Beiträge von mollisia

    Hallo,


    das ist eindeutig Aurantioporus croceus - Glückwunsch!

    Ich konnte die Art ein einziges Mal bisher finden, in Schlesien südlich von Legnica. Ganz ähnlicher Standort: Eine von mehreren sehr alten dicken Eichen am Waldrand.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    falls diese Bände bei AlexG nicht mehr vorhanden sind - der Thread ist immerhin schon knapp 7 Jahre alt .... - könntest Du die Bücher auch bei mir im Shop erwerben - allerdings dann neu und daher etwas teurer. Band 5-7 ist ebenfalls vorrätig (nur in italienisch erschienen).


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich halte die Pholiotina eher für eine Tubaria - hast Du mal die Huthaut gecheckt ob die überhaupt ein Hymeniderm ist?


    Mit Cortinarius hemitrichus werde ich nicht so ganz glücklich, der müsste noch deutlicher schuppig sein und nicht nur so faserig.schuppig. Aber möglich isses schon.


    Nr. 5 ist ein Hebeloma aus der mesophaeum-Gruppe. Vermutlich sind die SPoren nicht dextrinoid und es kommt mesophaeum ss.str. raus.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich bin mit der Myzelfarbe nicht sehr glücklich geworden. Ich kenne T. orirubens aus den Tannenmischwäldern des östlichen Schwarzwalds in Massenbeständen. Da ist nicht immer alles schön gelb, und wenn die Pilze in der Ausstellung liegen dann fällt es mir oft schwer zu erklären dass da ein leichter Gelbton drin sein soll. Andererseits kommen dann auch wieder richtig schön schwefelgelbe Fäden vor. Alles im selben Myzelbereich wohlgemerkt. Das Röten der Lamellen ist variabel und meist ausbleibend, die blauen Flecken an der Stielbasis können beide bekommen, die Stiele sind beim einen weiß und beim anderen MANCHMAL etwas fein schwarz schuppig - hmmm, also so richtig sicher will mir das zumindest in den Phlegmacien-Tannenwäldern auf Kalk nicht gelingen die zu unterscheiden.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo beli,

    Hallo


    Welche Chemikalie ist die beste Für Röhrlinge , zb für 1. Boletus , Rubroboletus 2. Suillus 3. bei Suillelus hab immer KOH und MELZER benutzen , Interesiere mich besonderes bei Suillus . Hab in Mediterranraum verschiedene gefunden hab auch Altes Buch über Pilze Dubrovnik , aber Lat. Namen aus Buch führen i( in Vergleich mit neue Namen aus Internet ) in echte Circus


    LG

    eigentlich sind Chemikalien bei Röhrlingen relativ ungebräuchlich.


    Es wird bei Leccinum Eisensulfat und Formol verwendet, aber die Reaktionen sind ziemlich variabel je nach Alters- und Feuchtigkeitszustand der Fruchtkörper

    Bei Xerocomus und Paxillus wurde (und wird) teilweise Ammoniak als Reaktion auf der Huthaut verwendet. Hat nach meinen Erfahrungen keine wirklich Aussagekraft, hatte schon Paxillus obscurosporus der auf Teilen seines Hutes (kurz) grün rragierte und auf anderem Teil des Hutes nicht ....

    Für die Amylonreaktion nach Imler wird Melzers benötigt. Das ist eine amyloide Raktion der Hyphen im Stielfleisch. Bei Suillelus z.B. stark amyloid. Auch bei Caloboletus calopus +++, aber bei C. radicans negativ. Rubroboletus rhodoxanthus ist schwach positiv.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    früher hätte man das Tricholoma atrosquamosum genannt - nach FNE4 bin ich mir nicht sicher ob sich orirubens und atrosquamosum makroskopisch sicher unterscheiden lassen anhand von Bildern ohne Basalmyzel.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Pablo,


    das ist beim Zubehör und nicht bei den Chemikalien ....

    Ich muss noch einiges an den Kategorie-Verknüpfungen verbessern, gefällt mir nicht immer so richtig bisher ...


    beste Grüße und vielen Dank,

    Andreas

    Hallo,


    ich würde den Filzröhrling eher für Xerocomellus redeuilhii halten, also X. dryophilus ss. auct. europ.. Die Granatrote Hutfarbe passt da sehr gut dazu und die Art war dieses Jahr in Istrien zumindest sehr häufig, eigentlich der häufigste Filzröhrling überhaupt. Sollte C. cisalpinus nicht noch stärker blauen im Fleisch und eher rosa getönte Risse im Hut haben?


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Thorben,


    Tricholoma argyraceum s.l., cingulatum, orirubens, atrosquamosum, basirubens und squarrulosum riechen und vor allem schmecken mehlig.

    Tricholoma sciodes und virgatum schmecken scharf (teilweise verzögert bis 1 Minute)

    Tricholoma bresadolanum bitter

    Tricholoma terreum ist ohne nennenswerten Geschmack


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Thorben,


    ich sehe nichts was dagegen spricht, aber ganz viel was dafür spricht.

    Nächstes mal draufrumkauen, terreum ist die einzige Art der Grauen die nach nichts schmeckt.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    auch wenn eigentlich kommerzielle Werbung hier nicht erlaubt ist, denke ich, dass es viele interessieren wird, was denn nun ist nachdem der Myko-Shop schließt.

