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Beiträge von Climbingfreak
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Herzlichen Dank für deine Einschätzung Ditte. Das wäre wirklich mal was und btw. eine kleine Überraschung für mich, denn einen Vertreter der Cervicolores hatte ich da nicht auf dem Schirm.
l.g.
Stefan
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Hi,
es gibt ja auch noch einen (recht neu beschriebenen) Paxillus bei Solitärbirken auf offenen, sonnigen Standorten; P. cuprinus. Ich glaube zwar erstmal auch nicht, dass es der ist, aber den sollte man in solchen Habitaten im Hinterkopf haben.
l.g.
Stefan
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Hi,
also die von Enno bei FB gebrachte Mallocybe schließe ich aus, denn die haben immer deutlich ockerliche Lamellen, die ich auf den Fotos nicht sehe. Was es aber ansonsten sein kann? Das können nur richtige Experten beantworten, denn ich "befürchte" hier keine einfache Trivialart. Was schon mal klar ist. Dein Fund hat Velum, das schließt die Arten mit vollbereiften Stielen, bzw. Arten mit Stielbereifung über die Stielmitte aus. Wieviel Fruchtkörper waren es? Nur die beiden? Wie weit wuchen die voneinander weg? Ich kann mir hier gut vorstellen, dass das 2 Arten sind. Wenn ja, wird der einzelne geschlossene Fruchtkörper zur Bestimmung wahrscheinlich noch zu jung sein. Als nächstes muss festgestellt werden, ob das Glatt- oder Höckersporer sind. Macht aber auch für mich zunindest keinen Unterschied, denn ich hege die Befürchtung, dass ich den nicht rausbekommen werde, bzw. in jedem Fall meinen Bestimmungsversuch absichern lassen muss. Das ist ein Fall für Ditte, Helmut oder Andreas Vesper. Hast du die Fruchtkörper mitgenommen? Wenn ja, dann trockne die bitte und lager die seperat zur Sicherheit.
Wichtig wäre an der Stelle aber wirklich eine gute, recht genaue ökologische Beschreibung des Fundortes sowie eine Aufzählung aller mykorrhizafähigen Sträucher und Bäume in der Nähe des Fundortes. Dazu zählen auch Weiden, Pappeln und Haseln.
Wenn sich ein Experte/Expertin des Fundes annehmen sollte, dann wäre das gut. Kann gut sein, dass das ein wichtiger Fund für die Kartierung des Atlmühltales ist.
Ich mache mal Ditte auf deine Anfrage aufmerksam.
l.g.
Stefan
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Hallo,
interessante Fragestellung. Mir sind keine Unverträglichkeiten bezüglich Maipilzen bekannt, was aber auch nix heißen muss. Am besten du wendest dich direkt an Bettina Harberl, bzw. Prof. Sigmar Berndt. Das sind die entsprechenden Experten des FA Tox von der DGfM.
l.g.
Stefan
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Der Climby weiß das auch nur weil er mehr als nur ein Buch zum Thema im Schrank stehen hat!Ja ich gebe zu, dass hier mal ne Gattungsmonographie hilfreich ist; am besten die vielleicht sogar die englische.

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Salut!
Tintlinge habe ich bisher kaum mikroskopisch angeguckt - und darum eben insgesamt kaum angeguckt.
Bei den wenigen versuchen war es für mich aber das Schwerste, halbwegs intakte Pleurozystiden zu finden. Das geht tatsächlich anscheinend nur mit ganz jungen Fruchtkörpern, somit muss man wohl immer frisch mikroskopieren und immer auch möglichst junge, noch geschlossene Fruchtkörper dabei haben. Auch für die Beurteilung des Velums scheint mir das besser zu sein.Leicht fand ich's also in der Gattung auch nicht (Inocybe ist leichter zu mikroskpieren!), aber das ist sicher auch hier einfach mal wieder eine Erfahrungssache.
Lg; Pablo.
Hi,
ja genau das ist das Problem/Crux. Junge, frische Exemplare, quasi noch Babys mitnehmen. Die Pleuros sind das 2. Problem, denn zuerst zerfließen die Cheilos. Recht oft sind die Pleuros auch nicht so zahlreich, wie die Cheilos, so dass du da länger suchen musst, bzw. bei einigen Arten fehlen die völlig. Aber klar, irgendwann sind die auch weg.
Die Einschätzung des Velums geht bei alten Exemplaren noch sehr gut, wenn es denn nicht abgewaschen wurde oder so. Aber ja, meist wird es im Alter spärlicher und dann kann man es auch schlechter beurteilen.
Ansonsten habe ich persönlich zumindest mit Tintlingen gerade am wenigsten Probleme. Ich komme meist auf schlüssige Ergebnisse, wenn denn die Fruchtkörper so lange durchhalten, bis ich sie mikroskopieren kann.
l.g.
Stefan
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Oha, das wäre dann wirklich was gutes.
Grüni kannst du mal ein paar Exemplare trocknen und Zuehli oder einem anderen eurer Experten geben. Das wäre ein wichtiger Fund für die Kartierung.Grüß bitte Zuehli von mir.
Stefan
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Ja man muss "erkennen", dass das Merkmal ein Merkmal ist. Also doppelt und dreifach hinsehen und überlegen, ob das alles so passt von den Pilzen aus der Gattung, die man halt sonst so kennt.
