Beiträge von Karl W

    Hallo Dieter


    Ich komme auch bei Gröger problemlos zu D. josserandii. Arnolds unterscheidet noch var. phaeopodium mit dunkleren Hutfarben, aber da gibt es wohl Übergänge.


    LG Karl

    Hallo Hans


    Eine sehr interessante Gegenüberstellung. Jetzt rächt es sich, dass ich meine typischen Funde von B. titubans nicht mikroskopiert habe, was ich bei den nächsten Funden sicherlich nachhole.


    LG Karl

    Hallo Jan-Arne


    Eine wirklich großartige Fortsetzung des Eifeltrips. Etliche der von Dir vorgestellten Arten habe ich vorher noch nicht bewusst gesehen. Danke übrigens für den Standort von D. ancilis. Wir waren zwei Tage später dort und haben noch zahlreiche ansehnliche Exemplare gefunden.


    LG Karl


    Hi,


    also nach Rücksprache mit Friedemann Klenke kann ich sagen, dass die Aecidiensporenlänge sicher zur Unterscheidung von U. rumicis (bis 18 µm) und U. poae (18 bis 24 µm) auf alle Fälle herangezogen werden kann. Ein weiteres Merkmal sind auch die ablösenden Schuppen von der Aecidienwand, die U. poae nicht hat.


    l.g.
    Stefan


    Danke für einen Einsatz Stefan :thumbup: Erfreulicherweise ändert sich dadurch nichts an meinen bisherigen Bestimmungen, da die Sporen so um 17 µm herum lagen.


    LG Karl

    Hallo Jan-Arne



    Ein wunderbarer Bericht :thumbup: :thumbup: :thumbup: . Du hast nur vergessen zu schreiben, dass wir Dich als Verstärkung mitgenommen haben, da wir um diese Jahreszeit nur die Banal-Arten wie Morcheln und fette Becher bestimmen können :D





    Zum Rostpilz auf der Küchenschelle.


    Der Rostpilz kam nicht an Küchenschelle, sondern auf einer Wiese mit Küchenschellen (siehe oben) :) . Mit vereinten Kräften und Kontakt zur Biostation Düren ist die Wirtspflanze des Pilzes eindeutig als Bunium bulbocastanum (Echter Knollenkümmel) identifiziert. Die Bilder hat Jule schon gesehen und bekommt auch Material.


    LG Karl


    Hallo Stefan,


    Ich zitiere mal Jule aus einem Beitrag in FB


    "Also, die Aezien bildenden Roste auf Scharbockskraut, welche 2 sind, sind gar nicht so leicht zu unterscheiden und erfordern einiges an Übung im Feld. Zum einen gibt es Uromyces rumicis mit Wirtswechsel zu Rumex (Ampfer) der selten vom Scharbockskraut angegeben wird, aber vermutlich übersehen ist. Die Lager bestehen aus bis zu 40-50 Einzelbecherchen und sind schön hervorgewölbt und kompakt. Uromyces poae, die andere Art, wechselt zu Poa Arten (Rispengras). Sie wird verbreitet angegeben. Die Lager sind nicht so stark hervorgewölbt, sie bestehen aus nur 10-20 Becherchen und sind meist schön ringförmig angeordnet"


    Das hilft sicher bei typischer Ausprägung etwas weiter.


    "Für die sichere Unterscheidung musst du nach stachelfreien tonsuren an den aeciosporen suchen"


    Habe ich bisher nicht gesehen und in Kombination mit der Anzahl der Einzelbecher sind meine bisherigen Fund alle U. rumicis.


    Innen- und Außenwand der Pseudoperidienzellen haben sich mir mikroskopisch auch nicht sicher erschlossen. Ich kann nur sagen, dass die "Gesamtwandstärke" meiner Funde gewöhnlich 5 mü kaum überschreitet. Schief rhombisch ist wieder so eine Bezeichnung von Leuten, die selber keinen Schlüssel mehr brauchen ;) Die Zellen sind so vielgestaltig, dass mir eine Bezeichnung für die Form nicht einleuchtet.



    LG Karl


    Hier ist mit Pilz 2 noch ein von Jule kommentierter Fund von U. rumicis https://www.pilzforum.eu/board…tpilze-an-scharbockskraut


    ........... Aecidien an Schabockskraut gefunden (ich glaube das können mehrere), sowie Uromyces ficariae, Peronospora ficariae und Entyloma ficariae. Wenn du dich mit Phytos näher befassen willst, dann würde ich dir zum Kauf des Klenke/Scholler raten. Ein wirklich sehr gutes Bestimmungswerk. :thumbup:


    Hallo Stefean


    Aecidien an Scharbockskraut macht noch U. poae, den ich bisher vergeblich suche, um die Unterschiede mikroskopisch festzuhalten. In den letzten Wochen hatte ich von 7 Standorten U. rumicis, je 5 mal U. ficariae und E. ficariae sowie 2 mal P. ficariae. Klenke/Scholler von 2015 steht schon auf meiner Einkaufsliste ;) , momentan bestimme ich noch mit einer älteren Arbeit von Klenke und natürlich http://jule.pflanzenbestimmung.de/ Um mich da richtig mit zu beschäftigen, sind meine Pflanzenkenntnisse etwas bescheiden, aber wir haben um Glück gleich 3 Biolog(en)innen in der APN.


