Ja Bernd,
das sind dextrinoide Sporen!
LG
Frank
Ja Bernd,
das sind dextrinoide Sporen!
LG
Frank
Hallo Bläuling,
dein Porling sieht Trametes ochracea, der Ockerfarbenen Tramete, am ähnlichsten. Bei sehr strielig behaarter Hutoberfläche wäre auch Trametes hirsuta noch möglich.
LG
Frank
Hallo Bernd,
da wächst wahrscheinlich Schimmel auf den Exsikkat. Die wenigen Sporen müssten eigentlich auch dextrinoid werden. Durch den schlechten Zustand deiner Probe wird eine Nachbestimmung schwierig.
LG
Frank
Hallo Tonio,
wie Werner schon richtig geantwortet hat, ist dein Fund makroskopisch höchstwahrscheinlich Irpex lacteus. Warum du keine inkrustierten Zystiden findest, weiß ich nicht. Vielleicht hast du zu starkes KOH benutzt, da können sich die Kristalle auflösen!? 3-5 % iges wäre richtig.
Meruliopsis corium sieht ganz anders aus und ist viel weicher in der Konsistenz. Die Art hat keine Schnallen, keine Zystiden und ist monomitisch. Die unterschiedlichen Sporengrößen in der Literatur sind nicht immer nachvollziehbar. Am genauesten sind Sporenabwürfe. 5-7 x 2,5-3,5 µm müssten die Sporen schon erreichen.
Ist denn dein Fund dimitisch? D.h. du müsstest viele dickwandige unseptierte Skeletthyphen finden, wenn es I. lacteus ist.
Meruliopsis corium hat keine dickwandigen Hyphen und das Hymenophor wird beim Trocknen fast glatt. Waren denn deine Sporen zylindrisch und leicht gebogen oder eher elliptisch?
Makroskopisch sieht deinen Fund nur noch Steccherinum oreophilum sehr ähnlich, aber der hat Schnallen und ebenfalls inkrustierte Zystiden.
LG
Frank
Hallo Bernd,
die dickwandigen Sporen, die Sporengröße und Sporenform und -farbe passen sehr gut zu Leucogyrophana mollusca. Die Sporen müssten auch deutlich dextrinoid (schön rotbraun) in Jod sein. Eine Nadelholzart, die aber auch manchmal an Laubholz vorkommen kann. Die gelben Ränder irritieren etwas, da sie normalerweise weiß sind. Leucogyrophana pulverulenta sieht anders aus, dessen Hymenophor ist eher braun und die Sporen sind nur schwach bis gar nicht dextrinoid.
LG
Frank
Hallo Frank,
mit Chemie geht hier nicht viel. Zuehli könnte aber schon eher eine Zuordnung oder einen Ausschluß zu einer Gattung oder Gruppe von Porlingen mit seinem Mikroskop herstellen.
LG
Frank
Hallo Frank,
Stielporlinge sind sehr zäh und du schreibst aber "etwas zäh". Es gibt z.B. an Buche noch den sehr seltenen Polyporus choseniae (kein deutscher Name bekannt), der diese Wuchsform hat. Aber dieser ist sehr zäh. Bei "etwas zäh" könnte auch noch Tyromyces chioneus (Kurzröhriger Saftporling) in Frage kommen. Aber allein nach dem Foto wird das keine genauere Bestimmung werden.
LG
Frank
Lieber Christian,
Zystiden erkenne ich nicht auf deinen Mikrobildern. Das sind wahrscheinlich junge Basidien bzw, Basidiolen.
Die Merkmale deiner Tomentella passen gut zu Tomentella punicea. Vergleiche mal mit meinem Artsteckbrief im Anhang.
LG
Frank
Hallo Armin,
die inkrustierten Zystiden und die Sporenform und -größe passen sehr gut zu Phanerochaete livescens.
Liebe Grüße
Frank
Da wollte ich nur wissen, was du daraus schließt.
98 % kann eine andere Art sein oder auch nicht.
LG
Frank
Hallo Stefan,
dagegen sprechen zwei Gründe. Erstens ist es ein rechtliches Problem, dass die Funde nicht jederman zur Verfügung gestellt werden können und zweitens würde das die Grenzen von Access weit überschreiten. Wir haben über 4 Millionen Datensätze und Access ist bei ca. 1 Million Datensätze an seinen Grenzen.
Beste Grüße
Frank
Hallo Bohan,
wenn die Schnallen und die wenigen Sporen zu diesen Pilz gehören und er inkrustierte Hyphen hat, könnte es eine Schizopora sein. Dagegen sprechen die sehr kleinen Poren. Wenn die Sporen nicht dazugehören, sieht dein Pilz makroskopisch eher wie eine Trechispora aus. Bleibt also spannend.
noah: Schleimpilz mit Basidien? ![]()
Liebe Grüße
Frank
Hallo Andy,
wie weit (wieviel %) ist denn dein Fund genetisch im Tree entfernt von Ischnoderma resinosum? Ich glaube immer noch nicht an eine klare Trennung beider Arten, was dein Fund an Laubholz mir wieder bestätigt
LG
Frank
Hallo Thorben,
das ist Schizopora radula. Gekennzeichnet durch die relativ vielen kopfigen Hyphenenden, die Sporengröße, die inkrustierten Hyphenenden in den Porenwänden und das immer noch vorhandene Lumen in den dickwandigen Basalhyphen. Die sehr ähnliche Schizopora paradoxa hat Sporen bis 6,5 µm, Basalhyphen ohne Lumen, also echte Skeletthyphen, nur sehr wenige kopfige Hyphenenden und ein irpicoides Hymenophor.
