Beiträge von thorben96
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Hallo zusammen,
ich hatte vergessen, dass ich hierauf nicht wieder geantwortet hatte.
Dank Björn bin ich an die passende Literatur gekommen und dadurch an eine ältere Literatur.
In der Erstbeschreibung von (Höhnel 1909) wird die L. hyalinum als einzellige Art beschrieben.
Allerdings beschreibt Sutton 1973 (Siehe hier) diese Art als 2 septierte Art und später von Dyko & Sutton 1979 (Siehe Björn Anhang hier) als 2-4 septierte Art beschrieben, wobei in Kultur nur 2-3 Septierungen beobachtet werden konnte.
Sehr verwirrend das Ganze.
VG : Thorben
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Hallo nobi,
Abgesehen davon, dass ich die auch in feuchten Gräben benachbarter Fichtenwälder finde, wäre solch eine Antwort dann schon fast eine Prüfungsfrage für die Prüfungskommission!

Die Armen Leute die PSV werden wollen und bei dieser Frage, womöglich Aero-Aquatische Pilze lernen müssen
Schlimmer finde ich es, wenn sie PSV sind, sich dann an diese Antwort erinnern und sich fragen, was für einen Sinn diese Pilze für einen PSV haben sollen....Ich hoffe das es soweit nicht kommt, denn Aero-Aquatische Pilze und PSV, dass passt nicht zusammen und kann ich mir schwer vorstellen.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ZitatPSV-Prüfungs-Fragen: [288] Nennen Sie drei Pilzarten, die speziell in Auwäldern vorkommen.
Interessante Frage.
Mir fällt nur eine Pilzgruppe ein, die Speziell zu Auwäldern passen könnte und das wären die Aero-Aquatischen Pilze.
Ansonsten fällt mir nichts ein, was zu dieser Frage passen könnte, weil besonders das "Speziell" ist ein Dorn im Auge.
Die Auwälder an sich sind sowohl nass als auch trocken und die Ökologie ist auch recht flexibel, was zu vielen Standorten passen könnte.
Deshalb denke ich, dass es Pilze sein müssen, die sowohl im Wasser leben, aber auch mit Trockenheit klarkommen können.
Das trifft auf nicht viele Pilze zu..... Mir fallen da noch Heterobasidiomyceten ein, aber diese sind für Auwälder nicht Speziell und fallen auch wieder weg.
Normale Ständerpilze oder Baumpilze fallen auch weg, weil diese sind jetzt auch nicht Speziell für Auwälder.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich konnte am 25.02.23, eine braune Anamorphe, an vermutlichen Pappelholz finden und gestern zufällig als Sarcopodium tortuosum bestimmen.
Bisher gibt es auf Pilze-Deutschland nur wenige Funde dieser Art und auch so scheint der Pilz nicht häufig zu sein.
Interessant ist auch, dass es in der Gendatenbank noch keine Sequenzen zu dieser Art gibt.
Hier sind die Bilder:
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
jetzt habe ich etwas recherchiert und bin auf die Gattung Linodochium hyalinum (früher L. hyalinus) gestoßen.
Allerdings gibt es da Unstimmigkeiten mit der Erstbeschreibung und dann der Beschreibung dieser Art in neueren Arbeiten.
Die Erstbeschreibung von Höhnel (1909) (Siehe hier) beschreibt eine Art deren Sporen einzellig sind, was genau dem Fund von Felli entspricht.
Allerdings scheint diese Art in den Jahrzehnten mehrzellig geworden zu sein, was mich doch sehr stutzig macht.
Es gibt diese Arbeit A revision of Linodochium, Pseudocenangium, Septopatella, and Siroscyphella, die vielleicht bei der Lösung des Rätsels helfen könnte, aber leider komme ich da nicht dran.
Mich würde mal interessieren, ab wann man diese L. hyalinum als mehrzellige Art beschrieben hat und ob die L. hyalinum nicht das ist, was Felli hier zeigt.
VG : Thorben
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Hallo Harald,
guck mal, ob es jetzt funktioniert, denn bei mir klappt es mit der Orteingabe.
Wusste auch erst seit diesem Thread, dass eine Orteingabe geht.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ZitatPSV-Prüfungs-Fragen [369] Nennen Sie drei Pilzarten, die häufig von Schimmelpilzen befallen werden.
Da kann man theoretisch (bis auf Ausnahmen) jeden Pilz nennen.
Und wenn man pfiffig ist, dann könnte man Theoretisch auch nur 3 Arten nennen wie z.B: die von Stefan angesprochenen Helmlinge.
Wie das am Ende bewertet wird, dass weiß ich nicht, aber falsch ist es nicht.
Die bessere Frage ist, wie kann man diese Frage falsch beantworten ?
VG : Thorben
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Hallo Ingo,
das könnte Pyrenochaeta nobilis sein oder ein Colletotrichum, aber untersucht, geschweige denn gesehen habe ich diesen Pilz jetzt nicht.
Ich tippe auf die P. nobilis.
VG : Thorben
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Hallo Felli,
ich würde diese 10 Mikrometer nicht so eng sehen.
Was mich stört ist die Beschreibung des Pilzes.
Ursprünglich wurde die Fujimyces oodes von Bayliss Elliott (1917) beschrieben (Siehe hier), aber wenn ich das richtig interpretiere mit Sporen ohne Septierungen.
Später wurde diese Art mit Septierungen beschrieben.
Von der Zeichnung her (Siehe hier) glaube ich, dass dein Pilz nicht passt, weil deine Verzweigungen nicht einfach sind wie auf der Zeichnung.
Oder Irre ich mich da ?
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne einen Pilz zeigen, den ich am 31.01.23 an toten Blättern von Ilex aquifolium finden konnte.
Es handelt sich dabei, um Phacidium lauri (Syn: Phacidiostroma multivalve, Phacidium multivalve).
In diesem Fall zeige ich euch die Hauptfruchtform.
Hier sind die Bilder:
1.
2. Paraphysen
3. Haken+
4.
5. IKI+
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
nach 5 Jahren konnte ich wieder einen Durella connivens Fund machen, auch wieder in einem Eichen-Buchenmischwald.
Der Fund stammt vom 29.01.23.
Hier sind die Bilder:
2.0
2.1
2.2
2.3
VG : Thorben
P.S: Thread kann zu den Portraits verschoben werden Climbingfreak , Beorn oder anderes mit Rechten zum verschieben.
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Hallo Karl,
mein erster Gedanke war die Gattung Venturia, aber sieht nicht danach aus, dass die Gattung passt.
Also ich habe keine Idee, was es sein könnte

VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich möchte noch anmerken, dass Volutella ciliata sehr flexibel in der Wirtswahl ist und nicht nur auf Dung oder Pflanzenreste vorkommt, sondern auch auf Ascomyceten wächst.
Bisher konnte ich die V. ciliata nur auf Pulvinula constellatio und Peziza depressa finden.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne einen Hyphomyceten zeigen, der auf Pyrenomyceten wächst.
In diesem Fall ist der Wirt eine Eutypa die von dem Pilz Lylea tetracoilum (Syn: Heteroconium tetracoilum) befallen ist.
(Anmerkung: Pilz heißt jetzt Sporidesmium tetracoilum)
Der Fund stammt vom 27.01.23.
Hier sind die Bilder:
1.
2.
3.
4.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne die Anamorphe der Chaetosphaeria ovoidea zeigen, die auch bekannt ist als Menispora glauca.
Menispora glauca ist ein Winterpilz, den man gerne im Wald an der Unterseite von verrottetem Holz finden kann.
Dieser Fund stammt vom 26.01.23
Hier sind die Bilder:
1.0
1.1 Sporen mit 3 Septierungen
1.2
1.3
VG : Thorben
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Hallo Felli,
ich muss sagen, dass ich deine Zeichnung richtig schön finde und den Pilz passend zeigt

VG : Thorben
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Hallo zusammen,
Anfang des Jahres (26.01.23) gelang mir erneut einen Patellariopsis atrovinosa Fund, im selben Gebiet wie die letzten beiden Funden aus den vergangenen Jahren.
Man kann diesen Pilz sowohl in der Winterzeit als auch im Sommer finden.
Das Substrat war höchstwahrscheinlich ein verrotteter Haselnuss (Corylus) Ast.
Hier sind die Bilder:
2.0
2.1
2.2
2.3
VG : Thorben
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Hallo Enno,
die Form und der Aufbau der Phialiden, aber auch Makroskopisch (Bildung von Synnemata) spricht für die Isaria farinosa.
Toller Fund

Ich habe vor 3 Jahren einen Sammelthread zu der Isaria farinoa und Beauveria bassiana aufgemacht, wenn du magst kannst du deinen Fund hinzufügen.
Siehe hier:
Beauveria bassiana und Isaria farinosa (Sammelthread)
VG : Thorben
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Hallo Felli,
die Nr. 2 kenne ich, aber leider ohne Namen.
Ende Januar konnte ich ebenfalls einen Fund machen.
Unbekannte weiße Anamorphe kugelige Konidien
Der Fund liegt beim CBS, aber weiß noch nicht, ob eine Kultur gelungen ist.
Es heißt daher abwarten und vielleicht gibt es bald einen Namen zu dem Pilz

VG : Thorben -
Hallo Felli,
mich erinnert das stark an die Gattung Diplodia.
Vielleicht wirst du dort fündig.
VG : Thorben
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Hallo Martin,
das sieht sehr nach Cheirospora botryospora aus.
VG : Thorben
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Hallo Noah,
was hast du denn für eine Kamera ?
VG : Thorben
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Hallo Noah,
die Frage ist nicht was für eine Kamera du brauchst, sondern ob du auch damit umgehen kannst.
Für 2000 Euro wirst du eine vernünftige Kamera bekommen, denke Stativ und Zubehör wird auch im Preis passen.
Nur eine Kamera ist wie ein Computer, da kannst du so viel Einstellen und je mehr du selber einstellst, desto mehr kannst du dabei herausholen.
Ich sage nur das Zusammenspiel von Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert, was du Automatisch oder Manuell einstellen kannst.
Dann JPEG Format und Rohdatenformat (RAW).
Ersteres ist meistens bekannt, aber letzteres ist deutlich besser, denn du kannst dort mehr aus dem Bild Bearbeitungstechnisch herausholen.
Es ist nicht schwierig, aber Anfangs total kompliziert, besonders wenn man das "ich drücke auf einem Knopf und das Bild ist fertig" Gefühl von "normalen" Kameras gewohnt ist.
Aber wenn man einmal den Dreh raus hat, macht das richtig viel Spaß und man lernt nie aus.
Das Objektiv spielt auch eine Rolle, denn es gibt welche die viel Licht brauchen und welche die wenig brauchen, auch haben Objektive bestimmte Blenden, wo sie die maximal Leistung (Schärfe) herausholen können.
Makroforen und die Erfahrungsberichte sind Goldwert.VG : Thorben
