Hallo,
ich denke dass Nr. 6 Sebacina incrustans sein könnte. Ein Heterobasidiomycet, vielleicht findest Du auch deshalb keine (bekannten) Strukturen.
Nr. 8 ist sehr wahrscheinlich Russula integra.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
ich denke dass Nr. 6 Sebacina incrustans sein könnte. Ein Heterobasidiomycet, vielleicht findest Du auch deshalb keine (bekannten) Strukturen.
Nr. 8 ist sehr wahrscheinlich Russula integra.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
ja, Boletus legaliae würde in der Tat gut passen - und die passende Zeit wäre auch.
In Wetzlar war letztes Jahr am 10. Juli der bekannte Standort sehr reichlich besetzt mit 50+ Fruchtkörpern!
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
B. menday soll recht deutlich andere Sporenmaße (Quotient?) haben als B. luridus.
beste Grüße,
Andreas
Hallo Stefan,
könnte eine Tubaria sein, ein Trompetenschnitzling.
Ein (scharfes) Bild der Unterseite wäre gar nicht schlecht ....
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
also das sind für mich Ziegelrote Schwefelköpfe, wenn auch mt sehr blassem Velum. Auch dass das Velum so eckige Flecken am Hutrand macht, fast wie Schuppen, das kenne ich ganz typisch vom Ziegelroten. Und die drunter vorschimmernde Hutfarbe ist eben deutlicher rot, beim Wurzelnden ockerbraun.
Ob Mikromerkmale sich unterscheiden lässt sich ja nachlesen, ich bin noch nie in die Verlegenheit gekommen diese Pilze mikroskopieren zu müssen.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
ich tippe wie Tuppie auf nen Rotfuß - allerdings kann ich keinen Goldschimmel erkennen ....
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
die Farben stimmen auch nicht für R. botrytis, die mehr Violett im Rot hat und weniger Orange.
Deine Koralle ist mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit R. subbotrytis, die Rosenrote Koralle.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
bin grad zufällig auf diesen alten Thread gestossen.
Auch wenn es sich nicht überprüfen lassen wird - meine Gedanken zu den Pilzen ist nochmals anders: Den ersten halte ich für Hebeloma mesophaeum, dann müsste der Bonsai aber ein Mykorrhizabaum gewesen sein. Und den letzten für eine Galerina.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
ja ja, okay, kann schon MAL vorkommen - es gibt ja nix was es nicht gibt. Aber das sind schon recht große Ausnahmen.
edit: Ich halte deinen Pilz von damals für den Grünblättrigen, nicht für den Ziegelroten.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
kurzfristig hat sich bei mir eine Lücke aufgetan und ich werde in Oberhof an bewährter Stelle einen F1-Kurs anbieten, der 4 Tage dauert (Sa. 30.09. bis Dienstag 03.10.) - Kursgebühr 135,00 Euro.
Da ich etlichen Leuten absagen musste, hier die Mitteilung dass es nun doch noch die Möglichkeit gäbe, einen entsprechenden Kurs zu belegen.
beste Grüße,
Andreas
Hallo zusammen!
Wenn es denn den Wurzelnden Schwefelkopf auch mit so dicken fruchtkörpern (siehe größe der Fichtennadeln) und mit solchem Velum auf dem Hut gibt, dann kann das gut sein, und dann kann es auch gut sein, daß ich die eine oder andere Kollektion von vermeintlichen Ziegelroten schon fehlbestimmt habe. Da muss ich in Zukunft wohl aufmerksamer hingucken.
Hallo,
nicht "auch", sondern das sind ja gerade seine Hauptmerkmale! Robust und mit viel dickem Velum, so dass die Hüte fast weiß sind.
Der Ziegelrote wächst immer büschelig, hat viel rotere Farbtöne, gelbes Velum, wurzelt nicht und kommt vorwiegend an Laubholz - eigentlich kann man die nicht verwechseln
Der Wurzelnde Schwefelkopf wächst immer einzeln oder nur sehr wenige, meist tief im mulmigen Nadelholz steckend, und mit hellen orangebraunen Hutfarben die weitgehend vom weißen Velum verdeckt sind.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
zu Bild 1:
Das ist meiner Meinung nach Clitocybe squamulosa. Jedenfalls gehört er in die costata-Gruppe und nicht in die gibba-Gruppe. C. costata glaube ich nicht weil der Pilz relativ klein dafür wäre, die Farbe zu lebhaft und die Ökologie nicht passt. Diese Pilze, die ich vor allem aus Bergwiesen kenne (oft Saftlingswiesen) habe ich immer aufgrund der fensterlederartigen Hutoberfläche, die auch in kleine filzige Schüppchen aufbricht, C. squamulosa genannt.
Zu Bild 3:
Der gesellige Schwefelkopf ist dünnstieliger, graziler und hat keinen wurzelnden Stiel. Außerdem kaum Velum auf dem Hut. Der Safranfarbene Schüppling hat überhaupt kein Velum und ist zumindest an den Fraßstellen richtig orange wie eine Möhre. Im Altern und nach Verletzung fängt er an zu schwärzen. Passt makroskopisch gar nicht.
