Hallo Frank,
Galerinas wachsen nun mal gerne auf Moos. Wo dann das Moos wächst, ist dabei mehr oder weniger nebensächlich.
Beste Grüße
Harald
Hallo Frank,
Galerinas wachsen nun mal gerne auf Moos. Wo dann das Moos wächst, ist dabei mehr oder weniger nebensächlich.
Beste Grüße
Harald
Moin Emil,
ich halte mich da nach FNE 5. Früher lief die Art mal als pura var. lutea, angeblich ist luteovariegata molekular abgesichert. Im zitierten Werk gibt es auch eine Abbildung mit mehr lilafarbenen Hüten, von daher ist es nicht unbedingt gesagt, dass deine Aufnahme eine Mischkollektion darstellt.
Allerdings gibt es ja auch tolle Sachen, die die Pilze treiben, wie das folgende Foto einer "Mischkollektion" zeigt. Das ist kein Fake und entstand noch zu einer Zeit, als Inocybe lilacina als Varietät zu geophylla gehandelt wurde, was dieses Foto vermeintlich eindrucksvoll unterstreicht. Mittlerweile gibt es andere Erkenntnisse. Es ist also auch durchaus möglich, das verschiedene Arten sozusagen aus einem Strunk wachsen.
Beste Grüße
Harald
Das neue Buch von Winkler u.A. - Pilze Mitteleuropas, bestellt im Oktober, kommt nicht vor April.
https://www.amazon.de/Pilze-Mitteleuropas-schrittweise-Illustrationen-Mikrozeichnungen/dp/3258081018
Anscheinend ist da tatsächlich schon eine Neuauflage geplant, die dann aber schon 40 € teurer ist. Ging wohl gut weg.
Bei Andreas scheints das aber auch noch zu geben: https://www.myko-service.de/search?q=winkler
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenAlles anzeigen4. Gattung nicht einschätzbar:
Fundort Magerwiese/Heide Torfmoos, Datum 18.10.23. Auf meiner Hausstrecke im Gras gefunden. Leider sind die Bilder
sehr schlecht. Die Informationslage ist eingeschränkt. Der Hut ist weissgelb und die Lamellen wirken frei,
sind aber am Stiel angewachsen. Der Stiel zeigt Braune/rote Töne. Wiesenbewohner. Totholz war nicht zu sehen.
Die Lamellen erinnern an einen Dachpilz. Vielleicht doch ein Mycena? Ich bin selbst bei der Gattung überfragt!!!
Hast Du mal dran gerochen? Irgendwie meine ich durch den Bildschirm Rettich zu riechen...
Für den Geruch habe ich mir leider keine Notizen gemacht
Tja, schade. Das hätte unter Umständen hilfreich sein können.
Ich hatte an Mycena luteovariegata gedacht...
4. Gattung nicht einschätzbar:
Fundort Magerwiese/Heide Torfmoos, Datum 18.10.23. Auf meiner Hausstrecke im Gras gefunden. Leider sind die Bilder
sehr schlecht. Die Informationslage ist eingeschränkt. Der Hut ist weissgelb und die Lamellen wirken frei,
sind aber am Stiel angewachsen. Der Stiel zeigt Braune/rote Töne. Wiesenbewohner. Totholz war nicht zu sehen.
Die Lamellen erinnern an einen Dachpilz. Vielleicht doch ein Mycena? Ich bin selbst bei der Gattung überfragt!!!
Hast Du mal dran gerochen? Irgendwie meine ich durch den Bildschirm Rettich zu riechen...
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo Rainer,
die Ritterlinge sind schon besonders. Ich halte die auch für T. acerbum. Eine ziemliche Rarität, die ich auch gerne mal fände. Aber thermophil und Kalk - das läuft hier im Sandkasten nicht.
Das mit dem (blassen) Lila Lackierten ist nicht so wild. Da sind auch schon Experten bei Pilzrätseln drauf reingefallen.
