Beiträge von lamproderma

    Hallo Torsten,
    zwar hab ich auch so einen verwachsenen Rötlichen Holzritterling noch nicht gefunden, aber ein Goldblatt ist das leider nicht. Da passen die Farben des Hutes und des Stiels auch nicht.
    Da heißt es weiter hoffen!
    LG Ulla


    das ist ein Lackporling und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der Flache. Der "Stiel" ist zwar untypisch, aber warum nicht.
    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,
    warum sollte das der Flache Lackporling sein und nicht der Glänzende Lackporling - Ganoderma lucidum?
    Ich würde das für den letzteren halten, der wächst ja auch gern auf vergrabenen Wurzeln, wie auf dem Foto ganz gut zu sehen ist.
    LG Ulla

    Hallo Norbert,
    den haben wir im vergangenen Jahr auch bei uns gefunden. Da hat uns auch der Beitrag hier im Forum geholfen bei der bestimmung.
    Da müssen wir jetzt mal Ausschau halten, ob man das Pilzchen noch an anderen Stellen findet.
    Auffällig sind die Stellen im Moos an den Bäumen ja und bei der Luftfeuchtigkeit haben die Becherchen ja gute Chancen zu fruktifizieren.
    LG Ulla

    Hallo Magellan,
    Deine Fuligos würde ich bei der ersten auch bei F. septica var. candida einordnen. Die 2.,ist schon zu sehr ausgestäubt, da kann man nichts mehr richtig sehen. Die 3. sieht aus wie F. septica var. rufa aus mit der etwas schaumigen Oberfläche. Allerdings irritieren mich etwas die gelben "Innereien". Die dürfte die Varietät normalerweise nicht haben.
    Deine vermutete "Tubifera" ist leider völlig in der Entwicklung gestört und da ist es Spekulation was dazu zu sagen.
    LG Ulla

    Hallo Chris,
    ja Pablo hat recht, ohne Mikroskop ist keine Artbestimmung möglich.
    Stemonitis ist aber auch eine schwierige Gattung, da müssen die Fruchtkörper immer gut ausgereift sein um alle notwendigen Merkmale zu erkennen.
    Bei Deinem Fund sieht es leider aber so aus, daß die Entwicklung etwas gestört ist. da wäre es sowieso schwierig was genaues rauszubekommen.
    LG Ulla

    Hallo Ralf,
    Schleimpilze kann man recht einfach aufheben. Einfach in eine Streichholzschachtel (keine Plastikschachtel, da das sonst schimmeln kann) kleben, damit nichts verrutscht. dann hält der Beleg 100 Jahre.
    Ja unter Kulturbedingungen formen sich die Schleimis auch nicht immer optimal aus.
    Ich schicke Dir eine PN mit meiner mail-Adresse. Da kannst Du mir auch die Funddaten mitteilen. Für NRW gibt es meines Wissens z.Z. keinen Landeskoordinator.
    Ich würde die Daten dann in Mykis mit eingeben und wenn Du nichts dagegen hast sie damit für die Internetseite der DGfM "Pilze Deutschlands" zur Verfügung stellen.
    Es ist auf jeden Fall ein bemerkenswerter Fund, da es nur wenige Angaben (5) für Deutschland gibt. Für NRW wäre es ein Erstfund.
    LG Ulla

    Hallo Ralf,
    ich beglückwünsche Dich zu dem schönen Fund auf den Hasen-Köddeln! :thumbup: :thumbup: :thumbup:
    Ich halte das für eine Perichaena, nämlich Perichaena pedata. Das ist eine recht seltene Art.
    Aber die schön deutlich gestielten Fruchtkörper sind schon eindeutig
    Perichaena hat im Unterschied zu Trichia oder Hemitrichia keine Spiralleisten auf den Capilliitiumfäden.
    Man sieht auf Deinen Fotos das etwas unstrukturierte Capillitium.
    Die warzigen Sporen würden auch stimmen. Zur unterschiedlichen Größe kann man nur sagen, daß die Aufsammlung vielleicht gestört ist und dadurch eine sehr große Bandbreite an Sporengröße ausbildet.
    Der Fund auf Dung ist nicht ungewöhnlich. Die Art besiedelt aber auch pflanzliches Material. Bei uns im Bundesland gibt es erst einen Nachweis.
    Wäre schön, wenn Du den Fund für Kartierungszwecke gut dokumentierst, ev. auch den Beleg aufhebst.
    LG Ulla

    Hallo,
    das Gilben sieht schon sehr nach Karbol-Egerling aus. Würde also die Finger und die Pfanne davon lassen.
    Ja auch die Stielbasis ist immer wichtig, da würde man das Gilben noch besser sehen.
    LG Ulla