Ich bin weiterhin sicher dass es der Wurzelnde Schwefelkopf ist.
Zu Bild 4:
Da fällt mir auch nichts ein, was gegen Chrysomphalina strombodes sprechen würde - ausser dass das ein sehr seltener Pilz st, der auch als Naturnähezeiger gilt, und vor allem in naturnahen Bergnadelwäldern vorkommt.
beste Grüße,
Andreas
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Hallo,
...
coindigger: Was sind denn für Begleitbäume in der Nähe - zufällig ne Pappel dabei? (Also Hybridpappel, nicht Zitterpappel ....)
beste Grüße,
Andreas
Hej,
ganz lieben Dank für eure Hilfe.
Unter Xerocomellus bubalinus finden sich zwar nur wenige Bilder, die meinem Fund sehr nahe sind, aber einige passen eben perfekt.
Andreas: nach genauer Umfeldsuche - eine sehr große Weymouthskiefer, eine große Blaufichte, eine große Lärche, zwei große Buchsbäume und eine kleine Zierkirsche - das war ´s.
(gib mir bitte mal einen Tipp, wenn Du die PSV-Kurse 2018 eingestellt hast... Danke!)
Falls ich noch irgendwas makros- oder mikroskopisch machen kann, gebt bitte Bescheid. Übrigens: er bläut nach ca. 1 Minute stark und nach 20 Minuten ist das Blau wieder komplett weg.
beste Grüße und vielen Dank noch mal,
Tom
Hallo Tom,
also nur Nadelbäume .... Das ist eher ungewöhnlich meiner Erfahrung nach, ich kenne die Art nur von Laubbäumen (Linde, Pappel, Eiche)
Kirsche und andere Rosaceen machen keine Ektomykorrhiza, ebensowenig Buchs.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
Bild 3 ist der Wurzelnde Schwefelkopf (Hypholoma radicosum).
beste Grüße,
Andreas
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Hallo, Andreas!
Nein, genau richtig. Der Fehler liegt woanders, weil bei mir ist nichts angekommen. Kannst du es bitte noch mal versuchen?
Nicht, daß es da ein Problem mit den PNs an sich gibt...
LG, Pablo.
Hallo Pablo,
grad nochmal abgeschickt und jetzt müsste es funktioniert haben.
Ich glaube der Fehler war, dass ich keinen Betreff eingefügt hatte - die PN ist auch nicht in meinem Postausgang gewesen. Ich wurde aber auch nicht gewarnt, dass sie nicht verschickt würde!
beste Grüße,
Andreas
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Hallo zusammen!
Euren Kommentaren nach müssten eigentlich schon mehr Tips bei mir gelandet sein, als momentan notiert sind.
![]()
Nicht daß da irgendwas schief gegangen ist beim Absenden?
Bisher habe ich Lösungsvorschläge von nochn Pilz, Engelchen, Joe83, Brassella, Romana, Climbingfreak, Ipari und Linnea.
Ich warte mal noch eine Stunde, dann wird der Joker abgeschickt.
LG, Pablo.
Hi Pablo,
z.B. meiner fehlt offensichtlich? Per PN an Dich geschickt - war das falsch?
beste Grüße,
Andreas
Mein Lösungsvorschlag hat übrigens nur 13 Buchstaben, was mich etwas irritiert, nachdem 14 und 16 genannt wurde...
Hallo,
meiner hat auch nur 13 .... ![]()
schaun mr mal, ge!
Andreas
Hallo,
der einheitlich rot gerillte Stiel und die breite rosa Zone unterm Hut sprechen schon für bubalinus und dass der Hut so gar keine Risse aufweist spricht eher gegen cisalpinus.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
ja, könnte gut sein. Der scheint in der Marburger-Bad Laaspher Gegend schon mehrfach gefunden worden zu sein, ich habe ihn dort auch mal gesehen.
coindigger: Was sind denn für Begleitbäume in der Nähe - zufällig ne Pappel dabei? (Also Hybridpappel, nicht Zitterpappel ....)
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
auch meiner Meinung nach ein Satans-Röhrling. Die Purpur-Röhrlinge sind doch deutlich anders im Farbton entweder im Stiel (orangener) oder im Hut (rosa bis purpur unter einer grauen Filzschicht).
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
ja, muss ich zugeben. Die Funde von Thomas Rödig sind ja auch zumindest teilweise molekular abgesichert ....
beste Grüße,
Andreas
Hallo Claus,
ah, sorry, das hatte ich nicht gewusst dass du direkt zu den Sektionsschlüsseln gegangen bist! Ja, klar, nun verstehe ich was du meintest.
Zum Thread: Also um Himmels Willen hab ICH doch nicht mein Einverständnis zu geben ob das so stehen bleiben dürfe! natürlich sollte alles so bleiben, ist doch immer interessant das ganze nachzulesen.
