Rotfüßchen, nicht verzagen ![]()
Mischpilze taugen auch sehr gut.
Rotfüßchen, nicht verzagen ![]()
Mischpilze taugen auch sehr gut.
Ich fürchte, die Identität der gelben Flecken konnte durch diesen Versuchsaufbau nicht mal ansatzweise geklärt werden.
Claudia, vielleicht kannst du bei deinem nächsten Fund mal ein wenig Material unters Mikroskop legen? Nur um zu sehen, ob in diesen Bereichen irgendwelche anderen Strukturen zu erkennen sind als im normalen, unbefallenen Stielfleisch?
Für mich sieht die am Schirm trotz Lupe und Lesebrille sehr glatt aus. Das stört mich.
Von unten gesehen, also wenn sie noch am Hutrand anhaftet, ist sie meiner Erinnerung nach nie gerieft. Erst, wenn man sie von oben betrachtet, wenn sie also am Stiel heranhängt oder wenn man sie vom Hutrand abzupft und drunterguckt. Aber das hatte Claudia alles schon geschrieben.
LG, Craterelle
Auch wenn meine erste Idee viel, viel besser passen würde
Auf die bin ich auf jeden Fall auch sehr gespannt! Ich bin absolut nicht sicher, mit meinem Tipp richtig zu liegen, aber bis zum Joker werde ich erstmal Ruhe bewahren und nichts mehr umändern.
Das wäre nur eine alternative Bekleidung. Aber Grüni hat ja geschrieben, sie will keinen anderen (vielleicht geläufigeren?) Namen, sondern exakt den von ihr dargestellten.
Hallo Bernhard,
So wie ich mir den Ablauf vorstelle, brauchst du Schritt 1, um die DNA von den restlichen Zellbestandteilen zu trennen.
Durch die gezielte Vervielfältigung eines bestimmten DNA-Abschnitts (Schritt 2, bei Basidiomyzeten oft der ITS-Region) isolierst du dann diesen daraus, denn die gesamte DNA möchtest du ja gar sequenzieren (oder möchtest vielleicht, aber das wäre vermutlich deutlich teurer). Dieser Schritt war in einem der im obigen Thema verlinkten Dokumente recht anschaulich erklärt, meine ich*.
Die eigentlich Sequenzierung, Schritt 3, ist für mich noch am ehesten die Blackbox bei der ganzen Sache.
Alle anschließenden Schritte könntest du im Prinzip auch selbst machen, weil dafür ja kein Labor mehr nötig ist.
LG, Craterelle
* Das hier ganz unten verlinkte PDF meinte ich:
War diese tiefe Bauweise nicht noch lange nach den 50ern üblich? Ich hatte anfangs auch mal in die Richtung assoziiert, habe aber dort keinen passenden Kandidaten gefunden.
ich komme ja gar nicht hinterher, Deine gaumenkitzelnden Rezepte
auch nur zu notieren
geschweige denn auszuprobieren.
Manchmal brauchen die Dinge eben ein wenig Zeit ![]()
Wir haben ein wenig variiert (Mischpilze, etwas andere Gewürze frei nach Wutzi). Waren uns sehr einig, dass es gut gelungen ist. Und (Skandal!): das Rezept scheint in der Übersicht noch zu fehlen.
Naja, ob mein Tipp stimmt weiß ich natürlich auch nicht.
Ahoi Josef, du könntest dir die Knirpse alternativ auch in farblich passenden Strickpullis und dicken Socken vorstellen. Dann hätten sie aber besser noch etwas, damit sie nicht so nass werden ![]()
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Die Größe des vor mit liegenden Pilzes: Hutdurchmesser 4,5 cm, Höhe zwischen 3 und 4 cm, der Stiel hat eine etwas dunklere Farbe, mehr ins bräunliche gehend.
Hallo Maria,
wenn er noch vor dir liegt, brich doch den Stiel mal ab. Wenn es fasert, wäre es kein Milchling.
LG, Craterelle
So, nun die Entwicklung aus dem Garten:
Das war ein erster Test der Zeitreihen-Aufnahme, noch deutlich verbesserungswürdig in vielen Punkten, insbesondere die Abschattung und die Schärfe, die hier durch eine viel zu geringe Auflösung sowie ein ungeputztes Doppelfenster zwischen Kamera und Motiv suboptimal ist. Trotzdem fand ich's lustig, und es war an diesem Übungsobjekt wesentlich einfacher umzusetzen als Langzeitbeobachtungen im Wald.
Am Ende von Tag 4 war der Fruchtkörper in allen Teilen weich und sichtlich zusammengefallen. Die gelben Zonen haben sich ins bräunliche verfärbt, aber nicht weiter ausgebreitet. Im Schnittbild sind doch einzelne Madengänge erkennbar, außerdem haben sich Hohlräume mit wattiger, schimmelähnlicher Substanz gebildet.
Danke, Ralph. Ob die Labore auch in Ethanol konservierte Proben annehmen weiß ich nicht. Ich hatte den Eindruck, dass Trocknen das übliche Verfahren wäre, aber ich weiß eben insgesamt noch nicht sehr viel.
Tatsächlich steril muss es wohl auch nicht sein, nur eben so sauber wie möglich. Nachdem, was ich gehört habe, wird zum Sequenzieren dann im Labor nur ein Teil der Probe steril entnommen (was unter Laborbedingungen sicher einfacher ist als Zuhause).
Fremdsporen und alles außen anhaftete stelle ich mir auch weniger störend vor als Schimmel, der möglicherweise die gesamte Probe durchzieht. Und das ergäbe dann eine Mischung aus den ITS-Sequenzen zwei verschiedener Organismen, was die Ergebnisse wertlos machen dürfte.
