Hallo, ich würde das auch für einen unreifen Myxo halten.
Vielleicht wird das mal Badhamia utricularis?
Ist aber unsicher. Man müßte die reifen Fruchtkörper untersuchen
VG Ulla.
Hallo, ich würde das auch für einen unreifen Myxo halten.
Vielleicht wird das mal Badhamia utricularis?
Ist aber unsicher. Man müßte die reifen Fruchtkörper untersuchen
VG Ulla.
Hallo Noah,
aufgrund des Capillitiums würde ich das eher für eine Badhamia halten.
Aber man weiß nie was so in Kultur alles passiert.
LG Ulla
Hallo Bernd,
ich glaube, dass Du da was ganz Besonderes gefunden hast! ![]()
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Eine Trichia ist es aber nicht, Trichiales haben keine Kalkstrukturen weder auf der Peridie noch im Capillitium.
Aufgrund deiner Fotos sehe ich da im Innern der Fruchtkörper weißliche Kalkstrukturen, die mich stark an das Capüillitium einer Badhamia erinnern.
Du schreibst auch : Sporen oft verklumpt. Die Sporen sind stark warzig mit hellerer Seite (dort hingen die Sporen im Klumpen zusammen)
Das ist auch das typische Merkmal einiger Badhamia-Arten.
So komme ich auf Badhamia nitens, eventuell die var. reticulata. Die var.nitens soll mehr kreiselförmige Sporen haben während die var. reticulata mehr rundliche (wie Deine Aufsammlung).
Das ist eine Art, die in neuer Zeit in Deutschland noch nicht sicher festgestellt wurde. Das einzige was nicht ganz paßt ist, dass das Capillitium mehr gelblich sein soll.
Aber etwas anderes fällt mir dazu erst einmal nicht ein. Die Gattung Physarum (auch mit kalkhaltigem Capillitium) schließe ich aber aus.
Ich hoffe, dass Du den Beleg gut aufgehoben hast. Der Fund ist sicher wert in einer Publikation veröffentlicht zu werden!
Zum Moos kann ich leider nichts sagen, da kenne ich mich nicht aus.
LG Ulla
Hallo Jörg,
ich wünsche Dir auch alles Gute für 2023!
Sehr schöne Fotos!
Du hast recht mit Arcyria. Ich denke, dass das Arcyria pomiformis ist. Gelbe Arcyrien gibt es nur sehr wenige.
LG Ulla
Dem kann ich mich nur anschließen!
danke für das tolle Rätsel! ![]()
LG Ulla
Hallo,
für die Heizperiode hab ich mir selbst Trockenroste für die Heizkörper gebaut aus 4 Leisten, in den Abmaßen der Heizkörper, die mit Drahtgitter bespannt wurden.
Funkioniert prima, läßt sich gut reinigen.
LG Ulla
Hallo,
leider wurden auch bei der Nachsuche keine Fruchtkörper mehr gefunden, es kam ja die Schnee- und Kälteperiode dazwischen.
Schade ![]()
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. Vielleicht im nächsten Jahr.
LG Ulla
Hallo Waldi,
Deine Fund ist mir für eine braune Borsten-Tramete oben viel zu glatt. Der Pilz müßte filzig sein. Auch hat diese Art selten solche scharfkantigen Konsolen.
Ich denke eher an den Erlen-Schiller-Porling - Inonotus radiatus, der kann auch solche Konsolen ausbilden und das Porenbild paßt auch.
Du schriebst ja auch, dass der Pilz gelblicher als auf dem Foto aussieht. Das würde auch passen.
Vergleich mal damit.
LG Ulla
Hallo Noah,
das ist eine gute Frage.
Ich weiß das auch nicht, wie man da zählen muß,
Aber es gibt nur eine Art: Trichia varia, die hat nur eine einfach gewickelte Spiralleiste auf dem Capillitium. Das sieht man am besten an den Capillitium-Kurven, da ist die Leiste nur locker um den Capillitium-Strang gewickelt. Bei den anderen Arten von Trichia, Hemitrichia, Metatrichia sieht man, dass das stärker verdrillt ist. Aber wieviele Leisten es dann sind sehe ich auch nicht wirklich. Da müßte man einen Strang vom Anfang bis Ende verfolgen und zählen
.