Und ob es wirklich R. velutipes ist, ist ja nun nicht 100% erwiesen. Es ist halt MEINE Meinung, aber andere können das natürlich auch anders sehen, das ist jedem sein gutes Recht.
Werner Jurkeit hat mir noch geschrieben, unter anderem dass er also schon mehrere Funde von roseoaurantia hatte, diese NICHT für R. incarnata halte, und generell kaum Gemeinsamkeiten von velutipes und roseoaurantia sehen. Die SV-Reaktion ist negativ, also schwach rosalich bei roseoaurantia, nicht zu Vergleichen mit der stark eosin-/fuchsiaroten Reaktion von R. velutipes, die ansonsten nur noch R. minutula aufweist.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
das mit den Fraßstellen muss ich mal genauer beobachten bei meinen Fundstellen, ich habe zu wenig drauf geachtet.
Stickstoffliebend sind diese Xerocomellus alle mehr oder weniger.
Ich denke weiterhin dass es chrysenteron ist, weil bei porosporus die Rotfärbung des Stiels nach meiner Beobachtung immer als rote Ringzone im oberen Drittel des Stiels anfängt, genau dort wo die düstere Stielfärbung aufhört. Von dort aus kann das Rot dann auch etwas den Stiel herunterziehen zur Basis hin. Bei chrysenteron ist es genau umgekehrt, da beginnt die Rotfärbung in der Stielbasis und zieht nach oben (wie beim Netzstieligen Hexenröhrling).
beste Grüße,
Andreas
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Hi,
Sarnari schreibt dazu auf Seite 1323:
"Resta tuttavia da accertare che non si tratti di Roseinae, vista la reazione "rosso Fucsia" con SV sul secco (reazione di cui non sono precisate la brillantezza e la persistenza)."
Ich kann diesen Satz nicht 100% sicher übersetzen - könnt Ihr mir dabei helfen?
Beste Grüße
Dieter
PS: ZU Russula roseoaurantia gibt es noch keine Sequenzen --> phylogenetisch konnte Helga dort also sowieso nicht landen.
Hallo,
in etwa wie folgt:
" Es bleibt auf jeden Fall sich abzusichern, dass es sich nicht um eine Roseinae handelt, im Hinblick auf die "fuchsia-rote" Reaktion auf SV im trockenen Zustand" - den Hinweis in der Klammer kann ich nicht übersetzen ....
Die molekularen Untersuchungen in MARXMÜLLER stammen von Hampe und Kollegen in Ghent und nicht von Frau Marxmüller selbst, aber sie hat dankenswerterweise ihr Material zur Verfügung gestellt und einem Abdruck der Ergebnisse zugestimmt, was ihr hoch anzurechnen ist. Das Team um F. Hampe hatte sehr wahrscheinlich durchaus Material von Russula roseoaurantia sequenziert - die Spezialisten haben meist eine wesentlich umfangreichere und verlässlichere Datenbank als die öffentlich zugänglichen wie GenBank oder Unite. Außerdem steht dort ja, dass es R. lilacea sei, und eine Vergleichssequenz von R. lilacea hatten sie mit Sicherheit.
beste Grüße,
Andreas
[hr]
[quote pid='367049' dateline='1500287220']
Beispiel mein Pilz:
- fange ich mit Schlüsseln an, lande ich mit EINHELLINGER bei den lilaceinae -> incarnata
- fange ich auf Anraten mit SV an, lande ich bei den roseinae -> velutipes
- noch schlimmer mein Ablauf, ich bestimmte nach EINHELLINGER, dann auf Anraten mit Sulfovannilin
[/quote]
Hallo Claus,
das verstehe ich nicht, wieso siehst Du da Chaos?
Wenn Du mit Einhellinger schlüsselst wird bei den Weißsporern erst gefragt ob mild, dann ob inkrustierte Hyphen, und dann ob die SV-Reaktion eosinrot ist oder nicht. In ersterem Fall kommst Du in die Roseinae, in letzterem zu den Lilacinae.
Dein Pilz hat eine positive Reaktion, also bleibt nach Einhellinger nur die Sektion Roseinae (Schlüssel IIa)
In den Roseinae wird zuerst die kleine R. minutula weggeschlüsselt (Hut stets < 3 cm passt nicht auf deine Pilze). Dann bleibt nur die R. lepidicolor, die eine fast unabziehbare Huthaut hat, sowie R. rosea (= velutipes-aurora) mit "fast bis zur Mitte abziehbarer Huthaut" (!!)
Ich sehe weiterhin keinen Anlass aus dem Pilz etwas anderes zu machen als R. velutipes.
beste Grüße,
Andreas
Hallo abeja,
da sowohl die Lilacinae als auch R. velutipes inkrustierte Primordialhyphen haben, haben auch beide eine +/- deutlich gekörnelte Huthaut. Auch andere Täublinge in anderen Sektionen mit inkrustierten Primordialhyphen haben das, z.B. der Jodoform-Täubling (R. turci).
beste Grüße,
Andreas
