Hallo,
das sind Schwefelporlinge. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
das sind Schwefelporlinge. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Andreas,
ohne Mikrodaten wird der nicht zu knacken sein. Mach mal bitte einen HDS-Schnitt, guck dir die Sporen an und such nach Cheilos. Wenn du an dem Fruchtkörper irgendwann einen süßlichen, fruchtbonbonartigen Geruch wahrgenommen hast, dann würde ich L. ochraceofulva in die engere Wahl nehmen.
Rein makroskopisch sind Schirmlinge für mich schwer zu bestimmen. In der Funga nordica, bzw. im Gröger sind aber sehr gute Schlüssel und auch als "Fremder" kommt man mit den Schlüsseln immer zum Ziel. Da sind die Lepioten sehr dankbar.
l.g.
Stefan
Maria
[quote pid='330767' dateline='1470776217']
Hallo Stefan,
mir ging es genauso
Ich habe dann einmal nachgeschlagen - denkbar ist es schon. Und dann, wenn man das Foto vergrößert, meine ich den Ansatz für die schwarz-purpurfarbene Blüte zu sehen. Diese weiß blühenden Doldengewächse sind echt nicht immer so einfach zu bestimmen.
Hast Du eine Ahnung welche Flockenblume dies sein könnte? Da passt bei mir immer etwas nicht zusammen, zumindest wenn ich nach meinen Nachschlagwerken gehe ![]()
Liebe Grüße
Maria
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Hallo Maria,
ich bin was Pflanzen angeht absolut nicht sattelfest. Ich kenne 6-7 gängige wilde Süßgräser, 5-6 "Kräuter", die gängigsten Gehölze und das wars. ![]()
Ich war unlängst auf einem Kurs zur Bestimmung Phytoparasitischer Pilze in Frankfurt. Dort hab ich einiges über Pflanzenbestimmung gelernt, aber leider nicht genug. Die Dozentin hat uns die unklaren Pflanzen genannt und wir haben die Pilze daran bestimmt...
l.g.
Stefan
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Hallo Thomas,
Deine erste Pflanze ist eine Flockenblume (Centaurea), fragt sich jetzt nur noch welche
War die Blüte wirklich so blau wie auf dem Foto? Und waren die Blütenblätter irgendwie geteilt oder so ähnliches?
Deine zweite Pflanze müsste eine wilde Möhre (Daucus carota) sein. Was mir hier allerdings fehlt ist der schwarze Punkt (dies ist eigentlich eine schwarz-purpur-farbene Blüte) in der Blütenmitte, der fast immer vorhanden ist. Wenn du das nächste Mal diese Pflanzen siehst, dann achte einmal darauf. Findest Du diesen schwarzen Punkt, dann ist es auf jeden Fall die Wilde Möhre.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Maria,
ich hatte die Idee auch schon, aber mir waren die Blätter etwas zu äähm filigran, zu klein, zu schmal für die wilde Möhre...
l.g.
Stefan
Hallo,
Lepiota magnispora wäre auch noch so ein Kandidat für deinen Fund. Ich für meinen Teil mikroskopiere meine Schirmlingsfunde, wenn rein makroskopisch habe ich zu viele "Fehlbestimmungen" gehabt, die ich dann mikroskopisch revidieren musste.
l.g.
Stefan
Hallo Frank,
herzlichen Dank für die Mühe.
Ich freue mich sehr über den tollen Fund.
l.g.
Stefan
Hallo.
das sind sehr schöne Funde. Beim Satan hätte ich gerne noch ein Schnittbild gesehen. Ich denke, da kommen vielleicht noch ein paar andere Arten in Frage.
Dein schräger Fund ist vielleicht ein Goldblatt. Ansonsten fällt mir nicht viel dazu ein.
Bis tdu dir bei deinem gehämmerten Röhrling sicher? Für mich hat der mehr Ähnlichkeit mit dem Leccinum crocipodium. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
dein erster Pilz sieht komisch aus. Für P. niger halte ich das nicht. Wo sind die Stacheln? Hast du ein Schnittbild? Deine Lepiota ist eine, aber welche. Ohne Mikrodaten sage ich zu denen nix.
Lenzites betulinus passt. Perli auch. Zu deiner vermeintlichen C. gibba bin ich sehr zwiegespalten. Ich kenne die ARt zwar mit Buckel aber nicht mit so einem deutlichen.
l.g.
Stefan
Hallo,
ich bestimme meine Egerlingsfunde immer mittels mikroskopischer Untersuchung und schlüssle die dann mit dem Gröger. Ich weiß, das wird dir jetzt leider nicht helfen, aber Egerlinge rein makroskopisch anzusprechen wird schwer bis unmöglich. Überständig riechen die übrigens alle muffig. Was auf alle Fälle sonst noch wichtig ist: Schnittbild der Länge nach und ob die Ringe nach oben unter unten abziehbar sind, soll heißen hängend oder "stehend".
l.g.
Stefan
Wie ermittele ich den Sporenquotient?
