiels in dieser Gattung.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo peterpan,


    erstmal möchte ich Dir gar nichts unterstellen, und glaube auch sofort, dass Dir persönlich irgendein Raubbau an der Natur fern liegt.


    Hoffentlich verstehen das auch alle Zuschauer so, die diesen Thread ja nicht lesen. Die Grenze zwischen nachvollziehbarer Freude an einem reichhaltigen Fund und der Gier ist m.E. leider fließend, auch bei privaten Sammlern und nicht erst bei gewerblichen. Daher hat das unkommentierte Füllen der Pilzkörbe im Video bei mir persönlich erstmal eine Abwehrreaktion (und vielleicht eine unglückliche Formulierung oben) ausgelöst.


    Dazu ist die Auslegung der Rechtslage regional sehr verschieden. Würde es Dir ein Zuschauer in BaWü gleichtun, würde dieser schon ein Bußgeld von 200€ riskieren, denn dort gilt eine Grenze von 1 kg/Person/Tag und ein Bußgeld von 100 €/kg (zumindest in einigen Landkreisen):


    Senioren sammeln zu viele Pilze – 1700 Euro Strafe | wr.de | Panorama


    Natürlich weiß ich auch, dass die privaten Sammler (und selbst die gewerblichen) keinen nennenswerten Einfluß auf die Häufigkeit von Pilzen haben. Da sind Faktoren wie Klimawandel, Stickstoff-Immissionen aus Verkehr und Industrie, schwere Forstfahrzeuge oder zu dichter Wildbestand letztlich viel entscheidender.

    Dennoch müssen gerade wir Naturnutzer, die wir sind, in Punkto Besonnenheit und Nachhaltigkeit als Vorbilder agieren, und sobald Du Dich als Influencer im Web betätigst, gilt das für Dich m.E. in noch höherem Maße.


    Wir müssen das jetzt aber nicht weiter vertiefen, morgen bin ich auch im Wald und kann mich hoffentlich über den einen oder anderen Steinpilz freuen, 2 kg brauchen's gar nicht sein.


    Liebe Grüße,


    Wolfgang

    Hi Schupfnudel,


    die sind teils leicht, teils kräftig rosa abgebildet, bei Safranschirmlingen (damals auch noch Macrolepiota) eher gelblich, nur eben bei mastoidea rein weiß.


    Wobei man wissen muss, dass die Autoren der PDS jeweils eine Kollektion pro Art vorgestellt haben, und gar nicht versuchen, die komplette Bandbreite der Art zu beschreiben, sondern eben nur diesen von ihnen untersuchten Fund. Der Sporenabwurf wurde jeweils eingescannt und digital die Farbe im Buch reproduziert.


    Ich kenne keine Untersuchung darüber, wie variabel die Sporenpulverfarbe bei Macrolepioten innerhalb einer Art ist.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo an alle,


    rhodosperma ist eine Art aus der procera-Gruppe mit komplexem Ring - zumindest in der Interpretation von FRIEBES (Tintling 2013), https://www.pilzforum.eu/attac…35097-macrolepiota-1-pdf/ , die Originalbeschreibung kenne ich nicht. Wozu es diesen Namen braucht, wo er ja ein Synonym zu dem älteren (also gültigen?) Namen fuliginosa sein soll, habe ich allerdings nicht verstanden.


    Das hier gezeigte ist m.E. eine Art aus der mastoidea-Gruppe.


    Wer sich selbst eine Meinung zur Aussagekraft der Sporenpulverfarbe verschaffen will, gucke mal in den Pilzen der Schweiz die Sporenabwürfe von allen Macrolepioten an (Band 4, S. 214 - 218) - ist mastoidea s.l. vielleicht die einzige Art mit wirklich weißem SPP?


    Gruß,

    Wolfgang

    Die Ausnahmeregelung macht eigentlich überhaupt keinen Sinn da das sammeln aller Pilze im Bundenaturschutzgesetz geregelt ist. Es gilt für alle Pilze "in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf".

    Hallo an alle,


    der von peterpan zitierte §39 im Naturschutzgesetz befindet sich im Abschnitt "Allgemeiner Artenschutz" und gilt damit für alle Arten, die nicht dem besonderen Schutz unterliegen.


    Für besonders geschützte Pilze (die "Pflanzen" im Sinne des BNatSchG sind) gilt §44, Abs. 1, Nr. 4:


    "Es ist verboten, wild lebende Pflanzen der besonders geschützten Arten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, sie oder ihre Standorte zu beschädigen oder zu zerstören"


    Zu diesen besonders geschützten Arten gehört auch der Steinpilz.

