Hi,
also Coprinopsis lagopus passst makroskopisch super. Wie aber Pablo schon richtig anmerkte, gibts da noch 2-3 sehr ähnliche Arten, die nur mikroskopisch auseinanderzuhalten sind...
l.g.
Stefan
Hi,
also Coprinopsis lagopus passst makroskopisch super. Wie aber Pablo schon richtig anmerkte, gibts da noch 2-3 sehr ähnliche Arten, die nur mikroskopisch auseinanderzuhalten sind...
l.g.
Stefan
Hi,
gut, dass ich in den Thread nochmal reingesehen hab. Gut, dann "spende" ich 10 Chips halt...
l.g.
Stefan
Ein Schüppling. Vielleicht Pholiota lenta, oder evtl doch gummosa.
Grüße Harald
Hi,
ich gebe Halrald vollkommen recht; definitiv ein Schüppling mit sehr typischem Schüpplingshabitus. ![]()
![]()
Bin eher bei deinem Fund bei P. lenta als P. gummosa.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
Maria zunächst erstmal herzlichen Dank für die tolle Eröffnung und Weiterführung des Threads. Ich hätte es zeitlich nicht geschafft.
Tuppie: Der große ist in dem Fall der FiZaRü. Hauptunterscheidungsmerkmale beider Arten: Der FiZaRü hat immer einen gelbockerlichen Stiel mit weißer Stielspitze und weiter entfernt stehende Lamellen als der Mäuseschwanz. Größe ist da nicht so wichtig. Ichh habe schon große Mäuseschwänze und kleine Fichtenzapfenrüblinge gefunden, wie auch umgekehrt. ![]()
Beorn Danke für die Bestätigung meiner ersten Einschätzungzu Geastrum rufescens. Sicher war ich mir nicht.
Nun zum Hauptgrund, warum ich dieses WE recht wenig Zeit habe.
Es gibt in Dresden derzeit ein Bergfilmfestival, auch mit tollen Vorträgen. Gestern Abend war ich z.B.bei Peter Habeler, der mit Reinhold Messner 1975 (oder wars 1974?) als erste Menschen den Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen hatten.
Zudem haben wir mit dem Chor auch erstmalig einen Stand auf dem Festival, wo wir neue Mitglieder werben wollen. Wir werden 2020 100 Jahre und zu dem Jubiläum wollen wir 100 aktive Sänger auf der Bühne haben; gestriges Bild von 2 Chorfreunden, die den Stand betreuten.
So kommen wir zu einigen tollen Pilzen, die ich bei dem Treffen habe finden können, bzw. mir gezeigt wurden. ![]()
Tyromyces fissilis - Apfelbaumsaftporling
Cuphophyllus colemannianus - Dattelbrauner Ellerling
Vorher noch nie wirklich live erleben düfen und nun diese Unmassen an Fruchtkörpern; die ganze Zeit über, war totaler Wahnsinn. Spechtis sind so schön. ![]()
Bei einigen Motiven trivialen Pilzen habe ich einfach mal versucht, die besonders hübsch in Szene zu setzen.
Xylaria sp.
Phlebia tremellosa - Gallertfleischiger Fälting steht gerade mal wieder bei Phlebia laut Mykis und Pilze Deutschlands
Pluteus salicinus - Grauer Dachpilz
Phlebia radiata - Orangeroter Kammpilz
Hat mich sehr gefreut, die Art mal wieder zu sehen. Ich bin eifnach nicht häufig genug in montanen Fichtenwäldern, wo der wächst.
Tricholoma vaccinum - Bärtiger Rittling
So das wars erstmal. Weitere Ergänzungen kommen später.
l.g.
Stefan
Hi,
das lass ich mir nicht entgehen; natürlich ringe ich mit; sehr gern sogar. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
zum Thema Verzehr oder nicht haben meine Vorredner schon alles gesagt. Ich werde das hier nicht nochmal wiederholen. Der Pilzfund an sich ist aber wirklich spannend, denn ein aromatischer Geruch schließt eigentlich sowohl Tubaria als auch Laccaria aus. Reike mach mal bitte ein Sporenabwurfpräparat. Das wäre für die Bestimmung hilfreich.
l.g.
