Beiträge von zuehli

    Hallo Adi,


    1. einer aus der Sektion der Erd-Ritterlinge, da gibts mehrere Möglichkeiten

    2. Mönchskopf

    3. Flämmling ist wahrscheinlich, aber welcher?

    4. Ja, M. pura

    5. Faserling, Tintling (Düngerling)?

    6. Vielleicht Psathyrella conopilus

    7. Tubaria fufuracea


    Beste Grüße

    Harald

    Davon abgesehen, dass die Mehrheit nicht immer recht haben muss, aber ich sehe von vornherein nix anderes als den Ziegelroten. Da würde ich meine gesamten Pilzchips - die ich nicht habe - verwetten.


    Grüße

    Harald

    Die Wahrscheinlichkeit auf Wiesen-Champignon ist recht hoch, vor meinem Büro sprießen die auch gerade in Kolonnen von mehreren Dutzend.

    Aber zu Champignons traut man sich ja heutzutage kaum noch eine sichere Diagnose abzugeben.


    Beste Grüße

    Harald

    Ich werde neuerdings von unbekannten Leuten via Whats-App (neben Mails) zwecks Bildbestimmung angeschrieben. Passiert euch das auch verstärkt? Ich antowrte in den Fällen auf Gründen der Höflichkeit mit 2-3 Sätzen zum Fruchtkörper, den ich sehe. Wenn ich direkt sehe, dass das kein Speisepilz sein kann auf den Bildern schreibe ich das dazu und natürlich mit dem obligatorischen Hinweis, dass ich per Bildbestimmung keine Verzehrsfreigabe erteilen kann und werde.

    Hi Stefan, per WhatsApp bei mir nicht, da meine Handynummer nicht öffentlich ist, außer bei den GNZ.

    Per Mail passiert das hin und wieder schon mal, so 2-4x im Jahr. Dabei mach ich es dann so, wie Du es beschreibst.

    Noch wird es nicht lästig, die Masche scheint aber irgendwie auf dem Vormarsch zu sein.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo zusammen, kleines Update zum Thema.


    Aktuell habe ich vorgestern einen Vortrag gehört von einem Lebensmittelchemiker der Uni Gießen. Da war unter anderem was über den Vitamin-D Gehalt bei Pilzen zu hören gewesen. Ich habe die Zahlen nicht mehr genau im Kopf, aber bei den Untersuchungen kam heraus, dass man z.B. bei Trompetenpfifferlinge sehr viel Vitamin D nachweisen konnte (~ 25 µg), während es bei Kulturchampignons verschwindend geringe Mengen waren (~ 0,2 µg). Das hat durchaus was mit der Sonneneinstrahlung bzw. UV-Strahlung zu tun. Wenn man Zuchtpilze mit UV-B (nicht UV-C) bestrahlt, kommen ordentlich höhere Vitaminwerte heraus. Mittlerweile werden hin und wieder auf solche Manier behandelte Pilze als "Lichtpilze" verkauft.

    Hier gibts einen Bericht dazu: https://www.ardmediathek.de/tv/alles-wissen/lichtpilze/hr-fernsehen/video?bcastid=3416170&documentid=57310438


    Beste Grüße

    Harald

    Wir können nun alle raten was Du da gefunden hast

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Und wenn man schon raten sollte, bräuchte es noch ein paar mehr Informationen, wie sieht der Stiel aus, wie riecht das Teil, ein Schnittbild...

    Allein in Mitteleuropa gibt es ca. 70 verschiedene Champignons, davon sind auch eine ganze Reihe giftig. Was exotisch wächst, kann zudem noch was ganz anderes sein.

    Ergo: Nichts für die Pfanne!


    Grüße

    Harald

    Also, Dachpilz ja, Scheidling nein. Da sollte ja zumindest der Ansatz einer Volva zu sehen sein.

    Wenn er nach Rettich gerochen hat, meine ich fast, dass man beim Mikroskopieren Hakenzystiden zu Gesicht bekommt. Dann müsste man sich noch die HDS anschauen...

    Vom makroskopischen Eindruck her habe ich erstmal keine Idee.


    Beste Grüße

    Harald

    Das, was Du uns zeigst sind wahrscheinlich Falten-Tintlinge, Coprinopsis atramentaria.

    Die können in Verbindung mit Alkohol Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

    In Bezug auf die Kinder sollte man Erziehungsmaßnahmen ergreifen, dass eben nichts im Mund landet. Pilze wachsen nämlich theoretisch immer und überall.


    Beste Grüße

    Harald

    Aber ich glaube ein wichtiges Merkmal für Mellea ist die stark zugespitzt, spindelige Basis. Und die fehlt mir ein wenig im 2ten Bild.

    Das Bild würde ich jetzt auch nicht als die typische Erscheinungsform abtun. Davon abgesehen scheint da auch ein Stück vom Stiel zu fehlen.


    Grüße

    Harald

    Hallo,


    das ist das, was der Fachmann als LBM* bezeichnet! Ohne Sicht auf Lamellen und Stiel wird es zur Kaffeesatzleserei. Selbst wenn man einen makroskopischen Eindruck bekommt, wird man in diesem Fall ohne mikroskopische Untersuchungen wahrscheinlich nicht weiter kommen.


    Davon abgesehen gibt es wenig Erkenntnisse darüber, ob Pilze, die für Menschen giftig sind, bei Tieren genauso wirken. Mein Tipp zum Schutz des Hundes: absammeln.


    Grüße

    Harald



    * Little Brown Mushroom