    Hallo Jürgen,
    ja Cribraria ist nicht immer leicht zu bestimmen. Da habe ich auch meine Probleme. C. persoonii kommt schon in Frage. Der deutlich ausgebildete Becher wäre.
    typisch.
    Leider muß ich heute noch zur Nachtschicht und müßte noch über die Netzknoten nachdenken, denn so richtig typisch für C.persoonii sind die nicht. Werde mich morgen nochmal melden.
    LG Ulla

    Hallo Iris,
    sehr schöne Fotos die Du gemacht hast. ;)
    Auch die Glühwürmchen-Larve! Wußte bisher nicht wie die aussieht :rolleyes:
    Da Du das im Schleimpilz-Bereich eingestellt hast nehme ich an Du denkst, daß wäre einer. Aber ich denke, daß das eher in Richtung Ascocoryne - Gallertbecher (Schlauchpilz) geht.
    Ein Schleimpilz ist das definitiv nicht.
    Mehr kann ich allerdings nicht sagen. Die Fruchtkörper müßte man mikroskopieren um alle "(Un)Klarheiten" auszuräumen.
    LG Ulla

    Hallo,
    Deine gelben Farbflecke gehören zu den Schleimpilzen. Mit großer Sicherheit - Fuligo septica, die Gelbe Lohblüte, allerdings noch unreif.
    Daß die Strubbelköpfe so zeitig wachsen finde ich bemerkenswert!
    LG Ulla

    Stefan schrieb:
    OHA die kann man also auch ohne Zungenkernkeule finden. Mein einziger Fund bisher wurde mir durch diese angezeigt.



    Hallo Stefan,
    ja Hirschtrüffel kann man auch ohne Kernkeule finden.
    man muß nur an Wühlstellen vor allem von Wildschweinen schauen und da das unordentliche Tiere sind, die die unreifen Hirschtrüffeln liegen lassen
    findet man immer noch einige Fruchtkörper.
    LG Ulla

    Hallo Heidi,
    Schleimpilze reifen im Allgemeinen innerhalb weniger Tage aus und halten sich unter günstigen Witterungsumständen doch einige Zeit.
    Wenn sie allerdings Starkregen ausgesetzt sind, ist leider schnell nichts mehr zu sehen. Da sollte man Stellen suchen wo die Fruchtkörper etwas geschützt sind.
    Exsikkate aus Herbarien halten sich in trockenem ausgereiften Zustand über 100 Jahre!
    Vielleicht hast Du Glück und findest bei Deinem nächsten Besuch in Deinem Pilzgebiet noch einige reife Fruchtkörper die Du zeigen könntest.
    LG Ulla

    Hallo Janina,
    Deine "Trüffel" ist wirklich eine Hirschtrüffel, Elaphomyces granulatus, die Warzige Hirschtrüffel.
    Die ist gut erkennbar durch die helle unmarmorierte Peridienschicht (im Schnitt bei Dir gut zu sehen).
    Sie wächst meist im Nadelwald und ist recht häufig.
    Die Tiere wühlen sie oft raus, da sie ihnen schmeckt aber lassen oft welche liegen, die man dann leicht finden kann.
    LG Ulla

    Hallo Tuppie,
    ja die gelben und orangenen Teilchen würde ich auch für Gallerttränen halten. Zur Art sage ich leider nichts, nicht meine Baustelle.
    Das "fusselige Zeug", wie Pablo schrieb, ist wirklich ein Schleimpilz. Da kann ich aber nur die Gattung "Arcyria" festmachen. Es könnte eine der rötlichen Arten sein, welche aber ausgeblaßt ist, denn die gelblichen Arten (davon gibts nur 3) sehen makroskopisch anders aus.
    Ohne Mikroskop ist da nicht mehr zu machen.
    Schöner Fund!
    Du solltest die Futterkiste vielleicht weiterhin feucht halten ;):giggle: , da könnten auch noch andere Überraschungen wachsen!


    LG Ulla

    Hallo Heidi,
    ja Dein Fund sieht sehr interessant aus.
    Leider ist der Schleim noch unreif und da kann sich alles Mögliche draus entwickeln. Wäre wirklich interessant was draus wird.
    Vielleicht kommst Du noch mal an die Stelle oder hast Du was davon mitgenommen?
    In dieser Erscheinungsart habe ich noch kein Schleim gesehen. Würde mich sehr uinteressieren.
    LG Ulla

    Hallo Marion,
    Dein Fund ist auf jeden Fall kein Schleimpilz.
    Würde eher an eine Gallertträne (Dacryomyces sp.) denken, oder eventuell an einen Pustelpilz aus der Gattung Nectria.
    Das können vielleicht andere besser ansprechen.
    LG Ulla