Allerdings wird in den Schlüsseln nie gefragt, ob das Capillitium mit 3 oder 4 Spiralleisten umwickelt ist.
Wichtig ist, ob das Capillitium außer den Spiralleisten noch Stacheln, Verdickungen hat und wie dick es ist und vor allem wie die Enden aussehen (kurz oder lang auslaufend).
LG Ulla
Hallo Uwe,
herzlichen Glückwunsch zu dem schönen Fund. Die Art ist ja recht selten und man findet sie meist in Kulturen, da sie sehr winzig sind.
Aber deine Fotos zeigen alles wesentliche: den gestielten Fruchtkörper mit den braunen Pickeln auf der Peridie.
Das Mikrofoto zeigt das typische Capillitium mit den kleinen Warzen und Stacheln, welches an die Gattung Perichaena erinnert (zu dieser Gattung wurde es von manchen Mykologen gerechnet).
Die "Spiralleisten" welche im 3-bändigen Myxobuch genannt sind sind aber nicht so deutlich ausgebildet wie bei den anderen Hemitrichia-Arten oder wie bei der Gattung Trichia. Die Autoren hatten nur wenig Material, es ist auch keine Mikrozeichnung abgebildet. Die Warzen und Stachelchen sind manchmal spiralartig angeordnet, dass es so aussieht wie eine unvollständige Spiralleiste.
Im Französischen Myxomyceten-Buch von Meyer et al. ist es sehr gut abgebildet und gleicht Deinem Foto. Die Sporengröße und Skulptur ist auch i.O. Deshalb dürfte Deine Bestimmung als Hemitrichia pardina korrekt sein.
Der Fund auf Dung ist allerdings neu. Ich hatte die Art meist auf Rinde oder auch mal auf Kräutern, aber bisher immer in Kultur.
Was sind diese "Spiralleisten" und wie sehen die aus?
Normalerweise sieht ein Capillitium, welches Spiralleisten aufweist wie eine gedrehte Wäscheleine aus, je nach Anzahl der Spiralleisten mehr oder weniger verdrillt.
LG Ulla
Hallo,
sieht aus wie Phlebia radiata, der Orangerote Kammpilz.
VG
Hallo,
man unterscheidet beide auch die Färbung der Trama.
C. gallica hat braune Trama, C. trogii helle.
LG Ulla
Hallo,
Bei dem Zusammenvorkommen mit Stereum hirsutum wird Deine Bestimmung schon stimmen. Toller, seltener Fund, würde ich auch gern mal finden.
Tremella mesenterica wächst ja immer zusammen mit Peniophora sp.. Ist ja auch viel häufiger.
LG Ulla
Hallo Renato,
schön wie der Schleimi z.Z. wächst.
Aber irgendwann wird er an dem Punkt angekommen sein, dass das Biotop nicht mehr stimmt, dann kann er natürlich fruktifizieren, wenn Du Glück hast oder er stirbt.
Hoffen wir für Dich das erstere.
Wenn Du in freier Wildbahn Schleimis finden willst, mußt du Dich damit beschäftigen wo diese fruktifizieren.
Da sind morsche Stämme sehr geeignet. Da sollte man erst nach farblich auffallenden Myxos schauen (wie z.B. Trichia, Arcyria, Physarum oder Didymium).
Und natürlich sollte man sich etwas Literatur anschaffen, um vielleicht anhand der Fotos die Gattung oder Art einzugrenzen.
Ich empfehle für Anfänger gern das Büchlein vom Marion Geib: Myxomyceten; Kleiner Führer für Exkursionen.
Aber es gibt natürlich auch das dreibändige, deutschsprachige Werk von Neubert, Nowotny, Baumann & (Marx): Die Myxomyceten Deutschlands.
Schlußrndlich sollte man sich ein Mikroskop anschaffen, denn die genaue Bestimmung der Arten ist meist nur mikroskopisch möglich.