Gestern abend wurde er feierlich kompostiert. Bilder von der Entwicklung bis dahin folgen.
Hallo Anja,
Ich halte das auch für einen Milchling, und dann wäre es eine der ungenießbaren Arten. Du könntest mal versuchen, ob du noch Milch herausbekommst, dann wäre zumindest die Gattung klar und auch für dich beim nächsten Fund leichter wiedererkennbar.
LG, Craterelle
P.S.: Willkommen im Forum!
Hallo Bernhard,
Es gibt hier ganz sicher einige, die schon wesentlich mehr Erfahrung damit haben. Ich bereite gerade erst meine erste Sequenzierung vor. Was mir dazu zur Probenentnahme mit auf den Weg gegeben wurde: zügig trocknen, aber auf keinen Fall über 40 Grad. Unbedingt Kontamination mit anderem biogenen Material (Fremdsporen, Schimmel u.ä.) vermeiden.
Das, was im Labor passiert, hatte ich mal versucht so in etwa für mich vorstellbar zu machen. Es ist ein länglicher Thread geworden und liest sich wahrscheinlich etwas zäh, weil ich mir die Zusammenhänge (soweit ich sie durchschaut habe) erst nach und nach erarbeitet habe.
Gensequenzierung - wissenswertes?
Heraus bekommst du dann bei Pablo Alvarado auf jeden Fall eine sog. AB1-Datei. Das sind meiner Kenntnis nach die Chromatogramm-Rohdaten, die mit entsprechender Software betrachtet etwa so aussehen dürften, wie Florian das in obigem Thema gepostet hatte:
https://www.pilzforum.eu/attac…sequenzierungsfehler-png/
Für einen geringen Aufpreis erhältst du auch noch die Sequenz, also die Buchstabenabfolge.
Vielleicht hilft das ja schon ein wenig.
LG, Craterelle
Hallo Bernhard,
Was genau willst du denn wissen? Was zu beachten ist, wenn du selbst etwas zum Sequenzieren weggeben willst, also was du zum Labor schickst und was du von dort zurückbekommst?
Oder geht es dir eher darum, was für Schritte dann im Labor mit deiner Probe passieren?
LG, Craterelle
Eigentlich bin ich wegen der Geruchsangabe immer wieder auf den grauen Wulstling zurückgekommen, der mir optisch aber am wenigsten zu passen scheint.
Aber damit alle Kandidaten vertreten sind, setze ich fünf auf den Königsfliegenpilz.
Rudi, willst du wirklich 10 setzen? Das bringt dir doch erstmal keinerlei Vorteil, meine ich.
Ja, Pilzüberwachung trifft es schon ganz gut. Ein Handy läuft momentan im Testbetrieb an dem gelbfleckigen Steinpilz. Wir werden zu gegebener Zeit berichten.
Grüni, das ist lieb von dir, aber die z.Zt. verwendete Software läuft nur unter Android, und von Apple habe ich keinerlei Ahnung.
Hallo Pilzfreunde,
wir basteln gerade an einem Projekt, ausgedienten Handys eine würdige Aufgabe für ihren Lebensabend zu geben.
Die Android-Version sollte max. 4 sein und die Kamera einigermaßen gute Bilder machen. Wechselakku wäre auch toll, bei den älteren Geräten gab es das ja noch etwas häufiger.
Kaputte Displays wären kein Problem, sofern das Touchpad noch bedienbar ist.
Wer so etwas noch in der Schublade hat und loswerden will: gern PN an mich mit der Angabe, was ihr dafür haben möchtet.
LG, Craterelle
Danke, Uwe, dass du durch die Sequenzierung eine Auflösung möglich machst!
Ich habe mich jetzt schon mindestens 10 mal umentschieden, für was ich das halten will. Mindestens ein Detail passt mir jeweils nicht in den Kram. Ich werde zuhause nochmals meine Bücher konsultieren und dann ggf. meinen Tipp abgeben.
Hallo Ka-taa, sehr sympatisch, dein kleiner grüner Begleiter. In Süddeutschland scheint die Pilzsaison jetzt richtig loszugehen, während es bei uns immer noch eher etwas verhalten ist. Naja, wird schon noch werden.
Sind jetzt alle Wetten geplatzt oder machen wir einen neuen Anlauf, dann nur mit der Option auf eine konkrete Art zu setzen?
Ich würde für mich einen der genannten ausschließen, müsste ab dann aber auch raten. Würde ich aber nur zum Spaß einfach mal machen.
A. regalis sollte sich wie von Christoph vorgeschlagen auch über die Amyloidität ausschließen oder bestätigen lassen. Gibt es für die anderen Arten wirklich sichere Abgrenzungsmerkmale oder müsste der Fruchtkörper dann wirklich sequenziert werden?
LG, Craterelle
Hallo zusammen,
spannende Sache. Meine Funde des gelbberingten Perlpilze liegen ein wenig zurück, aber ich bin mir einigermaßen sicher, dass diese Exemplare unter der Huthaut nicht gelb waren. Was natürlich nichts heißt, weil ich weit davon entfernt bin, die Variabilität dieser Varietät (jetzt habe ich einen Knoten in der Tastatur) einschätzen zu können.
Der Rettichgeruch scheint für mich hier auch gegen den Perlpilze zu sprechen, und ansonsten: idealer Fall für den Taschensequenzer, oder?
LG, Craterelle
Dein Rätselpilz ist mir wirklich zu rätselhaft. Kein Blick drunter? Oder Größenangabe oder irgendwas? Das ist ja wie im APR...
