Hallo Carina,
danke für den Hinweis.
Ich habe es gerade geändert.
VG : Thorben
Hallo Carina,
danke für den Hinweis.
Ich habe es gerade geändert.
VG : Thorben
Hallo Bernd,
es ist nicht schwierig.
Du schneidest "einfach" etwas Stiel ab (möglichst weit am Hutansatz), färbst das mit Kongorot und Mikroskopierst das dann.
Für die Mycena filopes solltest du Kaulozystiden relativ schnell finden.
Ich muss mich korrigieren, auch bei der Mycena filopes gibt es Hyphenauswüchse am Stiel.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 05.11.22 konnten Oliver und ich einen Befall einer Lactarius finden.
Der Befall ist wahrscheinlich eine Cladobotryum, die erstaunlich kleine Konidien hat.
Bisher habe ich noch keine Art gefunden, die dazu passen könnte, eventuell ist das auch eine andere Gattung.
Mal sehen was die Zukunft ergibt.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo Bernd,
das sind richtig schöne Mikrobilder ![]()
Meine Vermutung, auch wenn die Sporen etwas kleiner sind, ist die Mycena filopes.
Um das zu überprüfen, kannst du dir den Stiel anschauen, ob da nur Hyphenauswüchse (wie hier) oder Kaulozystiden ähnlich der Cheilozystiden zu finden sind.
VG : Thorben
Hallo Nobi,
die rote Verfärbung scheint nicht von einem Pilz verursacht zu werden, sondern wahrscheinlich von einem Bakterium, aber da müsste man auch Mikroskopieren.
Der Jürgen hatte dazu auch schon einmal hier etwas zu geschrieben.
Vielleicht weiß einer, ob es dazu neue Erkenntnisse gibt.
VG : Thorben
Hallo Ingo,
eine Mucronella ist das nicht, sondern schon eine Ceratellopsis.
Ich leite deinen Fund mal an Klaus Siepe weiter.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am vergangenen Sonntag war der Arbeitskreis Pilzkunde Ruhr im Naherholungsgebiet Hohenstein (Witten) zu Gast.
Auf der Tour konnte ich einen weißen Ascomyceten (Bestimmung ist in Bearbeitung) auf einer Diatrype finden, wo auch diese Anamorphe drauf wuchs.
Die Anamorphe konnte ich als eine Bloxamia bestimmen, nur eine Art kann ich nicht bestimmen.
Trotzdem ein schöner Pilz, der auch zweimal im Forum gezeigt wurde (Siehe Noch ein paar Hyphomyceten und Bloxamia spec).
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo zusammen,
heute kam der Arbeitskreis Pilzkunde Ruhr zum Hohenstein Witten und bevor das Treffen begann, habe ich mir im Wald an einer Kirsche (Prunus avium), einen grauen Belag mitgenommen.
Zuhause hat sich das ganze als Ceratosebacina longispora herausgestellt und ein Zweitfund für NRW und der Zweitfund für Witten.
Das Interessante ist, dass der erste Fund (von 2019) nur 4m entfernt gemacht wurde, wahrscheinlich auch Kirsche (Prunus avium).
Hier sind die Bilder:
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
VG : Thorben
Hallo Stefan,
du bekommst gleich eine PN ![]()
![]()
VG : Thorben
Hallo Stefan,
danke für deine Antwort.
Das mit dem Velum wusste ich nicht und auch nicht, dass sich der Gattungsname geändert hat.
Damit scheint C. impatiens im Rennen ganz weit vorne zu sein.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne einen Pilz zeigen, der mich heute bald zur Verzweiflung getrieben hat.
Es geht, um die Coprinellus impatiens oder zumindest vermute ich das, die ich am 08.10.22 in einem Laubwald finden durfte.
Von der Ökologie her passt Coprinellus impatiens, aber die Mikromerkmale sind verwirrend.
Schaut man sich die Sporen an, so sind sie etwas schmaler und passen daher eher zu der ähnlichen Coprinellus hiascens (Anmerkung im Ludwig).
