Echt jetzt? Ich dachte wirklich, das wäre voll leicht...aber dann isses wenigstens nicht so langweilig!
ja wenn mans weiß, für den isses eben pipileicht!!!! ![]()
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aber nochmal zur Sicherheit: das sollen also zwei verschiedene Pilznamen sein?
Echt jetzt? Ich dachte wirklich, das wäre voll leicht...aber dann isses wenigstens nicht so langweilig!
ja wenn mans weiß, für den isses eben pipileicht!!!! ![]()
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aber nochmal zur Sicherheit: das sollen also zwei verschiedene Pilznamen sein?
Hab mein Monokel ja redlich verdient (bin aber sowieso kurzsichtig),
aber mir kam immer der niedliche Volksname für den Hallimasch: "Hall im Arsch" in den Sinn:. da hab ich mich verleiten lassen
Hallo Carina,
Deine fragliche Orchidee könnte auch eine Graslilie werden. Schau mal bei der Astlosen Graslilie : Anthericum liliago.
Die wächst ebenfalls doert wo auch häufig Orchideen wachsen, vorwiegend auf Kalktrockenrasen.
LG Ulla
Hallo Felli,
Hübscher Fund!
Schleimis nehmen manchmal alles was sie kriegen können um hochzukrabbeln und Fruchtkörper zu bilden! ![]()
Ja, Physarum (nicht Physarium) leucophaeum wäre schon sehr wahrscheinlich. Dafür spricht der fast kalkfreie Stiel und die mit Kalkgranulation besetzten Köpfchen.
Ähnlich wäre noch Physarum nutans (=Ph.album), die immer nickende Köpfchen haben, während Ph. leucophaeum die eigentlich nicht hat, sondern meist aufrecht ist.
Auf Deinen Fotos sieht man aber auch die Tendenz zu nickenden Köpfchen, sodass das Ganze etwas schwierig wird.
Aber Deine Mikrofotos zeigen die Kalkknoten des Capillitiums die mehr unregelmäßig eckig sind und das Capillitium vernetzt ist. Ph. nutans hat dagegen schmal spindelige Kalkknoten und das Capillitium ist mehr strahlig zur Peride ausgebildet, weniger vernetzt.
So denke ich dass das doch eher Ph. leucophaeum ist. Per Foto ist es leider immer etwas schwierig, wenn man den Beleg nicht selbst untersucht hat.
LG Ulla
Kleine Bemerkung zur Mariendistel:
Aus den Früchten dieser Distelart wird "Silibinin" gewonnen, welches bei der Therapie der Lebervergiftung, hervorgerufen von Knollenblätterpilzen eingesetzt wird
Seit der Einführung dieses Wirkstoffes in die Therapie bei amanitinbedingten Pilzvergiftungen ist bei rechtzeitiger Behandlung die Sterblichkeitsrate auf 5 bis 12 % zurückgegangen.
LG Ulla
Wenn du mit diesen Pilzchen (und ihren Brüdern) zu tun hast, denk immer dran: Wie man in den Wald hineinruft...
... so furzt es heraus!
man sollte vielleicht auch auf den Nachhall hören! ![]()
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Hallo,
ich seh das auch so wie Rotfuß
LG Ulla
Lieber Jan-Arne,
auch ich möchte mich in die Reihe der Gratulanten einreihen und Dir ganz herzlich zu Deinem Geburtstag gratulieren.
Natürlich sollen es von mir "schleimige" Glückwünsche sein!
Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel. Verlier nicht den Überblick und finde den richtigen Weg.
Vielleicht mal wieder über die Myxos.
Wäre auch schön wenn wir uns endlich mal kennenlernen würden!
Hab einen schönen Tag und bleib gesund!
Liebe Grüße
Ulla
Heureka,
bei mir hats auch gefunkt!
Super Rätsel, danke
Ein Hoch auf das Geburtstagskind!
Lieber Stefan,
Dir alles Gute zu Deinem Ehrentag. Bleib gesund und weiter unserem verrückten Hobby treu.
Leider können wir Dir kein persönliches Geburtstagsständchen bringen 
aber dafür gibts ein paar Blümchen
Orchis morio von einem FND nördlich von Halle/S.
In ganzer Schönheit
gibts auch in weiß!
Also laß Dich feiern und hab einen schönen Tag!
Liebe Grüße von Ulla und Gunnar
Ist der letzte Platz schon vergeben?
nee noch nicht, aber den bekomm ich sicher, denn der Joker bringt mich auch nicht weiter ![]()
Soll der bei dem Rätzel wirklich helfen? Mir jedenfalls nicht ![]()
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Aber wenn ich diesmal nicht mitmach kriege ich auch nicht den letzten Platz!!
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LG Ulla
Hallo,
Für mich sieht das aus wie alte Riesenboviste - Langemannia gigantea.
Die wachsen gern an eutrophierten Stellen.
LG Ulla
Hallo Norbert,
wir hatten heute auch so einen Ast im Wasser liegend mit Holzkeulen dran (aber Xylaria hypoxylon).
Ich denke die sind daran gewachsen weil da feuchter war als am Ufer oder im z.Z. trockenen Wald.
LG Ulla
Hallo Peter,
ich wäre auch bei den Zapfenrüblingen.
Kiefernzapfenrüblinge haben ja auch charakteristische Zystiden.
Und hast Du mal nach Zapfen gebuddelt?
Der an Fichtenzapfen ist ja klar.
Melanoleuca ist völlig auszuschließen, hat nie so eine Wurzel.
