Beiträge von EmilS

    Hallo zusammen,


    ich habe auch noch so einen rumliegen, ebenfalls mit Stockschwämmchen vergesellschaftet. Auffällig war bei meinem Fund auch die rötende Stielbasis.


    Ich habe mich noch nicht wirklich mit Alternativen und deren Unterscheidung beschäftigt.
    P. cotonea soll ja recht ähnlich sein. Kann mir jemand helfen, wie man den getrennt bekommt? Es müsste ja reichen, die Sporen zu messen, oder? Und kommt noch mehr infrage?


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo zusammen,


    weiß jemand, was mit dem Bayerischen Pilzforum (forum.pilze-bayern.de) passiert ist? Das ist schon seit längerer Zeit nicht erreichbar. Leider kommt man so nicht an Christophs Beiträge, unter anderem die Schlüssel, ran...


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Andreas,

    ich finde Albatrellus citrinus für den Fund auch plausibel. Wie selten die Art ist, das kann ich nicht beurteilen, aber es stimmt, dass sie bis 2003 nicht von A. ovinus unterschieden wurde.

    Die Amyloidität der Sporen müsste auch ohne Mikroskop feststellbar sein. Dazu einfach Melzers auf den Sporenpulverabwurf tropfen. Bei amyloiden Sporen ist dann eine Dunkelblaufärbung erkennbar.

    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Jörg,

    ich würde die Auswahl an Möglichkeiten ebenfalls auf A. excelsa und A. rubescens eingrenzen. Der Geruch hätte das klären können. Leider gibst du den Geruch nicht an.

    Viele Grüße, Emil

    Hallo zusammen,


    ich hätte auch wieder Interesse, an dem Treffen teilzunehmen; wo Wiesbaden doch in erreichbarer Nähe liegt.

    Ins Gasthaus werde ich nicht mitkommen, es braucht also nichts für mich bestellt zu werden.


    Wolfgang P. und Aretah , kann man wieder mit euch rechnen? :)


    Viele Grüße

    Emil

    H. acutoconica hat schlanke Sporen, von denen ein kleiner Anteil sogar schwach eingeschnürt sein kann
    H. konradii oder auch H. acutoconica var. konradii hat (breit) ellptische Sporen
    H. subglobispora oder auch H. acutoconica var. konradii fa. konraddii hat fast runde Sporen.
    und klar, geht natürlich mikroskopisch


    Hallo Karl,

    was ist mit dem Taxon H. persistens? Synonym zu acutoconica?
    Und der Artstatus der Taxa konradii und subglobispora sind nicht geklärt? Weißt du, ob die phylogenetisch abgrenzbar sind? Vielleicht wurde die Gruppe auch noch nicht gut bearbeitet, bei dem conica/nigrescens-Aggregat soll ja meines Wissens nach ebenfalls noch nicht das letzte Wort gesprochen worden sein.

    Danke und viele Grüße, Emil

    Hallo Paulis,


    hier handelt es sich um Chlorophyllum olivieri (Dunkler Wald- oder Olivbrauner Safranschirmling). Typisch sind das Vorkommen im Wald, die strubbeligen Hutschuppen mit wenig farblichem Kontrast zum Untergrund, der kräftige und doppelte Ring sowie die orange Verfärbung des Tramas (bei C. rhacodes und C. brunneum oft mehr rötlich).


    Typisch ausgeprägte Safranschirmlings-Kollektionen kann man mit etwas Erfahrung recht gut unterscheiden. Leichter fällt es natürlich, wenn man alle drei Arten einige Male gesehen hat.


    Näheres zur Unterscheidung der Safran- und Riesenschirmlinge findet man in diesem Artikel.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Ingo,


    „Chlorophyllum venenatum“ ist ein zweifelhaftes Taxon, was wohl gar nicht existiert. Siehe dazu den Artikel von Gernot Friebes im Tintling.

    Das ist eine sehr typische Kollektion des Gerandetknolligen Garten-Safranschirmlings (Chlorophyllum brunneum).


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Stefan,

    das ist ein junger Riesenporling. Wenn du öfter da vorbeikommst, kannst du ihn beim riesig-werden beobachten.

    Viele Grüße, Emil


    Edit: In diesem Zustand wäre auch der Klapperschwamm noch möglich, glaube ich aber eher nicht.

    Hallo zusammen,


    ich würde Matthias da widersprechen wollen. X. ferrugineus hat weißes Fleisch, während hier das mehrfarbige Fleisch zwar recht blass, aber sichtbar ist (deutliche Unterschiede zwischen gelbem Hut- und rosa Stielfleisch). Ein Bild von außen gibt es nicht?


    „Amanita vaginata“ ist wohl ein Nomen Dubium. Aber auf jeden Fall hat das, was Amanita vaginata genannt wird, einen ungenatterten Stiel, deshalb ist das Taxon hier ausgeschlossen. Die grauen und bräunlichen Scheidenstreiflinge sind sehr schwierig, selbst mikroskopisch.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo zusammen,


    ich habe mir gerade die Zeitschrift für Mykologie (85/2, S. 215ff.) angeschaut, da ist ein Schlüssel der nahen Verwandten von A. arvensis drin.
    Demnach lande ich bei Agaricus fissuratus. Der passt tatsächlich nach der Beschreibung ziemlich gut.

