Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    was ist denn das Substrat? Espe? Birke?


    Könnte auch Hypoxylon multiforme sein. Was ist deiner Meinung nach eine "Kohlekruste"? Kretschmaria deusta? Eine flächig wachsende Hypoxylon-Art aus dem Umfeld von Hypoxylon rubiginosum?


    Mach mal bitte einen KOH-Test. Dein Fund ist auf alle Fälle nur mikroskopisch zu bestimmen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    tja sicher bin ich mir nur in der Gattung. Der Tipp mit der Vogelschar ist wirklich verlockend. So wie ich Brassella kenne, kann es gut ein anderer aus der großen Gruppe sein. Andererseits muss man die dann aber mikroskopieren. Vielleicht weiß das Brassella und will uns verwirren und am Ende ist das doch det Vogelpilz.


    Ich bin unsicher.


    L.g.

    Stefan

    Hallo Brassella,


    das hatte Anna in einem APR vor 3-4 Jahren schon mal gemacht. Ist also nix neues. ;) Ich bin auf dein nächstes Rätsel sehr gespannt. Je nachdem, wie ich so Zeit finde, mache ich auch gerne wieder mit. Oder aber ich warte die Runde ab und du stellst das ganz bestimmte ein.:saint::giggle: Da hätte ich nix gegen.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Frank,


    ich glaube, eine solche Aufteilung würde zu weit führen. Dafür begeistern sich im Forum zu wenige für das Thema, das dass eine solche Aufteilung hier Sinn macht.. Ich würde das Unterforum Schimmelpilze und sonstige Anamorphe umbenennen wollen und gut. Der Hauptkritikpunkt von Christoph und Thorben ist, dass z.B. die Coelomyceten keine richtige Plattform haben. Ich hatte sowieso auch vor anamorphe, einfach zu bestimmende Blattfleckenerreger hier vorzustellen.


    Felli muss ich noch anschreiben, ob ich seine Beiträge hierher verschieben darf. :)


    l.g.

    Stefan


    Christoph und Thorben: ich verschiebe eure Beiträge auch gleich ins Schimmelpilzforum. Ich gehe da jetzt frecherweise mal von eurem Einverständnis aus. ;)

    Hallo Christoph,


    ich "finde" mir Cladosporien neben Alternarias regelmäßig in Feuchten Kammern von totem Planzenmaterial; meist Blättern. Das einzige, was ich zu dem Thema sagen kann, dass ich bei diesen Arten immer Ramokonidien gefunden habe. Deine Quellenzitate verwundern mich deswegen etwas. Es ist auf alle Fälle sehr aufschluss- und hilfreich und mir ist wieder mal klar geworden, dass ich mein Gattungskonzept von Cladosporium aktualisieren muss. ;)


    Danke für die spannende Diskussion. :)


    l.g.

    Stefan

    Hallo Christoph,


    ich bin insgesamt über Cladosporium sp. bei deinem Fund nicht so wirklich glücklich. Mir fehlen da einfach wichtige Strukturen, die für Cladosporium wichtig sind, insbesondere die Ramokonidien. Wenn du welche finden kannst, dann habe ich nix gesagt, wenn nicht, dann ist das kein Cladosporium.


    Ansonsten gehts mir wie Thorben. :) Die Arten in der Gattung sind zu 95% nur mittels Sequenzierung zu bestimmen. ;)


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    also ich sammle nur Belege von ganz besonderen Funden, oder wenn es darum geht im Rahmen eines Projektes, diese sequenzieren zu lassen. Wenn ich wirklich von jedem gefunden Pilz ein Beleg anfertigen würde, wäre meine kleine Wohnung vollkommen zugemüllt. :D