Damit sieht man auch erst die faszinierende Welt der mikroskopischen Eigenschaften der Schleimpilze. Du wirst dann begeistert sein. Versprochen!
Aber ich biete natürlich auch gern Bestimmungshilfe an, wenn sie erwünscht ist.
LG Ulla
Bocaccio schrieb:
No hablo nada de español, así que solo responderé en inglés. No creo que este sea un hongo de carbón porque básicamente no hay hongos de carbón en los helechos. Tampoco parece un Cordyceps, pero me falta una buena idea de lo que podría ser. Así que necesitamos información microscópica para llegar más lejos...
Hallo Renato,
Physarum polycephalum ist ja scheinbar leicht zu züchten (ich hab mir auch mal so einen Zuchtsatz bestellt, aber noch nicht ausprobiert).
Aber interessant wäre schon, den mal zum fruktifizieren zu bringen!
Interessant ist ja die reifen Fruchtkörper zu sehen und kennen zu lernen. Das sind ganz faszinierende Lebewesen.
Aber da fängt erst die intensive Beschäftigung mit Myxomyceten an. Wenn man da mal Blut geleckt hat!
Mich fasziniert es immer wieder.
LG Ulla
Ola,
Creo que no es Cordyceps, es un hongo obsceno.
Tambien hay especialistas aqui, tal vez se pongan en contacto.
Ich denke, dass das ein Brandpilz ist, vielleicht melden sich die Spezialisten wie boccaccio hier.
Saludos
Ulla
Hallo,
ich bin auch für eine Arcyria.
Die Art die Thorben vorschlug kann ich mir gut vorstellen: Arcyria oerstedtii.
Die hat ein Capillitium dass sich leicht vom Stielbecher löst, sehr elastisch ist und schnell verfilzt.
In dem Ausmaß wie auf dem Foto hab ich die aber auch noch nicht gesehen.
Allerdings eine entgültige Bestimmung ist nur nach der mikroskopischen Untersuchung möglich. A. oerstedtii hat ein auffällig stacheliges Capillitium.
LG Ulla
Hallo Reinhard,
ich halte Deinen Fund für einen Beutelstäubling, Calvatia (Lycoperdon) excipuliformis, der etwas deformiert ist.
Lycoperdon lividum, den Du Grauen Stäubling nennst, ist sehr viel kleiner und wächst auf Trockenrasen.
VG Ulla
Hallo Sebastian,
Deine Fotos sind super geworden, aber beim Frostschneckling muß ich Zweifel anmelden.
Ich denke eher, dass das ein Lärchenschneckling ist. Man sieht auch Lärchennadeln drumrum liegen.
LG Ulla
Hallo Klaus,
Dein Schleimpilzfund ist wie Wutzi schon sagte unreif, aber in diesem Fall kann man den aber ansprechen als Mucilago crustacea - den Schaumpilz. Die Art klettert gern an krautigen Stängeln oder kleinen Ästchen empor und fruktifiziert dort.
Brefeldia maxima ist ein Schleimpilz, der auf Holz wächst und viel größere Ausmaße hat.
VG Ulla
Hallo Klaus,
Du hast leider die Unterseite nicht fotografiert, aber ich vermute, dass das Spaltblättlinge (Schizophyllum commune) sind.
VG Ulla
Hallo Klaus,
vergleich mal mit Hypocrea parmastoi.
VG Ulla
Hello,
are you sure that all photos are the same species?
The first photos I think is Physarum leucophaeum, not Ph. album.
But the photos 8428,38-44 show completly different capillitium structures. That's a Badhamia-capillitium in my opinion. But I can't say anything about the species, because I don't know more precise (spore size, etc.) The spores are also too highly structured for Physarum leucophaeum.
Greetings
Ulla
Hello,
this species is not a Physarum but a Badhamia.
The capillitium consists of calcerous tubes and does not have separated calcerous nodes like Physarum.
Based on the browm stem, I suspect it's Badhamia macrocarpa.
The spore size and sculpture would also roughly match.
greetings
Ulla