Mehr Tipps kann ich nicht geben.
l.g.
Stefan
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Hi,
auch wenn bernardii makroskopisch besser oder perfekt gepasst hätte, hätte ich das gleiche geschrieben. Champis sind alles andere als einfach. Das merke ich gerade deutlich.
l.g.
Stefan
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Hi,
ihr müsst erstmal die Gattung haben. Die sollte euch eigentlich fast allen klar sein. Dann müsst ihr genau hinsehen und auf wichtige Merkmale achten. Das wichtigste ist in dem Foto gut zu sehen, war mir aber auch erst bei dem 3. Blick auf das Bild klar. Danach hatte ich den Pilz quasi instant raus. Aber gut, ich gebe gerne zu, dass ich in der Gattung vorbelastet bin, denn ich "musste" letztes Jahr ein Vortrag darüber halten. Die anderen Merkmale bestätigen dann den Rätselpilz aus meiner Sicht. Mehr kann ich an der Stelle nicht sagen ohne zu spoilern. Brassella hat das sehr gut gemacht.
l.g.
Stefan
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Hi,
mehr als Sektion Bivelares sage ich zu dem auch nicht; also die Gruppe um Bernardii, Bitorquis und Konsorten.
Mehr wird makroskopisch nicht gehen.
l.g.
Stefan
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Hi Alis
ohne jetzt überheblich klingen zu wollen, aber die kleinen mag ich besonders. Es reicht zu bei den kleinen ein kleines Stück Hut mit einem Skalpell herauszuschneiden und dann zu quetschen. Du siehst alles wichtige in einem Präparat. Ich bin auch nicht besonders feinmotorisch begabt.
l.g.
Stefan
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Hi,
Vergleich mal mit Coprinopsis romagnesiana.
l.g.
Stefan
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Hi,
leider sind die Bilder nicht zu sehen.
l.g.
Stefan
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Hi,
OHA, bis jetzt wars für mich recht leicht. Das ist jetzt aber ein anderes Kaliber. Schönes Rätsel.
l.g.
Stefan
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Hallo,
zu den Pilzen hat das ja Pablo schon perfekt auf den Punkt gebracht. Ergänzen möchte ich nur noch, dass Tintlinge für Mikroskopieeinsteiger dankbare Bestimmlinge sind, denn
1. sind diese taxonomisch schon sehr gut überarbeitet, was nicht heißt, dass da an einigen Stellen noch unbekannte Arten schlummern.
2. Sind die relevanten mikroskopischen Strukturen sehr gut auch ohne Färbereagenzien zu sehen und sind meist auch recht groß.
l.g.
Stefan
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Hi,
Schnittbild würde schon helfen. Ansonsten gehts wie den Vorrednern. Ich habe eher zu viele Ideen zu dem Pilz als keine...
l.g.
Stefan
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Hi,
auch ich freue mich sehr über deine schönen Funde. Zu deinem Paxillus: Schwierig; kann Validus sein; muss aber nicht. Ohne Mikrountersuchung traue ich mir da keine Prognose.
l.g.
Stefan
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Hi,
ich gehe tatsächlich von Schneckfraß aus. Wenn die Poren komplett abgefressen wurden, ist eine Bestimmung aus meiner Sicht unmöglich geworden.
l.g.
Stefan
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Hallo Norbert,
vergleich mal mit Inocybe glabripes/microspora. Was besseres fällt mir nicht ein.
l.g.
Stefan
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Hi,
der Helmling ist einer.

Glimmertintlinge können sein; müssen aber nicht. Da gibts noch weitere Arten in der Gruppe; nur mit Mikro sicher zu bestimmen.
zu der Lacrymaria: verdammt klein geraten. Das sollte was anderes sein. Habe allerdings gerade keine Spontanidee.
Nr. 16: Mit Sporenpulverabwurf wäre es leichter. Ich bin mir da nicht sicher. An eine Psathyrella glaube ich indes nicht.
Nr. 17: Schwer, ich halte diesen Pilz nicht für einen Dunkelsporer, dafür sind die Lamellen zu hell. Hebeloma fällt auf jeden Fall raus. Da passt die Optik so überhaupt gar nicht. Das ist für mich eher was aus der Lyophyllum/Tephrocybe-Ecke.
l.g.
Stefan
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Hi,
die ganze Sache ist ja sowieso erstmal in Überarbeitung und solche Fragen werden dann auch entweder gestrichen oder angepasst, so dass dann in solchen Fällen vielleicht 3 Merkmale ausreichen können...
l.g.
Stefan
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Hi,
na ja sehr viele Pezizen werden max. deutlich kjleiner. Aber es gibt auch größer werdende Arten und P. varia ist eine davon. Ich selbst hatte schon P. avernensis von 15 cm Durchmesser, weswegen ich die auch oben genannt habe. Inwieweit es noch andere Arten gibt, die so groß werden können, da bin ich überfragt.
l.g.
Stefan
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Hi,
an der Stelle muss ich intervenieren, denn der Pilz ist wahrscheinlich kein Wiesenchampi, denn die Lamellen sind einfach zu weißlich dafür. Noch ein wichtiges Bestimmungsmerkmal hat Mausmann leider nicht genannt; die Abziehbarkeit des Ringes. Ist dieser nach oben oder unten abziehbar?
l.g.
Stefan
