Beiträge von mollisia

    Hallo,

    Danke für eure Kommentare. Natürlich interessiert mich auch sehr wo der einzuordnen ist. Ich werde mal einen Sporenabwurf versuchen. Ein naturbelassener Fichtenwald ist’s aber nicht gerade;) Eiche, Buche Kiefer auf Sand und Kippen…allerdings ist Böhmen nur 2h weg 8o schönen Abend

    es wäre schön, wenn Du den Fruchtkörper trocknen könntest. Falls ja, dann am besten halbiert gerne auch Hut und Stiel getrennt, und dann bei möglichst nicht wärmer als 30° trocknen.

    Falls machbar, gerne noch vorher die Amylon-Reaktion des Stielfleisches mit Melzers testen, falls Du sowas da hast.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Kadir,


    du kannst ja mal ein Stückchen kosten - er wird sakrisch scharf sein!


    Das ist einer der Zonen-Milchlinge, sehr wahrscheinlich der Queradrige Milchling. Sollte unter Eiche in einem Park oder ähnlichem Gelände gewachsen sein, oder eventuell in einem lichten Laubwald, auf schwerem Lehmboden.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    kann man vom Bild her nicht sicher sagen, aber ich glaube nicht so recht an den Rotstieligen Ledertäubling. Ich würde eher auf vinosobrunnea tippen oder auf romellii. Aber ein Ledertäubling im weiteren SInne ist es sicherlich.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    sehr cooler Fund! Habe ich auch noch nie gesehen. Die gelbe Form vom Flocki kenne ich, die ist farblich praktisch identisch. Also ich würde schon denken, dass das eine Albinoform vom Netzstieligen ist, dem rote und braune Pigmente fehlen.

    Dass er rötet hat da nicht viel zu bedeuten, denn das können ja ganz andere Pigmente sein - MÜSSEN eigentlich andere sein, denn die normalen roten werden ja beim Wachstum schon gebildet und kommen nicht später dazu. Also in Deinem Fall scheint das eher eine rote Oxidation zu sein oder sowas.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Claus,

    das verstehe ich nicht. Zwischen "keine Reaktion bis schwach grünlich" und "irgendwie rosalich-lachsfarben" und "dunkel graugrün" kann ich doch selbst als Nicht-Pilzler unterscheiden ohne irgendwelche Referenz zu benötigen?


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    das ist auf jeden Fall eine Art aus Xerocomus ss.str., also eine der Ziegenlippen-Arten. Mittlerweile gibts davon mindestens vier, nämlich X. subtomentosus, X. ferrugineus, X. silwoodensis und X. chrysonemus.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    Hallo Thomas,


    Nur der Frauentäubling hat biegsame Lamellen.


    Die Chemie wird uns hier nicht viel sagen

    so ganz stimmt das nicht, denn einige Arten haben jung auch biegsame Lamellen, z.B. die Speisetäublinge. Aber nur beim Frauentäubling werden sie so richtig matschig wenn man mit etwas Druck hin- und herreibt. So matschig dass es Fäden zieht .....


    Und zum Thema Chemie: Gerade der Frauen-Täubling ist einer der wenigen, die sich alleine mit Chemie bestimmen lassen, weil es der einzige Täubling ist, der mit Eisensulfat gar keine Reaktion zeigt (oder eine schwach grünliche). Alle anderen Arten werden mehr oder weniger stark rosa-orange-lachsfarben.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    unter drei Eichen in einem gerade frisch gemähten Straßenbankett in Goslar fanden Sylvie und ich gestern unerwartet eine Reihe seltener Arten, die wir da nicht unbedingt erwartet hätten.