    LG Karl

    Hallo Dieter


    Leider fehlt mit der Sporenpulverfarbe das für mich wichtigste Merkmal für Lamellenpilze.


    Du schreibst Lamellenschneide heller als Lamellen, was auf die Anwesenheit von Cheilozystiden hinweist. Wie sah denn die LS mikroskopisch aus?


    Wenn die Gattung nicht sicher ist, musst Du immer die Hutdeckschicht mikroskopisch untersuchen.



    Du hast Dir bei der Dokumentation des Fundes wieder viel Arbeit gemacht, aber leider fehlen wichtige Merkmale für eine Bestimmung.
    Bei Telamonien färbt sich die Huthaut übrigens mit KOH schwarz.


    Im Schlüssel gehst Du den Weg zu Arten mit farbigem Universalvelum, was ich nicht nachvollziehen kann.



    LG Karl


    PS. Hast du mal an Galerina gedacht?

    Wem das jetzt zu trivial wird, darf sich gern aus dem Beitrag ausloggen. Für alle anderen heißt es: Vorhang auf!


    Lieber Nobi


    Mit diesem Satz triffst Du den Nagel auf den Kopf :D Ich kann Deine Begeisterung natürlich sehr gut nachvollziehen und freue mich für Dich. An die Zeit der ersten Morcheln in nennenswerten Mengen kann ich mich noch zu gut erinnern und fast jedes Einzelexemplar musste vor dem Sammeln fotografiert werden ;)


    Die rosafarbenen Maden sind der Hammer, auch wenn ich keine Ahnung habe, worum es sich handelt und die Darstellung der Phytos und sonstigen Motive ist wie immer bei Dir große Klasse.


    LG Karl

    Hallo abeja


    Was für ein toller Beitrag wäre mir da beinah entgangen. Zum Glück habe ich nochmal in das Unterforum Berichte von Exkursionen gesehen. Bei der tollen Auswahl ist es mir unmöglich einen Favoriten zu küren.


    LG Karl

    Hallo Verena, hallo Stefan


    Ihr liefert uns einen wirklich sehenswerten Einblick in einen oft weniger beachteten Teil der Pilzwelt.


    @ Stefan: Als ich Deine vermeintliche Psathyrella gesehen habe musste ich grinsen. Mir ist es mal ähnlich gegangen als ältere Fruchtkörper in kleinen Grüppchen verstreut auf einem Weg standen. Die Bestimmung als C. disseminatus zog sich bis in die Nacht



    Die Mikros von falschem Mehltau finde ich hochinteressant und habe in den letzten Wochem drei Arten bestimmen können. Leider kenne ich viel zu wenigvon Pflanzen, sosnt wären es deutlich mehr.



    @ Verena: Deine tollen Mikroaufnahmen decken ja schon ein sehr großes Spektrum aus der Welt der Pilze ab. Uromyces ficariae hatte ich in diesem Jahr schon mehrfach und wenn man das Scharbockskraut gezielt absucht, findet man noch weitere Arten.


    Hier gemeinsam mit Uromyces rumicis


    Und der Brandpilz Entyloma ficariae



    LG Karl


    das ist aber mal wieder ein Träumchen :sun::thumbup: und die sind makroskopisch sicher anzusprechen? Danke fürs Zeigen.


    Ein toller Fund Jan-Arne :thumbup:


    @ Stefan
    In dem Zustand ist die Art wohl unverwechselbar. Es gibt mit Arachnopeziza aurata zwar noch eine Art, deren Namen noch vielversprechender klingt, aber die ist nur im Alter blassorange und hat weiße Haare :)


    LG Karl


    Hier ergeben sich bereits zwei Probleme:
    a) Lt. Schlüssel sind die Sporen beider Gattungen braun, für mich sind sie auf den ersten Blick hyalin.



    Schlüssel werden oft von Leuten gemacht, die keine Schlüssel mehr benötigen. Die wissen ganz genau, was sie unter den einzelnen Begriffen verstehen und vergessen völlig jede Erläuterung oder Erklärung für Anfänger.



    Asci polysporous, spores allantoid, pale golden brown in mass (*), 5-6x1. on attached and newly fallen branches which max be completely colonised by it, Nov.-Mar., extremely common everywhere."


    (*) meine Anmerkung: also nicht die einzelne Spore unterm Mikroskop


    Hallo Günter
    Eine tolle Ergänzung zum oben angeschnittenen Problem :thumbup:


    Bernd
    Jetzt würde mich noch interessieren, mit welchem Schlüssel Du gearbeitet hast.


    LG Karl


    Hallo Karl!
    Du machst mich "ferddisch" mit diesem Bericht... nicht nur, dass die Verschleierungstaktik nicht konsequent genug angewendet wurde, es sind auch noch so schöne Aufnahmen dabei... trotzdem danke fürs Mitnehmen!


    Hallo Tuppie


    Hier noch ein Anhang zur konsequenten Verschleierungstaktik, damit Du siehst, dass ich mich bei den Schellen wirklich zurückgehalten habe :giggle:



    LG Karl


    Hallo Bernd


    Eutypella besitzt soweit ich weiß 8 sporige Asci und allantoide Sporen.


    LG Karl