Hallo Robert,
schöne Bilder!
Zu den Tintlingen kann man nicht viel ohne Mikroskop sagen. ![]()
Bei den Porlingen liegst Du ja völlig richtig mit Polyporus ciliatus und Polyporus squamosus.
Natürlich auch toll der Fund von Battaraea in Argentinien. Zum Glück müssen wir dafür nicht so weit fahren, denn den gibts bei uns auch.
LG Ulla
Beiträge von lamproderma
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Hallo Anna,
tolle Impressionen von unseren fliegenden Wesen.
Ich freue mich auch immer über den gefiederten Besuch von verschiedenen Meisen, Amseln, Grünfing, Kleiber und Sperling im Garten .
Am besten gefällt mitr natürlich das tolle Foto vom Maikäfer. den hatten wir hier lange nicht!
LG und schöne Pfingstfeiertage
Ulla -
Hallo Reinhard,
wenn Du Dich intensiv mit Pilzbestimmung beschäftigen wiillst, wirst Du über kurz oder lang nicht an einem Mikroskop vorbei kommen, egal welches Bestimmungswerk Du verwendest. Eine "Blätter"-Pilz-Bestimmung" führt bei schwierigen Gattungen eben selten zum Ergebnis.
Klar gibt es Arten die auch makroskopisch angesprochen werden können, aber wenn Du mehr wissen willst?!
Da sollte Dein meist vorm PC-sitzender Job keine Ausrede sein.
LG Ulla -
Hallo Karl,
nun ist alles klarer.
Das ist mit Sicherheit ein Symphytocarpus, nämlich S. amaurochaetoides.
Deine Mikrofotos sind Klasse und lassen nichts anderes zu. Die netzigen Sporen in der passenden Größe und auch das Capillitium mit den häutigen Erweiterungen und dornartigen Auswüchsen.
Das passt. Auch der makroskopische Eindruck ist genau wie es sein muß und ebenso Deine Angabe zum Substrat (Nadelholz).
Die Arten der Gattung Symphytocarpus sind nicht sehr häufig, da wäre es schön, wenn Du den Fund an Deinen Länderkoordinator für die Kartierung Pilze Deutschlands weitergibst oder Du sie auch selbst in Mykis eingibst, falls Du das Programm benutzt. Es gibt bisher nur weniger als 20 Funde für Deutschland. Du wohnst in NRW? Da gibt es bisher keinen Fund.
Tolle Sache.
Auch Nachbarn sind manchmal für schöne Funde verantwortlich
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LG Ulla -
Hallo Karl,
das sieht ja recht interessant aus.
Für Brefeldia maxima halte ich das allerdings nicht, die habe ich im unreifen Zustand nie so stark rosa gefärbt gefunden.
Fuligo septica var. rosea kenne ich nicht, scheint sehr selten zu sein.
Da wirst Du sicher doch warten müssen bis der Pilz reif ist, dann vielleicht ein Foto vom reifen Fruchtkörper machen kannst und natürlich das Objekt der Begierde mal unters Mikroskop quetschen kannst. Brefeldia maxima hat ganz typische Strukturen, nämlich keinen Kalk im Capillitium und so lampionartige Erweiterungen im Capillitium.
Fulogo hat immer irgenwie Kalk auf der Peridie oder im Innern.
Ich bin gespannt wie sich der "Schleim" entwickelt. Aber ich könnte mir auch vorstellen, daß es was ganz anderes ist, da man die Konsistenz auf dem Foto nicht sieht und es gar kein Schleimi ist.
Deinem Einwand zu Pilze Deutschlands kann ich nur zustimmen. Noch sind nicht alle Funde dort gemeldet.
LG Ulla -
Hallo Steinpils,
im Nadelwald kommt der Morchelbecherling nicht vor. An Nadelholz (ev. auch an vergrabenem Holz) kommt die Scheibenlorchel, Gyromitra ancilis vor.
das könnte Dein Fund sein.
LG Ulla -
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Hallo, Ulla!Schöne Eindrücke von einer sehr spannenden Gegend.

Der Gyromitra - Standort ist der, von dem auch die Harzpilzchen - Bilder stammen?
Das Gebiet ist aber so oder so mal eine Reise wert. Denke ich immer wieder, wenn jemand solche schönen Bilder aus der Ecke zeigt.LG, Pablo.
Hallo Pablo,
der Fundort wurde von uns 2007 entdeckt, er ist in der "Pilzflora von Sachsen-Anhalt" genannt und wurde natürlich später auch von anderen Pilzfreunden wie Harzpilzchen aufgesucht.
LG Ulla -
Hallo Pilzgemeinde,
gestern haben wir spontan, da ich ausnahmsweise mal frei hatte, eine Tour in den Südharz gemacht um einen Fundort von Gyromitra parma aufzusuchen.
Den Fundort kennen wir schon seit mehreren Jahren, kommen aber nicht jedes Jahr dahin.
Aber der Südharz mit seinem Karstgebiet ist mmer eine (Pilz)-Tour wert.