    Gerade für den gibt es aber wieder eine Ausnahmeregelung in der Artenschutzverordnung (BArtSchV §2):


    "Die Verbote des § 44 Absatz 1 Nummer 4 und Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 des Bundesnaturschutzgesetzes gelten nicht für Pilze der nachstehend aufgeführten Arten, soweit sie in geringen Mengen für den eigenen Bedarf der Natur entnommen werden:

    Boletus edulis Steinpilz

    Cantharellus spp. Pfifferling - alle heimischen Arten

    ..."


    Das ganze ist vom Gesetzgeber also weder besonders nachvollziehbar umgesetzt, noch naturschutzfachlich irgendwie begründet (Steinpilze sind nicht selten).


    Aber es bleiben die geltenden Gesetze. Das Bußgeld kann bei Verstoß gegen §44 bis 50.000 EUR betragen (BNatSchG §69, Abs. 7), das ist viel höher als bei einem Verstoß gegen den allgemeinen Artenschutz bei anderen Pilzarten.


    Ich persönlich würde daher nicht unbedingt ein Video mit so einer Ordnungswidrigkeit bei youtube öffentlich stellen, das könnte blöde Konsequenzen haben.


    Was "geringe Mengen für den Eigenbedarf" sind, ist aber anscheinend nicht in allen Bundesländern geregelt, womit man es am Ende dem Wohlwollen des Richters überlässt. Dort wo es geregelt ist, steht meines Wissens 1 oder 2 kg/Person/Tag.


    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo an alle,

    eine leichte Natterung ist im mastoidea-Komplex nicht selten. Sicher gibt's deswegen massenhaft Fehlbestimmungen als procera.


    Wieviele Arten da drunter sind, für mich immer noch unklar. In der ITS-Sequenz sind die alle fast gleich, weshalb Vellinga sie auch alle in einen großen Artenkomplex reinwirft.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo Martin,

    vom Bild her ist mir sofort lividoalbum in den Sinn gekommen, aber dafür wären die Sporen etwas zu klein.

    Vielleicht sind sie aber auch einfach noch nicht reif, die Fruchtkörper sehen recht jung aus.


    Was Du an der Schneide zeigst, sind m.E. Basidiolen, die noch keine Sterigmen ausgebildet haben.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo Beorn,

    tolle Bilder!


    der "rubellus" ist aber fast sicher auch eine Dermocybe, ich tippe mal auf tubarius oder huronensis, also einer mit jung olivgrünen Lamellen.


    Diese beiden "Zwillinge" sind nur schwer auseinanderzuhalten. C. rubellus hätte einen spitzeren Buckel und mehr rötliche als olivene Farben, und der (hellgelbe) Ethanol-Extrakt im UV ein farbenfrohes Spektrum, während die eher bräunlichgelben Extrakte von tubarius und huronensis im UV nicht so auffällig sind.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo an alle,


    ich bin gerade erst auf diesen Thread aufmerksam geworden, daher ein etwas verspäteter Kommentar:


    Ja, die ITS zu sequenzieren ist eine preisgünstige Routinemethode. Der Vergleich der Sequenz mit einer Datenbank ist ebenfalls einfach. Zwischendrin ist aber kommerzielle Software im Gebrauch und auch etwas Erfahrung nötig, wenn im Chromatogramm zwei Signale überlappen. Der Laie sollte sich daher auf jeden Fall bis zur FASTA-Datei helfen lassen, und vielleicht auch bis zum Blast (Baum-Vergleich mit ähnlichen Proben aus der Datenbank).


    Im Moment ist die Welt aber noch etwas hintendran mit dem Füllen der Datenbank mit Typus-Belegen bzw. sorgfältig bestimmten Vergleichsproben, und ohne diese ist die Methode praktisch wertlos. Weiterhin gibt es unterschiedliche Ansichten, wieviele Basenpaare Differenz zwischen ähnlichen Arten sein sollten.


    Daher müsste von Pilzen, von denen eine Sequenz gemacht werden soll, auf jeden Fall auch Fotos und ein klassisches Exsikkat gemacht werden. Falls die Sequenz auf eine unbekannte bzw. außergewöhnliche Art hindeutet, kann man wenigstens im Nachhinein die Merkmale von einem Fachmann nachprüfen lassen. Schon deswegen würde ich bei Pilzen von Proben in Ethanol abraten - das lässt sich danach nicht mehr mikroskopieren. Und wenn man eh ein Exsikkat macht, kann man das auch zur DNA-Analyse nehmen.


    Im durchaus häufigen Fall bei Pilzen hat man am Ende eine Sequenz, aber keinen passenden Treffer in einer Datenbank (oder nur einen mit einer kryptischen Bezeichnung), und ist damit so schlau wie vorher.