Ganz einfach: Länge durch Breite dividieren.
Möglichst von mehreren Sporen und dann mitteln.
l.g.
Stefan
Pablo und Stefan, erstmal vielen Dank.
Also die Größe entsprach einem fertigen Vascellum pratense. Im Schnitt war er komplett weiß (also Gleba weiß = noch jung??). Hasenbovist hatte ich auch schonmal in Erwägung gezogen, aber so klein kenn ich den nicht, und auch die Form wirkte irgendwie nicht wie Häschen...
Gruss Chris
Hallo,
mir gehts da um die Trennlinie zwischen fertilen Kopfteil und sterilen Stielteil. Hast du so was beobachten können? Beide Teile sind in jungem Zustand übrigens auch weiß.
Die Idee mit dem jungen Hasen finde ich auch nicht schlecht.
Mach doch bitte mal ein Foto von Schnittbild, sofern möglich.
l.g.
Stefan
Hallo,
hast du ein Schnittbild von dem? So auf den ersten Blick past aber deine Bestimmung.
l.g.
Stefan
Hallo,
dein 1. könnte Bisporella citrina sein.
4. könnte auch eine Mycena sein.
5. Galerina spec.
6. ganz klar Pluteus umbrosus
7. eine Psathyrella
8. wie wärs mit Volvariella bombycina
l.g.
Stefan
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Hallo, heidi!
Dafür brauchst du kein Mikroskop. Und 3-5% sollten in diesem Fall auch reichen. Das sind makrochemische Reaktionen, die oft recht hilfreich sind. Und da kann man auch noch gleich ein Fläschchen Melzer dazu nehmen, den Rest kann man sich besorgen, wenn man sich für Täublinge interessiert. Melzer ist nicht schlecht, weil man in ienem Abwurf die Amyloidität von Sporen auch schon makroskopisch testen kann.
LG, Pablo.
KOH 20% ist aber vielseitiger anwendbar; gerade wenn man mal einen Klumpfuß findet, ist das Gold wert. ![]()
Hallo Heidi,
KOH (20%) kannst du dir z.B. im Myko-Shop bestellen. Ist echt hilfreich.
Mikroskop brauchst du nicht unbedingt.
l.g.
Stefan
Hallo,
sagen wir mal so. Ich kenen viele Leute, die deinen Fund als Erdschieber durchgehen lassen und sich nicht weiter mit dem Fund beschäftigen. Wenn ich dem Wiki-Artikel glauben darf, dann ist das einzig sichere Trennmerkmal die mit KOH gilbende Milch und einige mikroskopische Merkmale.
Deswegen schrieb ich ja schon oben, dass du das mit KOH, sofern du hast, mal checken solltest...
l.g.
Stefan
Hallo,
ich sehe eine der 3 dünnschaligen Kartoffelbovistarten. Wenn du die genaue Art wissen willst, geht das nur über eine mikroskopische Sporenuntersuchung.
Es stehen zur Disposition:
Scleroderma bovista
Scleroderma areolatum
Scleroderma verrucosum
l.g.
Stefan
Hallo Heidi,
einer von den beiden Vorschlägen ist das. Wenn du dem Wiki-Artikel glauben kannst, dann verfärbt sich die Milch von L. bertillonii mit KOH gelb, während das bei L. vellerus (Erdschieber) nicht passieren soll.
l.g.
Stefan
Hallo Ditte,
danke für deinen Einwand/Korrektur.
1-2 Cheilos von Dieters Bidl sahen sehr typisch für I. cookei aus, dass ich ich zu der Fehlbestimmung hinreißen ließ (und ja es sind auch nur 1-2;)). Dank deiner Einwände, wird mir das hoffentlich nicht nochmal passieren.
l.g.
Stefan
Hallo Gruwe,
Sporenpulverfarbe: Wenn ich das mache, dann lege ich den Pilzhut, wie oben beschrieben, nicht auf ein Stück Papier, sondern eine Glasscheibe. Das hat den Vorteil, dass du weißes oder schwarzes Papier drunterlegen kannst. Absolut bestimmungsrelevant ist das aber ist das nur bei Täublingen (von weiß über creme-farben, zu fast gelb). Bei den meisten anderen Pilzen kannst du damit max. auf die Gattung mit der Sporenpulverfarbe (in Verbindung mit anderen Merkmalen, z.B. am Stiel angewachsenen Lamellen usw.) schließen. 2-3 Ausnahmen gibts natürlich.
wichtige Bäume:
Nadelbäume:
Fichte: Picea abies
Waldkiefer: Pinus sylvestris weitere Kiefernarten gibts natürlich, aber die Bestimmung gestaltet sich oftmals als recht schwierig.
