Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    ja mehr als Peziza sp. wird hier nicht gehen. Da aber meines Wissens in der Gattung keine Giftpilze bekannt sind, sollte das kein allzugroßes Problem darstellen. Phytopathogene Arten sind meines Wissens auch nicht bekannt, so dass du auch keine Angst um deine Pflanzen haben musst.


    Die Pilze zersetzen einfach totes organisches Substrat zu Mineralstoffen und sorgen dafür, dass deine Pflanzen verfügbare Nährstoffe erhalten.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Claudia,


    nur kurz 2-3 Anmerkungen zu deinen schönen Funden.


    Die 27 wäre mir für P. cadolleana schon etwas zu kräftig; ich kenne die eher so, wie auf Bild 26.


    Der Dachpilz ist einer, bestimmt auch was aus der Cervinus-Gruppe, allerdings ohne Schnallenverhältnisee etc nicht sicher zu bestimmen. So muss es erstmal bei P. cervinus agg. bleiben.


    Zu den Inocyben: ja die sind hübsch und durchaus spannend, allerdings traue ich mir da keine weitere Diagnose ohne Mikrobilder zu. Ich könnte anhand der Fotos nicht mal sagen, ob das Glatt- oder Höckersporer sind.


    l.g.

    Stefan

    Hi Jule,


    ich werde sehr wahrscheinlich nicht mit nach St. Oswald fahren, obwohl das Argument mit den Kursgebühren schon sehr lukrativ ist, dafür habe ich mich ja bei der Phytopath-Tagung angemeldet.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    hab gerade nochmal im Ludwig nachgeschlagen. Bei A. elatella soll der Ring aufsteigend sein. Im Schnitt sieht man aber deutlich, dass der Ring hängend ist, bzw. sein wird.


    Agrocybe dura wäre ja auch noch möglich. Leider ist der Lamellenstand für mich nicht im Schnittbild erkennbar. Sind die wirklich breit angewachsen oder sieht das nur so aus?


    l.g.

    Stefan

    Agaricus oder Leucoagaricus sehe ich bei dem dritten eher nicht.


    Ich werfe mal Agrocybe elatella in den Ring, kenne den aber nicht aus eigener Anschauung.

    Auch eine Möglichkeit; ist halt schwierig bei so jungen Exemplaren da was gescheites zu sagen. Der Lamellenstand deutet schon darauf hin (sehe ich jetzt am Lappi besser als auf dem Smart-Phone), dass die breiter angewachsen sind, was meine ursprüngliche Idee natürlich ad absurdum führt. Sporenpulverabdruck wäre da makroskopisch schon sehr hilfreich bei der Gattungsdiagnose.


    l.g.

    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    Prof. Wolfgang Nowotny hat sich zu folgendem Thread zu Wort gemeldet per Kontaktformular an Pilzmännchen. Ich wurde gerade von Susanne gebeten, seine Mail hier zu teilen.


    Zitat

    Ich freue mich über jede Aufmerksamkeit, die den Myxomyceten gilt. Durch Zufall stieß ich auf den angefüjhrten Artikel. Bei der inzwei Bildern vorgestellten Art handelt es sich nixht um Diderma alpinum, sondern um Physarum vernum.

    MfG

    Wolfgang

    l.g.

    Stefan

    Hallo,


    das sind die üblichen Rötlinge unter Rosaceaen; also entweder Schild- oder Schlehenrötling. Im konkreten Fall wahrscheinlich Schildrötlinge Entoloma clypeatum. Es gibt aber noch andere Rötlingsarten, die im Frühjahr wachsen.


    l.g.

    Stefan

    Hi Malone,


    über den Trauermantel freue ich mich sehr. Ich sehe ein Exemplar pro Woche im Schnitt. Im Elbi sind die noch recht "häufig". Dieses Jahr scheinen die ein gutes Jahr zu haben, während ich letztes Jahr keinen gesehen habe.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Grüni,


    ich habe jetzt gesehen, dass die Glocke und der Balken in Schuppenoptik gestaltet wurde. Das Gedicht kannte ich nicht, weswegen ich etwas irritiert war.


    Zum Rätsel an sich, da musste ich kurz überlegen. Glocke war klar, also irgendwas mit Glocke im Namen. Gürteltier, nein doch Schuppentier. Kurz überlegt, aah ja, ich habe den Begriff "Glockenschüppling" schon mal gehört und auch vom "Runzligen Glockenschüppling". Neu war für mich, dass die Gattung Pholiotina auf Deutsch "Glockenschüppling" heißt. ==Gnolm7


    l.g.