    Das sterile Arbeiten bei der Probennahme ist glaube ich eher eine Routine-Vorsichtsmaßnahme gegen Fremd-DNA und eine Erziehungsmaßnahme für Bio-Student*innen - es dauert ja nur 10 sek, das Skalpell in's Feuerzeug zu halten, und danach hat man ganz sicher keine Spuren vom vorher geschnittenen Pilz dran. Warum sollte man das NICHT machen, wo es doch so leicht ist? Nötig ist's aber nicht.


    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo an alle,

    sieht für mich nach einem (aufgrund der Dunkelheit des Standortes?) etwas schmächtigen Exemplar von Gymnopus luxurians aus.


    Die ursprünglich amerikanische Art ist in Ausbreitung. Ich hatte ein paar Jahre lang das Vergnügen, Hunderte auf Rindenmulch beobachten zu können.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo an alle Hygrocybophilen,


    26. oder 27.10 finde ich auch optimal.


    Und das Gebiet ist - so wie ich es botanisch beurteilen konnte - ein Knaller. Bin fast sicher, dass die Pilze da mitgehen.


    Grüße,

    Wolfgang

    Hallo Karl,

    Danke für Deine Einschätzung und die Vergleichsbilder.


    Von den 4 Bildern im Originalbeitrag würde ich beim ersten und letzten Deinem Urteil "eindeutig serrulatum" nicht widersprechen wollen, auch wenn ich es nicht ganz eindeutig finde. Das dritte Bild zeigt aber Fruchtkörper, bei dem auch die unten gestaffelten Fruchtkörper jedes schwarzblau verloren haben und rein braun ausgefärbt sind. So kenne ich "meine" serrulatums nicht, und beim obersten meine ich sogar einen blauen Rand zu erahnen. Ist auch das dritte Bild für Dich in der normalen Variationsbreite von serrulatum - dann müsste ich mein Bild der Art noch erweitern? Oder (@anthoff) zeigen die 4 Bilder gar beide Arten?


    Grüße,

    Wolfgang

    Hallo Simone,


    an den Supporting Informations hätte ich auch Interesse.


    Was das "bioverfügbare" Arsen im Boden angeht, wäre ich mit Aussagen sehr vorsichtig, denn zumindest von Schimmelpilzen ist bekannt, dass sie anorganische, unlösliche Arsenverbindungen durch Methylierung aufschließen können. Der "Klassiker" aus meinem Chemiestudium ist Schweinfurter Grün (Kupferarsenitacetat), das früher als Wandfarbe in Innenräumen benutzt wurde und von Penicillium zu Trimethylarsin verstoffwechselt wird. Möglicherweise (reine Spekulation!) ist für den Pilz daher sehr viel mehr Arsen bioverfügbar? Insofern erscheinen mir die Messungen im Boden gut gewählt.


    Viele Grüße,


    Wolfgang Prüfert

    DGfM

    Hallo Antoff,


    serrulate Schneide heißt: lange herausstehende (ggf. septierte) sterile Zellen, die die Schneide unter der Lupe gesägt aussehen lassen.


    Diese sterilen Zellen sind keine Zystiden, denn sie entspringen einer Schicht an liegenden Hyphen entlang der Schneide. Ich persönlich interpretiere es so, dass sich die Huthaut an der Lamellenschneide fortsetzt (wie man das z.B. von Russula olivacea kennt, oder von der schleimigen Schneide bei Roridomyces), und daher die Endzellen auch so pigmentiert sind. Das ist aber in der Entoloma-Forschung keine anerkannte Sichtweise.


    Eine sterile Schneide aus liegenden Hyphen gibt es bei vielen Entoloma-Arten, mal mit und mal ohne Pigmentierung der Endzellen in braun oder blau. E. chalybaeum gehört auch dazu, die herausstehenden Zellen sind aber nicht so lang im Vergleich zu serrulatum oder caesiocinctum (also nicht serrulat), und auch seltener pigmentiert.



    Die dritte Art könnte papillatum sein, aber ohne Mikros und ohne Geruch ist das natürlich geraten...

    Bleib' am Ball, das könnte erst der Anfang sein ;)


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo an alle,


    die unteren Bilder sehen für mich nach chalybaeum aus. Untypisch wäre aber der erste mit dem braunen Hut - chalybaeum behält gewöhnlich die schwarzblaue Farbe sehr lange.


    Typisch sind die blauen Lamellen mit steriler, aber nicht serrulater Schneide und der polierte blaue Stiel.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo an alle,


    von der dunklen Farbe würde ich caesiocinctum nicht sofort ausschließen, das soll schon mal vorkommen (zumindest jung). Zu der Art passt, dass die blaue Farbe schnell verschwindet und in braun übergeht. Auch die extrastark serrulate Schneide würde passen. Allerdings müsste caesiocinctum durchscheinend gerieft sein - jetzt müsste man den Pilz mal in nass beurteilen.