Übrigens: phantastische Bilder, wie ich finde.
Grüßlis Ingo
Danke für deine Einschätzung und das Lob
auch wenn die Bestimmungsversuche verbesserungswürdig sind
Ich frage mich, wie Ihr beiden so sicher richtung T. acerbum verweisen könnt?
Aus meiner Sicht hat T. stiparophyllum fast identische Eigenschaften, dicht stehen Lamellen, die weisse Farbe, einen gekerbten Hutrand, einen auffälligen Geruch.
lg Rainer
T. stiparophyllum hat nicht diese Riefung, ist nicht so cremefarben, sondern schon weiß und an Birke gebunden.
Ich sehe hier auch acerbum.
Beste Grüße Harald
Beschreibbare Schilder gibt es schon ab 7 € pro Stück im Fachgroßhandel bei Abnahme von 10 Paletten.
Moin Stefan,
hast Du eine Bezugsadresse? Dann kann ich mit Steffen eine Sammelbestellung machen.
Beste Grüße Harald
No chance without microscopic characters.
Grüße Harald
Look for Lepiota subincarnata.
Grüße Harald
Davon abgesehen, dass der Pilz keinen weißen Stiel hat, wäre ich der gleichen Meinung wie Werner.
Beste Grüße
Harald
Harald ja diese Art (rhodoleucus) auch schon mal auf dem Tisch bzw. in den Händen hattet - da verlass ich mich auf Euren Erfahrungsschatz.
Nunja, den Erfahrungsschatz hat da schon eher der Loona-Peter. Ich kenne die Art ja nur so, wie ich sie oben fotografiert habe.
Wie ich schon sagte, Restzweifel werden bleiben...
Beste Grüße
Harald
Hallo Corinne,
bei PdS steht bei Reaktionen auf Hutfleisch mit FeSO4: fuscorubroides rosarot, queletii hell weinrot
Vielleicht bringt das eine Erkenntnis.
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenHallo zusammen,
aufgrund des in der Anfrage angegebenen mehligen Geruchs würde ich auch noch den Mehlräsling (Clitopilus prunulus agg.) ins Rennen werfen wollen. Tja, jetzt bräuchten wir Mikrobilder der Sporen, oder vielleicht einen schönen Sporenabwurf, um sinnvoll statt spekulativ weiterdiskutieren zu können, aber würde man von diesem einzelnen Jungexemplar überhaupt Sporen bekommen?
Jedenfalls ist es mMn für Jubelstürme auf den angeblichen rhodoleucus-Fund noch etwas zu früh, denn gesichert ist hier noch gar nichts.
Eine Lösungsmöglichkeit fällt mir noch ein: Jan fährt noch mal an die Fundstelle und versucht, eine Kollektion zusammenzubekommen.
FG
Oehrling
Nun, eine Restunsicherheit bleibt. Allerdings darf der rhodoleucus auch nach Mehl riechen und an Mehlräslinge mit so fettem Stiel kann ich mich auch nicht recht erinnern.
Beste Grüße
Harald
Am östlichsten Zipfel von Niedersachsen gibt es dann doch schon einen Nachweis, natürlich von Harald/ zuehli
Nee, da hast Du dich verguckt. Damit habe ich nichts zu tun. Ich bin nur für den hessischen Nachweis in Braunfels verantwortlich.
Moin Frank,
ist eigentlich egal. Schau mal wie es dir am besten in den Kram passt.
See you later...
Nebenbei bemerkt: Sehr faire Preise!
![]()
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo Frank,
anhand der Sporen und/oder Zystiden kann man den olivbraunen, den gewöhnlichen und den giftigen problemlos unterscheiden. Kennst Du einen Mikroskopiker?
Der giftige, C. brunneum, hat meistens eine deutlich gerandete Knolle, während die von C. rhacodes eher zwiebelförmig ist wie bei Dir.