    Ich habe mich entschlossen, neben den Chemikalien und Mikroskopen auch Bücher weiterhin anzubieten, wenn auch nicht ganz so umfangreich wie der alte Myko-Shop (der zum 31.12. geschlossen wird). Wer also zukünftig nach einer entsprechenden Quelle sucht, der kann sich gerne beim Myko-Service umschauen: myko-service :) Bissel was zu tun gibts natürlich noch, Bilder sind zum Teil noch auszutauschen weil gruselig, und es kommen auch nach und nach noch weitere Artikel rein. Aber es sollte schon nutzbar sein immerhin.


    beste Grüße,

    Andreas


    P.S.: Liebe Mods, wenn der Post gegen die Forenregeln verstößt, dann seid so nett und löscht ihn einfach.

    Hallo HoBi,


    ja nun, ihr lebt nun zufällig im Verbreitungszentrum dieser Art, die auf relativ trockene, beweidete Halbtrockenrasen beschränkt ist. Solche Biotope kommen noch relativ verbreitet in Mitteldeutschland vor, insbesondere Thüringen, Sachsen-Anhalt, Süd-Niedersachsen. Insofern seht ihr die Art recht häufig, während sie anderswo recht selten ist. Z.B. kommt sie auf der Schwäbischen Alb trotz vieler Magerrasen und Kalkboden nicht vor - vermutlich zu kalt dort.

    Aufgrund der hohen Fundortdichte in Mitteldeutschland ist die Art sogar Verantwortungsart geworden, weil eben ein hoher prozentualer Anteil des weltweiten Bestandes dieser At in Deutschland liegt. Kann man ein bisschen mit dem Rot-Milan vergleichen, der auch eine weltweit gesehen sehr seltene Art ist und Verantwortungsart für Deutschland. Auch wenn wir ihne ständig sehen, vor allem in ähnlichen Biotopen wie den Hauhechel-Samtfußrübling.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    Elch ist langgezogener und größer, hat genau die Größe und Aussehen von Kinderschokolade-Schoko-Bons (allerdings nicht denselben Geschmack).


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich hätte bei Pilz B auch erst auf den zweiten Blick an Leccinellum lepidum/tlemcenense gedacht, weil er doch recht hell ist. Aber wie ihr auch schon sagt, möglich ist es auf jeden Fall, und der "was-soll-es-denn-sonst-sein-Aspekt" ist auch nicht von der Hand zu weisen. Im Mittelmeergebiet allgemein häufig, ich kenne die Art sehr reichlich aus Istrien (wo dieses Jahr auch Aureoboletus moravicus recht häufig war). Und auf Dieters Bildern sind immer wieder Steineichen-Blätter zu sehen, so dass man von Quercus ilex als am Standort vorkommend ausgehen darf, denke ich.

    Wir haben übrigens Leccinellum lepidum/tlemcenense schon mehrmals in den Kursen zu Pilzpfanne verarbeitet, und noch keiner war so richtig begeistert. Aber bei solchen Alternativen auch kein Wunder, oder:



    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    für mich wäre das Lactarius deterrimus, der Fichten-Reizker.

    Zum einen aufgrund der von Dir beschriebenen langsamen Umfärbung zu weinrot (bei semisanguifluus geht das innerhalb von 5 Minuten, bei Kälte vielleicht dann 10 oder höchstens 15 Minuten). Zum anderen aufgrund der Hutfärbung, der die typischen verwaschen bräunlich-violett-orangen Töne fehlen. Grün werden alle Reizker außer dem Lachs-Reizker. Was mich auch von deterrimus überzeugt ist, dass Deine Pilze keine Grübchen auf dem Stiel haben. Kein 100 %iges Merkmal, aber in der Regel ein guter zusätzlicher Hinweis.


    Ich persönlich halte Lactarius semisanguifluus für einen ziemlich seltenen Pilz, deutlich seltener als die Fundmeldungen vorspiegeln. Ich glaube dass nicht wenige der Fundmeldungen in Wahrheit L. deterrimus oder L. quieticolor sind.


    beste Grüße,

    Andreas

    Dolles Ding, Andreas! ==Gnolm11

    Schön, dass Du Dich hier wieder tummelt. ==Gnolm8

    Hallo,


    das ist immer eine Frage der zeitlichen Kapazitäten. Und am meisten Zeit hab ich halt im Winterhalbjahr. Zumal da die Postingfrequenz wenigstens ein bissel runtergeht im Vergleich zur Hauptpilzzeit ....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    gegen die These "Futter bestimmt die Pilzart" spricht aber, dass die meisten coprophilen Pilze weltweit verbreitet sind. Auch wüsste ich kaum Beispiele für Arten, die nur auf einer bestimmten Tierart/-gattung vorkommen würden. Ein Unterschied besteht am ehesten noch zwischen Pflanzenfresser und Fleischfresser.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    würde ich auch sagen. Typischer subdulcis. Auch das Geschmacksempfinden ist typisch, "subdulcis" bedeutet "fast süßlich" oder "fast mild" - halt eben nur fast, denn nach einiger Zeit wirds bitterlich ....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    da muss ich den Auftraggeber fragen. Mach ich bei Gelegenheit :)


    beste Grüße,

    Andreas