    Andernfalls eben doch serrulatum, die trichterigen Formen werden auch mal als var. atrides abgetrennt.


    Die Blauen bleiben schwierig - mal sehen wie sich das entwickelt, wenn die Sequenzierungsergebnisse veröffentlicht wurden.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hi Heidi,

    Peziza labessiana wäre schon ein sehr selten dokumentierter Fund.


    Ob er wirklich selten ist, oder suchen nur zu wenig Leute im Frühjahr solche Pilze auf nacktem Boden? Und wieviele Leute in DE trauen sich zu einen Becherling sicher zu bestimmen (ich nicht)? Werden die Namen "labessiana" und "celtica" heute noch im Sinne von Boudiers Originalbeschreibung verwendet? Welche taxonomische Relevanz hat die Art der Pigmentierung (Boudier zeichnet bei labessiana gleichmäßig intrazellulär braune Paraphysen)?


    Viele Fragen... wenn Du ihn wieder findest, sollte man ihn m.E. sequenzieren.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo Christian,


    Danke für den Hinweis, labessiana hatte ich gar nicht in Betracht gezogen, weil die nach meiner Lit. keine Öltropfen hat.

    Bei Spooner (Field Mycology 2001) steht dagegen "biguttulate".


    cup_fungi_-_larger_-__of_britain_part_3.pdf


    Der Spooner-Schlüssel würde mich allerdings eher zu badiofusca leiten, weil die Sporen teilweise über 9 my breit sind, und die Paraphysen braun inkrustierte Placken haben (ich versucht da noch ein Foto zu machen). In dem Schlüssel ist celtica nicht enthalten.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo an alle,


    um mich noch etwas weiter aus dem Fenster zu lehnen:

    Mit den mir verfügbaren Schlüsseln (Hohmeyer 1886, Nordic Ascomycetes) komme ich am ehesten zu Peziza celtica oder badiofusca.


    Wobei badiofusca nur einen Öltropfen haben soll, allerdings hatten die Paraphysen zum Teil bräunliche Auflagerungen, was wieder für badiofusca spricht.


    Mit dem Hohmeyer-Schlüssel lande ich bei celtica.Das Bild von celtica in den Pilzen der Schweiz zeigt einen helleren Pilz, ich hänge hier auch mal das Bild von Boudier (1905) an, den vielleicht nicht alle im Bücherschrank haben. Ich finde die "alten Meister" immer noch bewundernswert!


    Den Hohmeyer-Schlüssel in Z. Mykol. 52(1) gibt's kostenlos bei der DGfM zum Download:


    Artikelarchiv - Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.


    damit bin ich so gelaufen:

    Sporen ornamentiert --> Schlüssel II


    auf Boden --> 15

    ohne Apiculus --> 16

    Ornament aus isolierten Warzen --> 38

    keine Flüssigkeit ausscheidend --> 39

    Sporen nicht spindelig --> 40

    Sporen mit 2 Öltropfen --> 47

    Hymenium dunkel --> 50

    Sporen unter 20 my --> 53

    Hymenium purpurbraun --> 54

    Ohne Körnelung --> 55

    Fruchtkörper> 1 cm --> 56

    Hymenium purpurbraun --> Peziza celtica


    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo an alle,

    ich hab' ein paar vertrocknete Krümel von Heidis Pilz heute unter's Glas gelegt.

    Smardaea planchonis kann ich sicher ausschließen.


    Die Sporen sind elliptisch ca.14-16 x 8-10 (leider tot, viele kollabiert, keine frei außerhalb der Asci), und mäßig feinwarzig mit 2 Tropfen.

    Die Paraphysen sind zur Spitze kaum verdickt. Hier mal ein Bild schnell durch's Okular geknipst - 50xÖl, 1 Strich=2my.

    Am Excipulum sind mir ein paar herausstehende Haare aufgefallen, die Einschnürungen hatten.


    Sieht für mich nach einer Peziza aus...


    Wolfgang

    Hi Stefan,

    gerade fimbriatum ist nitrophil, das ist schon länger bekannt. Im Oberrheingebiet gehen die bis auf die Spargelfelder, meine Tante hatte sie mal zwischen den Himbeeren in ihrem Garten bei Rüsselsheim.


    Mit dem fimbriaten Peristom gibt es ja nach aktueller Art-Auffassung in Deutschland nicht so viel, neben pulchellum vor allem fimbriatum und winterhoffii, wobei ich fimbriatum var. campestre auch noch für eine gute Art halte (meines Wissens denken das auch Harzi und Peter Specht). T. armillatum und giovanellae sind verschollen (RL 0).


    Gruß,


    Wolfgang