Lärche: Larix decidua
Die wichtigsten Laubbäume:
Eichen: Quercus sp. (eine Unterscheidung der 2 einheimischen Arten und der Amerikanischen Roteiche ist nicht erforderlich)
Buche: Fagus sylvatica
Hainbuche: Carpinus betulus
Birken: Betula sp. Eine Unterscheidung zwischen der Gemeinen Hängebirke und der Moorbirke z.B. kann bei der Bestimmung bestimmter Pilzen mal wichtig sein
Linde: Tilia Die Unterscheidung beider einheimischer Arten sind für die Pilzbestimmung nicht so wichtig
Hasel: Corylus sp.
Obtbäume: Pflaume, Kirsche, Apfel, Birne,...: Prunus, Malus, Pyrus...
Nicht ganz so wichtige Gehölze/Bäume:
Gemeine Esche: Fraxinus excelsior
Schwarzerle: Alnus glutinosa
Pappeln: Populus sp. Von denen lohnt es sich die Zitterpappel Populus tremula sich zu merken. Bei den anderen Pappelarten habe ich meist sehr große Probleme, die zu unterscheiden, weil es da viele Hybride gibt.
Weiden: Salix sp.
Holunder: Sambucus sp.
Echte Kastanie: Castanea sativa
Kannst du getrost außen vorlassen:
Rosskastanie: Aesculus hippocastanum
Ahorn: Acer sp.
Diese Bäume bilden keine Mykorrhiza mit Großpilzen aus. Saprophyten können die Bäume aber besiedeln.
Ich hoffe, dass ich keinen wichtigen Baum/Gehölz vergessen hab.
l.g.
Stefan
Hallo,
bei den Grauen ist es zur genauen Artbestimmung wichtig, dass die mikroskopiert werden. Je nachdem welchen Schlüssel du dann verwendest kommst, kommst du dann auf unterschiedliche Pilznamen, die dann synonymisiert sind oder auch nicht. So rein von der Optik der relativ hellen Huthaut her wäre vielleicht A. argentea/A. mairei eine Option. In den Großpilzen sind beide Arten noch synonym. Kibby trennt in seinem Amanita-Werk die Arten. Aber ohne Mikroskopische Untersuchung sind das alles nur Spekulationen.
l.g.
Stefan
Hallo Hartmut,
klasse Doku. ![]()
l.g.
Stefan
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Hallo Gruwe!
Ich kann mich nur den Anderen anschliessen - für das 1. Thema sind die Pilze super dokumentiert!
Pilz #1 ist einer der Filzröhrlinge, eventuell ein geimener Rotfussröhrling.
Die Pilze #2, 3 und 4 sind zumindest rein optisch typische Täublinge.
Bei #5 muss ich passen.
Die Täublinge (und auch die Milchlinge) sind dank ihrem bruchigem Fleisch recht einfach als solche zu bestimmen und die genaue Art muss ein Spiesepilzsammler nicht unbedingt wissen, denn giftige Täublinge gibt es nicht. Nur welche die schlecht schmeken.
Gruß!
Alex
Hallo Alex,
oh doch; zumindest wird Russula sardonia (Zitronenblättriger Täubling, Säufernase) als giftig in einigen Pilzbüchern geführt. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Bruchreizker (Lactarius helvus).
l.g.
Stefan
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@ Stefan,
es stimmt schon, für einen Neuling sind lateinische Namen sehr verwirrend. Wäre ich keine Floristin, die auch lateinische Namen lernen mußte, dann könnte ich damit eigentlich sehr wenig anfangen.
Und ja.......bei der Masse, die Du schon an Anfragen beantwortet hast.......da kann das schon mal passieren.
Ich hoffe, dass ich mich jetzt nicht in die Urticaria ( Nessseln) setzt habe.
![]()
Hallo Heidi,
guter Witz.
Nobis Einwand besteht vollkommen zurecht. Es ist nur, dass ich bei bestimmten Gattungen aus diversen Gründen keine bis kaum deutsche Namen angeben kann (und möchte).
Gruwe: nimms bitte nicht persönlich. Es liegt an den Täublingen; nicht an dir. ![]()
l.g.
Stefan
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Hallo "Gruwe",
das ist eine außerordentlich gut dokumentierte Erstanfrage!
Willkommen hier im Forum und gern weiter so.
Zu den Funden ist an sich bereits alles gesagt, was anhand der Bilder und Beschreibungen erkennbar ist.
Stefan.
Muss das sein, dass Du auf eine Erstanfrage fast ausnahmslos mit wissenschaftlichen Namen antwortest?
Ich denke, dass einer, der das erste Mal hier Rat sucht, eher mit deutschen Namen etwas anfangen kann.
Das ist jedenfalls mein Eindruck.
LG Nobi
Hallo Nobi,
danke für deinen Einwand. Da hast natürlich Recht, aber leider ist es so, dass ich mit den meisten deutschen Täublingsnamen nix anfangen kann. :shy: Es ist inzwischen (leider) so, dass ich die deutschen Namen gar nicht mehr merke. Bei den gängigsten Pilzarten nenne ich die deutschen Namen auch im Forum, aber bei Täublingen, Risspilzen, Tintlingen oder Ritterlingen z.B. mach ich das nicht, schon allein aus taxonomischen Gründen...
l.g.
Stefan