Gruß,
Wolfgang
Ja, ich kenne da einen Mikroskopiker und Kartierer in Wetzlar. Er hatte heute seine letzte diesjährige öffentliche Pilzsprechstunde im Foyer des Rathauses und wenn sich seine sprechstundenstrapazierten Nerven etwas erholt haben und die pilzarme Vorweihnachtszeit anbricht, wird er sich das vielleicht einmal anschauen, auch wenn sein Interessenschwerpunkt eher Lepiota ist .
Gruß,
Frank
Ich lese jetzt geade erst hier mit und die Vorweihnachtszeit ist ja schon angebrochen... ![]()
Also Frank, wenn Du wieder mal in der Gegend bist, kannst Du mir den gerne mal bringen. Makroskopisch wäre ich da übrigens auch bei rhacodes.
Den venenatum hat Else Vellinga übrigens schon vor Jahren mit brunneum gleichgesetzt.
Einen schönen 2. Advent
Harald
Moin Zusammen,
in derTat eine unerwartete Wendung. Ich muss aber auch zu meiner Entschuldigung sagen, dass ich heute morgen erst die Bilder am PC sehe. Das stellt sich doch ein bisschen anders dar als gestern Abend auf dem Handy, da war ich einfach ein wenig zu forsch.
Die Größe allein (siehe beiliegende Blätter) lässt schon den Gedanken an eine Nebelkappe verschwinden. Am PC-Monitor kommen auch erahnbare Rosafarben ins Spiel und die Hutstruktur samt des umgekrempelten Randes sollten eigentlich Hinweise sein, die ich gestern geflissentlich ignoriert habe. Das Bild bei Dähnke (1200 Pilze) lässt die Ähnlichkeit zum vorgestellten Pilz erahnen. Asche auf mein Haupt!
Mir fallen da keine Gegenargumente zu Peters Vorschlag ein und er hat natürlich deutlich mehr Erfahrung mit Trichterlingsähnlichen als ich, zumal ich die Art erst einmal zu Gesicht bekommen habe. Da ist sie aber noch in vollem Saft und sieht ziemlich tyisch aus:
Allen einen schönen zweiten Advent
Harald
Lieber Jan,
guck dir doch bitte mal Bilder vom Keulenfuß an, da sieht doch wirklich nichts wie eine Nebelkappe aus, zumal die Art auch insgesamt kleiner ist. Sehr typisch ist auch der starke Kontrast zwischen Lamellen- und Stielfarbe, zudem die viel deutlicher herablaufenden Lamellen. Zudem ist der Hut i.d.R. dunkler braun und bei weitem nicht so kompakt und festfleischig wie bei der Nebelkappe.
Eigentlich gibt's da nix zum Verwechseln.
Grüße Harald
Der Keulenfuß sieht nun mal ganz anders aus und die jahrelange Nebelkappen-Erfahrung lässt mich da ziemlich sicher sein.
Nebelkappen sind auch recht vielgestaltig und es ist auch die Zeit dafür. Keulenfüße würde ich um diese Jahreszeit eher nicht erwarten, obwohl das kein unbedingtes Ausschlusskriterium wäre.
Beste Grüße Harald
Ich sehe da keine Ähnlichkeit mit dem Keulenfuß.
Das ist aber sehr eindeutig eine Nebelkappe.
Grüße Harald
edit: Das "sehr eindeutig" ist ein Schnellschuss und nehme es hiermit zurück. ![]()
S. 160/2 bei Neohygrocybe ingrata ist wohl das Synonym Hygrocybe nitrata falsch.
Ebendas Synonym steht schon bei der folgenden Art 160/3
Moin Peter,
die "Tubaria" dürfte eine Galerina aus dem marginata-Komplex sein. Auf diesem Substrat mag das evtl. uncialis sein.
Zum Rötling halte ich mich zurück und der letzte ist natürlich irgendeine Arrhenia, da muss man auch tiefer reinschauen.
Beste Grüße
Harald