LG Ulla
Hallo Maria,
bei Deinem Fund tippe ich auf einen Ascomyceten schon von der Konsistenz her.
Falls das Substrat eine Fichte war vielleicht eine Scheibenlorchel - Gyromitra ancilis.
Die hatten wir schon Ende März im Harz gefunden.
An Laubholz wächst Gyromitra parma, aber die kommt im Jahr meist etwas später.
Da müßte man also auf jeden Fall mikroskopieren um zB. anhand der Sporen die Richtung zu bekommen.
Reif dürfte der Pilz sicher sein.
LG Ulla
Liebe Foris,
da ja durch die anhaltende Trockenheit kaum Großpilze zu finden sind muß man nebenbei auch mal nach anderen Sachen schauen.
So sind wir die letzten Tage mal an verschiedene Stellen im nördlichen Saalekreis gefahren und haben uns einige Flächenhafte Naturdenkmäler (FND) angesehen.
Dabei stießen wir z.B. auf eine riesige Traubenkirsche (Prunus padus) welche stark mit Narrentaschen befallen war (Taphrina padi).
Ist zwar keine Seltenheit, aber trotzdem interessant.
Hatte ich erst einmal gesehen.
LG
Ulla
Hallo Sandra,
schöne Fotos, ja die Frühlingswiesen sind immer toll, dieses Grün und die Farben der Blüten.
Zu Deinen Pflanzen: Nr. 1 würde ich den Gamander-Ehrenpreis - Veronica chamaedrys halten,
Nr. 2: Kriechender Günsel - Ajuga reptans
Nr. 3: Kleiner Wiesenknopf oder Pimpinelle - Sanguisorba minor
LG Ulla
Hallo Thorben,
hier noch eine kleine Ergänzung/Erinnerung aus meinem Beitrag vor ca. 1 Monat, wo wir die Weißdornfrucht-Becherlinge Monilinia johnsonii bereits fanden (vor dem Austreiben der Blätter).
Zitat von mir:
Man sieht, dass die Becherchen auf sklerotisierten (mumifizierten) Weißdornfrüchten wachsen. Sie kommen immer im Frühjahr, kurz bevor der Weißdorn austreibt.
Die Sporen dieses Becherling infizieren nämlich dann die frischen Weißdorn-Blättchen. Dort bilden sich dann graue Pilzrasen (Anamorphe Nebenfruchtform), deren Konidiensporen dann wiederum die Blütenstände, d.h. die entstehenden Früchte infizieren. Die Früchte fallen dann ab und werden schwarz und der Zyklus beginnt im nächsten Jahr wieder mit der Bildung der Becherlinge.
Man kann das selbst auch in der feuchten Kammer ausprobieren, im Herbst skerotisierte Früchte sammeln, die feucht halten und wenn man Glück hat kommen dann im Frühjahr auch die Becherchen.
LG Ulla
Hallo Erwin,
ich würde Deinen Fund für Trichia decipiens halten, var. olivacea.
Allerdings erscheinen mir die Fruchtkörper sehr klein zu sein, aber oft sind die Fruchtkörper kleiner als normal. Das hängt von den Entwicklungsbedingungen ab.
LG Ulla
Hallo Maria,
auch von mir sollst Du einen Gruß zu Deinem Ehrentag erhalten.
Leider haben wir lange nichts voneinander gehört. Ich hoffe dass Du die letzte Zeit gut überstanden hast und wir uns im Herbst dann endlich kennenlernen können.
Ganz liebe Grüße
Ulla
Einen Gruß von einer Wildtulpenwiese bei Halle/S.
Hallo,
ja Neolentinus lepideus kommt an Nadelholz vor.
Ich habe ihn vor Jahren in meinem ehemaligen Betrieb sogar an Bahnschwellen gefunden die aus Nadelholz waren.
Lentinus tigrinus wächst auch bei uns typisch an Weichhölzern, wie Weide (auf den Fotos ganz typisch zu sehen).
Die Art ist viel dünnfleischiger als N.lepideus
LG Ulla
Hallo Erwin,
Dein Schleim gehört mit große Sicherheit zu der Gattung (nicht Familie) Physarum.
Die Kalkklumpen die Du beobachtet hast sind die Kalkknoten an den Verbindungstellen des Capillitiumnetzes, welche diese Gattung auszeichnen.
Der Furchtkörper, den Du mikroskopiert hast zeigt aber, dass er in seiner Entwicklung gestört ist. Das sieht man an der unregelmäßigen Größe des Sporen. Normalerweise sind sie fast gleich groß.
Nach Deinen Makrofotos würde ich Deinen Fund für Physarum bitectum halten. Die Art wächst gern auf Laub. Die großen Kalkknoten sind auch typisch und wenn man die großen Sporen wegrechnet, würde die Sporengröße und Skulptur stimmen.
LG Ulla
Hallo Manfred,
schön dass sich das Rätsel aufgeklärt hat.
Ja dass sieht schon sehr nach Amaurochaete atra aus.
Zwar habe ich selbst die Art noch nie so an einem stehenden Kiefernstamm gefunden, aber das will ja nichts heißen.
Meine Funde waren immer an Schnittflächen, oft an Kiefernklaftern. Dort ist sie auch recht häufig und gezielt zu finden.
LG Ulla
Hallo,
der echte Zjnderschwamm Fomes fomentarius wächst im allgemeinen nur an Buche und Birke.
Bei Funden an Weide oder Pappel würde ich das eher für einen der Falschen Zunderschwämme halten (Phellinus sp.). Welche Art davon kann ich allerdings so nicht sagen.
LG Ulla
