Beiträge von Craterelle

    Hallo Maria,


    zumindest um die in Frage kommenden Gattungen einzuengen, wäre ein Sporenabdruck außerst hilfreich. Das beantwortet nicht exakt deine Frage, aber aus meiner Sicht gehört das auf deinem Wissensniveau einfach ins "Handwerkszeug". Hier hätte es dir sicherlich geholfen.


    Ich hoffe, du nimmst es als Anregung und nicht als Kritik.


    LG, Craterelle

    Einige kennen mich vielleicht schon, aus La Palma...


    ...oder von neulich aus dem Harz.

    ... oder auch von Sardinien, das war möglicherweise dein Debüt hier.


    Hallo mein kleiner Bär,


    willkommen geheißen habe ich dich ja schon per PN. Ich bin ganz froh, dass du jetzt einen eigenen Account hast und mir nicht mehr diktierst, was ich für dich schreiben soll :gcool:


    Viel Spaß im Forum,

    Cratie

    Der Workshop war nett, auch recht gut besucht, so um die 12 Personen vielleicht. Die Leiterin kultiviert v.a. diverse Seitlingsarten auf verschiedenen Substraten, hat aber bisher nur drinnen angebaut, so dass alles, was wir heute gemacht haben, eher experimenteller Natur war. Trotzdem spannend und interessant.


    Und der Film soll tatsächlich demnächst gezeigt werden, vielleicht auch noch mit Rahmenprogramm.

    Hallo Pablo,


    Ich hatte es auch (ohne die Blaufärbung wahrzunehmen) so eingeschätzt, dass hier der "echte" Anhängselröhrling B. appendiculatus wegen der dunkleren Huthaut und des Fundorts sehr viel wahrscheinlicher ist als der "falsche", subappendicatus. Bei meinen unserem Fund (irgendwo im Harzbericht vergraben) war es umgekehrt, saurer Boden, kein Laubbaum weit und breit, eine deutlich blassere Huthaut (und keinerlei Blauen im Fleisch).


    Indes, was wäre zu tun, wenn das Blauen (das ich auch vorher nicht gesehen hatt) ausbleibt und die Ökologie uneindeutig ist? Ich frage auch deshalb, weil in den Kartierungsdaten ein appendiculatus-Fund sogar explizit der Fichte als Mykorrhizapartner zugeordnet ist.


    Gilt für den Sporenquotienten bei allen Röhrlingen dasselbe, was du neulich in einem anderen Thema ausgeführt hast, dass der nämlich nur bei voll ausgereiften, sporenreifen Fruchtkörpern aussagekräftig ist?


    LG, Craterelle

    Hallo zusammen,


    Der Wunsch nach niedrigeren Temperaturen ist erhört worden, der nach mehr Regen leider nicht. Im Moment wächst vermutlich überhaupt gar nichts.


    Gerade habe ich eine Ankündigung für einen Pilzzucht-Workshop in Neukölln morgen gesehen. Ab 11:00, Prinzessinnengarten-Kollektiv, Neuer Jacobi-Friedhof (Nähe S/U Hermannstraße).


    Vielleicht gucke ich mir das mal an.


    LG, Craterelle

    Für mich ist der Harz immer wieder wunderschön, auch bei relativer Trockenheit. Danke für die Einladung, Harzi!


    Manchmal ist es dann eben schwierig, mit nur grober Ortsangabe die Hotspots aufzuspüren, wenn niemand das Gebiet kennt. Die Erfahrung hatten wir letztes Jahr schon im Bremketal gemacht, da sind wir konsequent an den spannenden Stellen (die ich jetzt kenne) vorbeigelaufen.


    Genau dort erschallte diesmal der Ruf "MOHRENKOPF". Es war dann allerdings doch nur die Verwandschaft, der pechschwarze Milchling, den ich noch nicht persönlich kannte.

    Hier ist der Hut überstrahlt und unscharf, aber auch live war es ein eher blasses Pechschwarz. Den haben übrigens quasi alle fotografiert, davon hat ganz bestimmt jemand noch ein besseres Bild.


    Stäubende Zwitterlinge (Bild oben von Nobi bzw. Matthias) hatte ich auch noch nie selbst gesehen und wurde von Lara extra hingeführt.


    Die für mich größten Highlights kamen aber erst ganz zum Schluss.


    Zuerst ein Steinreizker, den Malone zielsicher aus einer Gruppe unbefallener Fruchtkörper herausgriff.


    Und dann der Nadelwald-Anhängselröhrling mit ockerbrauner Huthaut, gelbem Stielnetz auf gelbem Grund, leuchtend gelben Röhren und mildem, nicht blauendem Fleisch.

    Die Freude war riesig!


    LG, Craterelle

    Hallo zusammen,

    ich glaub man muß nicht alles essen was essbar ist (geschmacksmäßig sicher eher ....!?) :giggle:

    Der kommt übrigens bei denen, die ihn probiert haben, im Durchschnitt erstaunlich gut weg, s. Gemeinsame Küchenmykologische Liste


    Für mich ein "Nullgeschmäckler" ohne negative Eigenschaften, also als Mischpilz durchaus geeignet. Der Name allerdings klingt sehr wenig appetitanregend.


    Einen ausführlicheren Bericht von Oehrling gab es auch noch:

    Noch ein Geschmackstest: Xerula radicata


    LG, Craterelle

    Ahoi Beli,


    es sind doch sogar bei dem Baby schon einzelne rostfarbene Flecken zu sehen, und bei den älteren Exemplaren ist die Scheide außen alles andere als weiß. Ich bin da ganz bei Pablo.


    LG, Craterelle