Stefan
Hi,
schwierig ohne Detailaufnahmen. Die Struktur des Stielringes und Stielform ist wichtig, Hutoberfläche, Geruch usw.
So anhand von Fragmenten aus der Ferne traue ich mir keine nähere Bestimmung deines Fundes zu; außer Agaricus sp. versteht sich. ![]()
l.g.
Stefan
Hi ihr beiden,
danke für das Lob. Nein, der Fund stammt aus Treuchtlingen auf einer gemeinsamen Tour mit Maria.
Das war die schönste Gruppe an Fruchtkörpern dieser Art. Wir haben Fruchtkörper von mehreren Standorten in der Region gesehen. Ein wahres Träumchen. ![]()
l.g.
Stefan
Möchte man meinen; leider gab es in Bautzen unlängst einen Vergiftungsfall, der genau wegen dieses Irrtums entstanden ist. Es wurden im "Pilzbeet" zufälig wachsende Dunkelrandige Düngerlinge gegessen und die "Züchter" meinten, dass dies die Riesenträuschlinge wären, die eigentlich dort wachsen sollten. Seitdem bin ich mit solchen Aussagen vorsichtig. Es kann sich um eine simple Verwechslung der mitgelieferten Pilzbrut handeln oder aber um eine Kontamination.
Auf jeden Fall kannst du vom Züchter dein Geld zurück verlangen, weil der nicht das bestellte Produkt versendet hat...
l.g.
Stefan
Das kann dir leider nur ein PSV in deiner Nähe beantworten. Hier gibt es keine Verzehrsfreigaben.
Gibt es eigentlich schon jemanden, der das APR dieses Jahr schmeißt? Macht das wieder NorbertS?
l.g.
Stefan
Hi,
zumindest sind das Champignons. Zur Art, wage ich mal jetzt nix zu sagen. Wie gewöhnliche Zuchtchampis sehen die mir aber auch nicht aus...
l.g.
Stefan
Hi,
ich wünsche mir Dittes Inocybe-Monographie, die erst in einigen Jahren erscheinen wird, schon dieses Jahr vom Christkind. ![]()
Mir geht das langsam auf den Senkel, dass ich sehr viele unbestimmbare Inocyben-Kollektionen finde.
Ansonsten wäre noch das Pilzkompendium von Erhard Ludwig zu nennen, die neue Puffball-Monographie, sämtliche Ausgaben der Fungi of Northern Europe-Reihe und die Auflagen der Fungi Europaei-Reihe zu empfehlen. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
Harald hat vollkommen recht; sehr typische Faltentintlinge; Coprinopsis atramentaria.
l.g.
Stefan
Danke für die Hilfe Andreas. ![]()
Hi Matthias,
den hatte ich ausgeschlossen, eben weil ich keine gefärbten Lamellenschneiden gesehen habe.
Aber gut, wenn man genau hinsieht, dann passt das natürlich. Danke für deine Ergänzung. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
ich bin bei irgendeinem Helmling.
l.g.
Stefan
Hallo zusammen,
ist doch ganz einfach zu sagen, was hier kein echter Pilz ist: Nummer 31
![]()
Björn
Genau.
Hast allerdings die 17 und die 4 vergessen. ![]()
Hallo Björn.
wieder eine großartige Mischung aus Pytos und "richtigen" Pilzen.
LG Karl
Hallo Björn,
ja du hast die Pilze sehr schön in Szene gesetzt.
Was davon nun echte Pilze sind oder nicht; die Diskussion verkneif ich mir jetzt mal. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Stefan (Sorry, alle, wenn ich mal kurz vom Thema abweiche), schnell mal zwei Fragen dazu:
"...Buch von Rita Lüder... wo so viele Pilzbilder falsch beschriftet sind".... "unheimlich viele Details, die kein Pilzsammler wissen muss..."