LG
Frank
Hallo Matthias,
von einer "Sammelgenehmigung" im Gondwanaland ist mir nichts bekannt. Die Liste der Zufallsfunde, die da bekannt sind, kann ich dir mal zusenden.
LG
Frank
Hallo Matthias,
die Kombination der Merkmale deines Porlings fürhren mich zur Gattung Rigidoporus. Am besten würde da Rigidoporus microporus passen. Der ist normalerweise farbenfreudiger, hier aber anscheinend ausgeblasst. Er müsste im Exsikkat sehr hart sein!? Es ist eine tropische Art, die ich aber auch schon im Gondwanaland im Leipziger Zoo gefunden habe.
LG
Frank
Hallo Bernd,
deine mikroskopischen und makroskopischen Fotos zeigen höchstwahrscheinlich eine Mycoacia (Phlebia).
Wie Anna schon schreibt, ist auf Grund der Sporenform Mycoacia fuscoatra dann am wahrscheinlichsten. Schnallen habe ich auf deinen Fotos gesehen. Was mir fehlt sind die für diese Art typischen subulaten (zugespitzten) Zystiden. Die Sporen hast du eventuell zu kurz gemessen!? Sie sollte 5-6 µm lang sein.
LG
Frank
Hallo Mario,
bei den wenigen eingesenkten Lamprozystiden würde vielleicht auch Phlebiopsis gigantea in Frage kommen. Phanerochaete livescens ist hauptsächlich eine Laubholzart.
LG
Frank
Hallo,
es gibt keine offizielle Publikation zu Sequenzierungen von Heterobasidion-Arten. Es müssten die Typusarten sequenziert werden. Bis dahin kann man (Rivoire folgend) nach oben beschriebener Unterscheidung die Arten "mühevoll" trennen
. In der Sachsenflora habe ich die Aufsplittung in der Gattung auf Grund der Datenlage unterlassen, da fast alle Funde unter H. annosum kartert wurden.
LG
Frank
Hallo Reinhard,
die Arten der Gattung Heterobasidion sind morphologisch schwer zu trennen. Es gibt kleinere Unterschiede in der Porengröße und den Strukturen der Hutdeckschicht. Am besten geht das noch über die Wirte.
Heterobasidion abietinum - an Tanne (Porengröße 2-3 (4) p/mm)
Heterobasidion annosum s. str. - hauptsächlich an Kiefer und Laubhölzern (Porengröße 2-3 (4) p/mm)
Heterobasidion parviporum - an Fichte (Porengröße 3-5 (7) p/mm)
Allerdings kann H. annosum s.str. auch an Fichte vorkommen. Der Unterschied zu H. parviporum sind die etwas größeren Poren und die unterschiedliche Anordnung pallisadenförmiger Hyphen in der Hutdeckschicht (siehe Rivoire- Polypores de France et d'Europe) . Ohne diese mikroskopische Untersuchung sind die Funde an Fichte nur unter H. annosum Aggregat zu führen.
LG
Frank
Lieber Schorsch,
auf Buche kommt Ceriporiopsis gilvescens nicht vor. Sie ist an Pappel und Weide gebunden.
LG
Frank
Hallo Werner,
wenn's eine Weide ist kann ich mir Ph. conchatus gut vorstellen.
an Weide wäre natürlich auch der meist dachziegelförmig wachsende Phellinus conchatus (Phellinopsis conchata) möglich. Der gehört ja nicht zum Phellinus igniarius Aggregat, kann aber makroskopisch den Fund von Jan ähnlich sein.
LG
Frank
Hallo Jan,
zum Aggregat gehören je nach Artauffassung folgende Arten, die nur nach den Wirten unterschieden werden: Phellinus igniarius s. str. (Salix, Malus?), Ph. alni (Alnus), Ph. cinereus (Betula), Ph. nigricans (Betula). Phellinus ossatus und Phellinus trivialis stellen manche Autoren auch noch zu diesem Komplex, was aber dann kaum noch nachvollziehbar ist. Deshalb sind sie oft nur als Synonym angegeben.
Teilweise werden sie es auch nur als Formen von Phellinus igniarius geführt.
LG
Frank
Hallo Schorsch,
das Substrat und die Sporenform und -größe passen, das Hyphensystem (monomitisch) auch, Holzfäuleart (Weißfäule) für Ceriporiopsis passt, also kommt man durchaus zu Ceriporipsis gilvescens, wenn auch noch die Porengröße 4-5 P/mm stimmt?
Die Umkombination zu Mycoacia gilvescens sehe ich kritisch!
LG
Frank