Folgende Sporenwerte konnte ich aus der Literatur entnehmen.
Coprinellus hiascens:
Ludwig = 7,5-11,5 [(12)] x 4,5-5,5 [6] Mikrometer
Funga Nordica = 7,5-11,5 x 4,5-6 Mikrometer
Gröger = Kleiner als 11 und fast doppelt so lang wie breit
Coprinellus impatiens:
Ludwig = (8) 8,5-11,5 x 6-7 [7,5] Mikrometer
Funga Nordica = 9,5-11,5 x 6-7,5 Mikrometer
Die Pileozystiden sind bis 110 Mikrometer lang und was besser zu der Coprinellus impatiens passt ( bis 120 Mikrometer Ludwig, 50-100 Mikrometer Funga Nordica).
Bei der Coprinellus hiascens sollen die Pileozystiden bis 200 Mikrometer lang sein.
Hier sind die Bilder:
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4. Pileozystiden
5. Cheilozystiden
6. Kaulozystiden
7. Sporen
Pleurozystiden sind nicht vorhanden.
Wie unterscheidet man die beiden Arten jetzt voneinander ?
Meine Tendenz ist aufgrund der Ökologie und der Pileozystiden Coprinellus impatiens.
Was meint ihr ? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.
VG : Thorben
Hallo beli,
ich glaube du verwechselst den Pilz gerade, denn die N. episphaeria bildet rötliche Pustel, die auf der H. fragiforme wächst.
Eine Calcarisporium arbiscula würde ich auch vermuten.
VG : Thorben
P.S: Christine war schneller ![]()
Hallo Urs-Peter,
die Neodasyscypha passt und bei dem anderen Ascomyceten bin ich bei beli und denke das es eine Bisporella ist.
Letzteres müsste man Mikroskopieren.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 20.10.22 war es wieder soweit und ich konnte einen weiteren Fund einer Chlorociboria aeruginella machen.
Dieses mal war der Fundort nicht in einem Buchen/Eichenmischwald, sondern in einem Auenwald mit überwiegend Pappeln (Populus).
Das Substrat war ein am bodenliegendes Pappelblatt.
Hier sind die Bilder:
2.0
2.1
2.2
2.3 Asci mit Schnallen
2.4
VG : Thorben
Hallo zusammen,
zuerst einmal, nein ich habe mich mit der Gattung nicht verschrieben.
Es gibt jetzt sowohl die Gattung Codinaea als auch die ähnliche Gattung Codinaeella die in der Arbeit Phylogenetic Reassessment, Taxonomy, and Biogeography of Codinaea and Similar Fungi von Frau Réblová et.al. (2021) beschrieben wird.
In der gleichen Arbeit wird auch die Codinaeella lutea beschrieben, die eventuell zu meinem Fund passen könnte.
Leider gibt es noch ein paar andere Arten die in Frage kämen und die ich nicht voneinander unterscheiden kann.
Zu dem Fund, der stammt vom 12.11.22 und wurde an einer Eichel gemacht.
Die Setae sind 66-186 Mikrometer lang und die Anhängsel (Appendages) der Konidien 6,5-9 Mikrometer lang.
Hier sind die Bilder:
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2.
3.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 12.11.22 konnte ich auch eine Volvariella gloiocephala finden.
Der Fundort war ein offenes Gelände mit Wiese, wo der Pilz zwischen Goldruten-Beständen (Solidago) wuchs.
Was mich anfangs stutzig gemacht hat, war die Form der Cheilozystiden, aber diese scheinen sehr variabel zu sein.
Hier sind die Bilder:
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3.
4. HDS in Kongorot
5. Cheilozystiden
6. Cheilozystiden
7. Cheilozystiden
8. Stiel
9. Stiel
10.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
jetzt hat es auch die Periconia hispidula in dem Portraitbereich geschafft.
Periconia-Arten wachsen gerne auf verrottetem Pflanzenmaterial, so wie auch die P. hispidula, die man an Gräsern finden kann.