    Ich würde in so einem Fall ein Köttel mit entsprechendem Pilz trocknen. Eine andere Möglichkeit wäre noch deinen Fund auf einer Agarplatte zu kultivieren...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    nee ist abietinum. Tr. holli hätte wesentlich stärkere geschlitzte Poren, ja schon fast ein irpicoides Hymenium. Dein Fund hier hat gewöhnliche Poren (besonders am Rand gut zu sehen); deswegen auch Tr. abietinum. Im Alter kann die Art auch ein bisschen geschlitzte Poren in der Mitte des Hymeniums aufweisen, also bitte nicht verwirren lassen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    nur noch mal kurz was von meiner Seite. Ich gebe auf die Makroskopie von den Kiefernzapfen-Rüblingen nur noch wenig, dafür habe ich mich in den letzten Jahren zu häufig "geirrt" mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 50% oder so. Eine makroskopische Einschätzung wird erst recht unmöglich, wenn man man weißhütige Arten findet. Ja nicht nur S. esculentus kann weißhütige Formen ausbilden...


    l.g.

    Stefan

    Hallo Chris,


    ich begrüße sehr, dass sich da mehrere User sich bereit erklären mitzuarbeiten. Ich stehe auch in den Startlöchern. ==Gnolm7 Ich würde aber anregen, dass wir mit dem Lexikon nach Ostern anfangen. So wie ich das verstanden habe, müssen wir Mods im Hintergrund noch 1-2 Sachen vorher klären.


    Ich erkläre mich auch gerne bereit, die einzelnen Einträge Korrektur zu lesen.


    l.g.

    Stefan

    Hi Chris,


    das mit dem Zapfenrüblingen sind leider nur Tendenzen. Für mich sind das immer dankbare Mikroobjekte. Da ist man mit der Bestimmung immer so schön schnell fertig. ;)


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    interessant; bei mir war bisher der Mucor dermaßen dominant und aggressiv im Wachstum, dass auch nach Wochen nix anderes mehr wachsen wollte. Wie habt ihr das Problem lösen können. Von meinen Kultivierungsversuchen auf Agarplatten kann ich sagen, dass Mucor dort alles überwuchert hat und teilweise nicht mal Penicillien mehr eine Chance hatten...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    auch ich freue mich, dass du dich ins Reich der Dungi-Fungis getraut hast. Dein Pilz wird mit dem entsprechenden Pilz bald zugewuchert sein, wie ich die Sache einschätze und es werden sich auch keine weiteren zeigen.


    Peter hat mit seiner Einschätzung nicht ganz unrecht. ==Gnolm7Die Ordnung Mucorales stimmt, allerdings die falsche Gattung. Du hast einen Mucor auf deinem Köttel. Erfahrungsgemäß wird der Mucor sehr bald den gesamten Köttel überwuchern und keinen Platz/Luft mehr für andere Pilze lassen. Ich an deiner Stelle würde die Köttel entsorgen, bzw. kannst du die ja noch aufheben, wenn du magst. Ich an deiner Stelle würde aber, so bald alles überwuchert ist, die Köttel so schnell wie möglich entsorgen. Von den Unmengen an Konidien des Mucors kannst du gesundheitliche Schäden vontragen. Ich habe mit Mucor überwucherte Agarplatten bisher immer ungeöffnet entsorgt; sicher ist sicher!


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    danke für die Erklärungen/Ergänzungen. Ich hatte nur auf Bild 8 was ascusähnliches gesehen; bei den anderen Bildern, war mir das nicht so klar, deswegen auch mein Einwand. :)

    Eurotium und Konsorten würde ich ausschließen, weil die Cleistothecien bilden. Die hätten Thorben auffallen müssen. Das mit der Kultivierung ist immer so ne Sache; insbesondere welches Nährmedium man für solche Pilze nimmt man und dann kommt noch hinzu, dass die dann sehr wahrscheinlich keine teleomorphen Strukturen mehr bilden...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    dein 1. kann auch sehr gut Strobilurus tenacellus sein; die beiden Arten bekommst du nur mikroskopisch auseinander.


    2. sollte passen; würde aber noch mal zur Absicherung nachmikroskopieren.


    3. eine Galerina; vielleicht noch eine Tubaria: Ohne Mikro und entsprechenden Experten unbestimmbar


    4. Sieht mir sehr nach altem Stereum subtomentosum aus, sofern auf Laubholz gewachsen...


    l.g.

    Stefan