Hier ein paar Impressionen:
Questenberg mit seiner Queste. Da waren wir allerdings eine Woche zu früh:
Denn es wird am Pfingstmontag zum Sonnenaufgang der Kranz der Queste aus Birken- und Buchengrün mit zwei so genannten Quasten von einem mehrere Meter hohen Eichenstamm abgenommen und zur Nachmittagszeit mit frischem Grün beschmückt wieder heraufgezogen. Vermutet werden dahinter Überbleibsel eines Festes des heidnischen Festes zur Sommersonnenwende.
Aber Pilze richten sich nicht nach heidnischen Bräuchen.
Questenberg liegt im "Biosphärenreservat Südharz" mit seinem einzigartigen Karstgebiet. Man findet dort karsttypische Strukturen wie Einsturztrichter und Bachschwinden, wo das Wasser einfach so im Boden verschwindet, dort den vorhandenen Gips auswäscht.
Dort hatten wir vor einigen Jahren schon mal Gyromitra parma (Schildförmige Scheibenlorchel) gefunden.
Auch dieses Jahr wurden wir im Tal einer Bachschwinde an Totholz fündig.
Dieses Jahr sogar ziemlich üppig:
Aber auch Morchelbecherlinge - Disciotis venosa waren noch zu finden:
sowie sehr helle Schwarzrote Stielporlinge - Polyporus badius
und sehr üppige Faltentintlinge - Coprinus atramentarius
Wetter dazu war super, abgesehen von den gröhlenden "Männertags"- Truppen, die uns abseits des Wanderwegs nur von Ferne erreichten.Heute hatten wir danach noch ein Highlight. Im Gebiet der Hainleite südlich von Nordhausen trafen wir auf noch üppige Funde von Morchella esculenta in einem Eschenbestand. Das bereichert heute Abend unseren Kochtopf. Bei uns sind die Morcheln schon lange "durch".
LG Ulla -
Hallo abeja,
tolles Gericht, leider fehlen mir im Moment auch noch die Maipilze zum Ausprobieren.
Ansonsten habe ich bei einem Reingericht die Mairitterlinge immer mit etwas Zitronensaft gewürzt. Das "vertreibt" den Mehl/Gurkengeschmack.
LG Ulla -
Hallo Andreas,
Deine Lorchel würde ich für Helvella solitaria halten. Die hatten wir auch am letzten Wochenende.
Der Blätterpilz könnte ein Rötling sein, aber da müßte man mikroskopieren.
LG Ulla -
Hallo Matthias,
einen schönen Fund hast Du gemacht. Die Bilddokumentation wie immer Spitze.
Ja, nivicole Schleimis findet man hier in der Gegend nicht, da muß man schon in Höhenlagen von mindestens 500m.
Im Harz habe ich ja schon eine ganze Reihe Arten festgestellt. Auch für den Thüringer Wald sind auch zahlreiche Arten bekannt.
Leider sieht es in diesem Jahr wegen Schneemangels auch im Gebirge sehr schlecht aus und die nivicolen werden dieses Jahr leider wie schon im letzten Jahr ausfallen.
Mit Lamproderma scintillans liegst Du aber ganz richtig:
die grobwarzigen Sporen in der von Dir angegebenen Sporengröße, die an der Spitze verdickte Columella, und das recht verzweigte Capillitium, sowie die zarte Peridie ohne Flecken oder Kalknadeln.
Du schreibst: im Auwald nahe Leipzig gefunden. Wart Ihr auf sächsischer Seite oder bei uns in Sachsen-Anhalt? Der Auwald der Elster-Luppe-Aue zieht sich ja bis dahin. Im letzteren Fall würde mich der Fundort für die Kartierung interessieren.
LG Ulla -
Hallo Kuschel,
das Glas Speisemorcheln geht wie versprochen Montag auf die Reise!
LG Ulla -
Hallo Ddonki!
Sehr schön, noch ein Schleimling und das schon seit 15 Jahren!
Freue ich mich schon auf schöne Beiträge dazu oder auch jederzeit auf netten Kontakt zum Thema!

Willkommen im Club!
Liebe Grüße,
Ulla -
Hallo Kuschel,
schreib Dir gerade ne PN,
LG Ulla -
Hallo Sabine und Holger,
zunächst zu Euren merkwürdigen Morcheln: ich würde sie schon für etwas trocken- oder wärmegeschädigt halten und wenigstens die braunen Stellen wegschneiden.
Allerdings verstehe ich nicht wieso Ihr Pilze, die getrocknet werden sollen noch wascht? Ich pinsele immer nur den Dreck ab, schneide eventuell zu schmutzige Stellen raus und dann ab auf den Trockner. Falls dann noch "Rest"-Schmutz ist, der fällt beim Trocknen einfach ab und bleibt im Trockner zurück.
Beim Waschen würde man ja die Trockenzeit unendlich verlängern und da habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Pilze (vor allem Morcheln), dann glasig und schwarz werden.
