Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Andreas,


    ohne Mikrodaten wird der nicht zu knacken sein. Mach mal bitte einen HDS-Schnitt, guck dir die Sporen an und such nach Cheilos. Wenn du an dem Fruchtkörper irgendwann einen süßlichen, fruchtbonbonartigen Geruch wahrgenommen hast, dann würde ich L. ochraceofulva in die engere Wahl nehmen.


    Rein makroskopisch sind Schirmlinge für mich schwer zu bestimmen. In der Funga nordica, bzw. im Gröger sind aber sehr gute Schlüssel und auch als "Fremder" kommt man mit den Schlüsseln immer zum Ziel. Da sind die Lepioten sehr dankbar.


    l.g.
    Stefan

    Maria


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    Hallo Stefan,


    mir ging es genauso :) Ich habe dann einmal nachgeschlagen - denkbar ist es schon. Und dann, wenn man das Foto vergrößert, meine ich den Ansatz für die schwarz-purpurfarbene Blüte zu sehen. Diese weiß blühenden Doldengewächse sind echt nicht immer so einfach zu bestimmen.


    Hast Du eine Ahnung welche Flockenblume dies sein könnte? Da passt bei mir immer etwas nicht zusammen, zumindest wenn ich nach meinen Nachschlagwerken gehe ;)


    Liebe Grüße


    Maria
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    Hallo Maria,


    ich bin was Pflanzen angeht absolut nicht sattelfest. Ich kenne 6-7 gängige wilde Süßgräser, 5-6 "Kräuter", die gängigsten Gehölze und das wars. ;)


    Ich war unlängst auf einem Kurs zur Bestimmung Phytoparasitischer Pilze in Frankfurt. Dort hab ich einiges über Pflanzenbestimmung gelernt, aber leider nicht genug. Die Dozentin hat uns die unklaren Pflanzen genannt und wir haben die Pilze daran bestimmt...


    l.g.
    Stefan


    Hallo Maria,


    ich hatte die Idee auch schon, aber mir waren die Blätter etwas zu äähm filigran, zu klein, zu schmal für die wilde Möhre...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    Lepiota magnispora wäre auch noch so ein Kandidat für deinen Fund. Ich für meinen Teil mikroskopiere meine Schirmlingsfunde, wenn rein makroskopisch habe ich zu viele "Fehlbestimmungen" gehabt, die ich dann mikroskopisch revidieren musste.


    l.g.
    Stefan

    Hallo.


    das sind sehr schöne Funde. Beim Satan hätte ich gerne noch ein Schnittbild gesehen. Ich denke, da kommen vielleicht noch ein paar andere Arten in Frage.


    Dein schräger Fund ist vielleicht ein Goldblatt. Ansonsten fällt mir nicht viel dazu ein.


    Bis tdu dir bei deinem gehämmerten Röhrling sicher? Für mich hat der mehr Ähnlichkeit mit dem Leccinum crocipodium. :/



    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    dein erster Pilz sieht komisch aus. Für P. niger halte ich das nicht. Wo sind die Stacheln? Hast du ein Schnittbild? Deine Lepiota ist eine, aber welche. Ohne Mikrodaten sage ich zu denen nix.


    Lenzites betulinus passt. Perli auch. Zu deiner vermeintlichen C. gibba bin ich sehr zwiegespalten. Ich kenne die ARt zwar mit Buckel aber nicht mit so einem deutlichen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich bestimme meine Egerlingsfunde immer mittels mikroskopischer Untersuchung und schlüssle die dann mit dem Gröger. Ich weiß, das wird dir jetzt leider nicht helfen, aber Egerlinge rein makroskopisch anzusprechen wird schwer bis unmöglich. Überständig riechen die übrigens alle muffig. Was auf alle Fälle sonst noch wichtig ist: Schnittbild der Länge nach und ob die Ringe nach oben unter unten abziehbar sind, soll heißen hängend oder "stehend".


    l.g.
    Stefan


    Pablo und Stefan, erstmal vielen Dank.
    Also die Größe entsprach einem fertigen Vascellum pratense. Im Schnitt war er komplett weiß (also Gleba weiß = noch jung??). Hasenbovist hatte ich auch schonmal in Erwägung gezogen, aber so klein kenn ich den nicht, und auch die Form wirkte irgendwie nicht wie Häschen...
    Gruss Chris


    Hallo,


    mir gehts da um die Trennlinie zwischen fertilen Kopfteil und sterilen Stielteil. Hast du so was beobachten können? Beide Teile sind in jungem Zustand übrigens auch weiß. ;) Die Idee mit dem jungen Hasen finde ich auch nicht schlecht.


    Mach doch bitte mal ein Foto von Schnittbild, sofern möglich.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    dein 1. könnte Bisporella citrina sein.


    4. könnte auch eine Mycena sein.
    5. Galerina spec.
    6. ganz klar Pluteus umbrosus
    7. eine Psathyrella
    8. wie wärs mit Volvariella bombycina


    l.g.
    Stefan


    KOH 20% ist aber vielseitiger anwendbar; gerade wenn man mal einen Klumpfuß findet, ist das Gold wert. ;)

    Hallo,


    sagen wir mal so. Ich kenen viele Leute, die deinen Fund als Erdschieber durchgehen lassen und sich nicht weiter mit dem Fund beschäftigen. Wenn ich dem Wiki-Artikel glauben darf, dann ist das einzig sichere Trennmerkmal die mit KOH gilbende Milch und einige mikroskopische Merkmale.