    Stefan

    Hallo Jörg,


    ok, dann gib mal bescheid. :) Wenns passt komme ich gern und bringe vielleicht auch noch Heidrun oder Steffen mit.


    Ansonsten kannst du schon die "Haustintlinge" und die "Glimmertintlinge" im Regelfall makroskopisch anhand des Velums unterscheiden; jung um so besser, da der jeweilige Habitus da am deutlichsten sich unterscheidet.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    die Incocybe ist mit Sicherheit was aus der Inosperma-Rimoasae-Gruppe. Übrigens haben die Cervicolores keine braunen Zystiden sondern, Nekrobasidien. ;) Ich bin mir aber sicher, dass das nix aus der Gruppe ist, denn die hätten alle einen bräunlichen Hut und würden schon iwie röten.


    Wenn der Pilz süßlich roch, kann das gut I. cookei sein. Allerdings riecht I. quietiodor im Alter auch süßlich. Wenn die Fruchtkörper allerdings im Kühlschrank einen nicht-typischen Eigengeruch entwickelt haben, dann sind da noch andere Arten möglich. Die Aufklärungsquote der Vertreter aus der Gruppe ist bei mir denkbar schlecht. Ich vergebe da nur Namen, wenn alles passt.


    Tricholoma argyraceum sehe ich übrigens auch.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    oGott oGott. Du bist in der richtigen Gruppe gelandet. :daumen:Ansonsten ist das eine ziemliche Crux. Es gibt einen tollen Artikel über diese Dachpilzsektion mit einigen neu beschriebenen Arten. Ohne diesen Artikel brauchst du nicht anfangen. Wie roch denn dein Fund? Ich kenne Pouzarianus, zumindest bisher, mit leicht süßlichem Geruch, vielen Schnallen in der Huthaut auf Nadelholz, aber auch in der typischen "Cervinus-Optik".


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Coprinellus disseminatus ist klar. Der Rest sind wahrscheinlich Glimmertintlinge s.l. also Coprinellus sect. Micacei. Haustintlinge gehören in die Sect. Domestici; sind also was anderes Jörg. Der Glimmertintling s st. C. micaceus fehlt noch in der Aufzählung. Eine weitere Möglichkeit wäre noch Coprinellus deliquescens. Leider alles nur mit Mikro zu knacken, dafür aber recht leicht. So kompliziert sind die genannten Arten nicht auseinanderzuhalten.


    Stockis sind klar. Ansonsten gehöre ich auch zur Hypholoma-Franktion.


    l.g.

    Stefan

    Du sprichst von "unkartierten Gebieten", heißt das es gibt öffentliche Karten für Pilzwuchs?

    Ja gibt es.


    Willkommen bei den Pilzen Deutschlands


    Ansonsten kommen auch immer wieder mal Pilzfloren in Buchform raus. Von der neuen Pilzflora von Sachsen ist gerade der erste Band im Druck. Im Rahmen dieser ehrenamtlichen Arbeit bekommen wir auch eine Liste von Gebieten, wo keine bis wenig Pilznachweise existieren. Diese Gebiete besuche ich dann. Das sind aber meist keine Wälder sondern, Ackerland, kleine abgelegene Ortschaften umgeben von Ackerland etc.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    na dann


    (welcome)


    ansonsten bin ich für viele deiner Fragen der falsche Ansprechpartner, da ich mir selten gezielt Habitate raussuche und dann sammel, sondern ich gehe gezielt in unkartierte Gebiete und sammel alles das ein, was Pilz heißt und versuche das zu bestimmen. Anonsten schwierig. Wenn du schon in den entsprechenden, typischen Habitaten für die Pilze warst, dann fruktifizierten die halt aus irgendwelchen Gründen dort nicht oder aber die wachsen da halt einfach nicht. Aus meiner Sicht hilft nur weitersuchen, bis du entsprechende Habitate findest. Kann auch gut sein, dass du halt nicht in einer Morchel- und Maipilzgegend wohnst. Hier in Dresden ist das auch so. Hier gibts sehr wenig Kalkgebiete.


    Dann zu den Pilzbüchern: Für die Anfänger ist der Gerhardt (1200 Pilze), Laux und Pareys zu empfehlen. Bei letzterem sind auch Bestimmungsschlüssel mit dabei.


    Für den semiprofessionellen Bereich sind die Funga Nordica und der Gröger als absolute Standardwerke zu nennen. Allerdings brauchst du dafür Mikroerfahrung.


    l.g.

    Stefan