Die Poren rundporiger Porlinge können übrigens gerne mal aufgeschlitzt und ungleichmäßig sein, wenn die Fruchtkörper a) recht jung sind oder sie b) nicht ganz horizontal wachsen. Auch Schmetterlings-Trameten können das.
Hallo,
wo steht denn das? Oder ist das ein "Erfahrungswert"?
Denn wie ich eingangs schon schrieb, steht in allen Büchern, die mir zur Referenz zur Verfügung stehen, daß T. versicolor sehr kleine, runde (bis ggf. eckige) Poren hat. Sonst nix.
Im übrigen wuchsen die Pilze horizontal, und als recht jung würde ich sie auch nicht bezeichnen.
In diesem Sinne wäre ich für eine weitere kurze Aufklärung dankbar!
Vielen Dank und besten Gruss
Chris
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Hi,
ich kann Jan-Arnes Anmerkung nicht bestätigen. Ich wollte nur ein was sagen. Was in Büchern steht, ist gut und schön, aber Pilze halten sich nicht dran, weil die nicht lesen können. 

Mal Scherz beiseite. So was kommt zustande, weil die Autoren voneinander abschrieben, bzw. es den Autoren nicht wichtig war die Ausprägung des Hymenophors so genau zu beschreiben. Kann auch gut sein, dass das in der Originalbeschreibung der Schmetterlingstramete drin steht, dass die Poren klein und rund/eckig sind. Die Variabilität von Arten ist in einigen Fällen sehr groß; ein Buch kann niemals diese gesamte Variabilität abdecken. Oft ist auch vieles Funderfahrung.
Noch ein kleines Beispiel: wir hatten vor vielen Jahren eine kleine Diskussion um einen Strobilurus bei Kiefern und Fichten mit weißem Hut. Viele meinten sofort FiZaRü, denn der kommt gerne auch mal weißhütig daher; ich hingegen hatte schon weißhütige KiZaRü gefunden und das angemerkt. Ein paar Tage später hatte ich einigen der Diskutanten bei einem Treffen einen weißhütigen KiZaRü selbst zeigen können.
Was in Büchern steht ist gut und wichtig, aber die Natur spielt halt uns immer wieder mal Streiche.
l.g.
Stefan