1) Tatsächlich so viele Bilder? Welches wären aus Deiner Sicht die Top-5? Damit interessierte Anfänger sich da eine Notiz dazu machen können ... und wir das dann doch gleich auch in ein nettes Mail an die Autorin schreiben könnten
2) Welches wären aus Deiner Sicht die Top-5 der Dinge, die man nicht wissen muss, bzw, da Du "unheimlich viele" schreibst, die Top-10?... Würde mich einfach aus fachdidaktischer Sicht interessieren.
Liebe Grüße, Eberhard
Hallo Eberhard,
also fehlbeschriftete Bilder: Es handelt sich hauptsächlich um Leccinen, Ritterlinge und Risspilze, die mir besonders ins Auge gesprungen sind. Einmal ist auch ein großes Melanoleuca-Bild als Gemeiner Weichritterling beschriftet; allerdings ist auf dem Foto eindeutig M. cognata abgebildet.
Fehlerhafte Infos: Spontan fallen mir nur 2 ein. 1. Die Aussage, dass "niedere Pilze" ein mehrkerniges Mycel ausbilden, was nicht per se falsch ist. Es ist halt immer die Frage, wie man "niedere Pilze" defininiert. Blöd wirds nur dann, dass die nach der Aussage gleich mit "Mehltauen" einfängt und das sind bekanntlich Pilze mit dikaryotischem Mycel, wie jeder andere Ascomycet in seiner teleomorphen Form auch. Wenn sie Falsche Mehltaue meint, passt das wiederum auch nicht, denn das sind keine Pilze! Dazu würde auch die Aussage nicht passen, dass diese auch Eichen befallen, denn Falsche Mehltaue befallen nur in Ausnahmefällen Bäume.
Was mir am meisten sauer aufstößt, ist die lapidare Aussage, dass sich der giftige Chlorophyllum brunneum/Macroplepiota venenata von Chlorophyllum olivieri (ehemals Macrolepiota racchodes) durch unangenehmen Geruch unterscheiden soll. Ich hatte schon einige Funde von vom Gift-Safranschirmling und kein einziger roch "unangenehm". Es wird nix über die Unterschiede bei der Hutschuppung und Knollenform gesagt, was die wesentlich relevanteren Unterscheidungsmerkmale wären!
Zudem finde ich es äußerst gewagt zu sagen, dass braune Ritterlinge essbar sind, wenn sie mild schmecken, wie sie es auch in Ihrem Buch tut.
Ich sitze schon gerade an einer Liste für Rita. Ich habe ihr schon zur DGfM-Tagung gesagt, dass ich ihr eine Liste schicken werde. Sie war damit einverstanden. Wenn du dich gerne an der Zusammenstellung der Liste beteiligen magst, dann schreib mir bitte eine PN. Wir müssen das öffentlich nicht ausdiskutieren.
Eine GEsamtliste mit Fehlern können wir dann hier einstellen, wenn sie fertig ist.
l.g.
Stefan
Herzlichen Dank für deine Bestätigung Harald. ![]()
Hi,
wir kartieren den schon; allerdings sind auch viele als imbricatum fehlbestimmt (nicht von mir) und es sind auch noch nicht alle Daten auf Pilze Deutschlands online. Das hat politische Gründe. Spätestens mit Erscheinen der Sachenatlanten werden die Daten aber eingestellt. Mir ist das recht, denn ich "krebse" in Pilze Deutschlands immer noch bei ca. 750 Nachweisen rum; inzwischen sind das aber schon über 4000. ![]()
Aktuell haben wir für Sachsen ca. 100 Funde S. imbricatum und 16 S. squamosus-Funde. Mindestens aber die Hälfte der Imbricatusse sind aber fehlbestimmt. Ich war selber am Anfang meiner "Karriere" selber bei S. squamosus-Funden von den Lausitztagungen z.B. dabei und habe selber miterlebt, wie die als Imbricatum (fehl)bestimmt wurden. Es wurde leider versäumt den Kartierern vor Ort zu sagen, dass imbricatum nicht im Kiefernwald wächst...
l.g.
Stefan