    Deswegen schrieb ich ja schon oben, dass du das mit KOH, sofern du hast, mal checken solltest...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich sehe eine der 3 dünnschaligen Kartoffelbovistarten. Wenn du die genaue Art wissen willst, geht das nur über eine mikroskopische Sporenuntersuchung.


    Es stehen zur Disposition:


    Scleroderma bovista
    Scleroderma areolatum
    Scleroderma verrucosum


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ditte,


    danke für deinen Einwand/Korrektur. :thumbup: 1-2 Cheilos von Dieters Bidl sahen sehr typisch für I. cookei aus, dass ich ich zu der Fehlbestimmung hinreißen ließ (und ja es sind auch nur 1-2;)). Dank deiner Einwände, wird mir das hoffentlich nicht nochmal passieren.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Gruwe,


    Sporenpulverfarbe: Wenn ich das mache, dann lege ich den Pilzhut, wie oben beschrieben, nicht auf ein Stück Papier, sondern eine Glasscheibe. Das hat den Vorteil, dass du weißes oder schwarzes Papier drunterlegen kannst. Absolut bestimmungsrelevant ist das aber ist das nur bei Täublingen (von weiß über creme-farben, zu fast gelb). Bei den meisten anderen Pilzen kannst du damit max. auf die Gattung mit der Sporenpulverfarbe (in Verbindung mit anderen Merkmalen, z.B. am Stiel angewachsenen Lamellen usw.) schließen. 2-3 Ausnahmen gibts natürlich.


    wichtige Bäume:


    Nadelbäume:


    Fichte: Picea abies
    Waldkiefer: Pinus sylvestris weitere Kiefernarten gibts natürlich, aber die Bestimmung gestaltet sich oftmals als recht schwierig.
    Lärche: Larix decidua


    Die wichtigsten Laubbäume:


    Eichen: Quercus sp. (eine Unterscheidung der 2 einheimischen Arten und der Amerikanischen Roteiche ist nicht erforderlich)
    Buche: Fagus sylvatica
    Hainbuche: Carpinus betulus
    Birken: Betula sp. Eine Unterscheidung zwischen der Gemeinen Hängebirke und der Moorbirke z.B. kann bei der Bestimmung bestimmter Pilzen mal wichtig sein
    Linde: Tilia Die Unterscheidung beider einheimischer Arten sind für die Pilzbestimmung nicht so wichtig
    Hasel: Corylus sp.
    Obtbäume: Pflaume, Kirsche, Apfel, Birne,...: Prunus, Malus, Pyrus...


    Nicht ganz so wichtige Gehölze/Bäume:


    Gemeine Esche: Fraxinus excelsior
    Schwarzerle: Alnus glutinosa
    Pappeln: Populus sp. Von denen lohnt es sich die Zitterpappel Populus tremula sich zu merken. Bei den anderen Pappelarten habe ich meist sehr große Probleme, die zu unterscheiden, weil es da viele Hybride gibt.
    Weiden: Salix sp.
    Holunder: Sambucus sp.
    Echte Kastanie: Castanea sativa


    Kannst du getrost außen vorlassen:


    Rosskastanie: Aesculus hippocastanum
    Ahorn: Acer sp.

    Diese Bäume bilden keine Mykorrhiza mit Großpilzen aus. Saprophyten können die Bäume aber besiedeln.


    Ich hoffe, dass ich keinen wichtigen Baum/Gehölz vergessen hab.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    bei den Grauen ist es zur genauen Artbestimmung wichtig, dass die mikroskopiert werden. Je nachdem welchen Schlüssel du dann verwendest kommst, kommst du dann auf unterschiedliche Pilznamen, die dann synonymisiert sind oder auch nicht. So rein von der Optik der relativ hellen Huthaut her wäre vielleicht A. argentea/A. mairei eine Option. In den Großpilzen sind beide Arten noch synonym. Kibby trennt in seinem Amanita-Werk die Arten. Aber ohne Mikroskopische Untersuchung sind das alles nur Spekulationen.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Alex,


    oh doch; zumindest wird Russula sardonia (Zitronenblättriger Täubling, Säufernase) als giftig in einigen Pilzbüchern geführt. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Bruchreizker (Lactarius helvus).


    l.g.
    Stefan


    Hallo Heidi,


    guter Witz. :D Nobis Einwand besteht vollkommen zurecht. Es ist nur, dass ich bei bestimmten Gattungen aus diversen Gründen keine bis kaum deutsche Namen angeben kann (und möchte).


    Gruwe: nimms bitte nicht persönlich. Es liegt an den Täublingen; nicht an dir. ;)


    l.g.
    Stefan


    Hallo Nobi,


    danke für deinen Einwand. Da hast natürlich Recht, aber leider ist es so, dass ich mit den meisten deutschen Täublingsnamen nix anfangen kann. :shy: Es ist inzwischen (leider) so, dass ich die deutschen Namen gar nicht mehr merke. Bei den gängigsten Pilzarten nenne ich die deutschen Namen auch im Forum, aber bei Täublingen, Risspilzen, Tintlingen oder Ritterlingen z.B. mach ich das nicht, schon allein aus taxonomischen Gründen...


    l.g.
    Stefan