Die Art lässt sich einfach von den anderen Periconia-Arten unterscheiden, durch dicht zusammengedrängte, unverzweigte und lange Konidienträger.
Dieser Fund stammt vom 12.11.22 und wurde an einem Gras gefunden.
Hier sind die Bilder:
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3.
4.
5.
6.
VG : Thorben
Hallo Oliver,
ich habe auch schon gesehen, dass die Mycena flavoalba einen neuen Namen bekommen hat, aber nehme ihn nicht an.
Der Name wird eventuell nicht Bestand haben und womöglich noch weiter ändern.
Namensänderungen sind wirklich echt frustrierend und ich werde A. flavoalba bestimmt auch sehr oft als M. flavoalba ansprechen, aber ich möchte der Genetik schon ihren Platz lassen.
Ja, die Namensänderungen sind nervig, aber nachvollziehbar nicht frustrierend.
In diesem Fall ist die Namensgebung frustrierend, da die M. flavoalba nicht bei der Genetik berücksichtigt wurde.
Der Vorschlag von Readhead et.al (2012) den Gattungsnamen zu ändern wurde in Index Fungorum no. 14 veröffentlicht.
Auf folgende 2 Arbeiten wird dabei noch hingewiesen:
und
Wenn man sich die Arbeiten anschaut, dann merkt man schnell, dass die M. flavoalba überhaupt nicht erwähnt wird, auch in dem Stammbaum nicht.
Alle 4 genannten Arten, wo Readhead et.al. einen neuen Gattungsnamen vorgibt, werden in der Arbeit von Matheney et.al. nicht erwähnt und bei Moncalvo et.al. werden nur die M. adonis und M. aurantiidisca genannt.
Mit der Genetik haben in diesem Fall die Arten für die neue Gattungsnamensgebung nichts zu tun und solange keiner eine Arbeit veröffentlich, wo die genannten Arten genetisch behandelt werden, sehe ich es auch nicht ein einen neuen Gattungsnamen zu verwenden.
Denn wer sagt denn überhaupt, dass alle 4 genannten Arten von Readhead genetisch zusammengehören ?
VG : Thorben
Hallo Steve,
this is the anamorphic state of a Botryobasidium.
For example see here.
best regards,
Thorben
Hallo Felli,
ich kann nicht mehr erkennen was es ist, aber die Beine haben schon Ähnlichkeiten mit einer Collembola.
Die stacheligen Dauersporen kenne ich zumindest von infizierten Collembola (Siehe in dieser Arbeit hier).
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne die Mycena flavoalba zeigen.
Dieser Fund stammt vom 15.10.22 und wurde auf einer Wiese, in unmittelbarer Nähe zu einem Fichtenwald, gemacht.
Die Frk. sind in diesem Fall klein, sowohl vom Stiel als auch Hut her, wogegen ein anderer Fund vom Botanischen Garten Bochum (Mycena flavoalba) größer ist.
Hier sind die Bilder:
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3. HDS mit Hyphenauswüchse
4. HDS mit Hyphenauswüchse
5. Pleurozystide
6. Cheilozystiden in Kongorot
7. Cheilozystiden
8. Kaulozystiden in Kongorot
9. Kaulozystiden Kongorot
10.
VG : Thorben
Hallo Werner,
da hast du Recht, die Mikros habe ich mehr Beachtung geschenkt und weniger auf die Makromerkmale geachtet.
Ich sehe mittlerweile Makromerkmale kritisch, da es zu viele Aggregate gibt oder Pilze die plötzlich zu einem Aggregat gehören, dabei wurde das offensichtliche mit der fehlenden roten Lamellenschneide übersehen
Ich hoffe nicht, dass die Mycena haematopus ein Aggregat ist, sonst wird das Bestimmen nicht einfacher.
In Zukunft werde ich mir mehr Aufsammlungen von M. haematopus und M. sanguinolenta anschauen, um die Arten besser einschätzen zu können.
VG : Thorben