    Kamm-Täublinge, links R. recondita, rechts R. amoenolens (cf.):


    R. amoenolens (cf.), noch nicht untersucht ob eventuell R. sororia in Frage kommt:


    Russula odorata, für mich ein persönlicher Erstfund:




    Russula cf. parazurea:


    Fahler Röhrling (Hemileccinum impolitum), in jung und alt:



    Für mich sehr überraschend an so einem Standort: Das Goldblatt:



    Auch in anderen Parks in Goslar ist gerade ein sehr guter Pilzaspekt, in erster Linie unter Eiche und Birke, dagegen eher schwach unter Buche.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich finde die Art recht regelmäßig in den thüringischen Bergwiesen, oft zusammen mit Saftlingen. Komt gerne zusammen mit dem Kleinen Mausohr-Habichtskraut (Hieracium pilosella agg.) vor. Aber auch an anderen grasigen Stellen, die nicht so nährstoffreich sind.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    das ist meiner Ansicht nach Clitocybe/Infundibulicybe squamulosa, Feinschuppiger Trichterling.

    Ein typischer Wiesenpilz von eher nährstoffärmeren Wiesen, während der Kerbrandige eigentlich immer in der Laubstreu steht. Außerdem ist squamulosa heller und dauerhaft feinfilzig/-schuppig.

    Aber beide gehören in die costata-Gruppe mit dunkler KOH-Reaktion und mit Hut und Stiel in selbem Farbton.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    [...] Elastische Blätterpilze ohne Stiel. [...]


    "ohne Stiel"?! Aber er hat doch ein ganz normalen Stiel *grübel*


    Ansonsten, ja, Clitocybe costata, der Kerbrandige Trichterling.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    von der Form her sahen meine Funde aus Irland, Schweden und dem Schwarzwald genau so aus - aber in Farbe kräftiger und vor allem war die Hutoberfläche glänzend und glatt. Ich muss allerdings sagen, dass ich nie junge Exemplare hatte, vielleicht sind die ja jung filzig? Wenn ja, dann wäre das ein wichtiger Unterschied zu badius, der in allen Entwicklungsstadien glatt ist.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Martin,


    das dürfte eine Mollisia sein, und zwar eine durchaus interessante, weil man selbst auf diesem Foto noch abstehende Randzellen sieht.


    Wo liegt diese Kirschpflaume denn, Gegend Neckarwestheim? Kommst Du da eventuell nochmal vorbei?


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich würde rein vom Bild her - und den damit verbundenen Unwägbarkeiten - den Pilz Nr. 1 für einen Ziegenlippen-Verwandten (z.B. Brauner Filzröhrling) halten, und den Pilz 2 für einen Falschen Rotfußröhrling. Jeweils vom Stiel her beurteilt.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Pablo,


    ich finde dass ferruginascens stärker fleckt als amethysteus - im Mittelmeergebiet unter Stein-Eiche gibt's dazu übrigens eine rosaviolett geschuppt forma lilacinopruinatus. Die ist tatsächlich rosaner als die amethystfarbener Färbung unseres amethysteus.


    Über ferruginascens gab's früher schon mal eine Diskussion hier im Forum: Rostfleckiger Pfifferling (CANTHARELLUS FERRUGINASCENS)? - Pilzbestimmung u. Bestimmungshilfe - Pilzforum.eu


    Direkt beim Durchschneiden oder an der Schnittfläche selbst tritt meiner Erfahrung nach die Verfärbung kaum auf, sondern an den äußerlich gedrückten oder auch nur berührten Stellen.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    was für ein skurriles Poster!!

    Der abgebildete Pilz ist nie und nimmer das beschriebene Eschen-Stängelbecherchen!! Keine Ahnung was die da fotografiert haben, sieht bald schon aus wie ein Myxomyzet. Oder ist das ein Modell?! Und auf GRÜNEN Blattstielen kommt unser Stängelbecherchen auch niemals vor, sondern immer auf den vorjährigen schwarzen ....


    Sehr peinlich für die Gestalter des Plakats würde ich mal sagen ....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich denke dass das Cantharellus ferruginascens ist. Der kommt an ähnlichen Standorten vor wie cibarius. Jedenfalls kenne ich diese leicht olivstichig blassen aus den höheren Mittelgebirgslagen aus dem sauren Nadelwald: Thüringer Wald bei Oberhof und Stützerbach, Schwarzwald bei Hornberg, Harz unterhalb des Krämershai nahe bei Kukkis Erbesensuppe.

    Im Gegensatz zum echten cibarius müssten die aber viel schneller rostig verfärben.


    beste Grüße,

    Andreas