LG Ulla -
Hallo abeja,
ja das sieht schon nach Comatricha aus.
Die häufigste ist Comatricha nigra, die sowohl kugelige als auch zylindrische Formen annehmen kann.
Aber ich denke, daß könnte damit schon hinkommen, allerdings endgültige Sicherheit gibt nur die mikroskopische Untersuchung.
Liegen die Holzstücke etwas feucht? Da könnte ja auch noch was anderes wachsen. Behaltsie also gut im Auge!
LG Ulla -
Hallo liebe Forianer,
kann Nobi nur zustimmen: tolles Buch von Karin Montag. Ein Muß nicht nur für kulinarisch interessierte.Ich hatte gestern Gäste und da wollte ich auch mal was anderes ausprobieren als nur meinen obligatorischen Pilzsalat und die Morchel-Eier.
Deshalb habe ich in Karins Buch geblättert und bin bei den Pilzschnecken hängengeblieben.
Die habe ich dann in die Tat umgesetzt:
Früh in dem Auwald zu meiner Morchelstelle:
mit großem Erfolg. Es standen reichlich Morcheln da, schnell eingesammelt und ab nach Hause.
Zuhause geputzt, geschnippelt und den Blätterteig nach Rezept belegt, aufgerollt und zu Schnecken geschnitten
Ab in den Backofen, fertig!
Abends nur zufriedene Gesichter - Hat sehr gut geschmeckt!
Die etwas ungeratenen Endstücken habe ich aber nicht wie Karin vorschlug an Waldi und Opa verfüttert!LG Ulla
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Hallo
schöne Funde hast Du gemacht, so richtig ein Querschnitt durch viele Frühjahrsarten.
Nr. 4 könnte auch Entoloma hirtipes sein. E. aprile wächst m.E. nicht im Nadelwald.
Nr. 8 könnte ich mir auf Grund des Ringes als Pholiotina (Conocybe) aporos vorstellen.Ich wünsche Dir auch noch viele interessante Pilzfunde in diesem Jahr!
LG Ulla -
Hallo Alisa,
Dein letztes Foto ist auf jeden Fall ein Scheimer. Die genaue Art zu nennen ist ohne weitere Untersuchung Spekulation. Didymium melanospermum wächst zwar gern an Moos. Ich habe ihn aber meist im Nadelwald gefunden. Auf Deinem Fotos sieht es eher wie Laubwald aus. Aber es könnte auch was ganz anderes sein. Da kämen z.B. auch noch abgewitterte Fuligo oder Mucilago in Frage. Ohne Mikroskop also keine Meinung zur Art.
LG Ulla -
Hallo,
das entscheidende Merkmal was A. affinis und A.denudata trennt ist: wie ist das capillitium am Becher angewachsen:
das Capillitium von A. affinis läßt sich leicht vom Stielbecher trennen (nur mit wenigen Verbindungen angewachsen) während es bei A. denudata fest mit dem Becher verwachsen ist.
LG Ulla -
Hallo Ihr beiden, danke für die Rezepte,
da kriegt man ja gleich Appetit.
Das würde ich gern mal als "Nicht-Hessin" ausprobieren. Leider bekommt man z.Z. nicht alle diese Käuter im Supermarkt.
Da muß ich wohl warten, wenn diese im meinem Gärtchen wachsen.
LG Grüße
Ulla -
Hallo Jürgen,
die Comatricha-Arten zu unterscheiden ist nicht immer einfach.
Comatricha nigra und laxa sind schon sehr ähnlich, C. laxa ist meist kleiner, mit kürzeren Stielen und mehr zylindrisch.
Die Sporen haben in etwa die gleiche Größe, auch die einseitige hellere Färbung am Keimporus ist ähnlich, ebenso die Warzenstruktur.
Die Bemerkung im Buch von Neubert et al.: Capillitium kompakter als bei C. nigra bringt nicht viel weiter. Man müßte schon beide Arten nebeneinander mikroskopieren.
Deshalb kann ich mich per Foto nicht weiter festlegen. C. laxa ist möglich, aber nicht 100%ig.
LG Ulla -
Hallo Ihr Lieben,
bin überwältigt von Euren Glückwünschen, ganz herzlichen Dank!

Hatte leider gestern einen völlig pilzfreien Tag, mußte arbeiten und mein Chef wollte es wissen und hat mich fast bis zum Umfallen beschäftigt.
Aber nur noch 1 Jahr und 3 Monate, dann gehts mir besser und ich kann mich mehr um meine Lieblinge kümmern.
Trotzdem bin ich jederzeit gern bereit Hilfe zu leisten.
In diesem Sinne, danke nochmals,
Liebe Grüße
Ulla -
Hallo Nobi,
da kriegt man richtig Appetit!
Birnenkuchen mit Lavendel und Kornblumenblüten? Kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen.
Aber warum nicht.
LG Ulla -
Hallo Jan-Arne,
schöne daß Du nun verstärkt nach Schleimlingen schaust.
Hab Dir grade eine PN geschickt.
LG Ulla