    Für Korrekturen oder Drittmeinungen bin ich dankbar.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo zusammen,

    Ach ja, falls es hier zu einer Wette kommen sollte, würde ich mal 8 Chips auf Amanita gemmata setzten. Falls es jemanden gibt, der dagegen wettet.

    Ich setze dagegen (und auf pantherina). Für mich deutet alles auf helle Pantherpilze hin.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Sebastian,

    schöne Versammlung!

    Den Hexenröhrling kannst du mit Neoboletus xanthopus abgleichen (erst recht, wenn bei Eichen gewachsen). Der Scheidenstreifling sieht mir sehr nach Amanita lividopallescens aus (wenn die Farben nicht täuschen).

    Viele Grüße

    Emil

    Hallo,

    Hallo

    Also ich hätte deinem Fund mal folgenden Namen gegeben -> Nadelwald Anhängselröhrling, Gelber Steinpilz, Butyriboletus subappendiculatus

    BG Andy

    ja, Zustimmung, das ist B. subappendiculatus.


    Aber mich interessiert jetzt noch: Meinst du mit „Blasshütiger Röhrling“ Hemileccinum depilatum (kein Stielnetz) oder Rubroboletus rhodoxanthus (rote Poren)?


    Viele Grüße

    Emil

    Die Anischampignons legen bei mir nun auch los. Hier vermutlich der Schafchampignon. In geschlossenem Stadium nicht so gut zu beurteilen. In dem Habitat kommen auch Schiefknollige und Dünnfleischige Anischampignons vor.

    Hallo,

    die Unterscheidung der meisten Champignon-Gruppen, und dazu gehört auch die Gruppe der „Anis-Champignons“, ist äußerst schwierig, nicht nur im geschlossenen Stadium. Teilweise kommt man da nur noch mit Sequenzen zu einer Bestimmung. Ich weiß nicht, wie du Schiefknollige und Dünnfleischige Anis-Champignons meinst unterscheiden zu können, aber das ist makroskopisch eigentlich kaum möglich, höchstens vielleicht bei umfassender Erfahrung mit der Gattung (zumal es da noch weitere mögliche, unbekanntere Arten gibt).

    Der Schaf-Champignon ist wie der ähnliche Agaricus urinascens ein Wiesenpilz. Der sollte es also hier nicht sein.

    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Raphael,


    sehr interessante Beiträge, vielen Dank! Bei den meisten dieser Pilze würde ich gar nicht erst an einen Bestimmungsversuch wagen, würden sie meinen Weg kreuzen. Umso spannender finde ich es, die so gut dokumentiert und mikroskopiert zu sehen, vorher schon einmal die Richtungen zu raten und dann deine Bestimmungsvorgänge nachzuvollziehen.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Carolin,

    sehr schön dokumentiert. ==Pilz25

    Agrocybe praecox agg. passt hier (es handelt sich bei dem Taxon offenbar um eine Sammelart, aber meines Wissens nach ist da noch nichts Anderes offiziell beschrieben).

    Der Geruch des unverletzten Pilzes (besonders an den Lamellen) ist kakaoartig. Wenn du ein Stückchen quetschst, wirst du den ranzig-süßlichen Mehlgeruch wahrnehmen.

    Zystiden lassen sich, je nach Pilzart, auf der Lamellenschneide (Cheilozystiden), auf der Lamellenfläche (Pleuroz.), auf dem Hut (Pileoz.) oder dem Stiel (Kauloz.) finden. Generell für die Mikroskopie gilt: Je dünner ein Präparat, desto besser. Um Schnallen zu finden, muss man teilweise viele Hyphensepten anschauen. Dass man keine findet, bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine vorhanden sind. Sehr gut zum Finden von Schnallen eignen sich Samtfußrüblinge – an denen kann man gut üben. Als ich Sporen von Agrocybe praecox mikroskopiert habe, hatte ich den Eindruck, dass zumindest einige seitlich eingedrückt waren, ähnlich roten Blutkörperchen; ob das generell so ist oder nur irgendwie deformierte Sporen waren, weiß ich nicht.

    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Rainer,


    ja genau, ich würde da eher X. pruinatus sehen, aber ein Schnittbild wäre wichtig zur Unterscheidung gewesen.

    Beim Rübling erscheinen mir die Lamellen gelblich, aber das mag am Foto liegen. Trotzdem, Hutfarbe, heller Rand, leicht gelbliche Lamellen (das ist meistens nur eine schwache Farbtönung und kein deutliches Gelb) und frühe Erscheinungszeit sprechen bei mir zu dem Gesamteindruck für G. ocior.

    Ob es überhaupt makroskopische Kriterien für Pseudosperma gibt, weiß ich nicht. Ich vermutete die Gattung einfach nur deshalb, weil darin die Arten um den Kegeligen Risspilz enthalten sind.


    Relativ biegsame Lamellen (besonders jung) können übrigens auch bei Russula vesca (und verwandten Arten) vorkommen, wenn auch nicht ganz so biegsam wie bei R. cyanoxantha.


    Viele Grüße

    Emil